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Hundeforum Der Hund
clara_3456

Wie oft soll man mit Welpen spazieren gehen?

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vor 1 Stunde schrieb HansMueller:

@Naschkatze Habe ich nicht verwechselt. Und doch, genau das ist der Effekt, den ich immer wieder beobachte und die Leute (selbst mit 30 Jahren Hundeerfahrung) zu viel zu langen Gassigängen bewegt. Mit 8 Wochen sind vielleicht schon 5 Minuten genug. Das wird aber nicht erkannt und nach 10 Minuten ist der Hund dann überfordert und überdreht. Also wird der Hund entweder in ne Box gesperrt, damit er zu Ruhe kommt oder man geht länger Gassi ... so lange bis der Hund "müde" (erschöpft) ist. 

 

Das ist ja wieder mal so ein Pauschalurteil: Alle Hundehalter, die ihren 8 Wochen alten Welpen mehr als 5 Minuten Bewegung gönnen, sind doof und sperren ihre Hunde in die Box - meine Güte, da wird einem ja übel beim Lesen.

 

Ich würde das immer vom Hund abhängig machen. Wenn zu uns ein Welpe einzog, habe ich den mit spazieren genommen, mit den Ersthunden oder dem Ersthund zusammen. Zwischendurch habe ich den Kleenen getragen. Die Hunde waren weder überfordert noch von Reizen überflutet noch erschöpft.

 

Wenn ich dann hier so an die Welpen denke, die den ganzen Tag frei herum laufen konnten - die sind mit 8 Wochen nicht nach 5 Minuten erschöpft zusammengebrochen. 

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@dolby War auf "Es entkräftet die 5 Minutenregel ja total" bezogen. Zum Infoblatt: Hast du dir auch den Autor angeschaut? Genau wie ich es erwartet hätte ein Trainer der richtig alten Schule. 

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@KleinEmma Ich habe "vielleicht" geschrieben. Als Antwort darauf, daß jeder 8 Wochen alte Welpe 40 Minuten Gassi gehen kann.  Also als Argument gegen eine Pauschalaussagen. 
 

Nochmal: "Also nicht darauf hören wie lange andere mit ihren Hunden spazieren gehen können. Der eigene Hund kann es vielleicht nicht."

Und: "Je jünger der Hund, desto schwerer ist Überforderung zu erkennen."

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vor 1 Stunde schrieb KleinEmma:

Wenn ich dann hier so an die Welpen denke, die den ganzen Tag frei herum laufen konnten - die sind mit 8 Wochen nicht nach 5 Minuten erschöpft zusammengebrochen. 

Klingt so, als ich hätte von Zusammenbrüchen gesprochen, oder? Habe ich aber nicht! Ich habe von "ruhig" und "müde" gesprochen. Das ist ja das gemeine. Wenn man lange genug Gassi geht, sind die Kleinen richtig brav, kommen zu Hause schnell zu Ruhe und schlafen "genug". Man glaubt alles genau richtig zu machen und merkt vielleicht gar nicht, daß man deshalb Probleme hat. Denn gesundheitliche  Probleme wie Infekte oder Allergien können ja nichts mit zu langen Gassigängen zu tun haben. Oder wenn der Hund Kot frisst, ist es bestimmt ein Nährstoffmangel. Wenn er jagen geht, liegt es natürlich daran, daß es ein Jagdhund ist. Rammeln ist ein hormonelles Problem. Und wenn er irgendwann nicht mehr brav ist, ist er in der Pubertät. Wenn die Pubertät länger als erwartet anhält, brauchen große Rassen länger bis sie erwachsen sind. Hypersexualität ist angeboren. Übermässige Freude ist nur Freude. Exzessives Schnüffeln ist völlig normal. Fellveränderungen wegen Jahreszeitwechsel. Verdauungsprobleme wegen fetthaltiger Leckerlis oder ähnlichem. Körperbetontes Spiel wegen der Rasse. Aggressionen gehören zur natürlichen Kommunikation. Usw. 

Fühlt euch nicht angesprochen. Ihr würdet es ja merken, wenn eure Hunde zu viel Stress hätten. Ich spreche hier vor allem über meine eigene Erfahrung. Denn ich und ein duzend Trainer haben den chronischen Stress drei Jahre lang nicht erkannt. 

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vor 6 Minuten schrieb HansMueller:

Klingt so, als ich hätte von Zusammenbrüchen gesprochen, oder? Habe ich aber nicht! Ich habe von "ruhig" und "müde" gesprochen. Das ist ja das gemeine. Wenn man lange genug Gassi geht, sind die Kleinen richtig brav, kommen zu Hause schnell zu Ruhe und schlafen "genug". Man glaubt alles genau richtig zu machen und merkt vielleicht gar nicht, daß man deshalb Probleme hat. Denn gesundheitliche  Probleme wie Infekte oder Allergien können ja nichts mit zu langen Gassigängen zu tun haben. Oder wenn der Hund Kot frisst, ist es bestimmt ein Nährstoffmangel. Wenn er jagen geht, liegt es natürlich daran, daß es ein Jagdhund ist. Rammeln ist ein hormonelles Problem. Und wenn er irgendwann nicht mehr brav ist, ist er in der Pubertät. Wenn die Pubertät länger als erwartet anhält, brauchen große Rassen länger bis sie erwachsen sind. Hypersexualität ist angeboren. Übermässige Freude ist nur Freude. Exzessives Schnüffeln ist völlig normal. Fellveränderungen wegen Jahreszeitwechsel. Verdauungsprobleme wegen fetthaltiger Leckerlis oder ähnlichem. Körperbetontes Spiel wegen der Rasse. Aggressionen gehören zur natürlichen Kommunikation. Usw. 

Fühlt euch nicht angesprochen. Ihr würdet es ja merken, wenn eure Hunde zu viel Stress hätten. Ich spreche hier vor allem über meine eigene Erfahrung. Denn ich und ein duzend Trainer haben den chronischen Stress drei Jahre lang nicht erkannt. 

 

Dann schreibe doch in Ich-Form und nicht in Man-Form ;) 

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@KleinEmma Nö. "Ihr" seid ja nur 0,0000001% der Hundehalter, die es gibt. ;)

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vor 4 Stunden schrieb HansMueller:

....Zum Infoblatt: Hast du dir auch den Autor angeschaut? Genau wie ich es erwartet hätte ein Trainer der richtig alten Schule. 

Klar, den Autor/Autoren schaue ich mir als erstes an. Auch den Ort wo was steht und natürlich die Quellen.

 

Dr. Marianne Furler ist doch kein Trainer - wenn, dann eine Trainerin. Aber auch das nicht, sie ist Verhaltensmedizinerin und hat sich den Inhalt nicht aus den Fingern gezogen, sondern Quellen angegeben. D.h. sie hat die wissenschaftliche Literatur gelesen und daraus ihre Infos geholt

 

Das sind alles keine Trainer sondern Wissenschaftler z.B. Prof. Dr Martin S. Fischer ist Direktor des Instituts für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie.

Vielleicht behindern zu viele Erwartungen das Leseverständnis? 😉

 

 

 

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vor 3 Stunden schrieb HansMueller:

...daß man deshalb Probleme hat. Denn gesundheitliche  Probleme wie Infekte oder Allergien können ja nichts mit zu langen Gassigängen zu tun haben. Oder wenn der Hund Kot frisst, ist es bestimmt ein Nährstoffmangel. Wenn er jagen geht, liegt es natürlich daran, daß es ein Jagdhund ist. Rammeln ist ein hormonelles Problem. Und wenn er irgendwann nicht mehr brav ist, ist er in der Pubertät. Wenn die Pubertät länger als erwartet anhält, brauchen große Rassen länger bis sie erwachsen sind. Hypersexualität ist angeboren. Übermässige Freude ist nur Freude. Exzessives Schnüffeln ist völlig normal. Fellveränderungen wegen Jahreszeitwechsel. Verdauungsprobleme wegen fetthaltiger Leckerlis oder ähnlichem. Körperbetontes Spiel wegen der Rasse. Aggressionen gehören zur natürlichen Kommunikation. Usw. 

Möchtest du alle diese (möglichen) Probleme auf zu lange Spaziergänge und körperliche Überforderung schieben?

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vor 2 Stunden schrieb dolby:

Dr. Marianne Furler ist doch kein Trainer

Doch, auch. Und zwar ein Sitz-Platz-Fuß-Trainer, der mit schmerzbasierten Strafen arbeitet, weshalb mich nicht gewundert hätte, wenn er bewusst Flooding einsetzen würde und tatsächlich behaupten würde, daß man mit Welpen 40 Minuten lang Gassi gehen sollte. (Das Wort "Trainer" ist in der deutschen Sprache immer noch geschlechtsneutral.)

 

vor 2 Stunden schrieb dolby:

Vielleicht behindern zu viele Erwartungen das Leseverständnis?

Ich glaube nicht. Ich erkenne nur nicht wie man nach dem Gelesenen darauf kommen könnte mit allen 8 Wochen alten Welpen 40 Minuten lange Gassigänge machen zu können. Denn sie schreibt sicherlich bewusst "Ausflüge" und nicht "Gassigänge" oder "Spaziergänge". Ausflüge dauerten bei uns mit 10 Wochen auch bis zu einer Stunde. Mit dem Auto bis zu ner Wiese und dort dann den empfohlenen Freilauf mit den empfohlenen selbstständigen Ruhepausen. Natürliche altersgerechte Bewegung mit überschaubaren Reizen bis zur Müdigkeit. Würde ich auch empfehlen. 

 

vor 8 Stunden schrieb dolby:

Ist das ironisch gemeint? Erklär doch mal. Ich versteh's nicht was du damit sagen willst.

Ja. Nur weil irgendwelche Personen irgendwas sagen, vollkommen egal wer sie sind, ist etwas noch lange nicht entkräftet. Wie schon mehrere schrieben ist die Minutenregel vor allem für Anfänger gedacht, die keine Ahnung haben wie man Müdigkeit und Überforderung erkennt / Tempo und Distanz altersentsprechend anpasst. Da ist die Minutenregel sehr viel hilfreicher als solch ein Infoblatt. 

 

vor 2 Stunden schrieb dolby:

Möchtest du alle diese (möglichen) Probleme auf zu lange Spaziergänge und körperliche Überforderung schieben?

Zu lange Spaziergänge / geistige Überforderung können für diese Probleme verantwortlich sein. Die möglichen Folgen körperlicher Überforderung kenne ich nicht. 

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vor 18 Stunden schrieb Renegade:

Nee, der wird u.U. gar nicht mehr runterkommen von seinem Erregungslevel.

Wenn die 40 Min. auf dem Hundeplatz stattfinden, m.E. okay, aber 40 Min in ständig wechselnder Umgebung mit immer neuen und ungewohnten Reizen - das tut so jungen Welpen nicht gut.

Frage: wozu soll das gut sein?

Was wäre denn der Mehrwert?

Dass der alte Zopf ab ist?

Oder mehr?

 

Eine Gassirunde von 40 Minuten mit einem Welpen sieht vermutlich in unser aller Vorstelllung anders aus. Während manche zu denken scheinen, dass diese Gassirunde an der Schnellstraße entlang führt zur Rushhour und der Hund von seinem betriebsblinden, merkbefreiten Frauchen / Herrchen hinterher geschliffen wird und "geflooded" wird, sehen andere vermutlich ein Hund-Mensch-Gespann, was 40 Minuten den Wald hinterm Haus erkundet und Welpi mit dem Westiopa von Frau Müller ein bißchen rumschnuppert, bevor es dann wieder durch die Spielstraße nach Hause geht und beide zusammen ein Mittagsschläfchen machen.

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