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Hundeforum Der Hund
Jackrussell

Hilfe! Unruhe und Aggressionen

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Hallo, 

meine 14 jährige Jack Russell Terrier Hündin ist mittlerweile seit einem Jahr vor allem nachts unruhig. Innerhalb des letzten halben Jahres wurde es so schlimm, dass ich Nächte durchmachen musste und und und. Mittlerweile zeigt sie seit ein paar Wochen Aggressionen dazu. Sie geht förmlich auf einen ohne ersichtlichen Grund los. Wir sind seit 1 Jahr in tierärztlicher Behandlung und finden keine Ursache. Es wurde mittlerweile auch einschläfern angesprochen, weil es zuhause keine tragbare Situation mehr ist. Sie kratzt an Türen und anderen Gegenständen, läuft nur unruhig umher, klemmt ihr Schwänzchen ein und zittert teilweise. Hat einer vllt ähnliche Erfahrungen gemacht und noch eine Idee was sie haben könnte? 
Kotuntersuchung war soweit unauffällig. 
Mehrere Ultraschalls unauffällig. 
Mehrere Blutuntersuchung leicht erhöhte Nierenwerte, da bekommt sie aber auch Nierendiät Futter und es ist soweit unverändert geblieben. 
Herzultraschall hat eine geringe Mitratinsuffizienz ergeben, die aber so gering ist, dass sie nicht behandlungsbedürftig ist. 

Vielleicht kann ja einer von euch mir beziehungsweise meiner Maus noch helfen. 
Danke schonmal. 

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Einen scheinbar gesunden Hund wird dir kein Tierarzt (hoffentlich) einschläfern, das ist auch gesetzlich gar nicht erlaubt. 

 

Habt ihr die Fressgewohnheiten mal genau unter die Lupe genommen und da vielleicht mal danach geschaut? Wenn es hauptsächlich nachts ist, kann die Unruhe zb auch Sodbrennen oder andere Magenbeschwerden sein. Und ich kann mir gut vorstellen, dass wenn ein Hund auch dauerhaft völlig übermüdet ist, weil er keinen Schlaf bekommt, er auch aggressiv wird. Ist bei Menschen (=mir) nicht anders. 

 

Falls nicht schon geschehen, würde ich also mal vielleicht beim Futter und den Gewohnheiten ansetzen. 

Vielleicht verträgt sie einfach was nichtmehr grad im Alter passiert das gern mal

 

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@Shiranui ja das war alles schon bevor sie auch den futterwechsel zur Nierendiät hatte. Magenmässig wurde auch schon alles durchgecheckt. Sie hatte auch schon eine Zeitlang eine Behandlung gegen Sodbrennen bekommen, hat aber auch nicht geholfen und bekommt auch aktuell immer noch Tabletten zur Magenschleimhautkur

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Ohje, armes Ding... Dann hat man es auch sicher schon mit beruhigenden Medikamenten versucht...? 

Hab auch schon von Demenz bei Hunden gehört, aber ich hab keine Ahnung, wie sich sowas feststellen lässt...? 

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Unruhe nachts bei einem 14jährigen Hund, da fällt mir Demenz ein, das hatten wir damals bei meiner letztendlich 16jährigen Hündin. Die schlief aber den ganzen Tag. Und randalierte nachts auf der Suche nach Fressbarem.

Ob die Aggression dadurch auch zu erklären wäre, kann ich nicht sagen.

 

Ich denke, es ist eine Sache des Gehirns.

Habt ihr mal auf Hirntumor untersucht?

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@Shiranui ja alles schon probiert. Sie bekam eine zeitlang zylkene, die aber auch nur begrenzt was gebracht haben. Aktuell bekommt sie Psychopharmaka und Schmerzmittel wo mit der Dosis herumexperimentiert wird.  

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@gatil Nein, der TA meinte ein CT oder MRT wäre ziemlich risikoreich wegen der Narkose und dass die Kosten sehr sehr hoch wären. Für die Kosten würde sich das wohl nicht lohnen. Er meinte im besten Fall sieht man eine Veränderung im Gehirn, die wir dann aber auch nicht erklären und auch nicht mit anderen Medikamenten behandeln könnten. Wir versuchen ja aktuell schon auf Psyche und schmerzen zu behandeln. So wie sie sich verhält sind laut TA Schmerzsymptome nur finden wir eben keine Schmerzquelle. 

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Klar können Hunde auch dement werden - leider. Unruhe kann ich mir gut vorstellen bei körperlichen Problemen, aber imo passt Aggression nicht dazu.

Wie beim Menschen gibt es auch bei Hunden unterschiedliche Formen der Demenz. Die einen werden sehr ruhig und ziehen sich zurück, andere wollen laufen, laufen, laufen.

In einem CT wäre  idR nichts zu sehen. Und selbst, wenn man einen Tumor finden würde, ist da an eine Behandlung in dem Alter nicht zu denken, würde ich meinem Hund nicht antun, auch wenn's umsonst wäre.

 

Tabletten werden leider auch kaum einen Effekt haben. Weder bei Mensch, noch bei Tier. Demenz, dazu gehört auch Alzheimer ist leider nicht behandelbar. Und wenn ein Hund schon aggressiv wird ist es wahrscheinlich der letzte Dienst den man seinem Hund erweisen kann ihm den zunehmenden Zerfall seiner Welt zu ersparen.

 

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vor 8 Stunden schrieb Zurimor:

 

Das stimmt so nicht, da gab's in den letzten Jahren schon Fortschritte:

https://www.faz.net/aktuell/wissen/alzheimer-therapie-es-ist-schon-ein-durchbruch-13717305.html

Ja, Solanezumab war die große Hoffnung .... 2015

Leider scheiterte der Wirkstoff in der dritten Testphase

"Morbus Alzheimer: Antikörper Solanezumab scheitert endgültig in Phase 3-Studie" (https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/71642/Morbus-Alzheimer-Antikoerper-Solanezumab-scheitert-endgueltig-in-Phase-3-Studie)

 

Wobei das sowieso nur für den Mensch gegolten hätte, zumal es sehr teuer gewesen wäre.

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