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Hundeforum Der Hund
Henriette

Auflösesignal

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vor 1 Minute schrieb Henriette:

Und ja, die eigentliche Frage war, wann die Belohnung kommt, wenn dass Kommando bekannt ist, auf das richtige Umsetzen desKommandos oder auf die Auflösung dessen 

 

Du belohnst am Anfang ( und am Besten später auch immer mal wieder - es soll ja toll bleiben das Signal auszuführen) die Ausfühung des Signals. Zu Beginn direkt. Mit der Zeit und Übung immer später. Sofern du willst. dass dein Hund das Signal einhält bis es wie auch immer aufgelöst wird. Andernfalls musst du mit Wdh oder Bleib trainieren.

 

Belohnst du von Anfang an NUR nach der Auflösung, belohnst du den Hund dafür dass er aus dem Signal geht. Kann in die Hose gehen. Der eine Hund wartet im Signal weil er weiß er bekommt nach der Auflösung eine Belohnung. Der Andere bricht das Signal schneller ab oder verweigert es. weil ihm die Umsetzung nichts bringt.

 

Kommt aber darauf an wie du das Signal ( hier nicht das Auflösesignal) definierst und was für einen Typ Hund du hast!

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Ich belohne nur mit Leckerli! Mein Hund nimmt weder Spielsachen oder  Spielen, noch Flitzen, noch sonst was anderes als Belohnung an. Futter und Freigabe/ "tu was di willst" (bei ihm Schnüffeln, Markieren).

 

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Und während der Traingsphase des eigentlichen Signals, sagen wir Sitz, belohnst du die Auflösung noch nicht? Erst wenn das Sitz gut sitzt 😆

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Ok - so ist es hier abgelaufen. Hund war 3,5j mit viel Vorgeschichte als er hier einzog.

Definition "Sitz" hier bei uns: Setze dich bitte hin und bleibe so lange sitzen bis ich dir ein anderes Signal gebe.

Definiton "Lauf": Tu was du willst.(Heißt aber auch dass er im voran gegebenen Signal verweilen kann - sofern er möchte.)

 

"Übungsaufbau" natürlich zuerst reizlos! Sitzt alles in dem Rahmen, kann man die Reize steigern. Und der Hund sollte nicht hoch erregt sein.

 

Zu Beginn habe ich das "Sich-Hinsetzen" hervorgelockt und dessen Ausführung direkt mit einem Keks belohnt. 

Ist er Aufgestenden habe ich "Lauf" gesagt und die für uns dazugehörende Handbewegung gemacht.

 

Dann das "Sich Hinsetzen" auf Optisches und danach auf Akustisches Signal gelegt. Immer noch direkt belohnt und dann wie oben das Selbstauflösen auch mit Optischem und Akustischem Signal begleitet.

 

Dann das erbetene Optische und oder Akustische Signal Sitz immer verzögerter belohnt. Dabei genau beobachtet wann es ausgereizt ist und kurz vor nicht mehr Aushalten die Auflösung gegeben, Hier dann mal mit einem kullernden Leckerchen, mal ohne.

 

Dann Signal "Sitz" gegeben. Leckerchen gekullert. oder vorne hin gehalten. Und dazu Signal "Lauf" gegeben damit er sich es abholen kann.

Parallel dazu Signal "Sitz" gegeben, Belohnt. Gewartet, Belohnt. Dann "Lauf" und dies auch belohnt.

Das Selbe mit anderen Signalen die das "Sitz" abgelöst haben.

 

Draussen kann ich zum Beispiel das "Steh" nicht immer direkt belohnen. Wenn ich zu weit weg bin. Da Belohne ich nach "Lauf" -Er kommt dann von alleine zu mir (sofern ich ihn nicht beim wichtig Zeitung lesen mit meinem "Steh" unterbrochen habe und die Freigabe die Belohnung ist weil er jetzt endlich weiterschnüffeln kann) und holt sich seinen Keks für das "Steh" ab oder es kullert ein Leckerchen umgehend nach dem "Lauf" dass er nach der Freigabe fangen/erschnüffeln kann als Belohnung.

(Steh habe ich genauso aufgebaut wie oben beim "Sitz" beschrieben. "Platz" übrigens auch. Brauchen im Alltag tuen wie übrigens von den 4 erwähnten nur "Steh" und "Lauf". Die anderen Beiden üben wir zwar immer wieder - sind aber für uns weniger im Alltag relevant.)

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vor 14 Minuten schrieb Lyris:

Parallel dazu Signal "Sitz" gegeben, Belohnt. Gewartet, Belohnt. Dann "Lauf" und dies auch belohnt.

Noch kurz hinterher. Das weil viele Hunde gerne dazu neigen das Keks-Bekommen mit "Signal beendet" gleichzusetzen. 

 

Belohnen = Signal Ende kann man natürlich machen. Sollte man sich aber vorher überlegen/ festlegen sonst kann das zu Missverständnissen und Frustration bei 2- und 4- Beiner führen!

 

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@Renesis Ihr habt doch ein Auflösesignal, deine ausbleibende Antwort ist das. Der Unterschied ist vermutlich auch dadurch bedingt, daß der Hund nicht verbal gepusht werden kann.

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vor 9 Stunden schrieb Henriette:

wie machst du das dann, wenn du möchtest, dass dein Hund (warum auch immer, sagen wir, weil dein Besuch Angst vorm Hund hat) auf seiner Decke bleibt, wenn er nicht weiß, dass du ihm irgendwann sagst, dass er runter darf? Also ich gehe davon aus, dass du das irgendwann zu ihm sagst oder etwa nicht? Und in einer solchen Situation könnte ich mir vorstellen, dass ich da dann das Auflösesignal belohnen würde, weil er so toll gewartet hat (wenn’s denn hoffentlich so war 😅)

Genau das ist allein schon ein Unterschied in unseren Gedanken. Du möchtest/denkst, dass Dein Hund auf der Decke warten soll. Und mein Gedanke ist, dass sich mein Hund auf der Decke ausruhen soll. Hormonhaushalt runter fahren... Und deshalb schicke ich ihn nicht mit einem "Sitz" oder "Platz" ins warten. Und wenn Besuch kommt, dann bleibt er einfach auf der Decke und ich kümmere mich um den die Leute. Falls ich ihn dann wirklich von der Decke holen möchte, dann auch wieder körpersprachlich zu mir holen, mitnehmen... wie schon beschrieben. Es macht also keinen Unterschied ob Besuch da ist oder nicht.

Und nein, du brauchst nicht zwangsläufig ein zuverlässiges "Sitz" (was nicht heißt das das nicht auch funktionieren wird). Haben wir auch nicht und trotzdem kann ich Zorax zuverlässig überall parken (halt ohne das er angespannt im Wartemodus ist, sondern ganz entspannt, wie schon beschrieben).

 

@Zurimor Ja, Du hast recht, es ist im Umkehrschluss auch irgendwie ein Auflösesignal wenn er mich fragt und ich nichts sage. Aber es ist trotzdem kein "Go", sondern ein "Darf ich?" "Ja, ok" Das ist schon was anderes. Bei dem einen bestätige ich quasi die Vorfreude und bei dem anderen bestätige ich die Orientierung an mir (also es lohnt sich mit mir kontakt auf zu nehmen). Und genau das ist auch eine ganz andere Energie als wenn der Hund schon aufgeregt "wartet" bis das "Go" kommt und er los schießen kann (da ist dann meist direkt nach dem "Go" erstmal kaum Orientierung am Menschen mehr da und Hormonhaushalt fährt hoch).

Außerdem ging es ja darum ein generelles Auflösesignal zu etablieren. Und da sage ich: Kann man machen (muss dann aber bei bestimmten Sachen aufpassen), braucht man aber nicht.

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@LyrisSuper, vielen Dank für die ausführliche Beschreibung, genau das war das was ich wissen wollte. Aufbau etc. Der Übung war klar, nur nicht die Frage des Belohnens bei der Auflösung.

@Renesisich fürchte ich bin zu beschränkt in meiner Denkweise, ich verstehe den Unterschied einfach nicht 🤪 Dein Hund könnte jederzeit also von der Decke kommen oder auch nur wenn du es sagst? Dann erkenne ich keinen Unterschied 🤔 Ich gebe auf der Decke auch kein Kommando Sitz oder Platz, sondern nur Decke, was er auf der Decke macht ist mir Schnurz, er soll halt dort bleiben solange ich es nicht auflöse, aber wie mein Auflösesignal aussieht, ob ich das Wort ok oder was körperliches einführe ist doch egal. Ich möchte natürlich auch dass er sich auf der Decke entspannt, aber dein Hund „wartet“ doch genauso darauf, dass du ihn wieder körperlich mitnimmst wie meiner dann auf mein „frei“ wartet 🤔 Sorry, ich blick‘s nicht 🤪😅

Unser vorheriger Hund kannte kein Auflösesignal und konnte kein zuverlässiges Bleib, das war bei Besuch immer doof, da er dann eben nicht auf der Decke geblieben ist, hat ja selbst entscheiden müssen/dürfen wie lange... das möchte ich dieses Mal besser machen 😁

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Renesis geht es um den Erregungs- und Erwartungszustand des Hundes (Impulskontrolle). Was sie macht ist vom Prinzip her das Selbe - nur nimmt sie die Spannung komplett raus! Das ist bei einem hocherregbaren und oder reizoffenen Hund sehr wichtig. Auch die Kommunikation zu fördern, anstatt sich selbständig zu machen und auf die Pauke zu hauen.

Was beschrieben wurde ist eben der Weg der Beiden. Und es ist gut dass das so toll funktioniert - denn dann ist es für Beide gemeinsam der richtige Weg!

 

"In der Ruhe liegt die Kraft" - gibt es auch hier. Von Anfang an! (Häufiges) Explodieren bei einem unabhängigen uns sehr selbständigen Individuum ist schon uncool. Ging hier aber so: Ruhiges Verhalten und Kontaktaufnahme wird belohnt. Immer - bis heute. Explosion gibt Pause/Ruhe (und natürlich aus der Situation raus!).

 

Die Decke/ Auf dem Platz warten ist eine Sonderform. Hier muss man das entspannte Ruhen einfangen - nicht ein bloßes Sitzen/Stehen oder Liegen (im dümmsten Fall mit Anspannung).

 

Hier gibts 2 Varianten: Entspanntes und sicheres(!) Ruhen : "Deckchen": Lege dich bitte auf deinen Platz und warte bis es weitergeht. (Hier weise ich ihm einen Platz zu).

"Geh auf deinen Platzt" : Suche dir bitte einen Platz, an dem du dich wohlfühlst und warte dort bis es weitergeht".

 

Manchmal kommt er alleine zu mir - dann weiß ich dass er seine Ruhe nicht einhalten konnte, weil ihn etwas gestört hat. Ansonsten kommt irgendeine Ansprache an den Hund. Manchmal bleibt er dann aber auch liegen und pennt weiter.

 

Unterwegs Ruhen - soblad ich mit jemandem Rede oder länger an einem Ort verweile setzt/legt er sich direkt hin und mittel bis total enstpannt dabei. Ist aber daraus entstanden, dass ich ruhiges/"gutes"/situationsangemessenes Verhalten belohnt habe und es bis heute mache. Da gibt es auch kein Auflösungssignal. Braucht man nicht. Man geht einfach gemeinsam weiter.

 

Vieles etnsteht im gemeinsamen Leben, durch das Miteinander. Aber durchdachte und sauber auftrainierte SIgnale sind trotzdem gut! Sie fördern das Mittdenken, die Kommunikation und können kleine Helfer im Alltag sein. Auch wenn man die Meisten dann doch nie im Alltag braucht. Es ist ein gemeinsames Tun, welches- wenn man es sinnvoll und positiv aufbaut - Mensch und Hund spaß macht. 

Revolvergehorsam und Kommandos gibt es hier auch nicht. Mein Hund kann kein Fuß, er kennt kein "Nein", kein "Pfui" und kein "Aus".

Kommandos durchzudrücken ist bei keinem Hund die Lösung. Führt nur zu Frust und irgendwann zum Platzen oder zur Totalverweigerung.

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vor 47 Minuten schrieb Lyris:

Unterwegs Ruhen - soblad ich mit jemandem Rede oder länger an einem Ort verweile setzt/legt er sich direkt hin und mittel bis total enstpannt dabei. Ist aber daraus entstanden, dass ich ruhiges/"gutes"/situationsangemessenes Verhalten belohnt habe und es bis heute mache. Da gibt es auch kein Auflösungssignal. Braucht man nicht. Man geht einfach gemeinsam weiter.

das ist ein guter Tipp, danke, das werde ich auch machen, erwünschtes Berhalten belohnen ohne ein Kommando dafür zu haben 👍

 

ok, ich habe jetzt eine Ahnung davon was Renesis meint, danke! 
 

Mir ist einfach wichtig, dass ich mich auf meinen Hund trotz Ablenkung verlassen kann und das muss ja irgendwie trainiert und durch Bindung geschaffen werden. Und da will ich vorbereitet sein und es von Anfang an ordentlich machen, um nicht nachher falsch Antrainiertes wieder neu aufbauen zu müssen. Deshalb die Frage zum genauen Aufbau des Auflösesignals. 

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