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Hundeforum Der Hund
JanaBanana

Junghund flippt aus

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Hallo !

Unser Jamie ist ein 9 Monate alter Labbi Rüde. Seit ein paar Wochen dreht er total durch in Situationen wenn er überfordert ist oder seinen Willen nicht bekommt. Z.B. Heute mussten wir beim Tierarzt 45 Minuten vor der Tür warten. Er wurde ungeduldig.  Dann kam noch ein anderer Hund in unsere Nähe und er durfte nicht zu ihm und dann war es vorbei und er biss und zerrte an der Leine , sprang an mir hoch, knurrte und biss mir in dem Arm und zerrte an mir. Ich weiß das er das immer hat wenn er überfordert ist in Situationen. Allerdings finde ich keine Lösung gegen das Problem momentan. Hat einer von euch eine Idee oder Erfahrung ? ( Einzelstunde Ende der Woche in der Hundeschule haben wir auch. Würde trotzdem gerne eure Erfahrungen und Meinungen hören )

 

Ich bin echt total traurig, weil eigentlich ist er super lieb und lernwillig. Aber sobald er überfordert ist oder seinen Willen nicht bekommt wird er total zur Bestie mir gegenüber 😪

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Ist ganz normal und nennt sich Pubertät. 

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Wenn du sicher weißt das es ein Problem der Überforderung ist. Würde ich es durch Management lösen. Bei deinem Beispiel würde ich den Hund im Auto lassen, bei den momentanen Temperaturen ja noch möglich, und ihn erst holen wenn ihr dran seid. Versuche ihn nicht zu überfordern.

 

Zusätzlich könntest du ein Ruhesignal aufbauen in Verbindung mit einer Ruhe Decke. In einer Situation wo er warten muss, wie beim Tierarzt, könnte das auch helfen wenn es gut aufgebaut ist.

 

Oder etwas zum kauen geben, dann kann er sich an einer Kaustange den Stress abbauen....

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Ich finde das Thema ist recht komplex. Können viele Gründe sein, warum er das tut. Auf alle Fälle erlernt er gerade die Leinenaggression.

Dann muss man verstehen, dass er das nicht macht weil er seinen Willen nicht bekommt und somit seinen Halter ärgern will. Vielleicht will er ja gar nicht hin und andere Hunde sind ihm nicht geheuer...? Für ihn macht dieses Verhalten jedenfalls Sinn.

Das Problem, beginnt wahrscheinlich schon zuhause (Regeln, Grenzen, Struktur...?)

Aber weil das Thema so komplex ist, kann man hier nicht mit ein paar Tipps weiter helfen. Und eine Einzelstunde beim Hundetrainer bringt einen bei sowas auch nicht weiter.

Also mein Tip: Vernünftigen Hundetrainer suchen (nicht so leicht) und sich ein paar Monate Coachen lassen. Vor allem auch mal auf die Situation Zuhause drüber schauen lassen (und erst dann am eigentlichen Problem arbeiten, wenn diese Baustellen beseitigt sind.)

Die Schnelle Lösung gibt es hier nicht.

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Für mich klingt das nach Frust, den der Hund am Halter auslässt mangels anderer Möglichkeiten. Weniger nach Überforderung. In der beschriebenen Situation auch Langeweile, wenn es nicht auch Kompensation der Angst vorm Tierarzt war. Alles frustierend.

Er will zum anderen Hund, kann es nicht - flippt aus.

 

Jetzt ist es am Halter, zu erkennen, wann der Hund den Frust aufbaut und ihn frühzeitig anders zu beschäftigen, umzulenken. An Ruhe in dem Alter denkt man vermutlich vergebens.

 

Wieviel Freilauf hat der Hund?

Wie oft kann er frei sich mit anderen Hunden verausgaben?

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vor 55 Minuten schrieb Renesis:

Dann muss man verstehen, dass er das nicht macht weil er seinen Willen nicht bekommt .....

 

Woher weißt du das? Es kann durchaus ein Punkt sein, zusätzlich zur Überforderung. Hunde haben genauso Wünsche wie wir auch und wenn sie die nicht ausleben dürfen, entsteht Frust, Frust wiederum führt zu Aggression. Natürlich macht er das nicht um seinen Halter zu ärgern, aber evtl. durchaus weil er seinen Willen nicht bekommt.

 

Daher würde ich zusätzlich an der Frustrationstoleranz arbeiten.....

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Für mich  liest sich das auch nach  Frust. 

 

Er kommt nicht  an sein gewünschtes Ziel und soll/muss Ruhe  halten.  In dem Fall warten. 

 

Das  nervt  ihn und seinen  Frust  lässt er an dir  und seiner Leine aus. 

 

Ähnlich  war es hier vor zwei Wochen mit dem 6 Monate  alten Jungspund  meiner Freundin bei mir zu Hause . 

 

Ihr anderer  Rüde  wurde getrimmt  und der Rest  hatte nichts  anderes tu tun als rum zu liegen.  

 

Ihr Jungspund  hat alle Registern  gezogen meine Drei zu animieren.  Aus Frust wurde gehüpft  und gebellt. 

 

Eine Ansage meines Grossen  und er wusste  das Schlafen gerade die beste  Alternative  ist. 

 

Ich würde mir deinem Hund viel  an Frustrationatolereranz und Ruhe halten  üben. 

 

Und  da in recht reizarmen Situationen  anfangen.  

 

Ihr  spielt  Ball  er muss  ruhig liegen  bleiben das  erst in der Wohnung und dann raus. 

Als Beispiel.  

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Missyble:

Woher weißt du das?

Ja, natürlich kann ich das nicht wissen, stimmt schon. Wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es der Hund nicht aus Böswilligkeit macht, sondern weil er es nicht besser weis.

Aber genau so wie ich das nicht wissen kann, kann man auch nicht wissen ob es Frust ist, Angst/Unsicherheit, Stress, nicht ausgelastet, Überforderung... Vielleicht ist das allgemeine Stresslevel zu hoch, weil der Welpe nicht richtig zur Ruhe kommt... usw.

Es gibt also noch zig andere Gründe, die gerne außer acht gelassen werden. Und alle schießen sich immer auf: "Klar, der will zum anderen Hund und ist frustriert!" ein. Warum? Woher will man das wissen?

So einfach kann man das nicht sagen, ohne sich das große ganze an zu schauen.

Und genau deshalb bin ich der Meinung, das es nichts bringt hier nach ein paar Tipps zu fragen + eine Einzelstunde bei einem Trainer und fertig. So wird man das Problem auf lange Sicht nicht lösen können, weil keiner hier sagen kann an welchen Punkten es hapert und wo man am besten ansetzt. Das ist alles viel zu komplex.

Ganz ehrlich, da ist doch jeder Ratschlag hier voll ins blaue geraten.

Deshalb bleibe ich bei meinem (meiner Meinung nach) einzig vernünftigen Ratschlag: Einen vernünftigen Hundetrainer suchen, der sich das große ganze mal anschaut.

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@Renesis 

Ich bin mir 100% sicher, dass mein Hund das nicht böswillig macht. So sollte das auch nicht klingen.

Und einen vernünftigen Hundetrainer haben wir uns gesucht und mit dem gehen wir das ganze jetzt an. Wie du auch sagst, sich das große Ganze anguckt. 

 

Ruhe und Frustübungen machen wir seit er 10 Wochen alt ist täglich, weil er von Anfang an ein sehr aufgeregter und reizempfänglicher Hund war.

Bis hierhin war es schon sehr viel Arbeit, dass er zu Hause gut ruhen kann und mittlerweile bleibt er 5 Std alleine und schläft einfach durch oder bleibt im Körbchen liegen wenn ich sein Futter vorbereite.

Natürlich gehören sehr viele Aspekte dazu und genau deswegen versuche ich so viele Ideen, Ratschläge und Meinungen zu hören, weil ich den Fehler nicht im Hund suche, sondern den Auslöser dafür. 

 

Danke für deine Nachricht.

 

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