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Hundeforum Der Hund
Renesis

Kommunizieren auf sozialer Ebene = Aversiv?

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Ok, ich habe es überhaupt nicht als Strafe gesehen ihn rauszu“schieben“, vor allem wenn’s nachher ein Leckerli gibt, wenn an der Grenze gehalten wird 🤔

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Ich kann dir keinen Trainer und keine TrainerIn empfehlen und darum gehts doch auch nicht. Arguemtiere doch einfach und stelle Fragen, wir können uns gerne austauschen.

 

Zwischen Renesis`und meiner Einstellung liegen Welten. Albern bis böswillig, dass du nun versuchst das in einen Topf zu werfen. Lies doch mal was ich schreibe. :) 

vor 1 Minute schrieb Henriette:

Ok, ich habe es überhaupt nicht als Strafe gesehen ihn rauszu“schieben“, vor allem wenn’s nachher ein Leckerli gibt, wenn an der Grenze gehalten wird 🤔

 

Warum das Leckerli?

Als Entschuldigung?

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Und zusätzlich muss ich noch schreiben, ich werde mich nie auf so eine Härtestufe manövrieren, dass es tierschutzrelevant wird, hallo??? Und ich habe weder bei @Estray (da wüsste ich ich gar nix annähernd in die Richtung) und auch nicht bei @Renesis, das soweit geht

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@Estraynein, nicht in der selben Situation, sondern wenn er beim nächsten mal vor der Küche gehalten hat

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Am 19.4.2021 um 10:30 schrieb Henriette:

Noch ein konkretes Beispiel. Spaziergang. Ich habe immer mindestens ein Kind dabei. Vor allem das im Kinderwagen braucht manchmal Bewegung, da darf man nicht stehen bleiben, sonst wacht es auf 😱 Wenn der Hund jetzt aber schnüffelt und nicht weiter läuft wenn ich ihn bitte, was macht ihr dann? 

 

 

vor 16 Minuten schrieb Henriette:

sondern um die Situation an der Leine mit Kinderwagen der auch mal nicht stehen bleiben darf (das ist ja nicht beim kompletten Spaziergang so)

 

Das passt ja nun irgendwie nicht zusammen, wenn ich davon ausgehe, dass das Kind auch mal ne halbe Stunde oder länger schläft im KiWa.

Bedeutet für mich der Hund hat dann Sendepause und das finde ich zu heftig.

 

 

Ich meinte auch nicht, dass du warten sollst bis deine Kinder 18 sind, aber eben bis das Thema durch ist. Selbst wenn das Kind letzte Woche auf die Welt kam ist das doch im schlimmsten Fall ein Jahr.

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@Naschkatze Also ich verstehe es so, dass das Kind schläft, solange der Kinderwagen in Bewegung ist und das man gemeinsam zügig zu einer Wiese geht oder so. Dieses Wegstück muss der Hund dann ohne "Hundezeit" verbringen und auf der Wiese ist dann "Hundezeit" und das Kind darf auch aufwachen und sich bewegen...

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Es geht nur um die 5-10 min bis zum Einschlafen. Und das Kind wird auch nicht immer mit dabei sein, aber es wird vorkommen und darauf bezog sich die Frage, auf ein konkretes Beispiel, wer wie vorgehen würde. Ich wollte nicht zum Thema machen, wann mein Hund wie lang und welche Strecke am Kinderwagen laufen wird. Der wird so viel Hundezeit ohne Kinderwagen und Co bekommen wie er braucht 👍

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"Genau, nur "gerade". Ich habe die selbe Erfahrung mit aversiven Methoden gemacht. So wurde nie etwas grundsätzlich tabuisiert, sondern immer nur temporär. Ich hatte lange die Hoffnung, daß vielleicht langfristig funktioniert, irgendwann wird er es doch wohl mal kapieren, hatte aber nach 3 Jahren aufgegeben. Stattdessen hatte dann ein einziger Klick vor der Grenzüberschreitung mehr gebracht, als 3 Jahre lang immer nur nach der Grenzüberschreitung aversiv zu reagieren."

 

Genau hier lag Dein Fehler. Und zwar warst Du hier zum einen immer im reagieren (also erst was tun, wenn Hund die Grenze überschritten hat) und nicht im agieren. Führung bedeutet aber agieren statt reagieren. Und zum anderen ist das wirklich unfair, den Hund mit Absicht in die Falle laufen zu lassen und dann "blöd" zu ihm zu sein. Wahrscheinlich noch emotional negativ dabei (schimpfen, genervt, Hund anschnauzen...). Also wenn Du meine Vorgehensweise mit dieser gleich setzt, dann hast Du bisher 0 von dem Verstanden, was ich geschrieben habe. Denn, irgendwann muss ich doch sehen, dass mein Hund kurz davor ist nen sch... zu veranstallten. Und wenn man ehrlich ist (und das kann), dann sagt man dem Hund einfach: "Hey! Lass das Kumpel!" oder man ist nicht ehrlich zum Hund und lenkt um... trainiert, klickert... bis es trotzdem funktioniert (der Hund aber nicht verstanden hat, dass man ihm eigentlich sagen wollte, dass das voll blöd ist, was er da vor hatte).

 

 

vor 18 Stunden schrieb HansMueller:

Überhaupt nicht. Du hast diese Calming Signals ja eingesetzt, um dich wohl zu fühlen, weil du dich zuvor unwohl gefühlt hast.

Na und? Empfinde ich trotzdem nicht als unangenehm, einschüchternd, bedrohlich, sondern gibt mir Sicherheit.

Da kann ich auch mal ein persönliches Beispiel erzählen, was echt gut dazu passt....

Und zwar habe ich letztes Jahr neu in meiner jetzigen Firma angefangen. Unseren Niederlassungsleiter (der auch das Bewerbungsgespräch mit mir geführt hat...), fand ich von Anfang an sehr sympathisch und ich habe mich gut mit ihm verstanden. Es gab nach einigen Wochen eine Besprechung mit allen Mitarbeitern aus unserem Standort (dort wurden die Zahlen vom letzten Jahr genannt...). Unter anderem wurden dann auch Dinge besprochen die nicht so gut gelaufen sind und die nicht funktioniert haben. Und er fragte, was man denn zukünftig besser machen könne. Wie das unter Handwerkern so ist, haben sich einige schnell angegriffen gefühlt, wollten sich verteidigen und die Diskussionen begannen. Bemerkenswert war aber, dass mein Chef auf sämtliche blöden Schuldabweisungen und "Verbesserungsvorschläge" (weil die bösen im Büro müssen einen besseren Job machen, damit man besser arbeiten kann...) eingegangen ist. Hat diskutiert, es gab Kompromissvorlschläge bla blub. Ab diesem Zeitpunkt war er für mich kein Chef mehr.

Auch wenn ich die Kollegen gefragt habe... alle sagten: "Ne, das ist kein Chef! Der kümmert sich ja überhaupt nicht!" (und das obwohl er wirklich sehr kräftezehrend mit allen Diskutierte und einfach "nett" sein wollte, Lösungen, für beide Seiten suchte).

Mit anderen Worten, ihm hat der Arsch in der Hose gefehlt, mal auf den Tisch zu hauen (Druck auf zu bauen) und zu sagen: "Auf Grund der Erfahrungen, werden wir dies und jenes zukünftig so und so hand haben!" Punkt um. Aus.

Statt dessen kamen dann so verzweifelte E-mails wie: "Wenn unsere unzuverlässigen Mitarbeiter, trotz mehrmaliger Aufforderung, zukünftig nicht jeden Montag ihre Stunden eintragen, wird es Abmahnungen geben." Also voll überzogen, emotional geschrieben. Hat keiner für voll genommen. Daran hat man schön gesehen, dass er eigentlich ziemlich schwach, überfordert und verzweifelt nicht mehr wusste, was er noch machen soll, weil trotzdem alle gemacht haben, was sie wollten.

Mir tat er leid, weil ich ihn ja trotzdem für einen sympathischen Menschen halte (aber kein Vertrauen in ihn als Chef hatte/habe). Obwohl völlig blödsinnig, weil er ja selbst dran Schuld war.

Nach ständigen kräftezehrenden Diskussionen und dadurch Überforderung, endete das damit, dass er das Handtuch geworfen und die Firma verlassen hat.

So viel zum Thema alles "lieb" "nett" "positiv" regeln zu wollen... Funktioniert nicht wenn ich Führung übernehmen möchte oder muss, wenn es die Situation erfordert.

 

vor 18 Stunden schrieb HansMueller:

Damit ist es mal an der Zeit zu dem Punkt zu kommen, um den es eigentlich geht: Würdest du mit deinem Chef zusammen wohnen wollen?

Nu ja, da ist das ein schlechtes Beispiel, weil ich ja nicht auf meinen Chef angewiesen bin um in dieser Welt klar zu kommen. Da trifft das Beispiel Eltern -> Kind schon ehr zu.

Und ja, auch hier wären mir persönlich Eltern lieber, die nicht immer nur ganz doll lieb und nett zu mir sind, sondern mir auch mal sagen können, dass ich dies oder jenes einfach gar nicht geht. Punkt. Halt klare Grenzen setzen. Da fühlt man sich doch deutlich sicherer.

Wenn ich gerade Dummheiten im Kopf habe, sagen: "Lass das!", mich vorher ermahnen und nicht: "Hey! Kuck mal hier, ich hab da was feines!" das nächste mal: "Hey, schau mal! Wollen wir ne Runde Fußball spielen?" Sorry, das wäre für mich als Kind, als auch als Elternteil, voll stressig, nervig und kräfteraubend.

Außerdem hat das meiner Meinung nach, auch nichts mehr mit natürlicher Kommunikation zu tun.

Wobei die Welt doch so einfach sein kann, mit einer klar definierten Grenze. Nein, wird nicht gemacht! Fertig!

Verstehe echt nicht, was daran so schlimm sein soll, dies zu kommunizieren. Oder was schlimm daran sein soll, wenn Gegenüber mit einem Calming Signal sagt: "Ok, ich habs verstanden." Was mir wiederum sagt, dass ich den Druck raus nehmen kann und damit sage: "Ja dann ist ja gut."

Oder das jemand mit mir macht und ich über ein Calming Signal sage: "Ok, habs verstanden!" Wo ist das Problem? Wer wird denn hier gepeinigt? Also mir gehts deswegen nicht schlecht und ich behalte trotzdem meine gute Laune.

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vor 19 Minuten schrieb Estray:

Ich kann dir keinen Trainer und keine TrainerIn empfehlen

 

Tja, ich könnte dir ein paar Hundert empfehlen. Da scheint das, was ich mache, entweder besser zu funktionieren, als das was du machst. Oder du bist so unglaublich innovativ, daß du unbedingt selbst Trainer werden solltest, um die Welt der Hundeerziehung zu revolutionieren. 

 

vor 19 Minuten schrieb Estray:

Argumentiere doch einfach…

 

Das ist mein Argument. Du hast von Alltagstauglichkeit gesprochen. Und ich sage, daß Trainingsmethoden, für die es im Zweifelsfall keinen Trainer gibt, nicht sonderlich alltagstauglich ist. 

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