Jump to content
Hundeforum Der Hund
Spekulatius

Hund gestorben. Megaösophagus? Herz? Dysphagie, Cortison, Atrophie

Empfohlene Beiträge

Herzlichen Gruß an das Forum.

 

Bitte entschuldigt meinen langen Bericht.

 

Hund plötzlich gestorben. Suchhilfen: Dysphagie, Schluckstörungen, Megaösophagus, (Muskelatrophie, Muskelschwund, Muskelverlust) einer Gesichtshälfte, Cortison, Kaumuskelmyositis und/oder Herzschwäche.

 

Ich muss mir jetzt mal mein Leid von der Seele schreiben.

Meine Hündin Laura ist unerwartet verstorben, mit ca. 13,5 Jahren.

 

Im Juli 2010 bekam ich meine Laura, eine Bologneser- Mischlingshündin, ca 40cm hoch, aus Bulgarien. Sie wurde zu dieser Zeit von der Vermittlungsstelle auf ca. 2 Jahre geschätzt. Hatte aber schon ziemlich verfärbte Zähne und vllt geringfügig Zahnstein.

 

Sie wog ca. 7,5kg und war fit.

 

Probleme hatte ich mit ihr so nicht, außer, dass Sie in 2015 kastriert wurde, nachdem ich Miniknötchen im Gesäuge vorfand. Es stellte sich heraus, dass in Bulgarien die Eierstöcke nie entfernt wurden, sondern nur einen Teil der Gebärmutter. Die Knötchen waren gutartig.

In 2018 kamen nochmal welche nach und auch diese wurden entfernt, sie waren auch gutartig.

Zahnstein wurde auch immer entfernt, im Rahmen der Operationen.

 

Mit den Jahren fiel mir auf, dass Laura zunahm und träger wurde. Bei der Blutabnahme kam heraus, dass sie eine Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) hat. Sie wurde darauf eingestellt. Das war glaube ich 2019.

 

Zur Blutbildkontrolle gingen wir immer regelmäßig. Es war immer alles gut, bis auf Januar 2020. Da waren Leberwerte minimal erhöht. Sonst alles gut. Im selben Jahr noch eine Kontrolle, da waren sie nochmal leicht gestiegen.

Im Januar 2021 die Nachkontrolle, wo sie nochmal leicht gestiegen sind.

 

Anfang April bemerkte ich, dass Laura einen Muskelschwund an ihrer linken Kopfseite hat. Die Seite war eingefallen. Die Knochen standen hervor. Der TA sagte, dass es die Muskeln sind, die sich dort zurückgebildet hätten. Sowas kannte ich gar nicht. Auch das linke Auge hatte sich etwas in die Augenhöhle zurückgezogen.

Normal war das nicht und ich weiß nicht, wie lange sie das schon hatte, denn durch das lange Fell fiel es nicht auf, daher bemerkte ich es wohl etwas später.

Im Januar war das Auge aber noch normal, so wie ich auf Fotos erkennen kann. Es schien sie nicht groß beim Fressen zu beeinträchtigen, denn sie konnte alles kauen. Sie kratzte sich nur häufiger an dieser Seite mit dem Fuß oder rieb sich regelmäßig mit dem Kopf an Kissen oder der Couch. Irgendwas störte sie.

 

Der TA sagte, dass es eine autoimmune Krankheit gäbe, wo der Körper gegen das eigene Muskelgewebe in dieser Region vorging. Und zwar gegen Muskelfasern des Typs 2M (Kaumuskelmyositis nennt sich die Krankheit).

Da ich das gerne wissen wollte, schickte der TA Blutproben zur Untersuchung nach Amerika, da es hier in Deutschland, unverständlicherweise, kein Labor gibt, welches solche Untersuchungen durchführt.

 

Gleichzeitig wurden die Leberwerte nochmal gecheckt, dies waren nochmal etwas gestiegen. GPT auf 567 (Norm 125) und das ALKP war auch etwas erhöht, auf 277 (Norm 212).

 

Seit Anfang/Mitte April 2021 hustete Laura hier und da mal so komisch. Trockener Husten, der wie Schnarchen klang. Rückwärtshusten könnte passen, dachte ich.

Manchmal sehr oft und lange, manchmal kaum. Ruhephasen gab es natürlich auch.

 

Der Arzt horchte sie ab und fand nichts Ungewöhnliches. Sie hustete auch nicht mal in der Praxis. (Vorführeffekt)

Um genaues herauszufinden, müsste er Laura in Narkose legen, aber er versucht erst mal ein Antibiotikum. Das schlug nicht an.

 

Einen Cushingtest machte er auch, wegen der Leberwerte. Er sagte, dass diese durch ein Cushing auch steigen könnten. Der Test fiel aber normal aus, so der TA.

Während dieser Testung hatte Laura gar keinen Husten. Das sagte ich dem Arzt. Am nächsten Tag aber wieder Husten.

Gelegentliches Schnarchhusten, sag ich mal so. Manchmal auch etwas Würgen.

 

Als nächstes wollte ich ein Ultraschall. Dabei stellte der TA fest, dass Laura eine deutlich vergrößerte Fettleber hat, aber keine Tumore hätte er gesehen. Nur an der Milz eine ganz kleine Läsion, die aber keine Bedeutung hätte und das Herz sei etwas vergrößert.

 

Am 05.05.21 kam Laura morgens in den Flur getorkelt. Ich sah deutlich, dass sie Gleichgewichtsstörungen hatte. Sie schüttelte dann auch ganz schnell den Kopf, als wolle sie sagen, nanu, warum ist mir so dusselig. Ich rieb ihr die Ohren und danach war auch wieder alles weg. Da sie ja die Atrophie an der Seite hat, tippte ich auf das Ohr.

Sie hatte auch schon mal sehr selten, dass ihr einfach so mal ein Bein weg knickte, z.B. beim Gassigehen. Sie ging aber unvermittelt weiter und es war dann auch wieder für Wochen nichts.

Was das war, weiß ich nicht.

 

Wir fuhren dann zum TA, der das nochmal wegen dem Torkeln kontrollierte, aber nichts fand. Das war ja auch noch nie so gewesen.

Der komische Husten war aber noch da, immer nur mal ab und zu. Sonst hatte sie offensichtlich körperlich nichts weiter. Kein Fieber oder so. Mir ist nur aufgefallen, dass sich Laura an ihren Lieblingsleckerlis mal verschluckt. Es sind Entenstreifen, getrocknet. Die sind naturbelassen, uneben und spitz, strähnig. Auch kleine Teile führten zu einem Hustenreiz. War früher nie. Alles andere ging aber.

Nach dem Trinken hatte sie aber schon seit Ewigkeiten, vllt. auch schon immer (?), für paar Sekunden gehustet, wie Verschlucken. Nicht gravierend. Machen doch viele Hunde, oder nicht?

 

In dem Moment, als ich mit Laura ja eh beim TA war, fragte ich nach dem Ergebnis aus Amerika (Test auf Muskelfasern Typ 2M). Das Ergebnis war noch nicht da.

Der TA meinte aber, dass wir dennoch schon mal mit dem Cortison anfangen sollten, um keine Zeit zu verlieren. Er wolle nicht, dass die Atrophie am Kopf weiter fortschreitet. Dabei war es ja nicht mal gesagt, dass es das war, denn ich hatte dazu ja extra den Test machen wollen.

Nun dachte ich mir, der TA weiß ja, was er macht.

 

Er gab mir Cortisontabletten mit. Ich sollte der Laura am nächsten Morgen 5mg geben.

Das tat ich auch und das nicht auf nüchternen Magen, denn ich wusste von mir, dass sie auf den Magen schlagen können.

Dann ging ich mit ihr Gassi. Sie wollte plötzlich nicht mehr gehen und legte sich in die Wiese und fraß Gras. Ich merkte deutlich, dass es ihr nicht gut ging. Sie hatte Bauchschmerzen.

Das Zeug gebe ich ihr nicht mehr, dachte ich und fuhr am nächsten Tag zum TA. Ich erzählte davon und fragte, ob es denn nicht eine andere Lösung gäbe, z.B. in Spritzenform.

 

Ja, sagte er, aber wenn mal was sei, eine Tablette hätte man schnell abgesetzt. Ich sagte, dass man dann ein Kurzzeitcortison nehmen könne und ich käme gerne alle 3 Tage zu ihm, zum Spritzen, dann sei das Risiko doch überschaubar.

Er meinte, nein, dass das keinen Sinn machen würde, man müsse schon eine gewisse Dosis spritzen, damit es wirkt. Aber er würde sich nur für ein mittleres Depotcortison entscheiden, welches etwa 3 Wochen halten würde. Auf der Rechnung stand 0,7 Depot-Metrate ad us. Vet. 40 mg/ml Injektionssuspension. Zu diesem Zeitpunkt hatte Laura ca. 14,5kg.

 

Nach der Cortisonspritze wurde aus dem deutlicheren, gelegentlichen Rückwärtshusten nur noch ein Hüsteln.

 

Nun habe ich von dem Cortison nicht viel Ahnung und dachte dann, dass es sogar gegen den Husten geholfen hat. Der TA zählte auch nicht eine Nebenwirkung auf. Aber so mache kannte ich schon, wie Gewichtszunahme, Durst und die Gefahr von Diabetes. Das war es auch schon mit meiner Weisheit.

Wegen dem Husten gab ich noch zum Ausschluss von Würmern 3 Kotproben ab. Das war 3 Tage nach der Cortisonspritze. (Das Ergebnis war 2 Tage später negativ)

Im Auto auf dem Weg zum TA fiel mir dann ein leises Röcheln bei Laura auf. Ich war erschrocken. Aus dem trockenen Husten wurde ein feuchtes Hüsteln. Der TA meinte, dass Laura eine Bronchitis hätte und gab mir Schleimlöser mit, ein Saft.

 

Ein Tag danach fuhr ich wieder hin, weil das Röcheln deutlicher wurde. Laura bekam Antibiotikum gespritzt und Tabletten für später und er röntgte noch 2 Mal. Im Röntgenbild waren die Bronchien deutlicher abgezeichnet, was für eine Bronchitis sprechen würde. Ansonsten sah er kein Wasser in der Lunge.

Im Magen sah er etwas Rundes. Ich sagte, klar, sie hatte ja auch noch etwas gefressen. Aber um sicher zu gehen, wollte er unbedingt nochmal 2 Röntgenbilder nach 2 Tagen machen, in nüchternem Zustand. Es ergab das, was ich vermutete, es war schon beim ersten Mal Nahrung, was er da sah.

 

Laura verschluckte sich nun öfter mal. Sie verhielt sich sonst aber normal. Kein Fieber.

Der Rückwärtshusten war immernoch weg und wich so zu sagen diesem Hüsteln und Röcheln.

Die Unruhe, die Laura zu Beginn des Cortisons hatte, war auch schon weg. Das war nur am Anfang.

 

Das Antibiotikum, welches Laura nahm (Marbocyl) zeigte keine Wirkung. Im Gegenteil. Laura verschluckte sich trotzdem öfter. Und so wollten wir dann am nächsten Tag umsteigen auf Doxycyclin.

Doch bereits am nächsten Morgen wollte ich Laura etwas zu essen geben, denn ich gab ihr nie etwas auf nüchternem Magen, da war es ganz schlimm. Jeder noch so kleine Bissen löste einen reflexartigen Hustenreiz aus. Genau so, wie man es auch beim Menschen kennt, wenn er sich verschluckt hat.

Ich pürierte ein gutes Stück Putenfleisch ziemlich flüssig und das klappte ganz gut. Sie schlabberte es fast ganz weg.

Laura hatte ja immer guten Appetit gehabt, aber sie konnte halt nicht. Alles verschlimmerte sich ja innerhalb kurzer Zeit.

Ansonsten verhielt sie sich nicht ungewöhnlich und ging auch Gassi. Schnupperte wie immer. Wir gingen aber bewusst keine großen Runden mehr. Hüsteln kam immer mal vor.

 

Abends nach dem Gassi schlief sie ganz ruhig. Es war sogar kein Röcheln zu hören. Am nächsten Tag wollte ich auf jeden Fall wieder zum TA. Ich hatte das Gefühl, dass es nicht nur eine Bronchitis ist.

 

Als wir aber später ins Bett gingen, (Laura schlief immer auf meinem Bett), wollte ich ihr noch ein wenig das Bäuchlein kraulen, so wie immer. Als sie kurz auf dem Rücken lag, drehte sie sich plötzlich abrupt um und fing an zu husten und würgen.

Innerhalb von wenigen Sekunden wollte sie zusammensacken. Es schien ihr Bewusstsein getrübt zu sein. Sie war torkelig. Ich rief ihren Namen und packte sie um den Körper und zog sie zwei mal kräftig hoch. Danach torkelte sie zum Bettrand, wo ich sie herunterhob.

Dann ging sie auf Ihre Hundekissen, wo sie erst mal lag. Sie war fix und fertig. Sie atmete schwerer und es kam mir vor wie ein Brummen oder so ähnlich.

 

Wir fuhren sofort zur Tierklinik. Bis zum Auto konnte sie wieder gehen. Aber im Auto, während der gesamten 25-minütigen Fahrt dort hin, fing sie an zu würgen. Es kam purer, klarer Schleim aus dem Hals.

In der Klinik mussten wir noch auf den TA warten. In dieser Zeit hatte Laura nicht mehr gewürgt oder gehustet.

Der TA röntgte dann mein Mädchen und meinte, dass nachdem was ich erzählte, könnte es sich bei der Laura um einen Megaösophagus handeln und dann würde die Nahrung zu lange in der Röhre liegen. Selbst der Schleim könne dann zum Problem werden. Aber für mich sah die Speiseröhre auf dem Bild normal groß aus. Der TA sagte auch noch, dass Laura eine sehr große Leber hätte.

 

Mittlerweile hatte Laura nochmal ein bisschen Schleim hervorgewürgt.

 

Der TA sagte, dass er 2 Röntgenbilder mit Kontrastmittel machen würde. In den zeitlichen Abständen würde er dann sehen, wie lange das Mittel bis zum Magen braucht.

Das Ergebnis, so der TA, lautete dann Megaösophagus. Wobei ich sagen muss, dass mir die Speiseröhre immer noch nicht zu weit vorkam.

Der TA meinte aber, dass das Kontrastmittel selbst nach 5 Minuten noch nicht im Magen angekommen sei. Das sei zu lange. Die Speiseröhre würde nicht richtig funktionieren.

Ich dachte nur, ob das vllt wegen dem Schleim länger gedauert hatte?

 

Der TA sagte, dass er einen Hirntumor vermutete, der auf Nerven drückt. Das würde auch zu dem Muskelschwund der linken Kopfseite passen. Der Hund sei nicht zu retten, weil die Störungen sich ausweiten würden.

Ich fragte, ob denn das Cortison daran schuld sei. Er verneinte das und sagte, dass man solches sogar so behandeln würde, aber es hätte ja nichts angeschlagen, auch kein Antibiotika. Bei einer normalen Bronchitis hätte das Antibiotika anschlagen müssen. Aber die Bronchitis sei keine normale Bronchitis, sondern das wäre eine Aspirationspneumonie.

 

Mittlerweile war der Hund auch in einer sehr schlechten Verfassung und auf dem Boden lagen nach der Untersuchung 3 Blutflecken in der Größe von je 1 Euro. Der Arzt meinte, dass käme von dem heftigen Würgen. Dadurch sei die Speiseröhre verletzt worden. Sie hatte ja auch heftig gewürgt. Aber nach der Untersuchung ging es ihr noch schlechter. Das Kontrastmittel, so habe ich gelesen, wirkt ja zusätzlich noch reizend.

 

Der TA riet uns sie zu erlösen, was wir auch taten. Aber während der Vorbereitungen fing Laura so an zu pumpen, mit dem Bauch und es machte so heftige Geräusche. Man sah, wie sie sich quälte. Es war plötzlich noch schlimmer geworden.

 

Als Laura erlöst war, floss unmittelbar danach reines Blut aus dem Maul. Aber kein Schleim oder Wasser. Ich erschrak. Der TA sagte, dass das vom starken würgen kam, wodurch die Speiseröhre verletzt wurde und, dass sie das Blut vorher zurückgehalten hätte.

 

Mein Mann holte die dicke Wolldecke aus dem Auto, auf der Laura vorher saß. Er sagte, dass auf ihr viel Schleim lag, aber ganz zäh. Der Schleim hatte sich gar nicht mit der Fasern der Decke verbunden. Mein Mann hätte ihn so abschütteln können.

 

Tausend unbeantwortete Fragen in meinem Kopf. Ich hänge in einem Gedankenkarussell fest.

Ich hatte nicht mit so einem plötzlichen Ausgang gerechnet.

Ich frage mich so vieles, wie z.B. ob ich am letzten Tag vllt die Schilddrüsenmedikamente vergessen hatte, vor lauter Aufregung und Medis.

 

Das war jetzt die Geschichte von Laura. Und ich bin so unendlich traurig. Niemals hätte ich gedacht, dass das alles so schnell geht.

Und letztendlich sind die Diagnosen ja auch nicht 100%ig sicher. (Tumor usw.) 

Aber mittlerweile kam das Ergebnis aus Amerika. Laura hatte keine Autoantikörper gegen die Muskelfasern vom Typ 2M.

 

Danke für das Lesen. Und vllt hat ja jemand Erfahrung und kann etwas dazu sagen oder hat Ähnliches erlebt?

Ich bin etwas überfordert und auch kein Fachmann.

 

Ich freue mich über fachkundigen Rat oder über Erfahrungsaustausch.

 

LG Spekulatius

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe leider keinen fachkundigen Rat, möchte dir aber mein Beileid zu eurem Verlust aussprechen. Es tut schrecklich weh, wenn ein Hund stirbt, ich kenne das vom letzten Jahr... 

 

Ich habe deinen Bericht ganz gelesen, und es macht den Eindruck, dass eure Laura wirklich sehr krank war und ihr alles getan habt, was ihr konntet.

Man fragt sich oft, ob man selbst oder der Arzt was falsch gemacht hat, aber man wird es nie wirklich wissen, und oft ist es auch nur das Nichtwahrhabenwollen, dass man so gar nichts mehr machen konnte. Grüble nicht zu viel, ihr habt alle lange um sie gekämpft und irgendwann ist das Erlösen einfach der zwar sehr schlimme, aber notwendige Weg. Laura ist nun von ihren Schmerzen und Husten befreit.

 

Ich wünsche Euch viel Kraft für die nächste Zeit des schlimmen Vermissens. Irgendwann werdet ihr zwar noch mit Wehmut, aber auch mit Freude auf die gemeinsame Zeit zurückblicken können.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es tut mir sehr leid für dich. 
 

Ich denke es ist normal nach Gründen zu Suchen. Aber die Frage ist immer, ob es nötig ist. 
Schau mal, deinem Hund gibg es sichtbar schlecht. Die entscheidung ihn gehen zu lassen war richtig. 
Man kann das Sterben bei Hunden ein wenig beeinflussen, ja. Aber zu welchem Preis?

Ich kannte Hunde mit einer Kaumuskelmyositis im Endstadium. Das ist nichts was ich meinem Hund wünsche. Da würdi ich auch frühzeitig eingreifen und den Hund einschläfern lassen.

 

Ein Megaösophagus muss nicht „mega“ sein um einen Hund zu stören. Es reicht eine minimale aussackung. 
Wenn das Kontrastmittel über 5min hat um nach unten zu gelangen, dann stimmt dort etwas nicht. 
Ob du als Laie einen besser blick auf ein Röntgenbild hast weiss ich nicht. 
 

Dann war ja auch der Allgemeinzustand deiner Hündin am schluss miserabel. Sonst wärst du ja auch gar nicht in die Klinik gefahren. 
 

Ich weiss es ist haet. Aber schau mal, du hattest einen alten Hund der sichtbar krank war. 
Das alles so plötzlich passierte ist für dich ganz schlimm, aber ich finde für den Hund sehr schön. Denn er musste nur eine relativ kurze Zeit leiden ehe er gehen konnte. Das finde ich persönlich immer besser fürs Tier als wenn snochmonate lang zu kämpfen hat und mit allen möglichen Medis behandelt werden muss. 
 

Nimm abschied und trauere. 
Aber ich würde aufhören zu suchen. 
Letztendlich kann dir nur eine Sektion gewissheit geben. Lass sie komplett Untersuchen wenn es noch möglich ist. 
Anders wird es nicht gehen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Für euren lieben Worte möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Vielleicht lerne ich auch noch Menschen kennen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. 

Ich interessiere mich sehr dafür.

 

Laura könnte auch eine Herzschwäche gehabt haben. Ich glaube, dass die Symptome da ziemlich ähnlich sein können.

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ganz einfach ein Benutzerkonto

Du musst ein Benutzerkonto haben, um Beiträge verfassen zu können

Registrieren

Deine Hunde Community

Benutzerkonto erstellen

Du hast ein Benutzerkonto?

Melde Dich an

Anmelden

×
×
  • Neu erstellen...