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Hundeforum Der Hund
Gornadin

Aggressives Verhalten gegenüber Welpen

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vor 1 Stunde schrieb Zurimor:

 

Doch, tun sie. Beispiel mein Hund und Alaska, eine Samojedenhündin. Bei der ersten Begegnung kurz angeschaut und gemeinsam beschlossen, daß man mal 'ne Runde zocken könnte. Die beiden verstehen sich bis heute glänzend, häufig wird gezockt, wenn man sich trifft, manchmal sich auch nur kurz angeschaut und sich gefreut, daß man sich sieht oder gemeinsam geschnüffelt und das ist ganz sicher keine Fehlinterpretation. 

Gibt bestimmt auch andere Hundehalter, die sowas kennen. Viele Hunde werden natürlich auch erstmal eingeschätzt, aber nach kurzem Kennenlernen gibt's dann gemeinsame Aktionen - oder eben nicht 


Wie alt waren die beim kennenlernen?

 

Klar gibt es Hunde die sich auf Anhieb verstehen, aber wirkliches Spiel ist es ganz oft eben nicht. Meist ist es noch in netter Form ein gegenseitiges abchecken wie schon erwähnt wurde. 

 

Mein Rüde der langsam erwachsen wird in der Birne, spielt nur mit ausgewählten Hunden, die sich seiner Ansicht nach gut benehmen können. Es gibt welche die werden ignoriert und es gibt einen Hund in der Nachbarschaft, wenn die aufeinander treffen würden ohne Sicherung würde Blut fließen.


Man kann es einfach nicht pauschalisieren und muss immer die Situation einzeln bewerten und halt den eigenen Hund einschätzen können.

 

An die TE es kann einfach sein das der Umzug und auch der Vorfall mit dem Nachbarshund Unsicherheiten bei deinem Hund hervorgerufen hat. 
 

Ich würde meinen Hund beibringen das er andere Hunde ignoriert und nur Kontakt zu bekannten und für ihn passenden Hunde aufnimmt.

 

Der Welpe kann erstmal nix dafür da er eben auch noch klein ist und erstmal seine Erfahrung machen muss, aber die Welt geht davon auch nicht unter.

 

Ob er zugebissen hätte kann man nicht beurteilen, wenn man es nicht gesehen hat.
Viele Rüden finden Welpen erstmal total blöd und machen das sehr deutlich klar. 

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1,5 und erwachsen. Gab's danach aber auch immer mal wieder, zum Beispiel mit dem Akita, den wir mal getroffen haben, Gut, die haben nicht groß miteinander gezockt, aber der Akita war schon gern mit meinem Hund zusammen (was nun auch nicht unbedingt rassetypisch ist). Wär ja traurig, wenn ältere Hunde keine neuen Kontakte schließen könnten und würden, irgendwann stünden sie dann sonst allein da, wenn alle Jugendfreunde weg sind.

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vor 37 Minuten schrieb Zurimor:

1,5 und erwachsen. Gab's danach aber auch immer mal wieder, zum Beispiel mit dem Akita, den wir mal getroffen haben, Gut, die haben nicht groß miteinander gezockt, aber der Akita war schon gern mit meinem Hund zusammen (was nun auch nicht unbedingt rassetypisch ist). Wär ja traurig, wenn ältere Hunde keine neuen Kontakte schließen könnten und würden, irgendwann stünden sie dann sonst allein da, wenn alle Jugendfreunde weg sind.

 

Welcher Hund ist denn bitte mit 1.5 Jahren erwachsen? 
 

Du verstehst glaub ich nicht was hier gesagt wird. 

Natürlich können Hunde sich kennenlernen. Natürlich spielen Hunde zusammen. Natürlich haben Hunde auf ihre Art und Weise Freunde und „Lieblingshunde“. 
Dabei ist es auch wumpe wie alt die Hunde sind. 
Aber da liegt eben immer das gleich zu Grunde, nämlich die Basis. Die Hunde haben sich kennengelernt oder sind dabei sich kennen zu lernen. 
Wenn man öft mit denen zusammen spazieren geht, dann kennen sich die Hunde. Ergo werden sie früher oder später auch spielerisch miteinander interagieren. 
 

Bei meiner Aussage geht es aber ums erste aufeinandertreffen. Um den aller ersten Kontakt. Und der ist nunmal nicht spielerischer Natur. Niemals. 
Da wird der andere abgecheckt und eingeordnet. Auch wenn die sich hinterher rennen und sich lustig durchs Feld kugeln, ist sowas kein Spiel. Es ist durchaus ernst zu nehmen was dort abgeht. 
 

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Alaska war erwachsen. Keine Ahnung, wie alt die genau ist, hab ich nie gefragt. Und doch, auch der allererste Kontakt kann spielerischer Natur sein. Grad unter ähnlich gestrickten Hundetypen, so geschehen mit meinem Hund und erwähntem Akita. Sie war vom ersten Moment an begeistert, quer über die Wiese zu ihm gerannt, er hat ein paar Augenblicke gebraucht, sie dann für okay befunden und mag sie offenbar.

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Glaub ich nicht. Tut mir leid. 
 

Ein Erstkontakt ist ja in den meisten Fällen nichts negatives. Sondern eine durchaus positive Erfahrung. 
Meine Hunde gehen offen auf jeden zu. 3 von 4 sind mit allem und jedem absolut verträglich. 
Die springen auch mit anderen Hunden über die Wiese, tollen sich rum, jagen sich abwechselnd übers Feld, etc. Das ist aber kein Spiel. Auch wenn es so aussieht. Und trotzallem ist es keine negative Begegnung. 

Ich lass das manchmal auch zu und lass sie mit den anderen Hunden machen. Solange beide friedlich sind ist mir das manchmal egal. 
Aber im grossen und ganzen wird das unterbunden. Denn es bringt nix. Die Hunde werden sich in den meisten Fällen nie wieder sehen. 
Dort wo es mir wichtig ist, dort lass ich das laufen. Da soll aber auch etwas positives daraus entstehen. Dort will ich den Kontakt, da er bestehen bleiben soll. 

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vor 22 Stunden schrieb Zurimor:

1,5 und erwachsen.

 

Großwüchsige Hunde sind erst als erwachsen zu betrachten, wenn sie mind. 3 Jahre alt sind.

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@Gornadin 

 

ist ja immer so ein bisschen Glaskugel, dennoch evtl. Etwas aus meiner Sicht zu der Situation, da ich das vor einiger Zeit mit einem Nachbarwelpen und meine Hündin, Ridge Boxer Mix 8 Jahre so gemacht habe, also eher den Nachbarn geholfen, so aus meiner Sicht, da der Welpe null, absolut keine Regeln kannte und null Respekt, weder anderen Hunden, aber auch nicht Menschen gegenüber.

 

eure Situation ist für mich vergleichbar und wenn es souveräne HH gewesen wären, wäre wahrscheinlich gar nichts passiert, dein Hund hätte nur auf hündisch, gezeigt, hey du JUNGNUSS, BISSCHEN Respekt bitte.

 

so war es bei uns, der Welpe sprang jeden an, rannte einen über den Haufen, Küsschen bei jedem mit Schmackes ins Gesicht. Ich fragte die Nachbarn, findet ihr das ok? Ich bekam zur Antwort, ne, aber der Hund ist Lernresistent. Aha sagte ich, ist aber blödsinn, wenn ihr wollt, kommen wir mal rüber, ich zeig euch etwas.

 

Sie luden uns ein, ich ließ meine Hündin erst mal draußen, der junge Hund war außer Rand und Band, allerdings habe ich schon signalisiert, hey, anspringen und so wild, bei mir nicht mein Freund. Ich sprach dann mit den Nachbarn die ich gut kenne und fragte, ob sie Vertrauen zu mir, bzw. Meiner Hündin haben, es passiert nichts, aber meine Hündin, lässt sich dieses respektlose Verhalten nicht bieten. Sie sagten sofort ja. 
 

ich holte also meine Hündin, wir kennen uns in und auswendig und ich kann sie perfekt lesen und auch mal lenken.

sie kam also auf das eingezäunte Grundstück und der Welpe bzw. Junghund mit voller Wucht um sie los. Es gab eine ganz ganz kurze Ansage, ein lautes Knurren, eindeutig von der älteren Dame, hey, hast du ne Macke, benimm dich. Der junge Hund hat das innerhalb von 10 - 20‘sec, gecheckt, ging mit eingezogenem Schwanz unter den Tisch zu Frauchen, eine Situation, die sie noch nicht kannte. Meine Luna erkundete dann erst mal das ganze Grundstück und der junge Hund sah ihr zu.

 

nach einiger Zeit lud ich sie dann ein, komm mal her , komm wir schauen mal, komm wir gehen mal zu Luna. Ganz ganz vorsichtig kam sie mit, Schloß Vertrauen, ich sagte meiner Dame dann auch, nun mach mal langsam, sie lud sie dann auch ein zum langsamen gemeinsamen Erkunden.

 

als meine Dame dann ein Apportel gefunden hat, zeigte ich den Hh auch, schaut genau hin, Luna hat das, der Welpe kennt es nicht, keine gute Idee das jetzt Luna weg zu nehmen, erst kam ein Blick, dann die Pfote von Luna direkt drauf, der Welpe erkannte das aber nicht, dann kurzes Lefzen hoch von meine Dame, der Junghund ging weiter, dann gab es eine ganz klare Ansage, kurz nach vorne, einmal lautes Knurren, o.k nun hatte es der Welpe verstanden, ist deins

 

was ich damit sagen will, sie lernen sehr viel daraus, klar muss man den älteren Hund auch gut kennen und die Situationen einordnen können.

 

die beiden sind heute sehr enge Freundinnen, sehen sich täglich, aber der junge Hund signalisiert, ok. Du sagst wie, ich folge. Das dreht sich natürlich irgendwann auch mal um, wenn der junge Hund erwachsen wird und dann auch mal mitteilt, hey, ich kann das auch alles alleine, Maßregeln lasse  ich mich von dir nicht mehr, muss man halt beobachten und die Situationen immer im Auge haben und ggf. Reagieren und etwas lenken.

 

weniger Mensch ist oft gut, muss nicht immer, aber Hunde lernen sehr viel vom Gegenüber, nicht vom Menschen.

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Noch ein Zusatz zu dem zweiten Teil mit dem PB,

 

solche Situationen gehören halt auch dazu, etwas blöd das du da nicht reagiert hast,denn dein Partner sollte sich darauf verlassen, dass du solche Situationen für euch auch handhabst.

 

ich lasse meine Hündin von nichts und niemandem attackieren.

 

sucht euch wenn es geht gute sozialisierte Hunde und erfahrene HH damit dein Hund wieder Vertrauen aufbauen kann, zu seinem Partner und zu anderen Hunden, egal ob jung oder älter

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Am 2.6.2021 um 06:03 schrieb Oddish:

Glaub ich nicht. Tut mir leid. 

Das tut ja nun wenig zur Sache. 

 

vor 12 Stunden schrieb Renegade:

 

Großwüchsige Hunde sind erst als erwachsen zu betrachten, wenn sie mind. 3 Jahre alt sind.

2 Hunde, einer 1,5, der andere erwachsen. War die Antwort darauf, wie alt die Hunde waren. 

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Am 1.6.2021 um 22:34 schrieb Oddish:

Bei meiner Aussage geht es aber ums erste aufeinandertreffen. Um den aller ersten Kontakt. Und der ist nunmal nicht spielerischer Natur. Niemals. 
Da wird der andere abgecheckt und eingeordnet.


Und wer hat die Deutungshoheit darüber, was Spiel ist und was nicht?

Natürlich müssen sich Hunde abchecken uns einordnen, wenn sie miteinander spielen wollen und natürlich findet das hauptsächlich beim ersten Mal statt. Es gibt kein Hundenormspiel und keinen spielenden Normhund. Bloße Sympathie sagt ja nichts darüber aus, ob Hunde auch spielerisch kompatibel sind. Sie haben unterschiedliche Vorlieben und physische Voraussetzungen und die müssen eben beim ersten Mal abgeklärt werden.

Aber wer maßt sich an, zu behaupten, dass das dann noch kein Spiel ist?

 

Bei meinem Hund sind die negativsten möglichen Ergebnisse dieses „Abcheckens“, dass er den anderen langweilig findet oder dass der ihm zu penetrant ist. Da wird der andere nicht maßgenommen, es wird nur getestet, ob man zu einem gemeinsamen Spielmodus findet. Aber wahrscheinlich bin ich nur zu blöd um zu erkennen, was da wirklich stattfindet...

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