Jump to content
Hundeforum Der Hund
Ellyundhutsch

Hautkrankheit und bestialischer Geruch

Empfohlene Beiträge

vor 4 Minuten schrieb Lyris:

Rasse? Genetische Disposition? Herkunftsland? Leishmaniose?

Dermatologe? Ein gescheiter Allergietest? Futtermittelunverträglichkeit? Pilz? Die Stanzung schließt einen Pilz nicht aus. Da sollte gezupft werden und eine Kultur angelegt werden. Damit man weiß ob da wirklich ein Pilz ist.

Wenn Sarcoptes (Fuchsräude) in Verdacht dann reicht Bravecto nicht aus. Decken müssen täglich gewechselt und bei 95Grad gewaschen werden!

Demodex-Milben oder Malassezien (Pilz)?

Fällt mir als erstes dazu ein.....

Saisonal oder durchgenend?

Clorhexyderm Schaum, Allermyl und Allercalm. Oder Ichtovet.

Bloß kein Öl auf fettige/schmierige Hautstelle schmieren! Das geht nach hinten los!

Entgiften und Entsäuern. Leber und Haut in ihrer Entgiftungsfunktion stützen! Das ist in dem Zustand völlig überlastet.

 

Nein, kein Wundermittel, aber ein toller Helfer für den gestressten Organismus: Gladiator Plus.

oh Gott vielen Dank.

Hutsch ist ein Cane Corso und wurde in Rumänien geboren,iwir haben ihn mit 10 Wochen in Münsterland gekauft.

Ein Allergietest wurde nocht nicht durchgeführt,ich denke dies wird dann als nächstes durchgeführt werden.

Bei Bravecto sagte uns der Tierarzt,das dies ,wenn Parasiten oder ähnliches vorhanden ist,auf jeden Fall helfen wird.

Mein verdacht war vor kurzem noch Pilz und wir haben uns vom Tierarzt Imaverol  geben lassen,damit haben wir ihn alle 2 Tage eigesprüht über mehrere Wochen,dieses zeug hilft ja gegen Pilz,aber Besserung ist nicht eingetreten.

Wenn ich die Symptome der Sarcoptesräude lese,würde ich schon fast darauf tippen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Oh..... CC sind jetzt nicht Haut-/Allergie-unbelastet....... Falten, Farbzucht....... 

Ich würde auf jeden Fall Blut nehmen lassen und ein Reiseprofil erstellen lassen! Wenn da noch andere Grunderkrankungen (unbehandelte) zusätzlich vorliegen ist es kein Wunder, dass sich Pilz oder Milben auf einen belasteten Organismus breit machen....

Ja helfen schon (Bravecto) aber das was schon "kaputt ist" kann es nicht heilen! Und die Haut sieht schon heftig angegriffen aus!

Wie gesagt - für eine sichere die Pilzdiagnose eine Kultur anlegen lassen.

Imaverol sollte eigentlich helfen. Und da gehören auch Tabetten dazu..... 

 

Puh - ohne Diagnose mit so heftigem Zeug quasi blind draufzuhauen?

Die Fuchsräude (Sarcoptes) ist mir auch mit als erstes in den Kopf geschossen. Würde das noch einmal ordentlich abklären lassen.

 

Aber es können auch mehrere Kleinigkeiten aufeinanderkommen (z.B. Räude plus Futtermittel) und dann geht es "plötzlich" steil bergab.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

vielen Dank für deine Antwort.

Das Imarevol haben wir in Absprache mit dem Tierarzt gegeben,er meinte dies wäre nicht so schlimm,da es nicht als tabletten,sondern als Hautimulsiun verwendet wird,da kann nicht viel passieren.

Ich versuche nur ihm zu helfen.

Bevor er die Apoquel bekommen hat,hat er sich so heftig gekratzt das vom schütteln überall Blutspritzer an der Wand waren,hier sah es manchmal aus wie auf einem Tatort.Und da er gerne Nachts richtig loslegt,da er dort nicht unter Kontrolle ist,sah er am nächsten morgen sehr schlimm aus.

Unsere Vermtutung ist nahe,da er aus Rumänien kam, nicht unter den Bedingungen gehalten worden ist,wie es ein Welpe,der bei seiner Mutter die ersten 8 Wochen geblieben wäre.

Wir sehen es an unserer Hündin,diese kam von einer Züchterin und ist überaupt nicht anfällig für Krankheiten,sondern hat ein stabiles Immunsystem.

Ich denke,da liegt der Knackpunkt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was mich nur stutzig mach,wäre es die Fuchsräude,hätte man es doch im Labor feststellen müssen,oder?

Wozu wurden denn dann Hautproben entnommen?

Der Tierarzt vermutet auch,aus persönlicher Erfahrung,das es Sarcoptes ist.

Wir hatten ja vorher schon 1 Jahr lang Advocat 5 ml jedem Monat als Spot verabreicht,dieses hätte doch ebenfalls gegen die Sarcoptesräude geholfen,

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Naja, in dem Bericht steht nur, dass auf dem eingesendeten Hautstück nichts dergleichen gefunden wurde - auch keine Leishmanien.

Und dass serologisch getestet werden muss um dies sicher nachzuweisen oder auszuschließen. Also Bluttest! 

 

Und nur weil die Biester (Pilz/Milben) jetzt präsent nicht nachweisbar sind können die "Nachwirkungen" trotzdem lange dauert oder weitere Symptome hervorrufen. Ggf in Kombination mit anderen Unverträglichkeiten (Futter, Hausstaub etc) weiterhin solche Probleme auslösen.

 

Beispiel: Mein Kater hatte Flöhe. Er hatte einen Unfall. Wir haben ihn verletzt und mit extremen Flohbefall einen Tag später gefunden. Er war in der TK und wurde als "genesen" entlassen. Hatte auch keine Flöhe mehr. Aber er hatte gelegentlich Juckreiz..... und irgendwann hat er angefangen sich viel aufzuschlecken....... was kam raus?! Richtig: Flohstichallergie! Und er hatte seitdem KEINEN einzigen Floh mehr und wurde seitdem auch gespottet! Das Problem haben wir dann mit entsprechendem Antihistamin in den Griff bekommen. Kein Aufschlecken mehr!

 

Was ich damit sagen will: der Rattenschwanz kann lange sein und es kann leider und vor allem bei dem Ausmaß was dein Hund da erleiden muss echt dauern biss man das in der Gesamtheit im Griff hat!

 

EIn guter Dermatologe ist da aber das A und O. Nur ein gescheiter Befund und entsprechende Behandlung kann da helfen!

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Habe gerade nochmal gelesen. Im Befund steht am ehesten chronisch allergische Dermatitis. 

Das heißt erst recht einen guten Dermatologen finden und herausfinden auf was da allergisch reagiert wird/ wurde uns sich jetzt in dem Hautbild manifestiert..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was ich auch probieren würde, wäre eine komplette Umstellung der Ernährung.

 

Unser Pelztier hat im letzten Jahr auch plötzlich angefangen, sich zu kratzen, zu lecken, er kam nachts nicht mehr zur Ruhe. Apoquel im ersten Versuch hat geholfen, beim zweiten Mal nicht mehr. Im Urlaub bekam er dann eine Cortisonspritze, als die Wirkung nach ein paar Wochen nachließ, fing es von vorne an, allerdings nicht mehr so stark. Auf Anraten unserer Tierärztin haben wir dann komplett umgestellt auf Futter für ernährungssensitive Hunde, heißt, er bekommt seitdem von Vetconcept Pferd, sowohl Dosen als auch Trofu. Leckerchen in der ersten Zeit auch ausschließlich Pferd.

 

Es wurde deutlich besser, Fell war wieder weiß statt rötlich verfärbt. Im Frühjahr hat er wieder eine Weile gekratzt/geleckt, es ist wohl auch eine Pollenallergie vorhanden, da werden wir weiter fahnden müssen, momentan ist wieder Ruhe. Er bekommt weiterhin Vet Pferd, manchmal auch Herrmann's Pferd (da würde er für töten, scheint superlecker zu sein) und inzwischen auch andere Sachen, allerdings immer aus dem Bereich, der für Allergiker angeboten wird (Büffel, Strauß, Ziege), seltsamerweise verträgt er Kartoffeln, Nudeln oder Gemüse problemlos.Selbstgekochtes Huhn/Hühnerherzen verträgt er, sind die in der Dose, verträgt er sie nicht.

 

Allergietest hat bei uns bislang nicht stattgefunden, der Herr Hund ist etwas speziell beim Tierarzt... Wir haben also - auf Anraten der TÄ - das Ausschlußverfahren angewandt. Sollte das jetzt wieder auftreten, ist er allerdings fällig.

 

Bei meinem ersten Hund, der zugegebenermaßen anfangs halt nur mit Trofu oder Resten gefüttert wurde, lang ist es her, entwickelte sich blitzschnell eine Allergie. Er war schon vier oder fünf, da fing er von jetzt auf gleich an, sich zu kratzen, binnen Stunden hatte er sich an zwei Stellen blutig gekratzt. TA, dort hat er Cortison bekommen, ein spezielles Shampoo, das wir zweimal die Woche anwenden mussten (bei meinem wasserscheuen Hund ein echter Kampf) und den Tipp, ab sofort das Trockenfutter wegzulassen und stattdessen Dose und ggfls. Nudeln/Reis/Kartoffeln zu füttern. Das ist über 30 Jahre her, da wurde auch noch nicht viel rumgetestet und die Futterauswahl war auch viel geringer. Geholfen hat diese Umstellung aber, er hatte so eine Attacke nie wieder.

 

In Deinem Fall würde ich schnellstmöglich auf gut Glück die Ernährung umstellen UND vor allem, ganz dringend einen Termin in einer entsprechenden Tierklinik vereinbaren.

 

Vielleicht konnte ich Dir ja ein bißchen weiter helfen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich finde auch, die schnellste 1. Hilfe/Versuch, was sich sofort umsetzen lässt, wäre eine Futterumstellung auf hypoallergenes Futter (Pferd, Wild etc., etwas, das er noch nie bekommen hat). 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Eine Empfehlung den Hund täglich zu baden, bzw. bestimmte Stellen zu waschen OHNE zu wissen, was eigentlich vorliegt... naja. Das ist Fischen im Trüben und kann die Situation im schlimmsten Fall auch verschlimmern. Ich würde es erst mal sein lassen, da es hier, wenn ich das richtig verstanden habe, ja auch keinerlei Verbesserung gebracht hat.  

 

Was schon gesagt wurde würde ich genau so empfehlen: Eine Tierklinik oder einen Tierarzt aufsuchen, die/der auf solche Fälle spezialisiert ist, bzw. die entsprechenden Tierärzte hat. Würde ich immer dann empfehlen, wenn eine Erkrankung spezielle Eigenarten aufweist und von ein oder zweit verschiedenen Tierärzten nicht genau bestimmt werden kann.

 

Eine Futterumstellung, bzw. Ausschlußdiät könnte helfen, wenn ein Allergietest kein Ergebnis liefert. . Aber auch hier würde ich nicht wild irgendetwas ausprobieren, sondern mit Plan vorgehen. Sonst bringt das nicht wirklich was. Pferd oder Straus ist immer eine gute Ausgangsbasis.  GANZ VEREINFACHT gesagt bedeutet das: Man reduziert die Ernährung auf Futtermittel und Inhaltsstoffe, die der Hund bisher nicht bekommen hat und von denen man ausgehen kann, dass sie keine allergische Reaktion hervorrufen. Man  eleminiert alles, was evtl. zu einer Reaktion des Immunsystems führen könnte  Diese und NUR DIESE (da muss man absolut Rigoros sein) verfüttert man dann über einen definierten Zeitraum (das dauert) um zu beobachten ob sich das Krankheitsbild damit verändert oder sich sogar vollständig bessert. Das funktioniert tatsächlich  nur mit eiserner Disziplin. In dieser Zeit bekommt der Hund nichts, absolut nichts anderes. Zeigt sich eine Verbesserung, kann man beginnen EINZELNE Bestandteile, wie Getreide, etc. dazu zu füttern. Auch hier: Immer nur einen möglichen Bestandteil auf einmal. Das dauert aber, da man dem Körper immer genügend Zeit lassen muss um überhaupt eine Reaktion zu zeigen. Ein großer Fehler, der in Foren hierzu leider immer wieder verbreitet wird ist,  das man so Futter findet, das der Hund verträgt. Das stimmt so nicht, denn das ist nicht das Ziel. Es geht vielmehr darum, herauszufinden was er NICHT verträgt. Es ist also wichtig, auch wenn es weh tut, genau dann, wenn es dem Hund nach z.B: nur Pferd besser geht, andere Dinge wieder hinzuzufüttern um herauszufinden was die Reaktion auslöst. NUR DANN kann man die Futterumstellung verlässlich durchführen und nur dann kann man verhältnismäßig sicherstellen, dass sich durch eine einseitige Ernährung keine andere Mangelerscheinungen einstellen oder sich eine neue Allergie, gegen diese Monoernährung einstellt. 

 

Wir haben selbst einen Hund, der ähnliche Symptome zeigte. Jucken und Lecken und ein fast bestialischer Geruch. Hier war der Auslöser die  Futterumstellung auf  spezielles Diätfutter, das wir füttern müssen um die Bildung von Struvidsteinen zu verhindern. Es hat ein paar Monate gedauert, bis wir die richtige Kombination von Nass- und Trockenfutter, gemischt mit selbst gekochtem gefunden haben um das Abzustellen. Und noch eins: Wenn Dir irgendjemand erzählen will, dass man einfach nur Barfen muss und alles wird besser: Sei skeptisch. Barfen ist einfach nur EINE von vielen Möglichkeiten einen Hund vernünftig zu ernähren und es ist kein Allheilmittel auch wenn so mancher das förmlich als Religion betrachtet (was es angesichts der dazu veröffentlichten Studien mit entsprechenden Ergebnissen auch ist). Gerade in solchen Fällen kann es sogar kontraproduktiv sein, weil  richtiges Barfen an sich schon eine tiefere Auseinandersetzung mit der Ernährung von Hunden voraussetzt.  Du kannst es versuchen. Dann aber nicht in Kombi mit einer Diät, sondern einfach nur, ob sich dadurch eine Verbesserung zeigt. Wenn nicht: Greif zu entsprechenden Fertigprodukten ( und/oder arbeite  mit einem Tierarzt), so kannst Du dabei eine Fehl- oder Mangelernährung vermeiden. 

 

Wünsche Dir viel Erfolg und Deinem Hund gute Besserung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Am 12.6.2021 um 18:35 schrieb Lyris:

Wenn Sarcoptes (Fuchsräude) in Verdacht

Das war auch mein erster Gedanke

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ganz einfach ein Benutzerkonto

Du musst ein Benutzerkonto haben, um Beiträge verfassen zu können

Registrieren

Deine Hunde Community

Benutzerkonto erstellen

Du hast ein Benutzerkonto?

Melde Dich an

Anmelden

×
×
  • Neu erstellen...