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Hundeforum Der Hund
Oelmaier

Hündin lässt sich Zecke am Auge nicht entfernen.

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Man soll mit dem Haken auch nicht ziehen, sondern drehen bis sie sich löst. Ist übrigens völlig schmerzfrei, schon im Selbstversuch getestet.

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vor 9 Minuten schrieb Zurimor:

Man soll mit dem Haken auch nicht ziehen, sondern drehen bis sie sich löst. Ist übrigens völlig schmerzfrei, schon im Selbstversuch getestet.

Genau, aber vorher drauf achten, ob die Zecke Links- oder Rechtsgewinde hat.

Wat für´n Blödsinn schon wieder!

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Kein Blödsinn:

http://www.zeckenhaken.com/

 

In welche Richtung man dreht ist übrigens egal.

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Ich drehe auch mit der Zange. Wenn man einfach nur zieht, muss man viel mehr Kraft aufwenden und entsprechend höher ist das Risiko, dass man abrutscht oder die Zecke quetscht.

 

Eine Schlinge haben wir auch, aber damit kann man eben nicht vernünftig drehen. Also, man könnte theoretisch schon, aber dafür müsste man die Schlinge mit etwas Kraft zurückziehen und dann müsste man schon den Hund auf einen Drehteller setzen, damit man dabei noch die Zecke gedreht bekommt. Und bei kleinen Zecken ist die Schlinge auch blöd.

 

 Ich benutze am liebsten die Zangen mit kleinem (!) Loch in der Mitte. Das ergibt vier kleine Ecken, die die Zecke fest im Griff haben.

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Ja, hier wird auch gedreht. Tierärztin hat es mir so gezeigt und seither ist auch kein Zecken-Teil mehr abgerissen und stecken geblieben. 

Der "Zecken haben kein Gewinde"-Quatsch ist die typische Nachplapperei aus dem Internet und dessen unglaublich reichen Schatz an Halbwissen. Klar haben sie kein Gewinde. Funktioniert mit drehen trotzdem einwandfrei. 

 

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Am 21.6.2021 um 14:43 schrieb gatil:

Nein, das ist das Positive an der Sache.

 

Danke, es gibt also doch noch Menschen die mitdenken 🙂 Natürlich ist das positiv, wenn man vermeiden will sich hart erarbeites Vertrauen zu verlieren.

 

@Rabe Ich kann mir nicht vorstellen, dass Riesenschnauzer schwieriger sind als HSH der Marke Owtscharka, Kommondor oder Kuvasz, also die meisten meiner Hunde. U.a. weil wir auch schon Riesenschnauzer aus dem TS als Pflegestelle hatten. Es geht dabei aber nicht um Rasse oder grundsätzlichem Charakter. Es ist absolut überhaupt kein Problem, einem Hund, den man von klein auf hat, alles mögliche beizubringen. Unseren Hunden die wir von klein auf haben, kann ich problemlos auch Fäden ziehen, die Haare aus den Ohren entfernen oder mit einer Pinzette am Auge rumfummeln. Manchmal mit einem etwas schärferen Kommando still zu halten,  aber nie mit Gewalt. Wenn sie es zulassen, dann aufgrund des jahrelang aufgebauten Vertrauens. Da wir aber ausschließlich Hunde aus dem Tierschutz hatten und haben von denen viele eben NICHT von Welpen an bei uns sind, sondern teils nach schweren  Mißhandlungen und entsprechend zerstörtem Urvertrauen zu Menschen zu uns kommen, ist Deine propagierte, in diesem Fall "Brechstangenmethode" da eben nicht sehr förderlich. Zumal HSH im Gegensatz zu will-to-please Hunden dazu neigen, sich aufgrund ihres starken Willens körperlich zu wehren, was bei Hunden mit 65 bis 75 Kilo nicht gerade Spaß macht. Das trifft im übrigen auf viele TS Hunde zu, die lange auf der Straße gelebt haben und Eigentständigkeit erlernen mussten.. Da bekommt man das Vertrauen und die Bindung nicht einfach so, wie bei einem Welpen, den man vernünftig behandelt geschenkt.  Das muss man sich bei diesen Hunden teils über einen  lange Zeitraum erarbeiten. Und wie bei der Karriereleiter gilt da der Spruch: "Runter geht wesentlich schneller als rauf". Es ist ja schön, dass DEIN(e) Hund(e) oder eben Riesenschnauzer sich das gefallen lassen, aber nicht jeder Hund ist gleich, nicht jeder hat den gleichen Charakter und nicht jeder hat die gleiche Vergangenheit.  

 

@Shiranui  Das Problem mit Drehen bei Rausziehen ist doch, dass es darauf ankommt was man darunter versteht, bzw. wie man "Drehen" definiert. Grundsätzlich sollte man eine Zecke immer senkrecht nach oben herausziehen  und nur dann LEICHT nach Links und Rechts drehen, bzw. rütteln, wenn der Widerstand beim gerade herausziehen so groß ist, dass der Kopf droht abzureißen . Viele Leute, denen man beim "Raus-Drehen" zusieht (kann man gerade ja wieder richtig oft) haben schlicht kein Gefühl wie weit man drehen soll und trennen beim Drehen den Kopf vom Körper. Das hat nichts mit nachplappern zu tun, sondern mit mangelnder Übung und Physik. Lehrt man so übrigens  auch in der Veterinärmedizin. Deshalb sind auch die vor einigen Jahren erhältlichen "Zeckenzangen" die automatisch beim ziehen drehen (ja die gabs und waren mal DER Geheimtip) vollständig wieder vom Markt verschwunden. Die heutigen Zeckenzangen ziehen die Zecken beim schließen übrigens automatisch senkrecht nach Oben heraus und man kann bei vielen Modellen gar nicht mehr großartig drehen, da die Zange am Hals nicht so stark anliegt um ein Zerquetschen und somit Abtrennen des Halses zu vermeiden. 

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In meinem Link ist ein Video verlinkt, wie man es richtig macht.

https://youtu.be/8SmzN7Qi3g8?t=36

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@Herdifreund Genau, es kommt auf die richtige Technik mit dem verwendeten Werkzeug an. Da sprech ich auch absolut nicht dagegen! Und die Technik ist halt ne Mischung aus den großen Entfernungsmythen im Internet.

 

Wie gesagt, ich habs mir vom Profi zeigen lassen, weil ich als Neu-Hundehalter damals absolut keine Ahnung hatte, wie es richtig geht. Und es ist ja absolut keine Schande, es sich mal richtig zeigen zu lassen, beschreiben ist da eh schwer, weil, wie du sagst, jeder was anderes darunter versteht

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vor 2 Stunden schrieb Herdifreund:

Natürlich ist das positiv, wenn man vermeiden will sich hart erarbeites Vertrauen zu verlieren.

Genau!

 

Und ich bin etwas verwirrt deshalb:

vor 2 Stunden schrieb Herdifreund:

ist Deine propagierte, in diesem Fall "Brechstangenmethode" da eben nicht sehr förderlich.

Die hatte jemand anders erwähnt und nicht @Rabe !

 

Denn siehe: Zitat von @rabe

Zitat

Es ist notwendig, daß man alles am Hund selbst machen kann. Zum Beispiel findet man nur sehr, sehr schwer einen Friseur, der Riesenschnauzer annimmt. Eben weil sie sich nicht gerne von Fremden manipulieren lassen, deswegen blieb mir nichts anderes übrig, als es selbst zu lernen und zu machen. 

 

Es gibt Hunde, die man besser dafür jemand Fremden gib, damit das hart erarbeitete Vertrauen nicht leidet!

Es gibt aber auch solche die es absolut nicht ertragen wollen von Fremden in einer Zwangssituation manipulieren zu lassen! Da setzt man auf das vertrauen und das Miteinander und macht es besser selbst!

 

Hier - Misstrauen ggü Fremden, Hund mit Vergangenheit - mache ich das auch selbst! Mit den den Fingern, da er "Insturmenten" aller Art nicht traut!

Auch Fäden Ziehen und solche Sachen. Auch wenn er es kacke findet. Von mir duldet er das eher als von einem Fremden! Da würde er Amok laufen!

Das wäre hier der größere Vertrauensbruch, dass ich ihn ausliefere und im Stich lasse.

 

Aber dafür ist jeder Hund mit seiner individuellen Vorgeschichte anders.

 

Manchen Hinden tut es besser, wenn man selbst nicht "Hand anlegt ", bei anderen muss man besser selbst ran.

 

 

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vor 16 Stunden schrieb Herdifreund:

Viele Leute, denen man beim "Raus-Drehen" zusieht (kann man gerade ja wieder richtig oft) haben schlicht kein Gefühl wie weit man drehen soll und trennen beim Drehen den Kopf vom Körper.


Wenn das passiert, fasst die Zange die Zecke an der falschen Stelle (bzw. ist der Haken zu groß) und dann ist auch reines Ziehen nicht ratsam.

Wenn man die Zecke, wie es sich gehört, am Kopf packt, kann man ihn auch nicht abreißen.


Eine Zange, die irgendwas automatisch macht, ob nun ziehen oder drehen, habe ich noch nie gesehen und würde ich auch nie verwenden. Das Werkzeug soll die Zecke nur festhalten, den Rest macht man mit Fingerspitzengefühl.

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