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Hundeforum Der Hund
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Junghund Entwicklung Kastration Molosser Bulldogge

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@Zenta Danke, endlich mal eine vernünftige Antwort, genau das was ich wissen wollte und nicht nur welche die mir das ausreden möchten obwohl sie den Hund gar nicht kennen und wissen was er durchmacht. Nein, ich möchte meinem Hund auch nicht weiter diesen Stress aussetzen, er tut mir schon leid, für ihn ist spazieren nichts entspanntes (mehr). Ich werde die chemische Kastration aber zuerst ausprobieren um zu schauen wie es ihm dann geht. 

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vor 5 Stunden schrieb molosserbollerko:

@Renegade hallo erst mal? Eliminieren was mich stört 😂 als würde ich ihn aus Spaß kastrieren lassen. Er hat doch selbst keinen Spaß mehr am Leben und das ist jawohl das wichtige. 
 

Und die Hündin ist nicht meine sondern mitgebracht in die Beziehung und wir leben jetzt eben zusammen. 

 

Hallo!

Es ändert doch nichts an der Sachlage woher die Hündin kommt. Und was die Begleitumstände der geschilderten Situation sind.

Dein Rüde macht (wie du schreibst seit unfassbarerweise EINEM Jahr) schlimme Zeiten durch.

Du willst das ändern. Wird auch höchste Zeit.

Wenn du dir sicher sein kannst, dass dein Rüde wieder "Spass am Leben" erlangt, wenn du ihm wesentliche Anteile seiner Natur nimmst, weil du ihn unbedingt in der Nähe einer intakten Hündin halten willst - tja, daran wird wohl niemand etwas ändern können.

Aber dann sei doch bitte so ehrlich und schreibe, wem das nützen soll.

Dem Hund nicht.

Da kannst dir noch so lange und so oft bestätigen lassen, dass der Eingriff einer Kastration doch völlig unschädlich vom betroffenen Hund weggesteckt wurde.

Du hast die Situation herbei geführt.

Du willst sie auf Kosten deines Rüden bereinigen...

Du willst hier keinen Rat, du willst Absolution.

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@Renegade Seit über einem Jahr fiept er habe ich geschrieben! Du kennst meinen Hund doch gar nicht und weißt nicht wie er ist! Und ich wollte nicht wissen wer ein Problem mit Kastration oder sonst etwas hat, aber ist ja klar dass wieder die Kastrationsgegner um die Ecke kommen und alles besser wissen und jeden Hund intakt lassen müssen, völlig egal wen oder was er höckert, ob er von Zuhause abhaut, ob er sonstige gesundheitliche Probleme hat .. nein, bloß dem Hund nicht die Kronjuwelen nehmen. So etwas kann ja wieder nur von einem Mann kommen, die halten das für weniger nötig. Würden wir hier über Hengste oder Kater reden würde niemand was sagen. Würde ich züchten wollen ok. Aber dem Hund ewig das verwehren was er nun mal möchte - sich fortpflanzen, das ist in Ordnung, muss der Hund halt durch. Ist klar. Und wieso Absolution? Ich werde die chemische Kastration so oder so testen um zu schauen wie es ihm dann geht, ich wollte lediglich wissen wie sich kastrierte Hunde körperlich und geistig noch weiterentwickeln! Nicht mehr und nicht weniger! Aber man muss ja wieder diskutieren wegen Dingen die ich gar nicht wissen wollte. Kastration wird wohl ein ewiges Thema bleiben was Nationen spaltet, die einen sehen es locker, ist doch egal wie der Hund sich fühlt, die anderen möchten eben dass es dem Hund gut geht. Und wenn er nun mal leidet und das sieht man wenn er unterwegs ist dann gehe ich diesen Schritt auch! Und wenn es ihm nach der chemischen dann noch schlechter geht, na dann behält er seine Eier eben, ist dann so! Und nicht alles was mit Trieb zu tun hat hat mit Erziehung zu tun. PS. Sein Verhalten hat nichts mit unserer Hündin zu tun, er hat sich nie für sie interessiert bis vor ein paar Tagen. All seine Probleme waren vorher außerhalb des Zuhauses schon da. Und da ich nun mal sehr viel unterwegs bin und Reise (mit Hund) soll er nicht stets und ständig zu den Mädels wollen und nicht dürfen. Als Mann müsste man das eigentlich nachvollziehen können. Der Hund weiß nicht dass ihm was fehlt, er ist danach immer noch ein Mann, nur eben weniger gestresst. 

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Lustig, dass du denkst, das Argument sei von einem Mann gekommen.

 

Eine Frage müsstest du dir noch vielleicht vom Tierarzt erklären lassen:

Die chemische Kastration ist wohl nicht gleichzusetzen mit der richtigen - es gibt da wohl Unterschiede im Verhalten.

Die kann ich dir leider nicht benennen.

Und, manches Verhalten, welches man auf die Hormone schiebt, ist auch erworbenes Verhalten und lässt sich nicht wegschneiden. Da kann man dann auch mal einen guten Trainer drauf schauen lassen.

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Am 28.7.2021 um 20:03 schrieb Renegade:

Was dachtest du denn was passiert, wenn du ihn zusammen mit einer intakten Hündin halten willst?


Die/der TE wird es zwar nicht mehr lesen, aber:

Denkst Du ein Rüde steht deswegen unter Dauerstress? Die Hündin ist doch nicht permanent läufig.

Seit wann kann man vollständige Rüden und Hündinnen nicht mehr zusammen halten?

 

Es gibt aber Rüden, die tagelang liebeskrank sind, wenn sie nur die Witterung einer läufigen Hündin aufgenommen haben. Und irgendwo ist halt immer eine Hündin läufig, wodurch diese Rüden tatsächlich fast permanent leiden -unabhängig davon, wer noch mit im eigenen Haushalt lebt. Außer unmittelbaren organischen Gründen kann ich mir keine eindeutigere Indikation für eine Kastration vorstellen.

Schwierig wird es halt immer nur dann, wenn das schon so früh auftritt (was wohl meistens der Fall ist -aber nicht immer). 
So aus der Ferne betrachtet, wären mir 21 Monate zu jung für ein endgültiges Urteil (Chip hin oder her -wenn die gewünschte Besserung eintritt, ist es ja endgültig), gerade bei einem großen Hund. Es ist ja gut möglich, dass sich das Problem mit zunehmender Reife noch „rauswächst“. Demgegenüber steht aber die Frage, wie normal ein solcher Rüde überhaupt heranreifen kann und wie lange man ihm diesen Zustand zumuten will.

 

Was mich an der ursprünglichen Fragestellung allerdings stört, ist, dass anscheinend die Optik so wichtig ist. Weniger Breite und Masse wären gesundheitlich ja wahrscheinlich eher vorteilhaft.

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Mir bleibt es ein Rätsel: der Aufriss, der hier immer um "Kastrieren oder nicht" gemacht wird.

Eine sachliche Diskussion scheint hier einfach nicht möglich zu sein...

Schön, wenn das Tier unkastriert bleiben kann. Wenn nicht, ist das aber auch kein so Drama wie hier immer dargestellt.

Unter Wallachen und Katzen laufen ja auch nicht lauter körperliche und seelische Krüppel rum.

 

Dimi wurde letztes Jahr kastriert (tumorbedingt)

Auswirkung auf Körper und Geist, meiner Beobachtung nach: 0,0

Und ich habe einige Rüden kennengelernt, wie oben beschrieben, denen die Kastration echt geholfen hat, ein entspannteres Leben zu führen.

Die Entscheidung ist eben im Einzelfall zu treffen und das bespricht man offensichtlich am besten mit dem Arzt seines Vertrauens.

 

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Ich frage mich auch, was man immer damit bezweckt, neue Mitglieder so abzubügeln.

Aber irgendwie scheint der Tonfall von Facebook und CO mittlerweile als normal angesehen zu werden.

Ich vertrete auch die Ansicht, dass für eine Kastration gute Gründe vorliegen müssen. daher hab ich auch mit den Tierschutzorgas meine Probleme, weil da grundsätzlich alles kastriert wird.

Aber ein Hund, der tagein, tagaus leidet, für den jeder Spaziergang Stress ist... wenn das keine Indikation ist, was dann?

 

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Am 31.7.2021 um 07:05 schrieb KuK:


Die/der TE wird es zwar nicht mehr lesen, aber:

Denkst Du ein Rüde steht deswegen unter Dauerstress? Die Hündin ist doch nicht permanent läufig.

Seit wann kann man vollständige Rüden und Hündinnen nicht mehr zusammen halten?

 

 

 

Hast du die Schilderung des Ex Users nicht gelesen?

Zitat

- Jaulen, fiepen (seit über einem Jahr)

- Stresshecheln wird immer mehr 

- Übertrieben Markieren auch an ungewöhnlichen Orten, sogar mit Kot

- Fressen verweigern, viel zu dünn ohne Futterzusätze (Fett, Öle etc.), sodass man Rippen, Hüftknochen & Wirbelsäule sehen würde/gesehen hat 

- Übergeben wenn er nicht frisst 

- Stress allgemein, nervös, ruhelos

- Hundebegegnungen 

- Urin lecken, Zähne klappern (andauernd)

- Dominanzverhalten

- Intakte Hündin bei uns, die er übrigens jetzt zum ersten Mal richtig gehöckert hat, natürlich habe ich es sofort mitbekommen & unterbunden (ach und seitdem sie läufig ist frisst er seit 3 Tagen nichts, macht sein großes Geschäft nicht, zittert wenn er sie sieht, macht nicht mal ordentlich Pipi..)

- Ständiger gelber Ausfluss sodass Tropfen fallen 

Weiß nicht ob ich etwas vergessen habe. Aber der Herr ist draußen total von Sinnen

 

Für mich klingt das sehr wohl nach Dauerstress. Für dich nicht?

Dass man intakte Hundinen und Rüden zusammen halten kann, habe ich nicht geschrieben - sorry. Ich weiß nicht, woher du das nimmst.

 

Wenn man beide, weil die Umstände dies so opportun erscheinen lassen, vergesellschaftet, sollte man schon damit rechnen, dass dies nicht so einfach vonstatten geht.

Das war mein Einwand. Für mich handelte man blauäugig und hat zu lange zugeschaut.

Jetzt wird der Leidensdruck, den der Rüde schon sehr lange aushalten muss, dem Halter zuviel.

Jetzt wird gehandelt. Dass der Hund schon lange leidet, war offensichtlich nicht Grund genug.

 

Das darf kritisiert und ausgesprochen werden.

Ohne dass es darum geht User "abzubügeln". @Ysabella

Und ja, jeder Fall einer derartigen Haltungsform ist individuell und sollte entsprechend betrachtet werden.

 

 

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vor 53 Minuten schrieb Renegade:

Dass man intakte Hundinen und Rüden zusammen halten kann, habe ich nicht geschrieben - sorry. Ich weiß nicht, woher du das nimmst.

 

Ein "nicht" vergessen.

Es soll heissen: dass man intakte Hündinnen und Rüden nicht zusammen halten kann, habe ich nicht geschrieben.

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Am 1.8.2021 um 10:37 schrieb Renegade:

Hast du die Schilderung des Ex Users nicht gelesen?

Doch.

 

Am 1.8.2021 um 10:37 schrieb Renegade:

Für mich klingt das sehr wohl nach Dauerstress. Für dich nicht?

Doch. Aber es klingt für mich eben nicht danach, dass es ohne Hündin im Haushalt wesentlich besser würde (bis auf die Verschlimmerung „seit 3 Tagen“, die mit dem Ende der Läufigkeit auch vorüber gehen dürfte).

 

Am 1.8.2021 um 10:37 schrieb Renegade:

Dass man intakte Hundinen und Rüden zusammen halten kann, habe ich nicht geschrieben - sorry. Ich weiß nicht, woher du das nimmst.

Naja, Dein erster Satz war:

Was dachtest du denn was passiert, wenn du ihn zusammen mit einer intakten Hündin halten willst?

Und im nächsten Absatz:

Das war voauszusehen.

 

Was bitteschön sollte das denn sonst heißen, als dass das nicht anders zu erwarten gewesen wäre?

Ich habe tatsächlich noch nie von einem Rüden gehört, der solche, über die jeweilige Läufigkeit hinaus gehenden, Probleme entwickelt hat, weil man ihm eine Hündin vor die Nase gesetzt hat. Sehr wohl aber von einigen pubertierenden Rüden, denen es in Einzelhaltung ganz genau so geht/ging.


Du hast ja nichtmal nachgefragt, wie lange die Hündin schon mit in dem Haushalt lebt (das geht aus den Schilderungen nämlich nicht hervor). Das wäre das Mindeste gewesen, bevor man „kritisiert“.

Aufgrund von Vermutungen ist das dann eben doch „abbügeln“.

 

Am 1.8.2021 um 10:37 schrieb Renegade:

Jetzt wird gehandelt. Dass der Hund schon lange leidet, war offensichtlich nicht Grund genug.

Mal abgesehen davon, dass der Leidensdruck ja nicht schon von Anfang an so hoch ist (das geht eindeutig aus den TE-Beiträgen hervor): Was wäre denn Dein Vorschlag gewesen für den m.M.n. sehr wahrscheinlichen Fall, dass sich die Probleme nicht bessern, wenn Partner(in) und Hündin wieder ausziehen?

 

Beim pubertierenden Rüden ist „abwarten“ in solchen Fällen eigentlich die übliche Herangehensweise, denn in den meisten Fällen verschwinden diese Probleme wieder, wenn sich die Hormone einpendeln. Vielleicht hätte ein TA noch beruhigende Mittelchen in petto, aber vielleicht wurde sowas ja hier auch probiert (der Thread dreht sich ja nicht um die Lösung des Problems, sondern um mögliche Probleme mit der Lösung).

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