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Hundeforum Der Hund
Susiburg

Alter Hund scheint depressiv zu sein und frißt nicht

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Hallo zusammen!

 

kennt jemand folgendes Problem? Und wenn ja, was tut ihr, um Abhilfe zu schaffen?

 

Meine 16 Jahre alte Hundedame Susi entwickelt pünktlich zum Herbst und/oder Winteranfang eine Art Depression. Aber niemals zuvor war es so schlimm wie heute.

Vor allem bei naßkaltem Wetter will sie nicht lange spazieren gehen; nur einmal um den Block, schnell pullern und dann am liebsten wieder hoch in die Wohnung. Aber damit nicht genug; sie frißt sehr schlecht oder verweigert das Futter ganz und gar. Natürlich mache auch ich meine "Fehler", indem ich ihr immer wieder schmackhafte Leckerlies hinterschiebe, sodaß ich am Ende gar nicht mehr unterscheiden kann zwischen reiner Appetitlosigkeit und/oder ihrer Hoffnung auf "besseres" von mir. Selbst ihre Lieblingsleckerlies sind plötzlich nicht mehr gut genug.

 

Ich war mit Susi beim Arzt, habe ein Blutbild machen lassen; soweit ist alles in Ordnung. Nur die Nierenwerte sind minimal erhöht - kein Grund zur Sorge, sagt der Tierarzt.

Dann dachte ich, daß sie vielleicht Zahnschmerzen hat, aber auch dies scheint unwahrscheinlich. Sie besitzt auch nur noch ein paar Zähnchen. Zahnstein ist vorhanden, ja, jedoch nicht in einem Maße, das eine Entfernung unter Narkose (kommt eh nicht mehr infrage in diesem Alter) rechtfertigen würde.

 

Nun frage ich mich natürlich, was ich tun kann, um sie wieder lebensfroher zu machen und sie zum Fressen zu bewegen.

 

Viele Grüße

 

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Wurde schon mal geröntgt? Wirbelsäule und Gelenke?

Solche Dinge schmerzen bei nasskaltem Wetter besonders….

 

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@Ich0815 Ja, sie hat Probleme mit der Bandscheibe und auch den Gelenken. Das spielt sicher eine Rolle.

Wir gehen aber alle 3 Wochen zur Physiotherapie. Viel mehr kann ich gar nicht machen.

Vorgestern hat sie ganz gut gefressen. Gestern aber wieder nicht.

Naja, solange sie mit Unterstützung von Wildlachsöl ihr Gewicht einigermaßen hält, mache ich mir noch nicht die ganz großen Sorgen. :)

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Bekommt sie denn ein passendes Schmerzmittel?

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@Wilde Meute Ab und an gebe ich das Schmerzmittel "Metacam". Aber nur wenn es wirklich nötig ist, da es auf die Nieren geht.

Und da sie schon "Incurin" gegen Inkontinenz bekommt, will ich sie nicht zuschütten mit Medikamenten.

Zur Zeit ist sie eigentlich recht quirlig unterwegs und zeigt kein nennenswertes Schmerzempfinden. Wenn Bedarf besteht, sehe ich das immer an ihrem Gangbild.

 

Ich glaube mittlerweile wirklich, daß ihre Fress-Unlust eher als Hinweis an mich gedacht ist, ihr etwas "besseres" zu geben.

Ich kann aber immer nicht so lange "hart" bleiben und werde oft schwach ...

Gestern habe ich nichts dergleichen getan, nur das Fressen stehen gelassen und abgewartet. Zum späten Abend muß der Hunger dann so groß geworden sein, daß sie schließlich doch noch gefuttert hat.

 

So ein Hund kann echt schwierig sein ...

 

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Mit16! Jahren darf man etwas schnäkig sein!

Tritt die völlige Essensverweigerung und Unlust immer mit dem schlechten Gangbild zusammen auf?

 

Mir ist direkt Arthrose in den Kopf geschossen. Bei nasskaltem Wetter und gerade wenn es anfängt kälter zu werden ist das gemein!

Wenn die Gelenke schmerzen, dann ist es nicht verwunderlich wenn das Hundchen nichts futtert. Dann geht es ihr nämlich gar nicht gut!

Es ist in der Situation zu spät Metacam zu geben wenn sie schon schlecht läuft.

 

Ich würde da mal mit meinem Tierarzt drüber sprechen: mit 16 Jahren ist Arthrose nicht auszuschließen. Oder er hat einen anderen Verdacht wo die Schmerzen beim Gehen herkommen! (Rücken, Knie, Hüfte, Ellenbogen......)

 

Egal in welchem Fall, wie meine Vorrednerin schon geschrieben hat: passendes Schmerzmitel!

Es gibt auch andere Schmerzmittel wie Metacam, die nicht so auf die Nieren hauen.

 

Bei einem Hund in dem Alter würde ich definitiv immer kucken dass er warm bleibt beim Gassi - das heißt passender Wintermantel! 

Traumeel und Zeel kommen zur "Herbst-Winterliste" dazu. Kannst du ebenfalls deinen TA danach fragen!

 

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@Lyris Hi!

Nein, das schlechte Fressverhalten begann im Grunde schon vor 8-10 Wochen, aber schleichend; erst fraß sie nur noch einen Teil ihres Tellers leer, und ich schob ein paar Leckerlies nach. Am nächsten Tag dann das selbe Spiel, und immer und immer wieder ... Mit der Zeit wurden die Mengen, die sie fraß noch weniger und noch weniger. Und ich, leicht in Unruhe, mischte zuletzt nicht mehr nur Leckerlies dazu, sondern sogar Wurststückchen. Naja, und jetzt eben das große "Finale".

 

Arthrose ist laut Tierarzt zwar vorhanden, aber er war durchaus erstaunt darüber, daß die Gelenke im Vergleich zu anderen Tieren dieses Alters recht gut aussehen. Die Schmerzen, soweit vorhanden, kommen sicher von der Bandscheibe; da hatte sie einen größeren Vorfall mit Lähmungserscheinungen im rechten Hinterlauf. Davon hat sie sich aber auch wieder ganz gut erholt.

Und mein Hund ist ansonsten auch sehr aktiv, springt und rennt, teilweise sogar im Sprint.

 

Einen Wintermantel ziehe ich ihr natürlich auf allen Spaziergängen an.

 

Danke übrigens für den Hinweis zu Metacam. Das wußte ich noch nicht. Da werde ich nochmal mit dem Arzt sprechen.

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Arthrose plus Bandscheiben bei einem 16 j Hund bei nasskaltem Wetter - da würde ich in jedem Fall mit dem Tierarzt über eine bessere Medikamentenabdeckung sprechen! 

Und mir einen guten Physiotherapeuten für meinen Hund suchen!

 

Die Fressunlust kann schon von Schmerzen kommen. Muss nicht aber ist auch nicht auszuschließen. Vor 8-10 Wochen hat hier das Ekelwetter angefangen.

Lass deinen Hund einen Arthroseschub gehabt haben und oder fest in der Rrückemnuskulatur vom Frieren/ der feuchten Kälte gewesen sein. Zack Schmerzen/Unwohlsein. Zum Beispiel.

 

Metacam schlägt übrigens auch manchen Hunden auf den Magen. Davon kann auch die Futterverweigerung kommen.

Unter anderem Nebenwirkungen können sein: Appetitlosigkeit, Lethargie, Erbrechen, Durchfall.....

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@Lyris

vor 12 Stunden schrieb Lyris:

Metacam schlägt übrigens auch manchen Hunden auf den Magen. Davon kann auch die Futterverweigerung kommen.

Unter anderem Nebenwirkungen können sein: Appetitlosigkeit, Lethargie, Erbrechen, Durchfall.....

Ja, auch dieser Nebenwirkungen wegen habe ich Metacam nur im Notfall verabreicht.

 

Wir sind schon lange bei einem sehr guten Physiotherapeuten, der wohl beste in unserem Umkreis.

 

Vielen Dank an alle für die Anregungen!!!

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Bitte den TA nochmal konsultieren, ggf. einen anderen.

Mit den Diagnosen muss das Hundetierchen dauerhaft Schmerzmittel bekommen.

@Lyris hat ja schon alles dazu geschrieben.

 

Schmerzen sind fies und nicht jeder Hund zeigt es. Deshalb gehört das einfach behandelt, dauerhaft, in dem Alter.

Librela wäre gegen die Arthrosen momentan das Mittel der Wahl. Sprich deinen TA bitte darauf an.

 

Und mit 16 Jahren darf ein Hund auch verwöht werden. Nach Strich und Faden. Solange sie es gut verträgt

und die Organwerte nicht dagegensprechen.

 

Frohe Weihnachten und noch eine schöne Zeit!

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