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Hundeforum Der Hund
Sophie_Willi

Kleinhirnentzündung (Cerebellum)

Empfohlene Beiträge

Hallo :) 

Mein 5 Monate alter Dackelwelpe aus seriöser Zucht (keine Vorerkrankungen oder Erberkrankungen bei den Vorfahren bekannt) hat seit über einer Woche starke motorische Probleme und einen stark ausgeprägten Kopftremor. Er kann also kaum laufen, verliert ständig das Gleichgewicht und wackelt mit dem Kopf und dem ganzen Oberkörper unkontrolliert. Wenn er sich auf Dinge wie z.B. Fressen konzentriert oder sitzt und liegt, werden die Symptome schlimmer. Er hat kein Fieber, kein Augenrollen und frisst normal.

 

Wir waren bereits bei zwei Tierärzten und in zwei Kliniken, durch ein MRT mit Kontrastmittelgabe wurde eine leichte Entzündung am Kleinhirn festgestellt. Leider konnte die Ursache dafür aber weder durch eine Entnahme von Rückenmarksflüssigkeit, noch durch einen Bluttest geklärt werden. Die vorläufige Diagnose lautet jetzt "Autoimmunerkrankung" und wir geben ihm deshalb seit 6 Tagen Kortison - sein Zustand hat sich allerdings eher weiter verschlechtert als verbessert. 

 

Jetzt bin ich ratlos: eigentlich sollte es ihm bei einer Autoimmunerkrankung unter Gabe von Kortison besser gehen (so haben sie es uns jedenfalls in der Klinik gesagt) aber es tritt einfach keine Besserung ein und ich habe das Gefühl, dass wir vielleicht nicht auf dem richtigen Weg sind...

 

Gibt es unter Euch hier im Forum vielleicht Herrchen/Frauchen, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben? Oder Ideen für alternative Diagnosen/Gründe, die ich mit unserem Tierarzt besprechen könnte? Ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar! 

Sophie und Willi

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Am 19.3.2022 um 08:46 schrieb Sophie_Willi:

Gibt es unter Euch hier im Forum vielleicht Herrchen/Frauchen, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben? Oder Ideen für alternative Diagnosen/Gründe, die ich mit unserem Tierarzt besprechen könnte? Ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar! 

 

 

Ich wurde von jemanden gebeten hier die Erkrankung Abiotrophie zu erwähnen.

Wurde das ausgeschlossen?

 

https://www.uni-giessen.de/fbz/fb10/institute_klinikum/klinikum/kleintierklinik/Chirurgie/neurologie/Patienteninformation/a/abiotrophie-hund-katze

 

 

Alles, alles Gute für euch!

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Wir hatten mal einen Hund, bei dem die Ursache von einem Zeckenbiss ( Erreger weiß ich nicht mehr) kam. Die Hirnflüssigkeit staute sich und zerstörte Großteile des Gehirns. Fiel nach neurologischen Symptomen auf ( oft vor sich "hinstarren", "Dauererektionen", "orientierungslos"). Da wurde für Euthanasie entschieden.

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