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Hundeforum Der Hund
Schokomuffin

Berührungsängste

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Hey Ihr, kann mir jemand helfen?

Meine 8 Mon alte Schäfer mix Hünden lässt sich von meinem Vater nicht anfassen. Dabei zieht sie aber nie den Schwanz ein, sondern weicht nur zurück.Doch sie ist schon neugierig und wenn er ein leckerchen hat dan kommt sie auch sofort. Sie lässt sich nur nicht anfassen.Auch gegnüber fremden ist sie sehr zurückhaltend.Wenn ich mit ihr im Dunkeln spazieren gehe und es kommt ein großer Mensch auf uns zu kanns schon sein das sie ihn anbellt. jedoch ist sie nicht agressiv und auch nicht wirklich ängstlich.Zu denen die sie kennen ist sie voll verschmisst und absulut anhänglich.

Wir haben sie vor ca 3 Monaten aus nem Tierheim geholt und anscheinend hat sie davor bei pennern gelebt die sie nicht gut behandelt haben.

Habt ihr mir Tips wie ich das in den Griff bekommen kann?

Danke schon mal....

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Wohnst du mit deinem Vater in einem Haushalt, so dass sich Hund/Vater oft sehen oder sehen sie sich eher selten?

Sicherlich hat sie ihre Erfahrungen gemacht mit Männern und muß jetzt umlernen, das erfordert jetzt Geduld und Verständnis von Menschenseite.

Dein Vater muß Schritt für Schritt vorgehen. Erstmal sollte er sie nicht anfassen für eine Zeit, damit sie nicht innerlich auf dem Sprung nach hinten sein muß, wenn er da ist.

Dann sollte er sie nicht weiter beachten (angucken/ansprechen), nimmt sie von sich aus Kontakt auf, wird sie freundlich (nicht zu überschwenglich) gelobt und bekommt von ihm ein Leckerchen. Wenn sie sich dann locker und entspannt in seiner Gegenwart verhält, kann er langsam anfangen etwas Nähe aufzubauen, er kann sich ja auch mal was leckeres auf die Finger schmieren und während sie leckt vorsichtig die andere Hand an die Seite legen. Aber nur solange sie entspannt ist, damit ihr ihr nix aufzwingt, bitte auch Schwanz und Ohrenhaltung dafür beobachten.

Beim Streicheln (wenn es dann soweit ist) sollte er nicht über den Kopf streicheln, lieber langsam an der Seite antlang.

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Hallo Schokomuffin,

erstmal herzliches Hallo hier im Forum.

Was Du schreibst hört sich ganz so an, als ob Du meinen 12 monatigen Schnauzer beschreibst :D .

Was ich Dir rate?

Zwinge Deine Hündin auf keinen Fall zum Kontakt mit fremden (bzw. ihr fremden) Menschen. Sie muss sich (meiner Meinung nach) nicht von Fremden anfassen lassen - vom Tierarzt mal abgesehen.

Wenn Du mit ihr im Dunckeln unterwegs bist, versuch Sicherheit auszustrahlen. Das fällt manchmal garnicht leicht, weil man ja selber im Dunkeln etwas vorsichtiger ist (mir gehts zumindestens so). Sie braucht aber das Gefühl, daß die Situation in Ordnung ist. Dann dürfte sich das Bell-Problem auch lösen - so zumindestens meine Erfahrung.

Mein Schnauzer braucht meist 3 bis 4 Begegnungen mit Menschen, bis er sich von ihnen anfassen lässt. Wobei es Unterschiede gibt: Es gibt Leute (meist Frauen) bei denen "bricht das Eis" schon bei der ersten Begegnung - bei anderen verzichtet er auch nach mehreren Begegnungen noch auf Körperkontakt. Auch er zeigt sich - solange er sich nicht bedroht fühlt - nicht ängstlich weicht aber zurück, wenn jemand ihn anfassen will.

Auch lässt er sich nicht mit Leckerchen bestechen - er nimmt zwar alles (mit schön langem Hals) - geht dann aber wieder auf Distanz.

Von meiner Mutter lies er sich erst bei unserem 4. Besuch bei ihr (die jeweils 2 bis 4 Tage dauerten) anfassen - obwohl er schon beim 2. Besuch sich Leckerchen von ihrem Schoss holte.

Vielleicht braucht Deine Hündin nur etwas mehr Zeit mit Deinem Vater.

Also Geduld - und blos nix erzwingen. Und lass Dir bitte nich einreden, Dein Hund wäre ein Angsthase - deine Hündin hat nur eine gesunde Distanz zu fremden Menschen. Und das ist durchaus typisches Hundeverhalten (auch wenn ein Hund, der alle fremden Menschen toll findet, manchmal angenehmer erscheint).

Herzliche Grüße,

Claudia & Q

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Hallo, erst mal recht herzlich Willkommen hier im Forum! =)

Ich kenne das, wir haben einen Boder-Mix aus dem Tierheim, der jetzt schon seit 4 1/2 Jahren bei uns ist, sich aber immer noch nicht von Fremden anfassen lässt.

Ich gehe wie meine "Vorschreiber" vor:

Fremde, die zu uns auf Besuch kommen, sollen den Hund weder ansprechen, noch anstarren oder ansehen und ihn infach links liegen lassen.

Meist kommt er dann nach ner Zeit und fängt an, die Hände abzuschlecken, damit zeigt er seine Bereitschaft, angefasst zu werden, aber nicht von oben herunter, sondern vorsichtig an der Seite entlang.

Warscheinlich hat sie schlechte Erfahrungen gemacht und braucht einfach noch Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen.

Im Dunkeln habe ich auch meine Probleme, aber das liegt ganz einfach an mir, ich bin nämlich ein Schisser, wenn es dunkel ist! :(

Also übertrage ich das auf meinen Hund, und der weiss gar nicht, warum, aber jeder der uns entgegenkommt, wird halt mal "vorsichtshalber" angeblafft, vielleicht verschwindet der dann wieder!

Ich zwinge mich zu mehr Gelassenheit und, gerade durch sehr hilfreiche Tipps hier aus dem Forum, ist es schon wesentlich besser geworden, und auch ich merke, wie die Spaziergänge im Dunkeln entspannter werden! :P

Also: Nur Geduld, das wird mit Sicherheit! :klatsch:

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Auch von mir erst mal ein Hallo und Herzlich Willkommen!

Auf jeden Fall stimme ich allen zu, die dem Hund Zeit geben wollen, auf andere zuzugehen. Wichtig scheint mir aber zu sein, daß IHR erst einmal ein richtig gutes Team werdet. Daß der Hund Dir vertrauen lernt und sich bei Dir geborgen und sicher fühlt.

Dazu gehört ganz viel körpernahes Spielen, gemeinsames Erkunden von "komischen" Sachen, viel Schmusen, aber auch genauso Ignorieren von Dingen, die nicht so klasse sind bzw. Grenzen setzen, falls erforderlich.

Wenn das Vertrauen da ist, dann wird der Hund auch lernen, daß die Menschen, die Du magst, auch okay sind.

Bei Hunden mit Vorgeschichte ist das mit Sicherheit mit mehr Geduld verbunden.

Beobachte bitte auch mal Deinen Vater, ob er von der Körpersprache her bedrohlich oder ungeduldig/ärgerlich wirkt. So frei nach dem Motto, die muß mich doch jetzt gut finden, verdammt noch mal...

Z.B. Vornüberbeugen des Oberkörpers empfinden Hunde meist als bedrohlich. Genauso, wenn man ganz direkt auf sie zugeht. Beobachte auch mal den Hund, ob er die typischen Beschwichtigungssignale aussendet. Züngeln, gähnen, schmatzen, kratzen, zur Seite schauen, erstarren der Bewegungen etc. Das macht sie vermutlich, bevor sie zurück weicht.

Menschen können das auch machen, wenn sie dem Hund zeigen wollen, daß sie in friedlicher Absicht kommen. Es wird auch meist verstanden!

Hab Geduld und laß Dir mit anderen Zeit, wichtig ist EURE Bindung!

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Danke schön euch allen...

Das Problem ist halt das mein Dad keinerlei Hundeerfahrung hat und auch so keine wirkliche Beziehung zu Tieren hat. Und er ist auch ziehmlich groß. Also ich denk er ist schon bedrohlich für sie. Allerdings hat sich auch keine wirkliche Angst vor ihm, denn sie kommt ja immer und schnuppert und so. Aber ich denk auch das es am Besten ist wenn er sie gar nicht beachtet und wenn sie dann mal kommt er ihr ein leckerchen gibt. Er ist halt auch den ganzen Tag bei der Arbeit und hat eigentlich nur am Wochenende Zeit...

Hätte da noch ein kleines Problemchen: Wenn Besuch kommt fängt sie immer voll an zu bellen. Auch wenn der Besuch schon drin ist. (außer bei kindern die liebt sie ;)) Ich denke mal das sie in dieser Situation einfach total überfordert ist. Wie reagiere ich da am besten?:danke

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Kurz Anschlagen, wenn Besuch da ist, ist in Ordnung: Du hast einen Hund und kein Meerschweinchen!

Unser Boomer spielte sich auch immer auf, als wenn er den Besuch auffressen wolle!

Erst mal eine Bitte an den Besuch: Den Hund ignorieren, so tun, als sei er nicht da!

Boomer schikce ich auf seinen Platz, bis der Besuch sitzt, dann darf er schnuppern gehen, wobei der Besuch dann auch wieder eher gelangweilt agiert.

Fängt er wieder an zu kläffen, gehts ab auf den Platz, erst wenn Ruhe ist, darf er kommen.

Wie schon beschrieben, fängt er an, dem Besuch die Hände abzuschlecken, dürfen die ihn auch ansprechen und anfassen.

Wichtig ist halt, dass ICH zu erst an der Tür bin, ich bin Rudelführer, und schau nach, wer da rein will und entscheide auch, kommt jemand rein oder nicht!

Und wenn ich entschieden hab, der Besuch ist willkommen, haben das meine Hunde zu akzeptieren!

Ich fahre mit der Methode bisher ganz gut, mal wieder als Tipp hier aus dem Forum "geklaut"! :klatsch:

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Meerschweinchen hab ich auch :D

Hört sich gut an, so werd ichs mal machen! Danke schön.....

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Meerschweinchen hab ich auch :D

Öh, die begrüssen aber den Besuch nicht mit Gekläffe, oder? :klatsch:

Wenn doch, würd ich mal im Zoohandel nachfragen, ob da beim Verkauf vielleicht was schief gelaufen ist! :D:P:D

Ne, war Spass! Aber verstehst du hoffentlich!

Aber schön, dass wir dir mit ein paar Tipps vielleicht weiterhelfen können.

Wenn es nicht funktioniert, einfach melden, hier sind klasse Profis, die da bestimmt weiterhelfen können! =)

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Hallo,

achte mal darauf, wie dein Vater auf deinen Hund zugeht.

Streichelt er sie evtl. von oben herab und über Kopf, Nacken und Rücken? - Das könnte sie als Bedrohung auffassen, auch wenn es natürlich nicht so gemeint ist.

Er soll sie nicht von oben streicheln, besser ist es, wenn er sich hinhockt, ihr leicht die Seite zudreht und sie erst einmal von selbst heran kommen läßt. Dabei soll er sie auch nicht "anstarren". Wenn sie sich dann irgendwann anfassen läßt, soll er sie unterm Kinn/Hals streicheln.

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