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Hundeforum Der Hund
Femke

Joys ist dominant

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Hi Joys was ich nie gedacht hätte wird Dominant mir gegen über.

Das merke ich so das sie meint sie könnte sich zur zeit allles erlauben. wenn ich mit ihr Ziehspiele mache werde ausgeknurrt und das Spielzeug ja nie her geben. In der Wohnung knurrt sie miach auch an wenn sie was her geben soll.

sie pennt nicht immer mehr in mein Bett nur manchmal noch unser Bindung ist zur Zeit nicht so gut finde ich anderen meine es geht. Ich gehe immer vor ihr in die Wohnung und auch wenn wir ins Autosteigen geheich zu erst rein dann sie sie sitzt unten im beifahrer raum.

Zur zeit ist sie sehr frech was klauen angeht usw.

Was gibt es noch für regen damit sie nicht noch mehr dominater wird???

FEMKE

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gerade jetzt mit 11 Monaten, will sie sich mal wieder beweisen. Du mußt ihr jetzt konsequent die Grenzen zeigen und zwar ruhig und souverän. Keine Schreierei und keine Hektik....viele Hunde machen das in dem Alter.

Laß die Zerrspiele mal sein, wenn sie dann so knurrt, man kann ja auch andere Dinge spielen......wie wären denn Apportierspiele, Apportieren fördert die Bindung.

Ich glaube, daß Joys einfach versucht auszutesten, wie weit sie bei dir kommt.

Überleg mal, wie oft sie zu dir kommt und du sie automatisch streichelst....achte da mal drauf und laß es sein, denn damit agiert sie und du reagierst und eigentlich sollte es ja andersherum sein.

Du kannst ja mit dem Futterbeutel mal das Auslassen üben. Gibt sie ihn ab, bekommt sie daraus ein Leckerchen mit viel Lob.

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Hallo Femke,

beaglaender hat recht - Femke ist jetzt im sogenannten "Rüpelalter" - wie unsere Kinder in der Pubertät - austesten wie weit kann ich gehen, jetzt nehm' ich das Zepter in die Hand usw.

Öfter mal Kommandos geben ohne besonderen Anlaß - auch in der Wohnung - aus dem "nichts" sitz / platz / bleib, wenn du z.B. in einen anderen Raum gehst - ruhig und souverän deine Führungsrolle rüberbringen.

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hi femke...

du lässt sie in deinem Bett schlafen?

vielleicht hab ich das jetzt auch falsch gelesen.

liebe grüsse,

Laure und Tizona

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Ja am anfang h at sie immer in meinen bett gepennt jetzt pennt sie auf einen alten sessel im wohnzimmer diese vor der Kammer ist wo mein bett drin steht.

Jutt ich wusste gar nicht das ich Joys bin lol

femke

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Femke:behandle Deinen Hund wie einen Menschen........

und er behandelt Dich wie einen Hund!

Wimette

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sowas in etwa wollt ich auch grad sagen... :D

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das kann man auch nicht sagen mädels. Ich kenne einige Hunde die auch in frauchens Bett mit pennen aber keine Dominantszeigen. meine halt

femke

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Jutt ich wusste gar nicht das ich Joys bin lol

Tschuldigung - was wohl ein Freud'scher.

Übrigens, meine liebt es auch, sich ins Bett zu schleichen :o hatte ich schon mal geschrieben.

Dominant ist sie wirklich nicht.

Sie wartet immer, bis ich eingeschlafen bin - dann schlaf ich wie ein Stein und morgens - naja - das war bei meinem Dackel auch schon so - mein Ex-Mann hat's zwar gemerkt - aber sie gelassen und mein jetziger Mann auch :o

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Mein Rüde Jayteeh schläft auch bei mir im Bett und ich habe mit ihm noch nie irgendwelche Rangordungsprobleme gehabt.

Zu dem Thema DOMINANZ gibt es eine interessante Broschüre von Barry Eaton, unten zitiere ich mal kurz die Einleitung - sehr interessant! Die kleine Broschüre gibt es über Animal Learn. Wer Interesse daran hat, kann mir eine PN senden.

Es steht sicher außer Frage, dass Femke ein Problem mit ihrem Hund hat, aber dieses Wort "Dominanz" , was immer so gerne für viele Probleme benutzt wird, mißfällt mir. Viele Probleme haben ihre Ursache auch in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund.

DOMINANZ - sicher ein interessantes Thema für unser Forum!

DOMINANZ - TATSACHE ODER FIXE IDEE? von BARRY EATON

Einleitung

In den letzten Jahren führten aktuelle Forschungsergebnisse zu neuen Überlegungen darüber, wie unsere Haushunde den Menschen wohl sehen, insbesondere die Hund-Hundehalter-Beziehung betreffend. Die Vorstellung, ein Hund würde danach streben, seine Stellung innerhalb seines "Menschenrudels“ zu verbessern, sobald er die Gelegenheit dazu bekäme, konnte bereits durch einige Bücher und Artikel ins Wanken gebracht werden.Mein Ziel beim Schreiben dieser kleinen Broschüre ist es, neue Forschungsergebnisse und Theorien vorzustellen und mit meinen eigenen Ideen zu verbinden, so einen Überblick zu verschaffen und eine alternative Sichtweise des Themas "Dominanz" zu vermitteln. Mit anderen Worten möchte ich die Frage untersuchen, ob es überhaupt Hunde gibt, die eine höhere Position innerhalb ihres "Menschenrudels" anstreben. Ist das Dominanzstreben des Hundes uns Menschen gegenüber wirklich eine Tatsache oder ist es eine fixe Idee?

Mein Gefühl sagt mir, dass das Ergebnis dieser Überlegungen ebenso viele Fragen aufwirft, wie es Antworten gibt. Trotzdem ist es notwendig, immer wieder kritisch zu hinterfragen, für neue Ansätze offen zu sein und zumindest in Erwägung zu ziehen, dass es vielleicht andere Ansichten über Rangordnung im Rudel gibt und Hunde kein Komplott mit dem Ziel schmieden, die Menschheit zu beherrschen!

Dominanz: Wo liegt der Ursprung?

Nach dem Concise Oxford Dictionary wird "dominant" definiert als "...einen beherrschenden Einfluss haben über... der Einflussreichste oder Herausragendste zu sein... die Kommandoposition einnehmen über..."

Kaniden betreffend definiert Roger Abrantes (1) "Dominanz" als "einen Trieb, der darauf ausgerichtet ist, Konkurrenz um Weibchen auszuschließen."

Es stellt sich also die Frage, ob unser domestizierter Haushund dies im Sinn hat, wenn er auf seinen Besitzer und seine Familie blickt. Will der Hund wirklich seine Stellung im "Rudel" verbessern? Liegt er nachts wach und schmiedet ein Komplott um seine Menschen zu beherrschen? Oder plant der Hund gar das biologisch Unmögliche??

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