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Hundeforum Der Hund
susarong

Wie wir zu dem Entschluss kamen, einen Hund aufzunehmen ...

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Mein Mann und ich mochten schon immer gern Hund. Wir hatten zu Hause früher eine Langhaardackelhündin. Meine Schwiegereltern hatten 2 große Hunde.

Ursprünglich hatten wir vor, sobald ich wg. Familie zuhause bleibe, einen Hund anzuschaffen. Dann wollten wir uns doch erstmal auf das Baby konzentrieren. Im Krabbelalter fand ich dann Hundhaare auch nicht so klasse. Dann kam Baby Nr. 2. Im Kleinkindalter fanden wir es nicht fair für den Hund, ihn mit so kleinen Kids zu belastet.

Vor gut 2 Jahren lagen uns dann die Kids mit dem Wunsch nach einem Haustier in den Ohren. Dann hat mein Mann eine Bekannte von früher im Tierheim besucht. Sie arbeitet dort als TA. Sie hat ihm damals Welpen gezeigt, die 2 Wochen später vermittelt werden sollten. Da waren wir schon fast soweit.

Meine Mutter hat damals heftigst Bedenken angemeldet. Da wir sehr intensiv mit meinen Eltern leben, wollten wir letztendlich keinen Ärger und wußten auch nicht so recht, ob wir das alles wirklich auf die Reihe kriegen. Also erstmal nicht.

Im September diesen Jahres fanden wir in unseren alten Stallgebäuden zwei kläglich miauende Katzenwelpen. Wir hatten schon festgestellt, daß sich zu Nachbars Katzen (eine kastrierte Katze und ein nicht kastrierter Kater) noch eine wilde Katze dazu gesellt hatte. Das war deren Mama.

Sie bekam die Kleinen ganz offensichtlich nicht satt. Wir haben dann 2 Tage (leider dilettantisch) gefüttert. Am Abend des 2. Tages sah das eine Junge gar nicht gut aus. Wir beschlossen, am nächsten Morgen mit den beiden zum Tierarzt zu fahren. Leider habe ich morgens nur noch ein Junges gefunden. Das bekam dann eine Untersuchung und vernünftige Ersatznahrung. Weil das Lütte uns aber schon immer auf den Hof nachlief, haben wir beschlossen, es ins Haus zu nehmen, aufzupäppeln und ein gutes Zuhause zu suchen. Behalten kam für uns nicht in Frage, weil wir an einer stark befahrenen Straße wohnen und ich hatte keine Lust auf Katzenbeerdigung. Als wir dann beim Tierarzt den Vorschlag bekamen, sie als Wohnungskatze zu behalten, habe ich erst gedacht "Tierquälerei". 5 Stunden später war es unsere Katze! O.k. - haben wir jetzt statt Hund 'ne Katze.

3 Tage später reagierte unser Sohn heftig mit Allergie. Es wurde wieder besser. Wir fuhren übers Wochenende weg. Die Woche drauf wurds wieder schlimmer und der gemachte Allergietest brachte es an den Tag - Allergie auf nix, außer Katze, aber Katze hochgradig.

Trauer auf allen Seiten, Schuldgefühle bei unserem Sohn - es war schlimm für uns alle! GsD hatten schon vorher Eltern von der Freundin unserer Tochter Interesse an der Katze angemeldet. Dort hat sie ein Super-Zuhause gefunden, kann auch raus, weil die in einer ruhigen Nebenstraße wohnen, unsere Tochter kann sie besuchen und auch unser Sohn hat sie inzwischen 2, 3mal kurz besucht.

Doch nachdem Nina umgezogen war, war es furchtbar leer ohne sie ... Der Allergietest sagte auch bei Hundeepithelien 0 und sozusagen als "Trostpflaster" haben wir dann wieder darüber nachgedacht. Durch Urlaubsbekannte hatten wir inzwischen auch Einblicke, was trotz oder mit Hund alles möglich ist und wie man es organisiert. Meine Mutter wurde "medium" weichgeklopft... und wir haben uns umgesehen (nachdem der Rest der Familie einen Allergietest gemacht hatte). So kam Sally zu uns.

Ist irre lang geworden. Sorry! Ein anderer Beitrag hat mich hierzu veranlaßt.

Ich hätte nie übers Herz gebracht, meine Kinder zugucken zu lassen, wie die Kätzchen verrecken, ohne daß ich was unternommen habe!

LG Susanne + Sally

P.S. Die Mutterkatze haben wir übers Tierheim kastrieren lassen, damit wir nicht weitere Würfe zu erwarten haben. Sie lebt glücklich in ihrem neuen Rudel bei unseren Nachbarn.

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Hallo Susanne,

das war ja wirklich lange überlegt und rausgeschoben.

Das mit der Katzenallergie ist natürlich nicht so schön.

Dafür ist jetzt die Freude aber bestimmt groß,

dann ein anderes Haustier, dass noch menschenbezogener ist,

umgehen zu können.

Ich wünsche euch allen noch viel Spaß miteinander.

Wir möchten unsere beiden Fellnasen auch nicht mehr hergeben

und die Kinder von meinem Mann (Besuchskinder) freuen

sich auch immer auf unsere beiden und kümmern sich auch

um die beiden, wenn sie bei uns sind - sind aber keine kleinen Kinder mehr

(19 - 16 - 13 Jahre alt)

Wie kümmern sich denn eure Kinder?

Gibt es da was, was sie übernommen haben oder

regelmäßig zu angehalten werden, z.B. frisches Wasser rein oder

Futter hinstellen oder beim Kämmen helfen oder sowas?

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Was lange währt, wird endlich gut!!

Ja, eine Tierhaarallergie ist 'ne gemeine Sache - gut, dass es sich nicht auf alle/mehrere ausdehnt. Eine Freundin von mir reagiert so ziemlich auf alle üblichen Haustiere (Hunde, Katzen, Pferde, Meerschweinchen, Kaninchen, Vögel), nur Fische gehen, und das wollte sie dann doch nicht.

Jetzt habt Ihr Eure süße Schnuffelnase - viel Spass mit ihr!! :)

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Was lange währt, wird endlich gut!!

Ja, eine Tierhaarallergie ist 'ne gemeine Sache - gut, dass es sich nicht auf alle/mehrere ausdehnt. Eine Freundin von mir reagiert so ziemlich auf alle üblichen Haustiere (Hunde, Katzen, Pferde, Meerschweinchen, Kaninchen, Vögel), nur Fische gehen, und das wollte sie dann doch nicht.

Jetzt habt Ihr Eure süße Schnuffelnase - viel Spass mit ihr!! :)

Das hatte meine Tochter auch :( aber Dank der Desensibilisierung hat sich das gegeben :klatsch: .

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Hallo Susanne,

Wie kümmern sich denn eure Kinder?

Gibt es da was, was sie übernommen haben oder

regelmäßig zu angehalten werden, z.B. frisches Wasser rein oder

Futter hinstellen oder beim Kämmen helfen oder sowas?

Hallo Jutta,

unser Sohn kümmert sich auch um Sally, aber weniger als unsere Tochter. Er hat aber auch weniger Zeit durch Schule, Konfi-Unterricht, Sport usw. Überwiegend abends macht er aber regelmäßig noch ein Spielchen oder eine Kuschel-Viertelstunde.

Unsere Tochter überrascht mich derzeit total. :klatsch: Sie hat ziemliche Konzentrationsprobleme und kann sich schlecht organisieren. Das bringt schulisch ganz schöne Probleme. Die vermehrte Aufmerksamkeit, die sie benötigt, war eigentlich ein Argument gegen einen Hund. Aber siehe da ... unsere Tochter kann plötzlich Verantwortung übernehmen, wenn's um Sally geht. Bin ich nachmittags mal nicht da, sage ich ihr die Gassi-Zeit und die Fütterungszeit. Sie achtet dann auf die Zeit (gaaanz neu) und geht mit ihr raus. Sie war auch das Kind, was kein Problem hatte, 'nen Haufen wegzumachen, obwohl das am Anfang mit dem Durchfall nicht toll war. :respekt:

Also ist Sally sozusagen auch ein Therapiehund. Sophie lernt Verantwortung zu übernehmen (irgendwann dann auch für sich selbst), ich lerne mehr Gelassenheit in der Erziehung (kommt den Kids auch zugute). Außerdem habe ich ziemlich krasses Übergewicht, bin aber durch Hund schon wesentlich fitter und habe auch ein bißchen runtergekriegt. Und seelisch bin ich auch viel ausgeglichener. :sun

LG Susanne + Sally

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