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Hundeforum Der Hund
Nico

Mit fremdem Hund trainieren sinnvoll??

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:D:D Hallo ihr Lieben,

ich möchte gerne einer Freundin helfen bei der Erziehung ihres Hundes ca. 8-9 Monate alt.

Irgendwie kommt sie aus welchen Gründen auch immer nicht weiter und hat angeblich schon alles probiert um ihm seine Unarten, z.B. alles was aus Holz ist anknabbern-ins Haus machen-ausbüxen, abzugewöhnen.

Ich dachte mir ich "leih" mir den Hund hin und wieder aus und arbeite mit Ihm, weil ich glaube das er ein Superhund ist und einfach nur was für den Kopf braucht. Da ich sehr gerne Dogdancing mache und mir bei Nico bei einigen Tricks grenzen gesetzt sind wäre das bestimmt ein Spaß. Und wenn Mensch nicht gern bei der Sache ist haut Dogdance nicht hin ( hat sie schon probiert und es ist nicht so ihr ding).

Nun meine Frage(n): Wird es sich evtl. negativ auf meine Beziehung zu Nico auswirken wenn ich mit einem anderen Hund trainiere ( er eifert schon wenn ich einen anderen zu lang streichle :D )?

Macht es grundsätzlich Sinn mit einem "fremden" Hund zu trainieren wenn man es 1. nicht täglich tun kann und 2. es zu Hause zu 98% nicht weitergeführt wird ( mit Nico mach ich auch viel zu Hause damit er in übung bleibt während der Woche- Training nur 1x die Woche aufm Platz)?

Sorry ist länger geworden aber das beschäftigt mich schon länger.

LG Yvonne

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Warum trainiert ihr den nicht zusammen, damit meine ich das du deiner Freundin hilfst wie sie es richtig macht.

Ich finde immer das es nicht viel bringt wenn bei der normalen Erziehung der Halter nicht selbst mit dem Hund arbeitet oder auch nicht gezeigt bekommt wie er es machen soll.

Lg Birgit

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Ich sehe da eigentlich kein Problem.

trainiere selbst nebenbei zwei Hunde, ca. zweimal die Woche.

An meiner Beziehung zu meinen Hunden hat sich nichts geändert.

Du solltest nur überlegen, dass wenn deine Freundin Probleme mit dem Hund hat, der Hund sich evtl. vermehrt an dich hängen könnte.

Was bestimmt deiner Freundin auf die Dauer nicht gefallen wird.

Gruß,

Caro

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Hallo Yvonne,

ich hatte im letzten Jahr auch einen *Leihhund*, allerdings speziell für`s Dogdance, weil Buffy Schwierigkeiten mit dem Rücken hat/hatte. Sie ist ja auch *schon* 8 Jahre alt und ich wollte mir Joy als Nachwuchs ranziehen.

Leider ist der Schuß nach hinten losgegangen :( Joy hat so eine starke Bindung zu mir aufgebaut (ich hatte sie 1x die Woche zum Training), das es für Frauchen unmöglich war, mit ihr zu arbeiten, wenn ich nur in der Nähe war. Auch zu Hause gab es immer mehr Probleme. Warum auch immer..... :( Schweren Herzens haben wir uns entschlossen, das ich nicht mehr mit ihr trainiere.

Der Hund Deiner Freundin ist sicherlich gerade in der Pubertät. Du solltest vielleicht lieber MIT Deiner Freundin trainieren. Ihr also Anleitungen geben.

Könnte es sein, das die *Unarten* durch Unterforderung oder nicht ausreichende Ausläufe und Beschäftigungen entsstehen :??? Sie muss ja kein Dogdance machen, es gibt so viele andere Möglichkeiten, den Hund kopfmäßig auszulasten.

Buffy hatte nur anfangs Probleme, wenn ich mit Joy trainiert habe. Die Übungen habe ich zuerst mit Buffy gemacht und dann mit Joy. Beide Hunde haben gelernt, wenn der eine dran ist, muss der andere liegen bleiben. Das hat auch sehr gut geklappt.

Drücke die Daumen, das ihr eine Lösung finden werdet.

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Schließe mich Birgit an und halte es ebenso wenig für sinnvoll.

Außerdem stellt sich mir die Frage: Wie gut kannst du mit Hunden umgehen?

Das ist nicht böse gemeint, aber wenn du selbst nicht 100%ig weißt, was du tust, sondern "nur mal so" trainieren und schauen willst, dann denke ich, kann es nix werden.

Wie gesagt, ist nicht böse gemeint.

Beim Dogdance ist das sicher nicht das Problem... das habe ich selbst auch schon mit anderen gemacht (Tricks). Aber bei so Erziehungssachen wie ausbüxen usw.... hmm.

Und du räumst ja selber schon Gedanken ein, die mir auch gleich in den Kopf kamen. Was bringt es, wenn Frauchen das nicht weitermacht?

Was bringt es, wenn es bei dir klappt, aber in seinem Zuhause nicht?

Wie gesagt, Beschäftigung, Tricks, Dogdance... das ist kein Ding. Da würde ich schon sagen, der Hund profitiert von dir, auch wenn Frauchen nix macht. Aber bei Erziehungsfragen... nein, das würde ich nicht versuchen.

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Hallo Yvonne,

wie wäre es denn, wenn Du MIT Deiner Freundin zusammen, ihren Hund trainierst.

Du kannst ihr ja dann zeigen, wie sie's machen "muß" und sofort eingreifen, wenn etwas schief läuft.

Ich denke mal, das es auch für den Hund das Beste ist. Ich würde mich freuen, wenn Du uns berichtest, wie ihr Euch entschieden habt und wie alles zusammen läuft.

Toll, das Du ihr hilfst.:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:

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Hallo Yvonne!

Ich finde es ja grundsätzlich gut, anderen zu helfen, aber diese Idee würde ich an Deiner Stelle auch nochmal überdenken...

Ich bin auf diese Weise zu Cassya gekommen, die EIGENTLICH mal der Hund meiner Mutter war. Da diese nicht so viel Zeit für die Hundeschule aufbrachte, ging ich mit ihr, bildete sie später dann zum RH aus und schon hatte ICH einen Hund.

Denn jegliche Arbeit mit dem Hund bindet ihn an DICH!

Und das hilft Deiner Freundin nun so gar nicht weiter, ganz im Gegenteil...

Der Hund braucht EINE Führungsperson und das sollte derjenige sein, bei dem er auch lebt.

Liebe Grüße

Tanja

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Ich denke auch, dass es vielleicht nett, aber nicht sinnvoll ist.

Da, wo die Probleme sind, wird sich nichts ändern, du hast sehr viel Verantwortung und falls die Erwartungshaltung deiner Freundin nicht erfüllt werden sollte, gibt´s auch noch lange Gesichter.....

Besser ist, wenn du deine Freundin überzeugst, mit zu machen :)

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Hallo,

wow das ging ja schnell mit den Antworten, danke.

Also evtl. hab ich mich etwas missverständlich ausgedrückt :???

Ich denke das dem Hund einfach nur langweilig ist und er deshalb diese Unarten hat ( Nico war auch so ähnlich bevor ich Dogdance probiert habe), deshalb dachte ich wir könnten beide Spaß dran haben.

In die "normale " Erziehung will ich gar nicht eingreifen denn da sind sie auf dem richtigen Weg und auch für Anregungen offen, nur was die geistige Beschäftigung angeht haben wir noch nix gefunden was Frauchen und Hund gerne tun, leider. Und wer weis wenn sie sehen wie viel Spaß es machen kann vielleicht springt der Funke doch noch über ( sie behauptet immer ihr Hund kann/mag das nicht aber ich hab ihn schon anders erlebt).

In einem Punkt habt ihr sicher Recht ich bin kein Hundeprofi und würde wahrscheinlich wie bei meinem Hund auch vieles erst ausprobieren, aber da ich nicht mit körperlicher Gewalt oder ähnlichem erziehe hat es meinem Hund auch nicht geschadet- er ist nicht perfekt aber wir sind zufrieden :party:

Ich werd mich mit meiner Freundin mal besprechen und Dogdance mit ihm testen, ein Versuch schadet ja nicht. Da wir viel zusammen spazierengehen "arbeiten" wir quasi ganz gut zusammen :D

LG Yvonne

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