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Hundeforum Der Hund
Cuina

Angst vor Giftködern??

Empfohlene Beiträge

hab da was interessantes zu gefunden :

http://www.beepworld.de/members27/giftkoeder/

Gruß

Susanne

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Puh, schwieriges Thema. Klar hab ich auch immer Angst, aber ich versuche, mich damit nicht verrückt zu machen. Auch hier gab es schon Vorfälle, dass Köder gelegt wurden. Kranke und feige Menschen gibt es überall.

Ich glaube, man kann viel Trainieren, wobei ich das positiv aufgebaute Nein oder Aus immer dem über Meideverhalten aufgebaute vorziehen würde, da ich denke, dass die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass der Hund nicht wie ein Irrer schlingt, weil es ja so verboten ist, sondern eher abrufbar und in seinem Tun abbrechbar ist, als wenn er eine Strafe zu befürchten hat.

Trotzdem glaube ich nicht, dass es bei der Aussage "mein Hund frisst nichts Umherliegendes" 100% Sicherheit gibt. Und man kann einen frei laufenden Hund zwar immer grob im Auge behalten, aber wie schnell wird aus schnuppern mal etwas aufnehmen. Mein Rüde schleckt öfter Urin von Hündinnen auf, das verbiete ich ihm nicht, weil ich denke, dass es hündisch ist... der optische Unterschied zum Fressen ist sehr gering.

Ich denke, wenn es einen treffen soll, dann kann man nur noch hoffen, schnell das richtige Gegenmittel zu bekommen...

LG Anja

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Da hast Du sicher recht mit Anja hast Du ne Idee, wie man von erlerntem Meideverhalten, weil Frauchen zu blöd war wieder runterkommt????

Weil genau das was Du schreibst ist auch so Sammy findet was kuckt, die alte siehts nich schnell runter damit, weia sie hats gesehn noch schneller runter damit :whistle ......

Ich übe mit ihr seit einigen Wochen das ich ihr ein Leckerlie hinhalte sie will es von sich aus nehmen, Hand zu "Nein" solange bis sie Blickkontakt zu MIR und nicht dem Leckerlie hat dann sage ich "Nimms" und lobe sie .... richtig oder falsch so? :Oo

Aber wenn sie nen doofen Stock findet da fragt die 99 mal per Blickkontakt und nimmt den erst bei OK :heul::heul::heul:

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Nicole, es sollte meiner Meinung nach ein komplett neues und unbekanntes Wort sein, welches man dann so konditioniert, dass der Hund lernt, dass dieses Wort nicht heißt, aller Spaß und alles Leckere hat ein Ende, sondern dass er lernt, dieses Wort heißt, es gibt was Tolles bei Frauchen. Das kann natürlich auch ein Spiel oder Spielzeug sein.

Deinen Nein-Aufbau finde ich etwas schwierig, weil der Hund dasselbe Leckerlie bekommt, was eben noch NEIN war. Für den Anfang wäre mir wichtig, dass der Hund das Nein-Ding wirklich gar nicht bekommt, aber SOFORT beim Abwenden des Nein-Teils aus der anderen Hand eine gleichwertige oder bessere Alternative als Bestätigung erhält. Der Blickkontakt ist mir in diesem Zusammenhang nicht wichtig. Nur der Abbruch.

Ich persönlich sage auch das zu konditionierende Wort in dem Moment, wenn sich der Hund VON SICH AUS von der geschlossenen Hand abwendet. Timing ist hier enorm wichtig. Und dann bekommt er blitzartig aus der anderen Hand die Bestätigung. Das übe ich richtig oft, an unterschiedlichen Orten und auch mal mit vertauschten Händen und anderen Personen.

Dann erst fange ich an, das am Boden zu machen. Also Leckerlie auf den Boden, Fuß drüber zum Sichern, wieder warten, bis der Hund aufhört, den Fuß zu traktieren und den Rüssel davon weg nimmt, dann in diese Rüsselwegnehmaktion das Wort sagen und aus der Hand bestätigen. Wenn das an verschiedenen Orten mit verschiedenen Personen hinhaut, dann kann man anfangen, etwas ungesicherter zu üben. Also den Fuß nicht mehr drauf, sondern das Futterstück liegt offen auf der Hand, dann auf dem Boden. Und dann kommt das Wort kurz bevor der Rüssel am Futter ist. Bitte nicht vor lauter Freude, wenn es klappt, die Bestätigung vergessen ;) .

So kann man dann immer risikofreudiger werden und auch mal gezielt was auslegen, womit der Hund nicht rechnet. Und eben auch mal richtig tolle Sachen. Wienerle, Hackbällchen... Wichtig ist eben auch, dass der Hund möglichst NIE mit dem direkten Weg Erfolg hat, sondern die Sicherung bzw. das Wort immer greift. Das wäre sonst so selbstbelohnend, dass man erst mal pausieren kann und noch mal von vorne beginnen muss.

Genauso gut sollte man meiner Meinung nach das Aus-Wort konditionieren. Also das Wort, das anzeigt, jetzt alles, was im Fang ist, fallen zu lassen. Das geschieht dann nahezu oder tatsächlich reflexartig. Damit könnte man relativ gut sicher stellen, dass alles, was der Hund schon im Fang hat, auch wieder raus kommt.

Ob man diese Anleitung nur so vom Lesen her wirklich gut anwenden kann, weiß ich nicht. Wichtig ist wirklich das Timing, damit alles auch so verknüpft wird, wie es sein soll.

LG Anja

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Danke Anja :)

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vitamin k??? hilf das?

Vitamin K hilft bei Rattengiftvergiftungen. Rattengift wirkt meist über die Blutbildung. Die Blutbildung wird gehemmt, das Tier wird anämisch und erstickt quasi, weil über den geringeren Blut-Sauerstofftransport die Organe nicht mehr ausreichend versorgt werden. Vitamin K ist die erste Nothilfe in solchen Fällenn, weil es die Blutbildung anregt und dem Rattengift so entgegenwirken kann.

Und da Rattengift sehr gerne in Köder gesteckt wird, die Hunde dann aufnehmen sollen, ist es immer ratsam Vitamin K im Haus zu haben.

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Danke Anja, Dein Beitrag ist mal wieder sehr informativ :knuddel

So werd ich das mal angehen, nur fällt mir jetzt spontan gar kein Wort ein was ich nehmen könnte, es sollte ja auch total anders sein wie die anderen Kommandos... welches ist Deines?

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Meins ist "NA" .

Manche nehmen auch TABU .

Es kann auch ein Geräusch sein. Mein Rückruf ist z.B. o-oooooo in einer entsprechend hohen Tonlage. Muss nicht immer alles ein Wort sein... den Hunden ist das eh Wurscht, da sie es nicht "übersetzen".

LG Anja

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Also, ich schiebe das auch immer sehr weit von mir weg und denke (hoffe) immer daß hier so etwas nicht passiert, aber wer weiß das schon, Irre gibt es überall! :(

Hoffe daß diese furchtbaren Dinge wieder aufhören, leider werden die Täter bestimmt nicht gefasst. Und wenn, was erwartet die denn schon???? ?!?

LG Elke

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