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Hundeforum Der Hund
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Wildes Spiel artet aus in Beißerei - bitte um Hilfe

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gestern morgen ging es mir nicht gut und deshalb hat meine freundin simone lucy mit auf ihrem spaziergang genommen. hab ja schon von der ridgebackhuendin zulu erzaehlt. zulu ist lucys beste freundin und sie hat weihnachten bei uns verbracht.

lucy und zulu spielen immer ziemlich wild, jagen sich, fangen sich, kapeln sich und rennen wieder weiter. die beiden verstehen sich.

allerdings gibts da ein problem mit wie zulu spielt. zulu kann nicht so schnell rennen wie lucy. deshalb wenn sie dicht genug an lucy dran ist, beisst sie zu, haelt fest und hoert auf zu rennen. so reisst sie manchmal am schwanz aber manchmal reisst sie auch klumpenweise haare aus. selbstverstaendlich tut das weh. und das findet lucy nicht so toll. dann dreht sie sich um und weisst zulu zu recht. auch ich hab schon versucht zulu begreiflich zu machen das es nicht in ordnung ist was sie tut - hab sie an die leine gemacht oder das spiel unterbrochen. aber sie versteht weder mich noch lucy.

aus dem grund wurde zulu gestern gebissen. sie hat mit einer anderen huendin gespielt, hat wieder einen haufen haare auf dem hintern der huendin gegriffen und hat sie ausgerissen. natuerlich hat die huendin gequietscht, hat sich aber direkt umgedreht und zulu zurecht gewiesen. das hat zulu nicht verstanden hat zurueck gebissen und dann hat cassie sie in der seite erwischt. das ergebnis ist zwei tiefe bisswunden, zulu musst zum tierzarzt und unter lokaler betaeubung genaeht werden.

was kann man da machen? hat einer einer idee? wie bringt man hunden bei das spielen so nicht akzeptabel ist?

lucy spielt gerne mit zulu aber natuerlich mag sie es nicht wenn zulu ihr weh tut. ich weiss auch nicht

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Zuerst eine Bitte:

Könntest Du auf die Gross- und Kleineschreibung achten und ein paar Absätze einbauen? Deine Beiträge sind interessant- aber dadurch leider etwas schwer zu lesen. :)

Ich hab das Problem mit dem DSH meiner Eltern.

Wenn Sammy und er eine wilde Jagd veranstalten und Odi der "Jäger" ist, wird er ziemlich stinkig, wenn er Sammy nicht einkriegt- was er noch nie geschafft hat :D

Da das Sammytier ja nunmal nicht ewig rennen kann, kommt es, sobald er stehen bleibt zu einem Frustabbau von Odi.

Er "stürzt" sich dann auf Sammy, wirkt- menschlich gesehen- immer wie ein: Ey, Du Blödmann!

Also mache ich es mittlerweile so:

Sobald ich merke, dass Sammy keine Lust mehr hat, rufe ich ihn ran. Odi folgt natürlich weiterhin. Dann kommt Sammy auf mich zugerannt, stellt sich hinter oder neben mich und ich blocke Odi ab und schmeiss ihm einen Ball zu.

An dem kann er dass seinen Frust/Stress ablassen, indem er darauf herumkaut.

Hat er das getan, gehen die beiden wieder ihrer Wege und schüffeln etc.

Bis zur nächsten Jagd ;)

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Gar nicht so schön...aus Spiel wird schnell mal ernst.

Ich würde das Fangenspielen einschränken bis unterbinden, denn ich glaube nicht, dass sie ihr Verhalten so unter Kontrolle bekommen wird, dass sie einen anderen Hund nicht mehr schnappt.

Tina schlägt da auch eine nette Variante vor, die aber nur funktionert, wenn der erste Hund gut hört. Da Zulu aber auch mit anderen spielt, wird das vielleicht bei anderen nicht viel nutzen. Außerdem muss dann der jeweilige Hundebesitzer sie stoppen, wenn sie die Verfolgung nicht beendet.

Oder sie hat durch die Abfuhr etwas gelernt. Das wäre praktisch.

Gute Besserung!

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Könntest Du auf die Gross- und Kleineschreibung achten und ein paar Absätze einbauen? Deine Beiträge sind interessant- aber dadurch leider etwas schwer zu lesen. :)

Ich hab das Problem mit dem DSH meiner Eltern.

Wenn Sammy und er eine wilde Jagd veranstalten und Odi der "Jäger" ist, wird er ziemlich stinkig, wenn er Sammy nicht einkriegt- was er noch nie geschafft hat :D

Da das Sammytier ja nunmal nicht ewig rennen kann, kommt es, sobald er stehen bleibt zu einem Frustabbau von Odi.

Er "stürzt" sich dann auf Sammy, wirkt- menschlich gesehen- immer wie ein: Ey, Du Blödmann!

Also mache ich es mittlerweile so:

Sobald ich merke, dass Sammy keine Lust mehr hat, rufe ich ihn ran. Odi folgt natürlich weiterhin. Dann kommt Sammy auf mich zugerannt, stellt sich hinter oder neben mich und ich blocke Odi ab und schmeiss ihm einen Ball zu.

An dem kann er dass seinen Frust/Stress ablassen, indem er darauf herumkaut.

Hat er das getan, gehen die beiden wieder ihrer Wege und schüffeln etc.

Bis zur nächsten Jagd ;)

Genauso mache ich es bei Feli und Jagger auch. Denn Jagger neigt bei Spielazfforderungen schon dazu in die Rute zu beißen und im Fell herumzuziehen. Feli läuft dann immer shcon ganz dicht bei mir, weil er das überhaupt nicht mag. Feli nehme ich ins Close auf die rechte Seite, dann ziehe ich den Futterbeutel aus der Tasche und Jaggers Refelx, wenn er den sieht ist sich sofort hinten links bei mir anzuordnen und mich anzugucken. Dann schmeiße ich zur Belohnung den Beutel weg und auf Kommando darf Jagger ihn dann holen. Das ist für ihn besser als jede frustrierende Aufforderung an Feli, auf die Feli eh nicht reagiert.

Wenmn Jagger dann mal verbnünftig und weniger brutal auffordert, dann kommt Feli der Aufforderung natürlich gerna nach.

Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis er versteht, das sich die rabiate Art der Spielaufforderung einfach nicht lohnt.

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Hallo!

Wenn das Spiel so grob wird, dass es für andere Hunde zu Beissverletzungen kommt, würde ich den groben Hund an einen Maulkorb gewöhnen.

Bei Windhundrennen z. B. müssen die Hunde auch einen Beisskorb tragen, da sie sich im Eifer sonst gegenseitig verletzen könnten.

Das ist immer noch die bessere Lösung als dass der zwickende/beissende Hund nicht mehr mit anderen Hunden spielen darf.

Ich habe mal einen Bericht über Raufergruppen im Internet gelesen. Da wurde ähnlich gearbeitet.

Der beissende Hund bekommt einen Maulkorb auf, wenn er sich trotzdem ungebührlich, pöbelnd einem anderen Hund nähert, wird er mit Hilfe eines Besens zur Seite geschoben.

Verhält er sich brav, wird der Hund gelobt. Vielleicht lässt sich das Verhalten auf diese Art noch umlenken.

Das Training findet allerdings auf einem eingezäunten Grundstück statt und es sind mehrere Leute da, die gemeinsam mit den Hunden agieren.

Vielleicht findet Ihr den Beitrag noch, wenn ihr unter dem Stichwort Hunde Raufergruppe mal googelt.

Cony

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Sicheres Abbruchsignal trainieren und sobald das Spiel zu wild wird, würde ich es sofort abbrechen.

Ruhiges Spiel immer bestätigen.

So würde ich es angehen.

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Für mich klingt das ganz danach, als ob das gar nichts mehr mit Spiel zu tun hat. Es hört sich vielmehr danach an, als würde bei Zulu Spiel in Hetzen umschlagen und somit läuft da eine Art genetisches Programm ab, in dessen Verlauf auch das Beutegreifen vor kommt. Ich habe in letzter Zeit verstärkt von Hovawart-Hunden gehört, die in Spielgruppen auch zum Jäger von Artgenossen wurden und SOFORT raus genommen werden.

Ich würde dieses nicht mehr lustige Spiel auch sofort unterbrechen. Ob Zulu dann überhaupt noch ansprechbar ist, wage ich zu bezweifeln.

Weißt Du, ob sie sonst auch Jagdverhalten zeigt?

Ich würde mich mit dieser Hündin in erfahrene Hände begeben, um da so schnell wie möglich noch etwas zu drehen.

LG Anja

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Danke fuer all eure Antworten. Ich werde mal sehen was ich machen kann. Werde mit Simone sprechen, mal kucken ob sich da etwas ergibt. Auf jedenfall werde ich Zulu Lucy nicht mehr so beissen lassen. Simone hat mir Fotos von Zulus Bisswunde geschickt, hab die mal angehaengt. Die Arme ist seit dem in vom Tierarzt verordneter 'Einzelhaft'. Armes Viech!

Ja sie zeigt Jagdverhalten, aber nicht mehr als andere Hunde auch. In meinen Augen resultieren ihre Jagdversuche eher aus der gruenen Langeweile. Fuer ihre Besitzerin Simone ist sie dann unansprechbar. Peinlicher Weise fuer Simone hoert Zulu besser auf mich als auf sie, sicherlich weil ich alberner aber auch strenger bin. Wie gesagt ich werde nochmal mit Simone sprechen.

Nochmal danke fuer eure Antworten.

Tina ich werde mich in Zukunft sehr um Grosschreibung und Absaetze bemuehen. Es ist mir schon sehr aufgefallen wie schwer mir das faellt. Nicht boese seins, wenn nichts immer hundertprozent ist. Die Englaender sind faul und benutzen kaum Grossbuchstaben, daher bin ich sehr aus der Uebung.

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Tina ich werde mich in Zukunft sehr um Grosschreibung und Absaetze bemuehen. Es ist mir schon sehr aufgefallen wie schwer mir das faellt. Nicht boese seins, wenn nichts immer hundertprozent ist. Die Englaender sind faul und benutzen kaum Grossbuchstaben, daher bin ich sehr aus der Uebung.

Das war nicht bös gemeint :)

Aber ich fand, dass man diesen Beitrag schon sehr viel leichter lesen konnte als den Eingangspost ;)

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Ja und nun hab ich tierisch Schwierigkeiten weil ich naemlich immer vergesse Grossbuchstaben zu benutzen und so muss ich immer ueber den Text gehen und alles nochmal umaendern.

*kopfschuettel* das leben ist schon sehr schwer manchmal ... eeeks schon wieder keine Grossbuchstaben ... *kreisch*

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