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Hundeforum Der Hund
Locke

Blutiges Dominanzgebaren

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immer langsam mit den jungen Pferden...

Hatte er da überhaupt schon losgelassen? ich glaube auch ehrlich gesagt nicht, dass die Reaktion beim Sohn im Zimmer zu schlafen was mit der Beißerei direkt zu tun hatte, sondern viel eher, dass es mit dem verbotenen Knurren zu tun hat.

Ich hab ja selber gar keine 2 hunde, aber auch wenn Nico von oben nur zu Besuch ist unterbinde ich jedwedes Knurren im Keim! Allerdings bedeutet das für mich auch, dass ich dafür sorge trage, dass das Verhalten, das das knurren ausgelöst hat abgestellt wird!

Von daher denke ich entweder oder! Entweder ich lasse die beiden machen, oder ich mische mich ein...

ich glaube ich würde im Moment den großen besonders beschmusen und mir vornehmen ihn besonders zu beachten! Der kleine ist ja neu und bekommt allein deswegen schon jede Menge aufmerksamkeit, was ja auch richtig ist, er soll sich ja gut einleben und schnell vertrauen zu dir fassen, aber dadurch hat der große vielleicht das Gefühl, dass er zu kurz kommt. Nicht mal, weil du dich weniger um ihn kümmerst, sondern weil du dich auch um den andern kümmerst...

konnte man jetzt verstehen, was ich meine??? :???

Hast du irgendjemand, der sich das ganze mal objektiv von außen ansehen kann? die Züchterin vielleicht? oder einen Trainer? Man sieht ja selber meist als allerletzter worans eigentlich hängt!

Auf jeden Fall: Kopf hoch! das muss nicht gleich heißen, dass die sich jetzt meuchelmorden! Ihr schafft das!!! ganz bestimmt!

Helena

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Was sollte das denn, fürs aufhören als Du dazu kammst wurde er bestraft, das kann kein Hund verstehen auch kein Mensch und dann noch in dieser Art und Weise.

Also Sorry, das sehe ich etwas anders, ich denke schon, dass er seine Attacke und meine " Bestrafung"

oder nenne es wie Du willst, verknüpft. Das ging ja alles in Sekunden vor sich, ich kann ihn doch nicht loben, wenn er den anderen angreift und beisst und ich das nicht tolerieren will. Auch wenn er irgenwann aufhört und das nicht von sich aus in dem Fall.

Grüße Birgit

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ich glaube ich würde im Moment den großen besonders beschmusen und mir vornehmen ihn besonders zu beachten! Der kleine ist ja neu und bekommt allein deswegen schon jede Menge aufmerksamkeit, was ja auch richtig ist, er soll sich ja gut einleben und schnell vertrauen zu dir fassen, aber dadurch hat der große vielleicht das Gefühl, dass er zu kurz kommt. Nicht mal, weil du dich weniger um ihn kümmerst, sondern weil du dich auch um den andern kümmerst...

konnte man jetzt verstehen, was ich meine??? :???

Hast du irgendjemand, der sich das ganze mal objektiv von außen ansehen kann? die Züchterin vielleicht? oder einen Trainer? Man sieht ja selber meist als allerletzter worans eigentlich hängt!

Auf jeden Fall: Kopf hoch! das muss nicht gleich heißen, dass die sich jetzt meuchelmorden! Ihr schafft das!!! ganz bestimmt!

Helena

Die Situation ist etwas anders, den jungen habe ich als Welpen von der Züchterin gekauft, den älteren habe ich erst seit 8 Wochen, eine Bekannte hat einen Platz für ihn gesucht, "weil er sich mit Ihrem Doggen-

rüden nicht vertragen hat". Ich vermute es gab da ähnliche Szenen. Ich habe den Hund auch erst unter

Vorbehalt zu mir genommen, da ich bisher nur zwei alte Mädels hatte die leider beide im letzten Jahr eingeschläfert werden mußten. Mit Rüden und dann gleich 2 habe ich noch keine Erfahrung. Habe solche Szenen bei meinen Mädels nie erlebt. Jetzt war ich so happy, dass die beiden so harmonieren, der ältere, Jacko heißt er, ging schon durch mehrere Hände. Ich möchte eigentlich, dass er bei mir endlich ein Zuhause findet. Dann denke ich wieder, er ist so bezogen auf mich, vielleicht packt er keinen zweiten Hund neben sich, ist so eifersüchtig? War das vielleicht der Grund, weshalb er so oft weitergereicht wurde?

Wer weiß, was er schon alles hinter sich hat?

Gruß Birgit

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Und grad dann, wenn der schon durch zig Hände gegangen ist, mußt du wissen, was du tust. Die KOnstellation bei dir ist blauäugig und nicht unbedingt geeignet, den Hund einzuordnen. Er braucht fachlich qualifizierte Hände, sonst geht das nicht gut aus.

So wie sich das anhört, läuft alles falsch, was nur falsch laufen kann. Auch Hunde vertragen es, mal etwas härter angefaßt zu werden, da sterben die nicht von. Aber egal, man muß wissen, was man tut.

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Hallo Birgit,

ist wirklich keine schöne Sache, die Du da zur Zeit durchmachen musst.

Mir ging es mal ähnlich mit einer Pflegehündin, die hat unsere Hündin so gemobbt, dass die sich nicht mehr getraut hat, ohne unseren "Schutz" durch die Wohnung zu laufen. Die Pflegehündin ist draußen auch auf alle Hunde losgegangen.....

Aber nun zu Deinem Problem. Ich hab mir mal Deinen anderen Bericht durchgelesen und da steht drin, dass die Züchterin den Hund abgegeben hat, weil er sich nicht mit anderen Rüden verstanden hat....nun frag ich mich gerade, warum sie Dir denn den Hund angeboten hat?? Sie hat doch gewusst, dass Du einen Rüden hast.

Möglich das sie geglaubt hat das es funktioniert, weil Deiner ja erst 9 Monate alt ist.

Hast Du sie über den Vorfall in Kenntnis gesetzt, wenn ja, was sagt sie dazu??

Das Cooper jetzt angst vor dem Hund hat ( wie heißt er eigentlich ), kann ich nachvollziehen.

Ich würde den Hund draußen die erste Zeit nur noch an der Leine lassen. Oder versuch mal mit der Schleppleine zu üben. Da kannst Du dann wenigstens schnell eingreifen, wenn es wieder so einen Vorfall geben sollte.

Auf alle Fälle würde ich auch dazwischen gehen,wenn die Hunde sich beißen. Es ist schon möglich, dass der neue Hund die Position des Chefs übernehmen möchte, er ist ja schließlich der ältere. Aber ich glaube nicht das es dabei immer zu Beißereien kommen muss.

Ich halte den Hund auch nicht gerade für sehr souverän, wenn er sofort die Zähne einsetzt.

Wie gesagt, sprich noch mal mit der Züchterin.

Viele liebe Grüße Muck und Pepples

e015.gif

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Mit dieser Hündin laufen wir schon seit Wochen täglich. Mein Junger und sie spielen immer zusammen, der

ältere hält sich raus. Nur wenn unterwegs ein dritter Hund dazu kommt, wird er von allen dreien "gemobbt", d.h. sie hüpfen um ihn rum, bellen ihn an, der eine zwickt vorne, der andere hinten....

da greife ich dann immer ein.

Nun die Tatsache das ihr schon seit Wochen miteinander gelaufen seit hat nichts damit zu tun das dies so für den älteren Rüden auch in Ordnung war. Vielleicht hast Du da schon einige Anzeichen falsch interpretiert. Aber das ist schwer zu sagen, weil ich nicht dabei war.

Bei meinem Eingreifen hat er gestern sofort losgelassen und sich mir unterworfen. Gebissen hat er gleich.

Das junge Hunde wenn sie gemaßregelt werden laut quieken ist normal ist ein Zeichen der Unterwerfung. Da muß nicht schon eine Verletzung vorgelegen haben. Meine Vermutung ist durch dein Eingreifen zur falschen Zeit, warst Du der Auslöser für die Bissverletzung. Bitte nicht persönlich nehmen ist auch nur eine Vermutung.

Jetzt ist auch im Haus die Stimmung zwischen den beiden anders, der junge meidet die Nähe des Älteren,

der ältere hat hält ihn mit leisem Grollen auf Abstand, vor allem wenn ich dabei bin. Wenn ich ihm das

verbiete, verzieht er sich, wie beleidigt.

Das die Stimmung jetzt im Haus auch schlecht ist resultiert meiner Meinung durch dein Eingreifen und dein momentanes Verhalten ihm gegenüber, was den älteren Rüden total verunsichert. Aus seiner Sicht hatte er das Recht den jüngeren zu disziplinieren und wird dafür auch noch wie Beute im Nacken gepackt und angebrüllt.

Er hat auch heute die erste Nacht, seit ich ihn habe, nicht neben meinem Bett geschlafen, sondern ist zu meinem Sohn ins Zimmer. Was soll das denn bedeuten? Hat er Angst vor mir, weil ich ihn nach der Attacke so angepflaumt habe? Ich habe nicht mehr gemacht, als ihn am Nacken gepackt und angebrüllt.

Nein ich glaube das Du deinen souveränen Status in seinen Augen mächtig angeknackst hast, so das er zur Zeit, weil du ständig mit ihm meckerst, total verunsichert ist. Es ist doch sein Recht den jüngeren auf einen gewissen Abstand zu halten. Zur Zeit warnt er noch. Das soll nicht heissen das Du ihn nicht mehr korrigieren sollst. Aber Du solltest Dir eine Strategie ausdenken die auch der Hund versteht. Notfalls mit professioneller Hilfe.

Mein Adrenalinspiegel war auch ganz schön in die Höhe geschnellt. Ich sah meinen Cooper zittern und aus

dem Maul bluten, da war ich schon sauer.

Das ist aus menschlicher Sicht mehr als verständlich.

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danke für Euere Tipps.

Ich werde die beiden jetzt wechselweise draussen mit Leine laufen lassen. Cooper ist mit seinen 9 Monaten

jetzt schon etwas größer als der ältere Jacko, das heißt, er kommt kräftemäßig schon ganz gut mit dem anderen mit. Könnte es daran liegen, dass Jacko seine Position bedroht sieht? Ich habe auch das Spiel in letzter Zeit hin und wieder abgebrochen, weil die beiden mir zu grob miteinander umgegangen sind.

Aber das war ein Bauchgefühl, es ist eben nicht leicht zu beurteilen, was geht über das normale Maß an

Hundeverhalten hinaus, was ist noch im Rahmen? Ich beobachte, ich frage bei anderen Hundebesitzern nach oder hole mir fachliche Hilfe ( kenne eine Hundepsychologin).

Also, ich freue mich über Vorschläge, Ratschläge und konstruktive Kritik. Aber ich bin nicht " blauäugig", ich war mir bewußt, dass es Probleme geben kann und habe schon bevor ich den Hund genommen habe,

mit erfahrenen Rüdenbesitzern geredet.

Die Essenz: kann gutgehen, kann schiefgehen, muss man ausprobieren.

Außerdem werde ich immer wieder Fehler in der Erziehung machen, ich bin kein augebildeter Hundepsychologe. Allerdings haben mich meine letzten Hunde 11 Jahre lang begleitet, haben nie einen Hund verletzt, nach keinem Menschen geschnappt, waren überall gern gesehen und promlemlos,

also kann mein Hundeverstand nicht so schlecht sein.

BIRGIT

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Ich kann Dir leider keinen Tip geben, meine Hündin zickt auch nur andere Hündinnen so an und versucht sofort sie zu unterwerfen, wenn die andere Hündin sich von Anfang an unterwürfig zeigt beisst sie auch zu :(

Ich drücke nur die Daumen das Du es in den Griff bekommst und es wäre schön wenn Du uns auf dem laufenden hälst! :knuddel

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Außerdem werde ich immer wieder Fehler in der Erziehung machen, ich bin kein augebildeter Hundepsychologe.

Jeder macht Fehler, nur so kann man dazulernen. Und Hundepsychologen vertreten genauso viele Ansätze wie Hundetrainer, und nicht alle sind auf dem neuesten Stand. Und bei jedem Hundeteam muss man von neuem schauen was geht und was nicht.

Reibereien wird es immer wieder geben, mindestens bis dein "Kleiner" erwachsen ist. Letztendlich ist es ein Lernprozess für euch alle, jeder muss lernen wie sich der andere gibt, wie er reagiert, wie hoch seine Reizschwelle ist, welche Ressourcen ihm wichtig sind (wichtiger als jeder scheinbare Rang!). Das dauert eine Weile, aber wenn man ein wenig schaut, vor allem was die Ressourcen angeht und nicht pauschal einem alle Privilegien einräumt weil man annimmt dass er ranghöher ist, ist oft ein friedliches Miteinander möglich.

Lieben Gruß, Karin!

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Wir haben hier auch einige Rüdenreibereien hinter uns. Tyler und Yuma haben sich am ersten Abend so in die Haare gekriegt , daß mir echt der Mund offen stand. :(

Und ich bin sonst aufgrund des Charakters der Cattle Dogs nicht zimperlich.

Was Heiko ( Riko ) Dir dazu schreibt , ist in etwa das , was mein Trainer mir auch geraten hat. Und klare Regeln in der Wohnung , oberste Regel "ICH bin hier der Chef, und hier daheim wird sich nicht gebissen , basta."

Zum großen Trost hat er mir gesagt "Ein Hund , der einen anderen Hund wirklich töten will , braucht dafür keine 3 Sekunden."

Seitdem machen mir diese lauten "Scheinkämpfe" der Cattles mit Herrn Malamute auch keine Angst mehr, außer einem blutigen Eckzahnkratzer ist nie was passiert.

Ich denke auch nicht , daß der Biss mit dieser Intensität "beabsichtigt" war.

Ich halte es auf jeden Fall für wichtig und gut , daß Du Dir kompetente Hilfe holst.

Ps. Ich trenne die Herren zuhause teilweise auch. Tut ihnen echt gut.

Inka und ihr Tyler und mein Yuma gehen nicht allzu oft zusammen spazieren , und wenn, finden es immer beide richtig Klasse. Anfangs , mit 4 erzwungenen Spaziergängen und daheim nonstopp zusammen gab es wesentlich mehr Reibereien. UND ich füttere getrennt.

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