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Hundeforum Der Hund
Locke

Blutiges Dominanzgebaren

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Hallo Wotan,

Dazu gehört das ich mit dem Irrtum einer festen Rangordnung in einem Rudel aufräumen muss.

Ebenso ist es nicht immer der Älteste Hund der das sagen hat.

Und auch nicht der Grössere und Stärkerre ' sondern es ist immer der Klügste.[/Quote']

In einer mehr Hundehaltung, egal wie sie zustande kommt, sind sehr viele Konstellationen möglich, es gibt feste Rangordnungen, mit horizontalen und vertikalen Hierarchien, bis hin zu keiner (festen) Rangordnung, dazwischen liegen alle anderen Möglichkeiten.

Auch kann das Merkmal des Alters eine Rolle spielen, muss aber nicht, dasselbe trifft auf die Größe, Stärke und kognitiven Fähigkeiten usw. zu, hier gilt auch es sind sehr viele Konstellationen möglich, hier lässt sich nichts generalisieren.

Die hier teilweise widersprüchlichen Auffassungen zeigen, dass die Erfahrungen und Kenntnisse sehr unterschiedlich sein können.

LG Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen nicht (G. Roth).

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Hallo Locke,

(in meinem Fall 20 Jahre Mehrhundehaltung in allen Variationen)

Wotans Ratschläge sind gut. Alles immer unter der Voraussetzung dass der Althund sozial intakt ist. Und jegliches Grummeln würde ich nur in der "Burg" unterbinden. Draußen nicht. Da kann der Althund sich gegenüber dem Jungen besser durchsetzen als du auf deinen langsamen zwei Beinen. Der Althund erhält von dir jegliche Rückendeckung und Unterstützung, die du geben kannst.

DAs schafft zumindest für diese Entwicklungsphase Ruhe, weil es den JUngen zum Einlenken zwingt.

Garantien, dass es ewig so bleibt gibt es nicht. Schon in der nächsten Entwicklungsphase, wenn der Junge erwachsen wird, kann sich die Rangordnung umkehren. Dann kracht es mal. Aber wenn du den neuen Chef dann genauso unterstützt hast du wieder Frieden.

Es eben Fingerspitzengefühl gefragt.

Die einzigen Male, wo ich erlebt habe, dass zwei Rüden es nicht auf die Reihe gekriegt haben, waren ausnahmslos Fälle, wo der Mensch versucht hat, in die Rangordnung einzugreifen, statt die bestehende zu stärken.

Der Mensch kann meines Erachtens keinen Einfluss auf die Rangordnung in seinem Rudel nehmen, weil ihm dazu einfach die Möglichkeiten fehlen.

Aber er kann Spielregeln festlegen und Frieden schaffen, indem er bestehende Verhältnisse bestärkt.

Oft wird daraus eine richtige "Blutsbruderschaft" zwischen zwei Rüden, auch wenn es mal gekracht hat.

Ich wünsche dir ein glückliche Hand.

Nur noch eine Bitte: kommt es häufiger zu Verletzungen oder erfährst du vom Vorbesitzer, dass der Althund einen Knacks hat, triff eine Entscheidung bevor es wirklich ernst wird.

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Hallo Rosa,

(in meinem Fall 20 Jahre Mehrhundehaltung in allen Variationen) [/Quote]

Ich habe ca. 40 Jahre Rudelerfahrung' heißt das dann, dadurch hat man automatisch recht?

der Mensch kann meines Erachtens keinen Einfluss auf die Rangordnung in seinem Rudel nehmen, weil ihm dazu einfach die Möglichkeiten fehlen.[/Quote]

Was denn nun kann der Mensch auf die Rangordnung Einflussnehmen oder nicht?

Deiner Aussage ist zu dem was Du vorher schreibst ein Widerspruch!

LG Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen nicht (G. Roth).

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ich habe lediglich die Frage von Locke beantwortet. Deswegen war das in Klammern. Entschuldige, dass du dich dadurch angegriffen fühlst. Überlies es einfach.

Es ist kein Widerspruch. Im Gegenteil.

Ich kann als Mensch z.B. nicht meinen Alteingesessenen (weil der mir leid tut) in der Rangordnung nach oben bringen, wenn der gegenüber dem Neuzugang schon nachgegeben hat oder der Neuzugang einfach durchsetzungsfähiger ist.

Dazu müsste ich dem unterlegenen ständig "befehlen" sich durchzusetzen und den anderen ständig drücken. Will ich das nicht als Vollzeit-Job ist es einfach nicht machbar - so ich die Hunde überhaupt jederzeit richtig lesen kann.

Aber ich kann bestehende Verhältnisse unterstützen und damit festigen, indem ich den derzeitigen Chef (komme mir keiner bitte mit Wortklauberei - es fehlt mir die Lust, alles mühevoll zu umschreiben, weil vielleicht jemandem das Wort nicht gefällt) bevorzuge.

Wo ist da ein Widerspruch?

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Hallo Rosa,

Ich sehe deine (20 Jahre) nicht als Angriff auf meine Person, aber solche Aussagen sind als Argument nicht sonderlich hilfreich.

Da Du auch keine Lust hast, Deinen Widerspruch zu erkennen, oder wie auch immer, brauch ich ihn auch nicht weiter zu kommentieren.

Wäre der Ältere nicht nur der Dominante sondern der Ranghöhere hätte er auch nicht nötig seinen Rang zu behaupten.

Damit stellt sich die Frage, wen muss man in seiner momentanen Position unterstützen und ist das nicht gleichbedeutend mit dem Eingreifen durch den Menschen um eine Rangordnung zu etablieren?

Der ja (der Mensch), nach Argumentation von einigen, dieses eigentlich nicht leisten kann.

LG Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen nicht (G. Roth).

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es ist wohl ein deutlicher Unterschied, ob ich einen Status ändern will (einen Unterlegenen nach oben bringen) oder den Status nur so wie er ist bestätige und damit stabilisiere.

Was ist daran nicht zu verstehen?

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Hallo Rosa,

Die einzigen Male, wo ich erlebt habe, dass zwei Rüden es nicht auf die Reihe gekriegt haben, waren ausnahmslos Fälle, wo der Mensch versucht hat, in die Rangordnung einzugreifen, statt die bestehende zu stärken.

Der Mensch kann meines Erachtens keinen Einfluss auf die Rangordnung in seinem Rudel nehmen, weil ihm dazu einfach die Möglichkeiten fehlen. Aber er kann Spielregeln festlegen und Frieden schaffen, indem er bestehende Verhältnisse bestärkt.

Oft wird daraus eine richtige "Blutsbruderschaft" zwischen zwei Rüden, auch wenn es mal gekracht hat.

Sowie Du in einen Zustand, in dem es offensichtlich keine Rangordnung gibt, eingreifst, nimmst Du Einfluss auf die Bildung einer Rangordnung, das ist ein Fakt.

Vorher schreibst Du der Mensch sollte keine Rangordnung herbeiführen, da er das nicht kann, denn Hunde sind untereinander viel besser darin.

Was ist nun richtig, kann der Mensch oder kann er nicht?

LG Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen nicht (G. Roth).

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du willst Haare spalten und mich nicht verstehen, deswegen ist für mich hier Schluss. Wie ich es meine steht im letzten Beitrag. Punkt.

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Hallo Rosa,

Wenn ich dich auf Widersprüche in deiner Argumentation aufmerksam mache, dann ist das für dich Haarspalterei, klar das ist dann Logik.

LG Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen nicht (G. Roth).

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es gibt diesen Widerspruch nur in deiner Einbildung.

Aber vielleicht täusche ich mich auch und es ist nicht so, dass du nicht verstehen willst, was ich meine, sondern es tatsächlich nicht verstehst.

Da ich es aber wahrlich nicht noch deutlicher schreiben kann, lasse ich dich in deinem Glauben, einen Widerspruch entdeckt zu haben und verneige mich vor deiner Scharfsinnigkeit.

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