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Hundeforum Der Hund
Cuina

Ich weiß nicht mehr weiter/ jetzt mit Hilfe von Anita!

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Leute ich brauche eure Hilfe und euren Rat.

Ich bin nur noch am heulen weil ich nicht weiter weiß und keinen Ausweg mehr sehe.

Die Schnapperei von Amy wird mir einfach zuviel.

Uns (meinem Mann und mir ) gegenüber gibt es kaum noch Probleme, nur habe ich Angst um meine Kinder.

Amy hat absolut keine Beißhemmung erlernt, sie setzt in fast jeder Situation ihre Zähne ein, beim Spiel, aus Ungeduld beißt sie uns in die Hände, beim Halsband umlegen, beim bürsten z.B. usw., ständig kneift und beißt sie und es tut auch weh auch wenn es kein böshaftes beißen ist.

Nur kann ich sie mit den Kindern nicht eine Sekunde alleine lassen, ich kann nicht mal mit ruhigem Gewissen mehr duschen gehen. :heul:

Ich habe meiner Tochter (3,5 Jahre) bald jeglichen Kontakt zum Hund verboten, sie darf sie streicheln nur wenn ich daneben stehe, spielen nur draußen wo genug Raum ist und auch nur wenn ich in direkter Nähe bin um eingreifen zu können.

Meine Tochter ist selber schon traurig weil ich alles verbiete, aber ich sehe keine andere Lösung.

Gestern war ich nur kurz in der Küche und in dem Moment schnappt meine Tochter sich Amy´s Quietsche-Ast und will mit ihr spielen, hebt ihn hoch und ich sehe grad noch wie Amy an Vivian hochspringt und ihr ins Gesicht beißt so wie sie uns in die Arme und Hände beißt wenn sie das Spielzeug nicht schnell genug bekommt und dran will :heul:

Vivian fängt an zu schreien und ich dachte schon alles ist aus, aber es war zum Glück nicht ein Kratzer zu sehen.

Das war das erste mal das Amy zugebissen hat bei ihr, auch wenn ich nicht glaube das es aus einer Aggression raus kam, sondern sie wollte nur nach dem Ast springen und da wo unsere Arme in dem Fall sind, war Vivian´s Gesicht. Nicht auszudenken was da hätte passieren können.

Dann kommt hinzu das sie unsere Kinder, auch den Kleinen (9 Monate) anknurrt.

Beispiel:

Amy liegt mitten im Flur, der Kleine will zu mir in die Küche und krabbelt längs sie, kommt dabei an ihre Pfote und Amy springt knurrend auf.

Ich nehme Vivian auf den Arm, Amy kommt knurrend angesprungen und will dazwischen.

Amy sitzt auf ihrer Decke und wartet darauf das ich mit ihrem Futter aus der Kammer komme, Vivian will längs sie zu mir in die Kammer, Amy knurrt sie an.

Amy steht oder liegt quer in der Küchentür, Vivian will durch und versucht sie zum aufstehen zu bringen oder will längs sie, Amy knurrt sie an.

Ich weiß nicht mehr weiter, gegen uns haben wir sie im Griff, aber gegen die Kinder klappt es einfach nicht.

Der Hundetrainer der schon mal hier war brauch nicht mehr zu kommen, das war der mit der Zwangschiene "Hunde kann man auch mal zwingen oder anbrüllen wenn sie nicht gehorchen".

Die 2. Hundetrainerin die es hier noch in der Nähe gibt hat so horrende Preise (35-, /Std. + km - Geld) die ich mir seit ich Dezember arbeitslos geworden bin nicht leisten kann. Und mit einer Stunde ist es nicht getan. :(

Und wozu habe ich einen "Familienhund" wenn sie nur noch mit Maulkorb zu Hause ist weil man ihr nicht trauen kann.

Ich glaube langsam wirklich das es ein Fehler war einen erwachsenen Hund mit unbekannter Vergangenheit in unsere Familie aufzunehmen.

Sie bräuchte ein zu Hause ohne kleine Kinder, wo man sich den ganzen Tag nur um sie kümmern kann.

Glaubt mir, ich liebe diesen Hund und mir schnürt es das Herz zu wenn ich solche Gedanken bekomme, ich liebe sie so sehr und habe das Gefühl auf ganzer Linie versagt zu haben.

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Hallo Anni.

Ist ja fuchtbar der Gedanke das Sie deinen Kindern was tun könnte, wir hatten bis jetzt auch nur ältere Hunde aus dem Tierheim, aber noch nie Probleme, bis auf unseren letzten, wir hatten uns einen Rottweiler (5 Jah) aus dem Tierheim geholt der angeblich sehr Kinder lieb war, aber kaum waren unsere Enkel im alter von 5,6,7 Jahren bei uns ging er auch schon auf unseren jüngsten los.

Wir haben ihn auch schweren Herzens wieder abgegeben, aber meine Enkel waren mir wichtiger.

Ich hoffe du bekommst das in den Griff, und musst Amy nicht abgeben.

Lg ingri,Rütger und Benjy

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Anni, lass dich erstmal aus der Ferne ganz fest drücken! :knuddel

Das ist ja wirklich eine schlimme Situation, in der ihr da seid! :( Ich verstehe deine Sorge, denn so, wie sich Amy verhält, ist das wirklich gefährlich. Und dass deine Kinder dabei vorgehen, ist völlig klar! Wenn ich Kinder hätte, würde ich auch die Krise kriegen, wenn sie vom Hund angeknurrt und sogar angeschnappt werden!

Ich glaube, wir hier im Forum können dir keine Patentlösung für eure Situation bieten. Natürlich wünsche ich Amy ein wunderbares Zuhause und euch, dass ihr sie behalten könnt (was ihr ja bestimmt wollt), aber manchmal muss man auch erkennen, dass gewisse Konstellationen nicht passen. Andererseits möchte ich genausowenig pauschal sagen "Gebt sie ab", weil es mir sowohl für Amy als auch für euch sehr leid täte.

Der einzige Rat, den ich dir geben kann, ist folgender: überstürze jetzt nichts. Setz dich nochmal in Ruhe hin, am besten zusammen mit deinem Mann, und überlegt, ob ihr eine Perspektive für euch und Amy seht. Wenn nicht, dann sorgt dafür, dass sie in ein neues Zuhause kommt, wo es wirklich passt.

Ich wünsche euch, dass ihr eine gute Entscheidung trefft - "die richtige" Entscheidung gibt es in eurer Situation wahrscheinlich nicht.

Viele Grüße, Iris

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Hallo Anni,

ich würde gerne die Situtation aufgreifen, wo Deine Kleine mit Amy spielen wollte als Du in der Küche warst. Ist das Hundespielzeug für Kinder und Hund frei zur Verfügung?

Für mich hört sich das alles so an, als würde Amy zwar Euch Erwachsene akzeptieren, aber bei den Kindern nicht einsieht warum sie sie als Verbandzugehörige akzeptieren sollte.

Es gibt ein paar Grundregeln die jede Familie mit Kindern und Hund einhalten sollte, aber das alleine macht noch keine Harmonie.

Ich hab nur ein paar Vorschläge für Dich die nicht schaden können.

1. Für den Fall das Amys Spielzeug frei zur Verfügung sein sollte räum es weg und es wird nur noch gespielt wenn Du es sagst und wenn Du dabei bist. Amy sollte nicht das Gefühl haben das sie "ihre" Resourcen verteidigen muss.

2. Kind und Hund sollte man prinzipiell nicht alleine lassen, weil bei keinem von beiden garantiert ist das sie nicht dumme Ideen bekommen könnten.

3. Das füttern. Das würde ich so machen das für den Hund ganz klar erkennbar ist das genau vorher erst die Kinder gegessen haben. Damit sie erkennt das sie ganz klar den Platz nach den Kindern einnimmt.

4. Schafft Amy einen festen Liegeplatz wo nicht dauernd jemand direkt vorbeiläuft und wo auch kein Kind hingeht und sie stört. Darauf komm ich gerade weil Du schreibst das Amy die Kinder anknurrt wenn sie wo liegt und die Kleinen vorbeikommen. Ich glaube das liegt auch daran, das sie verteidigt was vermeintlich ihr gehört.

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also ich würde auch erstmal versuchen Amy klar zu machen, dass sie in der Rangordnung die unterste Position hat. Also ihr erst was zu fressen geben, wenn die Kinder gegessen haben.

Dann würde ich Amy einen Rückzugsort anbieten, wo sie keiner stört und dann würde ich auch noch aufpassen, dass wenn sie sich dann an diesen Ort zurückzieht, dass die Kinder sie in Ruhe lassen.

Trotz allem wünsche ich dir viel Erfolg und drücke ganz doll die Daumen, dass ihr das mit Amy und den Kindern in den Griff bekommt, denn es ist für jeden schwer ein lieb gewonnen Familienmitglied abzugeben.

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Hallo,

ich würde gerne mal wissen was du in der Situation tust, wenn sie knurrt oder schnappt, wie bringst du sie davon ab?

LG Vera

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Hallo Anni,

es tut mir so leid, daß sich das Verhalten von Amy nicht gebessert hat.

Jeder der Kinder hat weiss, daß diese an erster Stelle stehen, vor allem wenn sie noch so klein sind.

Es ist keinem gedient, wenn die ganze Familie darunter leidest und du nur am Schauen bist, daß ja die Kinder und der Hund nicht zusammentreffen.

Das ist ja Stress pur!

Ich glaube auch, daß Amy ein Rangordnungsproblem hast, kennst du die Bücher von Jan Fennel,

mit Hunden leben und mit Hunden sprechen?

Dort geht es genau um solche Problemhunde.

Aber ich sehe natürlich ein, daß es in der Situation jetzt schwierig ist, noch Bücher zu lesen und noch lange zuzuwarten.

Vielleicht ist es das Beste, du suchst für Amy einen guten, privaten Platz!

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(bearbeitet)

hallo Anni,

auch von mir erst einmal fest gedrückt! :knuddel

Wir haben ja auch so einen Hund mit fragwürdiger Vergangenheit aufgenommen,

und auch Meggie fehlte noch viel Beißhemmung als sie zu uns kam (und auch unsere Kinder hatten anfangs manchmal ihre Zähne irgendwo drin)...

Ich kann ansatzweise nachfühlen wie Dir zumute ist.

Allerdings hatten wir zwei RIESIGE Vorteile Euch gegenüber:

Meggie war erst ca 5 Monate, und das jüngste meiner vier Kinder zu dem Zeitpunkt bereits 9 Jahre alt. Bei uns gab es mit Hilfe der Hundeschule die wir ganz schnell aufsuchten ein Happy End - und ich würde es Euch von ganzem Herzen auch so sehr wünschen!!!

:knuddel :knuddel

Was "Dog" schreibt finde ich sehr gut!

Meggie hatte unseren Jüngsten anfangs gar nicht ernst genommen.

Ich habe das auch so gemacht, dass er - bevor Meggie ihren vollen Napf kriegte - er vor Meggies Augen essen durfte. Und wenn es grade nicht Zeit für eine Mahlzeit war eben ein paar Kekse.

Amy braucht unbedingt einen Ruheplatz der für die Kinder absolut tabu ist.

Ich habe auch immer großen Wert darauf gelegt, dass Meggies Ruhebedürfnis geachtet wird. Natürlich wird das viel leichter wenn die Kinder schon älterer sind...

Aber ich erinnere mich noch gut an einen Beitrag von Dir, als Du große Probleme hattest weil Vivian Amy nie in Ruhe gelassen hat.

Du brauchst unbedingt professionelle Hilfe,

und bis dahin würde ich Dir raten, wenn die Kinder zu Hause sind Amy doch besser an einen Maulkorb zu gewöhnen!

Alles Gute!!

LG

Rike mit Meggie.

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Das tut mir sehr Leid auch wenn es bei euch besser geworden ist kann ich sehr gut nachvollziehen das du wegen deinen Kindern Angst hast.

Ich hab auch einen Hund aufgenommen von dem ich nicht viel wußte, ihre Beisshemmung war auch sehr gering aber GsD nie Menschen gegenüber.

Ich würde Amy mal an den Maulkorb gewöhnen damit du wenigstens wenn du zb duschen gehst keine Angst haben mußt ansonsten kann ich dir leider nicht weiterhelfen weil das ein guter Trainer machen sollte.

Ich drück dich ganz feste und vielleicht kann dir einer der Trainer aus dem Forum hier noch zur Seite stehen.

Lg Birgit

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Hallo Anni, auch von mir einen ganz dicken Knuddler....

es ist ganz allein deine Entscheidung, ob du Amy behalten willst/kannst, oder ob du sie lieber in ein neues, kinderloses zu Hause vermitteln möchtest. Du ganz allein mußt wissen, ob du deinen Kindern weiterhin die Gefahr zumuten willst, und ob du das Gefühl hast an Amy´s Verhalten dauerhaft etwas verändern zu können. Aber überstürze jetzt nichts, sondern nimm dir die Zeit und überlege dir alles in Ruhe und mit Vernunft (auch die Sache mit dem Maulkorb).

Die Aufzählung von Dog ist super, geh die mal durch und versuche für deinen Hund einen ruhigen und sicheren Platz zu finden, an dem deine Kinder keinen Zugang haben.

Dort kannst du sie auch hin schicken, wenn z.B. knurrt, im Weg liegt oder im Moment einfach keine Zeit für den Hund ist. Wenn sie gelernt hat, dort Ruhe und Sicherheit zu bekommen wird sie diesen Platz gerne annehmen, vorausgesetzt für die Kinder ist dieser Ort absolut tabu.

Meine Hunde liegen ausschließlich auf Ihren Decken, wenn ich keine Zeit für sie habe. Rumliegen mitten in der Wohnung gibt´s bei mir nicht. Dort wo sie liegen, können sie nicht gestört werden und das finden sie toll, dort sind sie auch vor kuschelgeilen Besuchern geschützt.

Spielzeug, Futter usw. würde ich außerhalb der Reichweite von Kind und Hund aufbewahren, denn eigentlich sollten nur du und dein Mann Zugang zu diesen Sachen haben (meine Meinung).

Die Sache mit "Kinder essen vor dem Hund" sehe ich etwas kritisch, Amy könnte auch aktiv werden und die Kinder bedrohen, wenn sie Hunger hat und nix bekommt. Da würde mich die Meinung der anderen auch stark interessieren.

Ich wünsche dir auf alle Fälle viel Kraft und das du einen Weg für und mit Amy findest.

Viele Grüße aus München

Simone & Akasha-Lucky

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