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Hundeforum Der Hund
yukico

An alle Mehrhundebesitzer

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Moin,

mich würde es interessieren, wie ihr es macht.

2 oder mehr Hunde unter einen Hut zu bekommen.

Ich habe ja meinen fast 8 jährigen Husky, der recht gut erzogen ist, hin und wieder mal seine "Aussetzer" hat, aber gut zu händeln ist. Er freut sich riesig wenn ich das Fahrrad raushole. Ist es mal drausen bin ich allerdings nicht mehr so gefragt.

Yukon mein 4 1/2 jährige Aussie, dagegen fängt fast an auszuflippen wenn wir Fahrrad fahren. Er dreht total auf und kommt kaum wieder auf den Teppich.

Yukon kann ich dann "runter" kriegen, wenn ich ihn geistig beschäftige, Fährte oder suchen allgemein. Dann ist auch für Yukon Fahrrad fahren super.

Dann sitzt Barry allerdings so da und weiß nicht was er machen soll, bzw. fängt dann oft an nach Mäusen zu butteln. Dabei hat er sicher auch jede menge Spaß.

Leider hab ich es bis jetzt nicht geschafft Barry zum suchen zu motivieren.

Ich hab dann oft das Gefühl ich werde den beiden nicht gerecht.

Oder verlang ich von uns drein zuviel?

Wie macht Ihr das mit euren Hunden?

Ute

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Ich bin auch immer mit nem "Doppelpack" unterwegs.

Da Boomer im Moment recht gut hört und sich auch abrufen lässt, beschäftige ich ihn unterwegs mit seinem Ball.

In der Zeit, wo er ihn einfängt und zurückbringt, arbeite ich mit Shelly an der Schleppleine.

Zwischendrin mache ich dann mit beiden gemeinsam Unterordnung.

Wir klettern auch mal alle gemeinsam über Baumstämme oder im Sommer wird im Bach rumgeplanscht.

Also ich komme recht gut mit den beiden unterwegs klar, jeder ist ausgelastet, körperlich wie geistig.

Und zu Hause hat komischerweise jeder verschiedene "Schmusezeiten", hat sich irgendwie so ergeben.

Wenn Wetter ist, toben wir auch noch gemeinsam im Garten rum und machen da allerlei Unfug.

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was heißt unterordnung machen zwischendurch?

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was heißt unterordnung machen zwischendurch?

Einen leg ich ab im Platz, mit dem anderen geh ich ein Stück "Fuss", aus dem Lauf heraus Sitz, Platz, abrufen, halt all die Sachen, die wir aufm Platz zur BH (Begleithundprüfung) auch machen.

Dann wird gewechselt, der andere muss nun warten.

Ich leg auch mal beide nebeneinander ab, und rufe sie einzeln ab, der nicht gerufene Hund muss dann warten.

Oder ich lass sie ein paar Meter vor laufen, dann kommen Kommandos aus der Distanz, Steh, Sitz oder Platz, halt immer im Wechsel und nie in der gleichen Reihenfolge.

Boomer schick ich auch mal voraus, und auf Kommando muss er halt Platz machen.

Ich mach das nie lange, nur immer so eine Übung, und dann geht es wieder "lustig" weiter.

Wir buddeln auch mal zu dritt in nem Mauseloch, macht allerdings den Hunden mehr Spass als mir, weil ich hab immer Angst, dass mir so ein Mäuslein vielleicht mal über die Hände läuft, und ich bin mir nicht sicher, ob ich dann nicht vielleicht einen Schrei loslasse! :prost:

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Meine beiden sind auch sehr unterschiedlich. Zum einen vom Charakter her und zum anderen auch vom Bewegungsdrang. Das liegt im Altersunterschied, die jüngere Hündin braucht sicher das 3fache an Bewegung am Tag. Trotz seiner körperlichen Behinderungen viel der Rüde aber auch noch viel beschäftigt werden. Das ist schwer unter einen Hut zu bekommen!

Ich mache viel getrennt mit den beiden. Wenn ich mit Apachi Rad gefahren bin, darf Jay dafür mit zur Arbeit - ich habe das Glück, dass ich die Hunde meistens mitnehmen kann. Im Garten gibt es für Jay Suchspiele und für Apachi werfe ich den Ball.

In der Wohnung spielen die beiden manchmal Zerrspiele, sonst aber eher selten und draußen können sie gar nichts miteinander anfangen. Dafür spielen wir gemeinsam und abwechselnd die Hunde-Spiele von Nina Ottersson.

Ich finde es ganz wichtig, dass ich auch getrennt mit beiden was unternehme. Jay war 6 Jahre mit mir allein, mußte mich dann teilen. Ich habe schon das Gefühl, dass er Spaziergänge mit mir allein, ohne Apachi, sehr genießt. Zu längeren Spaziergängen in Gruppen kann er aus gesundheitlichen Gründen nicht oft teilnehmen, er muß dann allein zuhause bleiben. Anfangs hatte ich deswegen ein ganz schlechtes Gewissen, weiß aber jetzt, das er in dem Alter auch mehr Ruhephasen benötigt. Dafür ist er im Haus immer bei mir. Apachi zieht es da eher von uns weg, wenn sie müde ist , verzieht sie sich.

Zum Ausgleich dafür, dass ich mit Apachi mehr arbeite, nehme ich Jay auch oft auf Kurzfahrten mit oder wenn ich jemanden besuche.

Komischerweise habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich Apachi allein lasse - ich hatte auch nie das Gefühl, dass sie damit ein Problem hat.

Ich finde es schon schwer, beiden gerecht zu werden, glaube aber, dass ich da sehr viel vermenschliche. Ich weiß sehr wohl, dass ich mein Leben um die Hunde herum aufgebaut habe und dass sicher nicht viele Hundehalter so viel Zeit für ihre Hunde haben wie ich. Trotzdem mache ich mir auch so viele Gedanken darüber.

Ich kann jeden verstehen, der meint, dass es mit zwei oder sogar mehreren Hunden schwerer ist. Vorallem in der Erziehung - in der Regel sollte man mit jedem erst einmal einzeln arbeiten - wer aber hat die Zeit dazu?

Jays Erziehung und Ausbildung war mit 6 Jahren abgeschlossen, dann erst kam Apachi dazu. Das hatte aber nicht nur Vorteile, denn jetzt war der Altersunterschied so groß. Das macht es mir jetzt schwerer, beiden gerecht zu werden.

Zurzeit hat Jay trotz schwerer Hd und Arthrose eine super Phase und kann viel mitmachen. Heute waren wir mit Simone und ihren 3 Hunden am Weserstrand - gelegentlich mußten wir auf Jay warten, aber er war dabei und sichtlich gut drauf.

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hi !

habe das glück, daß meine 4er bande aus 2 gruppen besteht.

die 2 shih-tzu sind schon 14 und 15 jahre alt und wollen eigentlich nur mehr ihre ruhe und keine spaziergänge mehr.so gehe ich mit ihnen nur mehr kurz und vor allem jetzt im winter getrennt von den "jungspunden". nerven die oldies eher und sie reagieren grantig auf so viel wildheit.

chocko, mein labi-mini-mix ist 1 1/2 und verspielt wie nur. daher versteht er sich mit sherona, unserem briard-welpen ganz super. balgen sich im schnee und wenn chocko seinem balli nachhetzt, übe ich mit dem welpen "sitz", "platz" usw. komme damit gut zurecht, bis auf einige leinenverwicklungen.

ab 14.1. bin ich mit der kleinen im welpenkurs, gleichzeitig geht unser 13jähriger sohn mit chocko UO machen.

für die hunde finde ich es viel angenehmer und lustiger. sind dadurch auch gezwungen auf die oldies rücksicht zu nehmen.

empfinde es nicht als belastung, sondern als wunderschön . wir lernen täglich von-und mit-einander.

lg

regina

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Hallo!

Ich habe vier Hunde. Eine Runde drehen wir gemeinsam, denn Rest jeder einzeln. Das tue ich nicht weil ich muss, sondern weil ich das so will.

Ich sehe nicht ein und finde es auch nicht richtig, wenn ich mein Leben an meinen Hunden ausrichten müsste.

Es ist wie bei Kindern: Wenn die Mutter ausgeglichen ist, sind es auch die Kinder. Meine Hunde habe sich in mein Leben einzubringen, im Gegenzug nehme ich sie in ihren Bedürfnissen ernst.

Ich bin aber kein Fan von den "Megabeschäftigungsorgien". Das ist meiner Meinung nach mehr dafür gedacht die Bedürfnisse des Menschen zu befriedigen, als die des Hundes.

Hunde sind unglaublich anpassungsfähig. Wenn man sich, wie ich, zusätzlich einen Arbeitshund anschafft, dann darf man sich aber natürlich nicht beklagen wenn der arbeiten will.

Aber selbst der Mali ist in der Lage drei Tage Ruhe zu halten, wenn es mal sein muss. Es hängt sehr viel von der eigenen Einstellung ab und vom Vorhandensein des "schlechten Gewissens". Habe ich das, dann werde ich auch ständig bestätigungen dafür im Verhalten meiner Hunde finden.

LG,

Karl

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Da ich ja auch einen Husky habe kann ich nur sagen...geistige Beschäftigung ist bei dieser Rasse meist ziemlich fehl am Platz, klar werden Kommandos immer wieder gern ausgeübt und auch neues dazugelernt aber über Baumstämme laufen oder andere Dinge werden ihnen schnell langweilig. Da ich öfter mit meiner Freundin unterwegs bin (4 Huskys) können wir beobachten, welche Freude den Hunden allein das Rennen und Buddeln macht. Je neuer die Gegend umso besser, denn diese Rasse braucht sehr viel Abwechslung. Vielleicht ist dir schon aufgefallen, das ein Husky jeden neuen Ast auf dem Boden bemerkt und auch wenn dor t mal ein Papierchen liegt, das da vorher nicht war wird inspiziert. Die Gegend erkunden ist die Freude dieser Hunde und das freie Laufen über das Feld. Ich würde mir da keine großen Gedanken machen, wie du deinen Husky beschäftigen kannst, solang er genug Auslauf in der für ihn immer interessanten Natur hat ist er sehr glücklich. Gehe mal neue Wege und du wirst sehen wie voller Elan er seinen Weg geht.

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Na dann mach ich mir vielleicht nur zu viel Gedanken.

Dann wirds wohl eher an dem 150% ig sein wollen liegen.

Ich hab halt leider keinen direkten Vergleich. Die Hundebesitzer die ich hier kenn mit mehreren Hunden, laufen halt 3 mal am Tag ihre Runde und das was dann.

Barry is zu Hause nicht zu merken. Er kommt nach Hause und ist unterm Tisch verschwunden.

Yukon braucht halt seine Zeit um zu Hause "anzukommen". Is er mal angekommen is er auch ruhig. (bis es klingelt grins).

In der letzten Hundeschule hat man mir halt immer wieder gesagt ich wäre eine schlechte Hundeführerin, ich sollte doch meine Hunde weggeben.

Das knappert schon an mir. Bin halt kein Mensch der solche Reden einfach abschüttelt.

Ute

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In der letzten Hundeschule hat man mir halt immer wieder gesagt ich wäre eine schlechte Hundeführerin, ich sollte doch meine Hunde weggeben.

Das knappert schon an mir. Bin halt kein Mensch der solche Reden einfach abschüttelt.

Sorry, aber was war das denn für eine Hundeschule? ?!?

Mit welchem recht wird so etwas von dir behauptet?

Schon alleine die Tatsache, dass du eine Hundeschule aufsuchst, bestätigt doch, dass du dich um deinen Hund kümmerst und er nicht neben dir versauern muss!

Also, vergiss diesen Satz mal ganz schnell wieder!

Schlechte Hundeführer kümmern sich nicht um die Belange ihrer Hunde und informieren sich, z.B. hier im Forum, um deren Erziehung! :respekt:

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