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Hundeforum Der Hund
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Hautempfindlichkeit und Juckreiz

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Schreibe jetzt mal nicht in eigener Sache, eine Freundin hat mich gebeten das derzeitige Problem mit ihrer Hündin mal hier reinzusetzen, evtl. hat ja jemand von euch einen Tipp für sie. :Oo

Also, Gina, eine 10jährige Maremmano-Hündin, reagiert seit ein paar Wochen sehr stark auf Berührungen im Bereich des Rückens, aber auch an vielen anderen Stellen ihres Körpers.

Reagieren, damit meine ich daß sie ihre Haut hin- und herzieht wenn man sie streichelt bzw. auch sehr stark beim Bürsten / Kämmen. Vorher hat sie es sehr genossen gebürstet zu werden, aber seit dem sie so empfindlich darauf reagiert ist es für sie eine regelrechte Strafe. :(

Außerdem kratzt sie sich auch vermehrt und je nachdem wo man sie streichelt fängt sie sehr schnell mit Kratzbewegungen an. Kenne es von einigen Hunden daß sie Stellen haben, wenn man sie dort etwas intensiver streichelt machen sie diese Kratzbewegungen.

Bei Gina ist es allerdings wie schon geschrieben erst seit ein paar Wochen so, und dieses *Hautziehen* (weiß nicht wie ich es sonst nennen kann) hatte sie vorher auch nicht.

Parasiten oder veränderte Hautstellen hat sie übrigens nicht, äußerlich ist nichts zu erkennen.

Vielleicht hat jemand von euch schon ähnliches erlebt. :Oo

LG Elke ;)

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Reagieren, damit meine ich daß sie ihre Haut hin- und herzieht wenn man sie streichelt bzw. auch sehr stark beim Bürsten / Kämmen.

Genau das hab ich bei Lukas auch beobachtet, letztes Jahr. Beim Tierarzt ist dann rausgekommen, das Lukas einen verspannten Rücken hatte. Er bekam dagegen Massage verordnet, die ich ihm zu Hause selbst verpasse und das hat super geholfen.

Was es mit dem Juckreiz auf sich haben könnte, da hab ich auch keine Idee. Vielleicht was mit den Nerven, wenn äußerlich nichts zu erkennen ist?

Wegen dem "Hautziehen" (ich wusste auch immer nicht wie ich das genau erklären soll) würde ich mal den Tierarzt fragen ob er Verspannungen im Rücken feststellen kann.

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hm, ich hab mal gehört, dass sich die Haut entzünden kann, das passiert aber eigentlich nur, wenn man den Hund garnicht kämmt und wenn du schreibst, dass sie das Kämmen vorher genossen hat, dann wird sie ja gekämmt, also kann es daran eigentlich nicht liegen...

vielleicht kommt das Kratzen von einer Futterallergie? Mit dem Hautzucken, wüsste ich auch nicht, was das sein kann...

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(bearbeitet)

Hallo Elke,

also ich tippe mal auf eine Nervenentzündung. Ich kenn das von mir, das ist recht schmerzhaft und man kann es nicht aushalten etwas auf der Haut zu haben. Aus dem Grund auch das Zucken der Haut.

Das kratzen macht sie wahrscheinlich aus dem selben Grund, es tut ihr weh. Sie weiß sich halt nicht anders zu helfen und ein Hund kann das nicht differenzieren, was das genau ist. Aysha macht das z.B. wenn sie schmerzen hat durch ihre Arthrose, dann beisst sie sich an der Stelle und leckt solange bis das Fell weg ist.

Ich würde Deiner Freundin aber auf alle Fälle zu einem Tierarzt Besuch raten, denn so aus der Ferne kann man da nicht wirklich helfen.

Es könnte auch von den Nieren kommen. Auf alle Fälle sollte sie mal einen Borreliosetest machen lassen.

Wäre schön, wenn Du uns auf dem Laufenden hälst.

Viele liebe Grüße Muck und Pepples

e015.gif

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Hallo,

bezüglich des Hautziehens würde auch ich auf Verspannungen der Rückenmuskulatur tippen. Das kann aber auch - wie Muck meinte - eine nervliche Sache sein. Beides ist auf jeden Fall mit dem Tierarzt abzuklären.

Hautjucken hat Chicco auch zwischenzeitlich. Das kommt aber daher, das er eine sehr trockene und empfindliche Haut hat, die nach einer gewissen Zeit anfängt zu jucken. Ich bade ihn dann mit einem Spezialshampoo das rückfettet (Hilft in der Regel für ca. 3 Monate). Die trockene Haut hat auch der Tierarzt festgestellt, da ein dann leichte "Schüppchen" unter dem Fell hat.

Würde aber auf jeden Fall mit dem Tierarzt darüber sprechen, weil auch noch andere Krankheiten für das Verhalten sprechen können. :)

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Danke schonmal für eure Antworten. :)

Sie ist heute zum Tierarzt gefahren, werde die Tage mal hören was er gesagt hat.

Letzte Woche hat sie schon mit ihm gesprochen, er meinte daß es viele Ursachen haben kann. :Oo

Leider ist die Hündin im Ganzen immer sehr viel krank gewesen, sie hat fast alles was man sich so denken kann.

Sie ist sehr nervös/ängstlich, daher auch sehr verspannt, Borrelliose- und Neosporose-Tests waren auch positiv :( , sie hat Schilddrüsenunterfunktion, Spondylose und Arthrosen! :(

Denke ich habe soweit alles aufgezählt.

Es ist daher natürlich nicht einfach für den Tierarzt herauszufinden warum sie nun diese Hautempfindlichkeit und den Juckreiz entwickelt hat. Es ist halt merkwürdig da sie alle genannten Krankheiten schon sehr lange *mit sich rumträgt* und diese Sache nun dazu gekommen ist.

Werde euch berichten was der Tierarzt gesagt hat.

LG Elke ;)

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Ich würde im ersten Moment auch auf Verspannungen tippen...und die Fellnase mal einem Tierarzt vorstellen...sicher ist sicher, denn irgendwie passt das Kratzen nicht ganz dazu.

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Kleiner Gedanke aus eigener Erfahrung:

Könnte es sein, das die Hündin aufgrund ihrer vielen Krankheiten eine Art Neurodermities entwickelt hat? Dazu würde die Hautempfindlichkeit und der Juckreiz passen. a015.gif

Da ich es selbst habe weis ich, das diese bei Streß, Nervosität usw. immer wieder mal zum Vorschein kommt. Deswegen mein Gedanke. Nur bezüglich der Behandlung bei Tieren kann ich leider nicht helfen. :Oo

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Hört sich für mich fast so an, als wäre die ganze Sache psychosomatisch bedingt. Psychosomatisch bedeutet, das eine organische Erkrankung sich auf die Psyche auswirkt und Folgeerkrankungen nach sich zieht, die aber keinen organischen Ursprung zu haben scheinen.

Ich habe derzeit eine Kundin mit einer Hündin, die ein ähnliches Problem hat. Die arme Lisa hat zwar immerschon Probleme mit Ekzemen gehabt aber seit ca 1 Monat kratzt sie sich den kompletten Kopf wund. An den Augen, den Ohren und der Nase hat sie sich schon nackig gekratzt. Sieht schlimm aus. Auf die Frage hin, ob sich irgendwas geändert hätte, kam dann der Umzug vor einem jahr. Die ganze Umgebung, in der sie jetzt Leben würde, würde sie fürchterlich nervös machen. Vor ca 6 Wochen seih dann eine Familie mit Kindern nebenan eingezogen, und die Kinder wären fürchterlich laut. Und seit dem die Kinde rregelmäßig zu besuch kommen um Lisa und die Katzen zu Besuchen wäre es ganz fürchterlich geworden. Dazu kam noch eine Futterumstellung, Depressionen beim Herrchen und ganz viele andere Kleinigkeiten, die Lisa anscheinend völlig aus der Bahn geworfen haben. Zumal leben sie derzeit in einer Siedlung mit vielen neubauten und früher haben sie auf einem großen bauernhof gewohnt, wo Lisa den ganzen Tag frei rumlaufen konnte.

Ich habe ihr erstmal geraten vom Tierarzt die Nieren- und Leberwerte, den Hormonspiegel testen zu lassen. Das ergab kein Ergebnis, außer einem erhöhten Adrenalinspiegel. Dauerhaft erhöhte Herzfrequenz, also ein deutliches Zeichen für erhöhten Stress. Auch eine Hautprobe brachte kein pathologisches Ergebnis.

Ich habe für Lisa erstmal eine Bachblütenmischung zusammengestellt, die sie seit ca 4 Tagen bekommt. Laut der Kundin habe sie sich schon deulich beruhigt, die Wunden fangen langsam an zu heilen. Zusätzlich haben sich die beiden eine neue Wohnung gesucht, die auf dem Land liegt. Außerdem habe ich einige kleine Regeln im Zusammenleben geändert, damit Lisa der Umstand bis zum Umzug, und darüber hinaus, bis sie sich eingewöhnt hat, etwas leichter fällt, denn durch ihr Verhalten haben sie Lisas Nervosität unbewusst mit unterstützt.

Ich will damit jetzt nicht direkt auf das Problem bei der Gina eingehen, aber anhand der vielen Krankheiten die sie hat, und der Schmerzen, die sie erleiden musste, aber vielleicht auch als Nebenwirung der Medis kann es gut sein, das es psychosomatisch, also nervlich bedingt ist. Wie die anderen schon sagten würde ich erstmal ein großes Blutbild machen lassen um organische Ursachen auszuschließen. Wenn deine Freundin außerdem den Puls kontrolliert lässt sich dadurch auch einiges ableiten, bes. dann, wenn sie so reagiert. Sie sollte ihren Tierarzt auch auf jeden Fall fragen, welche Alternativen es gibt, wenn doch etwas festgestellt wird, was organisch bedingt ist. Denn es wäre sicherlich nicht gut, wenn noch mehr Medikamente dazu kommen, die neue Nebenwirkungen haben können.

Drücke auf jeden Fall die Daumen.

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Hallo Zusammen!

Ich habe auch einen Maremma Mischling der sich auch dauernd kratzt, leckt und viel durchfall hat. Ich war beim Tierarzt und der hat ihm Blut abgenommen. Er sagt, dass Samy viel zu wenig weisse Blutkörperchen hat und dadurch ein zu schwaches Immunsystem hat. Anscheinend ist das bei dieser Rasse so?!

Auf jedenfall hat er 15 Tage durch Tabletten bekommen, das Futter wurde umgestellt auf ein total hochwertiges mit 85% purem Fleischanteil weil er denkt, dass es an dem liegen könnte.

Wirklich besser geworden ist es trotzdem nicht, ich bürste ihm jetzt schon jeden Tag und da kommt auch genug Wollte runter weil ich glaube ich helfe ihm dabei aber das ist leider auch nicht der Fall. Wenn er sich kratzt fallen ihm regelrecht die Büschel runter. Bin schon gespannt auf die Tierarzt antwort, vielleicht hilft mir die auch.

LG Tina - Samy

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