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Hundeforum Der Hund

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Hallo Leute,

möchte mal gerne Eure Meinung hören.

Mein Charly ist eine richtige "Zugmaschine" beim Gassigehen. Er geht zwar schön die Richtung die ich will, bleibt stehen wenn ich "stop" sage usw. Ich habe schon vieles versucht, aber nichts hat so richtig gefruchtet.

Jetzt habe ich von einer Hundeleine(zusätzlich zur normalen Leine) gelesen, die man sich am Bein umschnallt. Die Leine für das Bein ist ziemlich kurz (50-75cm) und soll den Hund lernen "Bei-Fuß" zu gehen. Man soll Fehlverhalten ignorieren und wenn er schön am Fuß geht loben und belohnen. Ich muß noch dazusagen, die Leine wird beim Hund am Halsband bzw. Geschirr befestigt.

Was haltet Ihr davon?

Liebe Grüße

Brigitte, Charly und Face

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Mh, habe das bei den diversen Hund-Nannys schon im TV gesehen,

keine Ahnung. Weiß auch nicht ob man die so einfach nutzen kann oder

etwas wie beim Halti sonst falsch machen kann.

Im TV sieht das sehr einfach und unkompliziert aus.

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Eine Bekannte hat so eine Fußleine (oder auch Leg Leader, glaube ich) mal benutzt, und ihre Hündin ist nach einiger Zeit ganz schön damit gelaufen. Wie bei allen Erziehungshilfen denke darüber, das es nur Sinn macht wenn man die Fußleine unterstützend zum eigentlichen Training einsetzt und kein Allheilmittel darin sieht (also einfach benutzen und der Fall ist gelöst).

Was aber ein Nachteil daran war bei meiner Bekannten, ihr hat Anfangs ganz schön das Knie wehgetan weil der Hund gezogen hat wie irre.

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ich habe den Einsatz dieser Leine auch nur im Fernsehen bei Frau Gehrmann (schreibt sie sich so?) gesehen. In dem Fall handelte es sich um eine kleinen Hund, der durch den Einsatz der Leine wirklich vor und zurückgeschleudert wurde, bei diesem Hund, fand ich den Einsatz indiskutabel. Die Frage ist doch, welche Funktion hat die Leine, sie soll dafür sorgen, das Mensch schafft, was ihm offensichtlich schwer fällt, nämlich konsequent zu sein. Mensch überlistet sich selbst, in dem er die Leine seinem eigenen Einwirkungsbereich ein Stück weit entzieht. Einige binden sich zu diesem Zweck die Leine um die Hüfte, was ich persönlich besser finde, weil es nicht so ruckartig ist, wie am Bein, gerade weil die Leine so kurz ist. Ich kenne die Leine aber wie gesagt nur aus einem Fernsehbeitrag.

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Ich kenne den Einsatz der Leine auch nur aus dem TV. Sieht dort immer ganz einfach einfach und erfolgsversprechend aus. Allerdings möchte ich nicht wissen, wie die Knie, Sehnen und Musklen der Besitzer sich anfühlen ;)

Möchte das Ding nicht mit einem 50kg Alano, oder einem wütenden Schäferhung am Bein haben :D

Ob es was bringt???? Keine Ahnung. Ich glaube auch, daß es nur eine "menschliche Selbstüberlistung" zum Thema Konsequenz und Timing ist.

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Ich sehe das auch so wie die anderen, kenne diese Leine auch "live", kam aber nie dazu sie mir genau anzusehen.

Gibt es da irgensdwie die Möglichkeit den Hund, wenn die Leine auf Zug is von mir zu befreien?

Ich persönlich hätte Angst das mein Hund, aus welchen Gründen auch immer, an dieser Leine mal angegriffen wird und sich nicht wehren kann, weil er nur 40 cm von mir weg kommt. Ich möchte das nicht erleben... :(

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Ist doch nur ein Hilfsmittel bei der Hundeerziehung. Also wenn nicht richtig angewandt sorgt es immer für Diskussionsstoff.

Manchmal ist es halt sinnvoll wenn der Hundeführer die Leine nicht in der Hand hält weil er ständig daran zupft und reisst. Sich aber selber nicht unter Kontrolle hat um das abzustellen. Gerade bei Aggressionen werden viele falsche Signale über die Leine bei Hundebegegnung an den Hund übertragen.

Leinenführigkeit kann damit auch sehr schön hergestellt werden. Der Hundeführer hat beide Hände frei um mit dem Hund zu kommunizieren oder wenn es denn sein muß auch ein Leckerli geben. Nicht jeder ist so geschickt und bekommt das Händling Leine und Lekerli gebacken.

Ob man einen Legleader benutzt oder sich die Leine um den Bauch bindet kommt auf die jeweilige Situation an.

Zum Legleader sei gesagt. Es kann ein 50 kg schwerer Hund von einem 50Kg schweren Hundeführer damit geführt werden ohne umgerissen zu werden.

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(bearbeitet)

Hallo,

vielleicht helfe ich Dir wen ich Dir sage das ich die Leine selbst benutzt habe eine Zeit lang und ich weiß wie sie funktioniert.....

Mittlerweile finde ich es brutal eine solche leine zu benutzen denn mit dieser löst du dein Problem nicht. Bei Cody hat es nix gebracht er lief nur bei Fuss wenn ich die Leine dran hatte ohne leine war es für die Katz.

Also die Frage hier ist warum zieht dein Hund???? ganz einfache Antwort, er glaubt er muss das Rudel anführen. Deshalb brescht er nach vorne also was ist das problem???

Warum lässt du das ziehen zu???

Halte ihn kurz bei dir und gib ihm keine chance zu ziehen. gehe als erstes durch die Tür, mache ihm klar, natürlich gewaltfrei wer chef ist und das rudel anführt.

Sollte dein Hund schon drinne sehr aufgeregt sein dann zieh dich aus und setzt dich hin und warte bis er sich beruhigt hat. mach das solange bis er versteht, und das wird er.

Dann kannst du, auch hier gilt mit viel ruhe mit ihm raus gehen, du gehst zuerst zur türe raus er huinter dir, rennt er vor holst du ihn, gewaltfrei zurück und lässt ihn hinter dir sitz machen, warte bis du seine aufmerksamkeit hast und belohne ihn ausgiebig dann versuchst dus wieder....

Es dauert, ich bin selber ncoh mit meinen am training, aber es hilft.

Draußen gilt halte ihn kurz bei dir und mach dich interessant. hast du seine aufmnersamkeit sag ihn bei fuss und lobe ihn sofort wenn er bei dir ist und dich ansieht.

und tu mir einen gefallen, lass diese BEIN Leihne in namen deines hundes weg. ohne wird es schneller und besser und gewaltfreier verlaufen als mit. meine liegt ihm schrank und staubt ein, da ich verstanden habe das es an mir liegt das mein hund an der leine zieht. der hund muss erstmal verstehen was du willst.... gib ihm die chance und arbeite konsequent mit ihm. bald klappt es!!!!

Was mir ncoh auffällt, was lernt dein hund den davon wenn du ihn ignorierst????? Lenk das verhalten das du nciht wünscht von ihm doch einfach in eins das du dir wünscht. wenn er was falsches macht gib ihm ein befehl und lobe ihn wenn er folgt.

nimm einen ball oder tau mit zum spaziergang und lass es ihn schleppen..... hunde lernen nix aus ignorieren, nur wir menschen haben dann unsere ruhe, und was habe ich davon?? und der Hund????

So, ich hoffe das hat dir geholfen.

mit besten grüßen

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ich kenne den leg-leader auch - inzwischen frage ich mich allerdings: Warum sollte denn mein Hund 'bei Fuss' gehen? (Ist aus Hundesicht nach McConnell - Das andere Ende der Leine anscheinend völliger Blödsinn :) )

Dass sie an der Leine nicht zieht ist etwas anderes - aber ich will überhaupt nicht, dass sie an der Leine zieht, egal ob kurz oder lang.

Das kleine Monster hier neben hat am Anfang sehr gezogen - bzw hat es versucht. Inzwischen ist das Problem gelöst - war ein einfaches.

Als erstes habe ich als Maß nicht mehr den 'Abstand' des Spaziergangs genommen sondern die Zeit. Dadurch hab ich mir selbst den Druck genommen "irgendwo hin kommen zu müssen".

Knopf hatte - sagen wir mal 1/2 Stunde. In dieser halben Stunde bin ich einige Tage nicht weiter gekommen als 10m hin und 10m wieder zurück. Sobald sie zog - stehen bleiben. Sah dann vielleicht etwas komisch aus: ich stand so entspannt wie möglich und Knopf hin in den Seilen. Irgendwann wurde es ihr zu blöd und sie hat sich vielleicht einen wenig umgewandt wodurch der Zug von der Leine genommen wurde Lob (ich habs gekickert), Leckerlie, nächster Schritt. Zug, stehen bleiben, Luftguck - das konnte schon mal 10min dauern. Nach einer Woche war das durch und wir konnten normale große Runden laufen. Und nein, ihr hat die Woche weniger Bewegung nicht geschadet. :D (eher mir)

Ach wenn doch alles so einfach wäre...seufz.

Viel Erfolg. dolby

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Hallo,

nach dem "Unfall", den ich heute leider miterleben musste, halte ich diese Fußleinen für gefährlich. An dem "Unfall" waren eine ca. 35 - 38jährige stabile Frau, ein etwas älterer Mann und zwei Schäferhunde beteiligt. Die Frau führte ihren Schäferhund sowohl an der Leine als auch an der Fußleine. Als ihr Hund unerwartet auf den anderen Schäferhund losrannte lies diese die Leine in der Hand los - vergaß aber die Leine am Fuß. Durch den Ruck wurde ihr buchstäblich die Beine weggezogen, so daß sie auf ihr Steißbein landete und ca. 2 m mitgezogen wurde. :( Konsequenz: Schürfwunden am Bein und ein geprelltes Hinterteil. Die Arme konnte kaum laufen. :Oo

Besser finde ich dagegen die Methode meiner Trainerin (die auch von anderen Fories hier befürwortet wird). Da dauern zwar Spaziergänge von 5 Minuten ca. 20 - 30 Minuten, ist aber wirksam. Das Zauberwort heißt: Richtungswechsel. In dem Moment in dem der Hund beginnt an der Leine zu ziehen, wechselt man einfach die Richtung. Meiner hat das Spielchen nur 2 mal mitgemacht, seidem geht er lieber mit lockerer Leine. :D Kommt man schneller vorwärts.

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