Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
wildwolf

Einstufung gefährlicher Hund

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

in diesem Beitrag habe ich teilweise schon das Thema angesprochen

http://www.polar-chat.de/topic_10335.html

Heute hat mein Lebensgefährte Post vom ordnungsamt bekommen bzgl. o.g. Vorfalles.

Karlos soll als gefährlicher Hund eingestuft werden und wir sollen bis Februar Stellungnahme beziehen.

Hat jemand Tips wie wir hier noch was retten können bzw. was steht uns bevor wenn er so eingestuft wird außer Maulkorb und Leinenzwang?!

Gruß,

Caro

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also ich würde erstmal dagegen angehen.

Widerspruch einlegen und den sachverhalt wie das ganze passiert ist erklären. Dann würde ich kompetete hilfe holen sei es ein hundepsychologe oder ähnliches und ihn bescheinigen lassen das der hund bei ihm im training ist und das einreichen.

Ich denke das der Hund dann eingestuft wird wie ein sogeannter LISTENHUND. Das kann ich aber nur raten...

Also wie ist es den zu diesem BISS gekommen????

Liebe grüße und viel glück

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Karlos soll als gefährlicher Hund eingestuft werden und wir sollen bis Februar Stellungnahme beziehen.

Hat jemand Tips wie wir hier noch was retten können bzw. was steht uns bevor wenn er so eingestuft wird außer Maulkorb und Leinenzwang?!

Gruß,

Caro

Nun ja ihr könnt einen Hundesachverständigen hin zu ziehen, um eventuell eine Einstufung als gefährlicher Hund ab zu wenden.

Dann ist jetzt abzuklären ob der Hund nach absolvieren eines Verhaltenstest wieder vom Maulkorb und Leinenzwang befreit werden kann. In manchen Fällen werden solche Hunde gar nicht mehr zu so einem Test zugelassen.

Für NRW gilt:

Bei Hunden bis zum 15 Lebensmonat gilt ja wenn sie in einer Hundeschule sind und dies Bescheinigt bekommen sind sie Maulkorbbefreit. Aber mit dem 15 Lebensmonat sollte dann auch der Verhaltenstest gemacht werden.

Aber Vorsicht der Verhaltenstest ist nicht Hundebezogen sondern muß mit jeder Person die diesen Hund führen will erneut abgelegt werden.

In Eurem Fall habe ich wenig Hoffnung das Ihr um einen Verhaltenstest drumherum kommt wenn ihr eine Maulkorbbefreiung erreichen wollt.

Und ihr solltet dann abklären ob ihr eine Sachkunde nach §3 bzw. §10 des landeshundegesetzes für das Führen von gefährlichen Hunden braucht. Also nicht die Sachkunde für 40/20er Hunde.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mensch Caro :( Mist :(

da würde ich auf jeden Fall gegen angehen. :(

Dickes :knuddel

Martina mit Cleo & Yuma

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Huhu

wie ihr dagegen angehen könnt kann ich dir auch nicht wirklich sagen...aber ich drück euch die Daumen, dass es klappt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Caro!

Von wem war der Brief denn? Von der Versicherung?

Ich würde erstmal abklären, welche Folgen die Einstufung als "gefährlicher Hund" hat. Ist es "nur" die Versicherung, die ihn so einstuft, dann dürfte sich das m.E. nur auf die Möglichkeiten und den Preis der Versicherung auswirken, ich glaube nicht, dass die Versicherung Leinen- oder Maulkorbzwang aussprechen kann.

Wenn der Brief vom Ordnungsamt ist, sieht's natürlich anders aus. Die können schon Leinen- oder Maulkorbzwang verhängen. In dem Fall würde ich mich schnell um einen Sachverständigen kümmern und einen Wesenstest absolvieren, damit ihr in der Hinsicht schonmal was vorlegen könnt.

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr mit einem blauen Auge aus der Sache rauskommt!

Viele Grüße, Iris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Caro

Egal welche Stellungsnahme ihr abgebt ,sie wird immer verglichen mit der Aussage desjenigen der das OA informiert hat.

Und diese Art Stellungsnahmen der Geschädigten differenzieren sich in der Regel deutlich von denen der Hundehalter.

Bei der Einstufung gefährlicher Hund wird Karlos wie ein Listenhund behandelt ,also Maujkorb und Leinenpflicht.

Das OA darf auch die Unterbringung des Hundes im Haus begutachten und entsprechende Anordnungen treffen , z.B. die Zaunhöhe des Gartens usw.

Ausserdem wird man von seinem Besitzer den Sachkundenachweis für das Führen gefährlicher Hunde verlangen.

Auch sollte euch klar sein das ein weiterer Vorfall Karlos das Leben kosten kann.

Solltet ihr Einspruch erheben wollen dann müsst ihr euch ein Gutachten eines in eurem Bundesland zugelassenen Hundesachverständigen einholen.

Adressen hierfür gibt es in der Regel beim OA.

Dies Anordnungen des Ordnungsamtes sind sehr schwer aufzuheben.

Ein Beispiel : Einer der vier Riesenschnauzer meiner Freundin hatte zugebissen. Das OA Hagen stufte danach alle vier Hunde als gefährlich ein.

Meine Freundin musste einen Zaun von 2 m Höhe um ihr Grundstück ziehen und alle Hunde bekamen Maulkorb und Leinenpflicht.

Inzwischen sind drei der vier Hunde aus Altersgründen verstorben und meine Freundin hat drei neue Hunde,sowie die Althündin aus dem ersten Rudel. Kürzlich kam Besuch vom OA.

Nachdem die neuen Hunde als unbedenklich eingestuft und die Unterbringung als Ausbruchsicher erkannt wurde entdeckte der OA Mitarbeiter die inzwischen 14 jährige Alina die fast keine Zähne mehr hat und sich auch noch kaum bewegen kann.

Alina hat in ihrem ganzen Leben noch nie jemand irgent was getan,ja nicht einmal einen Sachschaden angerichtet.

Trotzdem berief sich der OA Mitarbeiter auf die Entscheidung das OA von 2002 und verlangte das anlegen des Maulkorbs für Alina und drohte meiner Freundin bei Nichteinhaltung eine empfindliche Geldstrafe an.

Erst das Einschalten des Amtsveterinärs beendete diese Amtssturheit zugunsten Alinas.

L.G.

Wotan

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Hallo zusammen,

der Brief kam vom Ordnungsamt unserer Gemeinde.

Hier in Baden Württemberg ist es wohl so, dass wenn er als gefährlicher Hund eingestuft wird- es das auch ewig bleibt.

Es gibt Wesentests nur für Kampfhunde hier.

Wie schon gesagt, weiß ich nicht was tatsächlich vorgefallen ist und wieso er das tatsächlich gemacht hat- wir waren ja nicht da.

Hatten ihn für diesen Tag in die Obhut seiner Schwester übergeben.

Das Karlos zu anderen Hunden nicht ganz koscher ist- wissen wir- lange Vorgschichte.

Aber mit anderen Menschen gab es noch nie Probleme.

PS: Wir werden jetzt evtl. einen Diensthundeführer miteinbeziehen, der sich Karlos anschauen soll und seine Meinung schriftlich dem Ordnungsamt mitteilt.

Gruß,

Caro

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was genau ist denn vorgefallen. Wie hat es die Schwester deines Freundes denn erzählt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wäre es vielleicht möglich, das ein verhaltenstherapeutisch tätiger Tierarzt sich Karlos ansieht und ein Gutachten oder Attest ausstellt?

Das in BaWü nicht alle Hunde die Chance auf einen Wesenstest bekommen ist kaum zu fassen :( .

Ich würde auf jeden Fall mit allen verfügbaren Mitteln gegen den OA - Schrieb angehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • 'Barfen'....ein gefährlicher Trend für Gesundheit ?

      Gefunden und hier mal eingestellt:    https://www.focus.de/wissen/natur/hunde/heim-fuer-aggressive-tiere-vanessa-gibt-gefaehrlichen-hunden-zweite-chance-einschlaefern-ist-keine-loesung_id_8781585.html   Falls nötig, zum Video scrollen. Deshalb würde ich schon nicht barfen, (wobei der 'Vanessa-Beitrag' der Oberhammer und schon Dummheit ist. Alles nur eine Frage von Zeit, 2 kleine Kinder sind auch noch da.)   Unglaublich oder normal ?

      in Gesundheit

    • Sind Kampfhunde wirklich aggressiver und gefährlicher als „normale Hunde“?

      Das wirklich gefährliche sind zumindest am anfang auch nicht die hunde sondern die halter.was auch gerne verschwiegen wird ist das auch eine ganz bestimmte klientel sich für so einen hund entscheidet.wie bescheuert mit dem thema "kampfhund"umgegangen wird haben die liebhaber dieser rassen...ein grosser teil...beim fall chico unter beweis gestellt.viele hundehalter von rassen die nicht auf der liste stehen haben sich seit diesem vorfall von den listi's distanziert...und das völlig zu recht.die entwicklung zeigt nunmal das hier etwas gehörig falsch läuft.die abschaffung/umwandlung der listenhunde in vielen bundesländern hat durch das bescheuerte verhalten eben dieser halter einen dämpfer bekommen..
      Zu der beissstastik die gerne als argument für die kampfschmuser hergenommen wird...
      Diese statistik sagt garnichts über kampfhunde aus..zum einen da die dunkelziffer der beissvorfälle gut 3x so hoch ist...und zum anderen da die gesamtanzahl einer rasse nicht berücksichtigt wird..es gibt nunmal eine menge schäferhunde,im verhältnis ist er aber deswegen nicht gefährlicher als andere rassen.   Bilder entfernt; Urheberrecht  

      in Plauderecke

    • Gefährlicher Hund?

      Hallo, ich mache mir grad etwas Sorgen. Und zwar hat unser gemeingefährlicher 6 Monate alter Hund gestern meinen 9-jährigen Cousin angefallen. Er hat als er gerade an irgendwas gekaut hat, angefangen wild rumzufuchteln  und geschrien und ihn gezielt angesprochen, Milo dachte natürlich, er wolle mit ihm spielen, ist hingegangen und hat einmal leicht zum Arm geschnappt. Er hat ihn erwischt, es war aber überhaupt nichts zu sehen, nicht mal leicht rot oder so. Unserer Meinung nach vollkommen  normal in dem Alter, oder? Wir arbeiten natürlich an der Beisshemmung und haben auch in der letzten Woche riesige Fortschritte gemacht, aber so leid es mir tut, da hat mein Cousin einfach falsch gehandelt, oder sehen wir das falsch? Etwas ähnliches ist auch schon mal mit der Hündin meiner Oma passiert, da hat er sich ihn ihre Box gehangen, sie hat sich bedrängt gefühlt und ihm mit der Nase eine blaue Wange verpasst.   Wäre ja keine allzu große Sache gewesen, wenn mein Onkel nicht vollkommen außer sich gewesen wäre, kurz davor Milo eine zu verpassen, war das doch für ihn der Beweis, dass unsere ,,Waldorfmethode“ nichts bringt. Aber vorher mit angucken, wie ich ihn bitte, damit aufzuhören. Auch das wäre ja noch nicht so schlimm, wenn es nicht einen sehr bösen Sorgerechtsstreit gäbe, wo so ein Vorfall natürlich sehr in die Hände spielt. So, jetzt meine Frage: Falls mein Cousin das seiner Mutter erzählt, kann es zu einer erfolgreichen Anzeige gegen uns kommen? Meine Mutter ist sich sehr sicher, dass er das tun wird, da er mit der Zeit gelernt hat, seine Eltern sehr gut gegeneinander auszuspielen. Also zu einer Einschätzung als gefährlicher Hund? Also ohne Spuren am Arm und ohne, dass sie dabei war, auch wenn er überhaupt kein bisschen aus Aggression gehandelt hat?

      in Rechtliche Fragen & Hundeversicherungen

    • VOX, ab wann ist es ein gefährlicher Hund?

      Hallo ihr Lieben,   ich schaue gerade Hund Katze Maus auf VOX. Dort wurde gerade unteranderem auch über einen Hund berichtet der jemanden "angefallen" bzw. angesprungen haben soll und nun haben die Besitzer einen gefährlichen Hund mit Maulkorbpflicht, Leine und erhöhte Hunesteuer und dazu noch die Kündigung ihres Zuhauses. Ohne konkrete Aussagen und ohne Gutachten eines Arztes. Nach der Werbung gehts noch mal damit weiter...   Ich bin etwas schockiert darüber wie einfach es ist jemandem das Leben schwer zu machen, ohne dass überhaupt irgendwas bewiesesn ist, einfach weil man sich bedroht fühlte? Oder das nur behauptet weil man die Nase des Nachbars nicht mag?   Ist es denn tatsächlich so einfach?

      in Plauderecke

    • Gefährlicher Hund: Was heißt das konkret?

      Hi, nachdem bei uns ein Hund tödlich zugebissen hat stand nun Folgender Gesetzestext (Niedersachsen) in der Zeitung:   Hat ein Hund zugebissen und geschah dies nicht aus einem eindeutig artgerechten Abwehrverhalten oder im Rahmen des bestimmungsgemäßen Gebrauchs heraus (das gilt für Diensthunde), muss ein Hund nach dem Gesetz für gefährlich erklärt werden. Ein solcher Hund darf dann nur mit Maulkorb und an der Leine geführt werden. Wird bei einem Hund die Gefährlichkeit festgestellt, so muss für das Halten des Hundes eine Erlaubnis beantragt werden. Voraussetzung sind die Volljährigkeit des Halters, seine Zuverlässigkeit und die persönliche Eignung. Außerdem muss der Halter mit seinem Hund eine praktische Sachkundeprüfung absolvieren. Der gefährliche Hund muss einen Wesenstest bestehen, in dem er seine Sozialverträglichkeit nachweist. Sollte der Hund den Wesenstest nicht bestehen, darf ihn der Halter nicht weiter halten, und das Tier muss auf Kosten des Halters in einem Tierheim oder einer ähnlichen Einrichtung untergebracht werden.     Ich frage mich aber, was das in der Realität heißt? Nehmen wir an der Hund besteht den Wesenstest, dann ist alles gut. Aber was wenn nicht?   MUSS der Hund dann wirklich ins Tierheim oder eine ähnliche Einrichtung? Darf ihn der Besitzer dann nicht einschläfern? Muss das örtliche Tierheim den Hund aufnehmen? Wenn nein, was passiert, wenn sich kein Tierheim findet?   Dann kommt der Hund auf Kosten des Halters also ins Tierheim. Was ist wenn der Halter das nicht möchte oder die Kosten nicht tragen kann? Und was wäre eine ähnliche Einrichtung? Eine Hundepension?   Wenn nun das Tierheim den Hund übernimmt und diesen vermittelt, dann muss der neue Halter doch auch einen Wesenstest machen, richtig?   Aber wenn wir davon ausgehen, dass der Hund beim 1. Mal durchgefallen ist, obwohl der Halter wirklich viel und lange geübt hat und den Hund schon lange hat, dann können wir doch auch davon ausgehen, dass der Hund beim neuen Halter ebenfalls durchfallen wird. Muss er dann auch wieder zurück ins Tierheim? Kann man also dieses Spielchen "Neuer Halter-Wesenstest nicht bestanden-wieder ins Tierheim" beliebig oft wiederholen?   Interessiert mich jetzt einfach mal. Wenn ich mir vorstelle ich hätte so einen Hund und dieser würde trotz allem Trainings durch den Wesenstest fallen, dann würde ich absolut nicht wollen, dass dieser dann zum Wanderpokal zwischen Tierheim und neuen Haltern wird.   LG

      in Rechtliche Fragen & Hundeversicherungen


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.