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Hundeforum Der Hund
wildwolf

Einstufung gefährlicher Hund

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Hallo zusammen,

in diesem Beitrag habe ich teilweise schon das Thema angesprochen

http://www.polar-chat.de/topic_10335.html

Heute hat mein Lebensgefährte Post vom ordnungsamt bekommen bzgl. o.g. Vorfalles.

Karlos soll als gefährlicher Hund eingestuft werden und wir sollen bis Februar Stellungnahme beziehen.

Hat jemand Tips wie wir hier noch was retten können bzw. was steht uns bevor wenn er so eingestuft wird außer Maulkorb und Leinenzwang?!

Gruß,

Caro

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Also ich würde erstmal dagegen angehen.

Widerspruch einlegen und den sachverhalt wie das ganze passiert ist erklären. Dann würde ich kompetete hilfe holen sei es ein hundepsychologe oder ähnliches und ihn bescheinigen lassen das der hund bei ihm im training ist und das einreichen.

Ich denke das der Hund dann eingestuft wird wie ein sogeannter LISTENHUND. Das kann ich aber nur raten...

Also wie ist es den zu diesem BISS gekommen????

Liebe grüße und viel glück

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Karlos soll als gefährlicher Hund eingestuft werden und wir sollen bis Februar Stellungnahme beziehen.

Hat jemand Tips wie wir hier noch was retten können bzw. was steht uns bevor wenn er so eingestuft wird außer Maulkorb und Leinenzwang?!

Gruß,

Caro

Nun ja ihr könnt einen Hundesachverständigen hin zu ziehen, um eventuell eine Einstufung als gefährlicher Hund ab zu wenden.

Dann ist jetzt abzuklären ob der Hund nach absolvieren eines Verhaltenstest wieder vom Maulkorb und Leinenzwang befreit werden kann. In manchen Fällen werden solche Hunde gar nicht mehr zu so einem Test zugelassen.

Für NRW gilt:

Bei Hunden bis zum 15 Lebensmonat gilt ja wenn sie in einer Hundeschule sind und dies Bescheinigt bekommen sind sie Maulkorbbefreit. Aber mit dem 15 Lebensmonat sollte dann auch der Verhaltenstest gemacht werden.

Aber Vorsicht der Verhaltenstest ist nicht Hundebezogen sondern muß mit jeder Person die diesen Hund führen will erneut abgelegt werden.

In Eurem Fall habe ich wenig Hoffnung das Ihr um einen Verhaltenstest drumherum kommt wenn ihr eine Maulkorbbefreiung erreichen wollt.

Und ihr solltet dann abklären ob ihr eine Sachkunde nach §3 bzw. §10 des landeshundegesetzes für das Führen von gefährlichen Hunden braucht. Also nicht die Sachkunde für 40/20er Hunde.

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Mensch Caro :( Mist :(

da würde ich auf jeden Fall gegen angehen. :(

Dickes :knuddel

Martina mit Cleo & Yuma

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Huhu

wie ihr dagegen angehen könnt kann ich dir auch nicht wirklich sagen...aber ich drück euch die Daumen, dass es klappt.

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Hi Caro!

Von wem war der Brief denn? Von der Versicherung?

Ich würde erstmal abklären, welche Folgen die Einstufung als "gefährlicher Hund" hat. Ist es "nur" die Versicherung, die ihn so einstuft, dann dürfte sich das m.E. nur auf die Möglichkeiten und den Preis der Versicherung auswirken, ich glaube nicht, dass die Versicherung Leinen- oder Maulkorbzwang aussprechen kann.

Wenn der Brief vom Ordnungsamt ist, sieht's natürlich anders aus. Die können schon Leinen- oder Maulkorbzwang verhängen. In dem Fall würde ich mich schnell um einen Sachverständigen kümmern und einen Wesenstest absolvieren, damit ihr in der Hinsicht schonmal was vorlegen könnt.

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr mit einem blauen Auge aus der Sache rauskommt!

Viele Grüße, Iris

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Hallo Caro

Egal welche Stellungsnahme ihr abgebt ,sie wird immer verglichen mit der Aussage desjenigen der das OA informiert hat.

Und diese Art Stellungsnahmen der Geschädigten differenzieren sich in der Regel deutlich von denen der Hundehalter.

Bei der Einstufung gefährlicher Hund wird Karlos wie ein Listenhund behandelt ,also Maujkorb und Leinenpflicht.

Das OA darf auch die Unterbringung des Hundes im Haus begutachten und entsprechende Anordnungen treffen , z.B. die Zaunhöhe des Gartens usw.

Ausserdem wird man von seinem Besitzer den Sachkundenachweis für das Führen gefährlicher Hunde verlangen.

Auch sollte euch klar sein das ein weiterer Vorfall Karlos das Leben kosten kann.

Solltet ihr Einspruch erheben wollen dann müsst ihr euch ein Gutachten eines in eurem Bundesland zugelassenen Hundesachverständigen einholen.

Adressen hierfür gibt es in der Regel beim OA.

Dies Anordnungen des Ordnungsamtes sind sehr schwer aufzuheben.

Ein Beispiel : Einer der vier Riesenschnauzer meiner Freundin hatte zugebissen. Das OA Hagen stufte danach alle vier Hunde als gefährlich ein.

Meine Freundin musste einen Zaun von 2 m Höhe um ihr Grundstück ziehen und alle Hunde bekamen Maulkorb und Leinenpflicht.

Inzwischen sind drei der vier Hunde aus Altersgründen verstorben und meine Freundin hat drei neue Hunde,sowie die Althündin aus dem ersten Rudel. Kürzlich kam Besuch vom OA.

Nachdem die neuen Hunde als unbedenklich eingestuft und die Unterbringung als Ausbruchsicher erkannt wurde entdeckte der OA Mitarbeiter die inzwischen 14 jährige Alina die fast keine Zähne mehr hat und sich auch noch kaum bewegen kann.

Alina hat in ihrem ganzen Leben noch nie jemand irgent was getan,ja nicht einmal einen Sachschaden angerichtet.

Trotzdem berief sich der OA Mitarbeiter auf die Entscheidung das OA von 2002 und verlangte das anlegen des Maulkorbs für Alina und drohte meiner Freundin bei Nichteinhaltung eine empfindliche Geldstrafe an.

Erst das Einschalten des Amtsveterinärs beendete diese Amtssturheit zugunsten Alinas.

L.G.

Wotan

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Hallo zusammen,

der Brief kam vom Ordnungsamt unserer Gemeinde.

Hier in Baden Württemberg ist es wohl so, dass wenn er als gefährlicher Hund eingestuft wird- es das auch ewig bleibt.

Es gibt Wesentests nur für Kampfhunde hier.

Wie schon gesagt, weiß ich nicht was tatsächlich vorgefallen ist und wieso er das tatsächlich gemacht hat- wir waren ja nicht da.

Hatten ihn für diesen Tag in die Obhut seiner Schwester übergeben.

Das Karlos zu anderen Hunden nicht ganz koscher ist- wissen wir- lange Vorgschichte.

Aber mit anderen Menschen gab es noch nie Probleme.

PS: Wir werden jetzt evtl. einen Diensthundeführer miteinbeziehen, der sich Karlos anschauen soll und seine Meinung schriftlich dem Ordnungsamt mitteilt.

Gruß,

Caro

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Was genau ist denn vorgefallen. Wie hat es die Schwester deines Freundes denn erzählt?

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Wäre es vielleicht möglich, das ein verhaltenstherapeutisch tätiger Tierarzt sich Karlos ansieht und ein Gutachten oder Attest ausstellt?

Das in BaWü nicht alle Hunde die Chance auf einen Wesenstest bekommen ist kaum zu fassen :( .

Ich würde auf jeden Fall mit allen verfügbaren Mitteln gegen den OA - Schrieb angehen.

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