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Hundeforum Der Hund
gast

Training nach Lind-Art?

Empfohlene Beiträge

:D

Hier ist er der Neue. Alle Off-topic Gefahren gebannt. Meine urspruengliche Fragen ging ja an Karen, wenn aber auch andere hier Erfahrungen oder Anregungen haben, bitte hier her ;)

Hier noch mal kurz meine Fragen.

Ist es schwierig nur mit den Buechern und (leider) keinen Trainern oder Seminaren die Philosophie zu verstehen und anzuwenden?

Gibt s gute Buchempfehlungen?

Kann man das auch mit aelteren HUnden anfangen oder geht das nur richtig gut mit Welpen?

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Mich würde erstmal interessieren was das genau ist, Training nach Lind - Art.

Kann das bitte jemand verständlich erklären?

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Soweit ich gelesen habe ist das Spielen das Training.

Man faengt an indem man nur mit den Hundebaby spielt und so nach und nach werden kleine Uebungen teil des Spielens. So das fuer den kleinen Wuffi alle Arbeit Spiel wird.

Hoffe ich hab das halbwegs richtig verstanden. KLingt auf jedenfall sehr schoen.

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Also ich kenne Lind aus Büchern und finde es recht schwierig daraus zu lernen.

Ich habe gott sei Dank einen Freund der nach Lind gearbeitet hat und mir da Hilfestellung geben kann.

Ich finde, dass man auf jeden Fall jemanden braucht, der einen zur Seite steht.

Gruß,

Caro

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Mist! Na dann koennste deinen Freund vielleicht mal nach England auswandern lassen? ;) Oder Karen vielleicht ihre Trainerin?

England ist toll. Kann ich nur jedem von meinen zukuenftigen Trainern empfehlen! :D

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Hallo Kathi,

ich arbeite (nicht nur) nach Lind-art. Man kann es auch aus den Büchern lernen, aber Seminare oder Kurse wären schon besser. Die Wochenend-Seminare stellen die einzelnen Übungen nur kurz vor. Je nachdem, wieviele Teilnehmer dann dabei sind, kommt man nur selten dran. Aber sie geben jedenfalls schon mal einen ersten Eindruck. Besser ist es, wenn man richtige Kurse belegt.

Lind-art macht auf jeden Fall Hund und Hundeführer viel Spaß.

Am Besten ist es natürlich, wenn man schon mit dem Welpen anfängt. Aber es ist nie zu spät. Man kann auch mit einem älteren Hund noch anfangen.

Mist! Na dann koennste deinen Freund vielleicht mal nach England auswandern lassen? ;) Oder Karen vielleicht ihre Trainerin?

England ist toll. Kann ich nur jedem von meinen zukuenftigen Trainern empfehlen! :D

Ich weiß! Meine Tochter promoviert in Oxford.

Aber die Flüge sind doch auch nicht teuer. Und eine Hotelübernachtung ist bei Seminaren sowieso notwendig. Also - back home.

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ich arbeite (nicht nur) nach Lind-art.

Kannst du dann mal grob umschreiben, wie Herr Lind arbeitet? Bitte! :klatsch:;)

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ich arbeite (nicht nur) nach Lind-art.

Kannst du dann mal grob umschreiben' wie Herr Lind arbeitet? Bitte! :klatsch:;)

Öhhh - neee.

Der liebe Herr Lind schreibt ganze Bücher darüber. Wie soll ich das in wenige Worte fassen?

Ich kopier' Dir mal kurz was hier rein. Weiß nicht, ob das verständlich genug ist:

Lind-art ist nicht nur Beutespiel. Beutespiele und Belohnung guter Arbeit durch das anschließende Spiel gibt es schon lange. Aber gerade das ist nicht Lind-art. Die Lind-art kennt viele Motivationsbereiche, das Beutespiel ist nur ein Bereich von vielen. Lindler arbeiten auch viel mit Mimik, Gestik, Akustik, Bewegung usw.

Die Lind-art ist keine Methode sondern eine gewisse Einstellung zum Partner Hund. In der Team-Balance stehen keine formalen Übungen und deren möglichst exakte Ausführung im Vordergrund, sondern das "Wie" im Umgang mit dem Hund. Besonderer Wert wird auf soziale Lerninhalte gelegt wie z.B. Vertrauensaufbau und -festigung, Kommunikation, Animation, Stimulation, Motivations-Niveau und –Stabilität sowie Rangeinweisung.

Am Anfang steht der Aufbau des Vertrauens, der Bindung zum Teamführer und der Aufbau der Spielappetenz. Mit spielerischen Aufmerksamkeits- und Blickkontaktübungen in verschiedenen Motivationsbereichen werden die Grundlagen für die weitere Arbeit gelegt. Der Welpe/Junghund lernt, selbst aktiv zu werden, um mit dem Menschen Kontakt aufzunehmen und zu halten. Nicht nur das Spielzeug oder Futter soll den Hund motivieren, sondern der Hundeführer. Der Hundeführer selbst rückt in den Mittelpunkt. Dabei bestehen alle Übungen aus einem einstimmenden Spiel, einer kurzen spielerischen Übung und enden mit Lob und Spiel/Leckerchen.

Durch die lustvollen, spielerischen Übungen wird neben der Arbeitsbereitschaft auch die Aktivität und Kreativität des Hundes gefördert. Es ist ein Lernen "nebenbei", ganz ohne Druck. Während in der Team-Balance-Stufe vor allem die Bindung zum Team-Führer und die Spielappetenz aufgebaut wurde, werden nun innerhalb des Spiels ganz langsam kleine Gehorsamsübungen eingefügt, die dann zum Spiel einfach dazu gehören. Spiel und Arbeit verschmelzen miteinander, indem kurze "Unterordnungs"sequenzen spielend umrahmt werden und die Gehorsamsanteile nach und nach immer mehr Raum einnehmen. Spiel ist Arbeit, "Arbeit" bleibt aber immer auch Spiel. Das heißt, der Hund wird für gute Arbeit nicht mehr mit einem anschließenden Spiel belohnt, wie in der traditionellen Unterordnung, sondern der Hund sieht im Tun an sich die Belohnung. So werden die Ziele des Menschen zu den Zielen des Hundes. Man ordnet den Hund nicht mehr unter, sondern man arbeitet zusammen - als Team. Es geht immer wieder um Balance-Vorgänge, wie z.B. um die Balance zwischen Stimulation und Autorität oder zwischen Aktivierung und Dämpfung. Eher ruhige Vierbeiner werden motiviert und die Energie-Bündel zur Ruhe und Konzentration angehalten.

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Huhu Ursula,

wenn der Text nicht von dir ist, dann sei so lieb und gib die Quelle an...sonst könnte das Ärger geben. Danke.

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Huhu Ursula,

wenn der Text nicht von dir ist, dann sei so lieb und gib die Quelle an...sonst könnte das Ärger geben. Danke.

Hallo Angela,

ist schon klar. Ist aber von mir.

Ist ein Erklärungsversuch. Ohne Garantie auf Richtigkeit. :so

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