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Hundeforum Der Hund
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Nie beim Jagen abrufbar?

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Hallo schwarze Hex,

Motivation

[lateinisch]

in der Verhaltensforschung bei Tieren die Bereitschaft zu einem bestimmten Verhalten; bestimmt von Außenreizen, Innenreizen, Hormonen und dem zeitlichen Abstand vom Auftreten der letzten Motivation;

Liest sich für mich sehr verständlich.

Wenn ich davon ausgehe, dass Hunde nur die Motivation kennen, dann müsste jeder Hund, jeden Job machen können.

Hier kommt es auf das Wörtchen „bestimmten“ an, das als Platzhalter gedacht werden muss, setze hinter das Wort Verhalten z. B. Jagen oder Spielen usw., siehe unten, dann wird es konkret.

Motivation:

in der Verhaltensforschung bei Tieren die Bereitschaft zu einem bestimmten Verhalten z. B. Jagen; bestimmt von Außenreizen, Innenreizen, Hormonen und dem zeitlichen Abstand vom Auftreten der letzten Motivation;

LG Hans Georg

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Hallo schwarze Hex,

Aber eine andere Frage.

Wenn ich richtig liege hast Du einen Podenco/a.

Wie ist es da mit dem Freilauf? Und wie hast Du das gemacht? *okaysindzweifragen*

Ich denke diese Fragen zu beantworten hilft Maria eher weiter, als unsere Endlosdiskussionen.

Mein Podenco –Mix hat keinerlei Jagdmotivation.

LG Hans Georg

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Hallo Maria,

und? Wie gehts vorwärts? Hast schon mal einen der vielen Tipps hier ausprobiert? Oder fehlt dir noch der Mut? :Oo

Falls JA, überleg mal: Was hast du zu verlieren? Schlimmer kanns doch fast net werden!

Also kannst du mit ein bisserl weniger Verzweiflung und ein bisserl Mut mit hoher Wahrscheinlichkeit eh bloß positive Ergebnisse erzielen!!! =)

Auch klitzekleine Fortschritte, sind Fortschritte!!! Hauptsache es geht VORWÄRTS. Und lass dich vor allem net von nem eventuellem Rückschlag entmutigen!

Berichte uns unbedingt, wie es dir mit deinem Wuffel so ergeht!!!

Liebe Grüße

Wuff mit Jaik und Jimmy

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Falls JA, überleg mal: Was hast du zu verlieren? Schlimmer kanns doch fast net werden!

Also kannst du mit ein bisserl weniger Verzweiflung und ein bisserl Mut mit hoher Wahrscheinlichkeit eh bloß positive Ergebnisse erzielen!!! =)

Ich finde schlimmer kann es schon noch werden, nähmlich dann, wenn er beim Jagen in ein AUto läuft, einen Unfall verursacht oder auf einen Jäger trifft.

Aussdem ist es sicher nicht gut für den nachbarlichen Kontakt, wenn er mal eine Katze erwischt!

Ich über jetzt einfach immer wieder den Rückruf,

die lange Schleppi ist toll zum spielen und apportieren,

Spaziergänge gibt es nur an der Leine.

Heute war es etwas schwierig, weil den ganzen Tag schon orkanartige Stürme toben.

Übrigens WUFF, wie ist dein Vorname,

würde dich lieber damit ansprechen, als mit WUFF

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Prima Maria, halt uns mal auf dem Laufenden und bleib schön am Ball.

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Maria,

nimm Dir Zeit und übe in Ruhe. Bei dem Sturm hat mein Hund auch ständig die Nase im Wind, da kommt so viel an Düften angeflogen! Aber auch dabei kann der Hund gehorchen, wirst Du im Laufe der Ausbildung sicher noch feststellen können. Ich wünsche dir jedenfalls erstmal Freude an der gemeinsamen Arbeit, viel Konsequenz und Geduld und als Lohn einen ansprechbaren Hund.

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Hallo Maria,

hm, klar! Wenn dein Nico vorn Auto läuft oder so, dann wär das natürlich alles andere als toll. Brrrr, will ich mir gar net vorstellen..... Puh!

Bin aber davon ausgegangen, dass du auf übersichtlichem Gelände übst - also ohne Autos oder Jäger in der Nähe ;)

Bei uns hats heut auch tierisch gestürmt und geschneit. Da wollten sogar meine Schnee-Freaks net länger als nötig draußen bleiben. :kaffee:

Dafür hatte ich reichlich Zeit rauszufinden, wie das mit "Galerie erstellen" funktioniert!!! :klatsch:

Dann mal weiter viel Erfolg und gaaaanz dollen Spaß beim Üben.

Winnie :so mit Jaik und Jimmy

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Hallöchen.

Wo wir doch alle wieder beim Thema sind: an alle geplagten Jagdfreunde-Hundehalter, heute hatte ich - naja, eher Lemmy - ein schon lange erwartetes, bisher ausgebliebenes Nah tod erlebnis!

ICh ging morgens die " Vor dem Frühstücksrunde" - etwa 7 Minuten lang bis zu einer nahen Wiese. Dort fließt ein Bach entlang und auf dem Rückweg - bis zur Straße ist Lemmy immer leinenlos - entdeckte mein Drecksvieh (JA; das hat er verdient!!) die Stockenten. Vor mir, leider. Da war es dann zu spät für Nein, und die beiden schntatterbiester flogen weg. Und Lemmy hinterher, durchs Dorf durch, immer kreuz und quer über die - stark frequentierte - Straße. Zweimal mussten die Autos bremsen!

Ich hätt ihn würgen mögen!!!!!

Hab ich natürlich nicht, aber GRRRRR!

Und als er kam hab ich natürlich auch nicht geschimpft. (Soweit weiß ich schon, wie er tickt!)

Jetzt aber eine Frage an die richtigen Profis:

Lemmy war danach unglaublich brav. Ging ohne Worte bei Fuß und passte auf, auch ja keinen Befehl zu verpassen. Hat er nun im Nachhinein versucht, wieder gut Wetter zu machen, weil er vorher nicht gehört hat (das ganze Dorf muss mich brüllen gehört haben), oder hat er gespürt, dass ich sauer bin ?

Würde mich doch mal interessieren.

an Maria: Das wichtigste für jagende Hunde ist mE ein SEHR gut gefestigtes Stopsignal. hab ja heute gemerkt, wie schnell er unter dem Auto landen kann...

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Jetzt aber eine Frage an die richtigen Profis:

Lemmy war danach unglaublich brav. Ging ohne Worte bei Fuß und passte auf, auch ja keinen Befehl zu verpassen. Hat er nun im Nachhinein versucht, wieder gut Wetter zu machen, weil er vorher nicht gehört hat (das ganze Dorf muss mich brüllen gehört haben), oder hat er gespürt, dass ich sauer bin ?

Würde mich doch mal interessieren.

Weiß nicht, ob ich ein richtiger Profi bin, aber ich gebe Dir trotzdem eine Antwort.

Dass Dein Hund danach so supergehorsam war, lag meiner Auffassung nach ganz sicher NICHT daran, dass er verstanden hatte, etwas falsch gemacht zu haben. Dieses Empfinden in Verbindung mit der Aussage "der weiß das GANZ genau, dass er was falsch gemacht hat", ist sehr menschlich, wenn man die Körpersprache des Hundes beobachtet, auch klar ersichtlich, aber meiner Ansicht nach auf einen ganz anderen Umstand zu beziehen.

Du hast zwar, wie Du schreibst, Deinen Hund nach der Rückkehr von der Jagd nicht vermöbelt oder angeschrien, aber es wäre Dir danach gewesen. Du warst extrem "erregt" von der überstandenen Angst, Dein Adrenalinspiegel war am oberen Ende der Skala, Du hattest während seiner Jagd und Deinem Gebrüll Stress bis zum Anschlag.

Dieser Stress pulsiert noch einige Zeit durch unseren Körper und lässt uns anders bewegen, artikulieren, atmen, vermutlich auch riechen. Wir können unseren Tieren nix vormachen. Sie sehen doppelt so viele Bilder pro Sekunde wie wir, und erkennen dadurch ganz klar an unserem Bewegungsmuster, wie wir drauf sind. So wie Du Dich danach vermutlich bewegt hast, hat Dein Hund sofort gesehen, dass gut Kirschen essen mit Dir gerade nicht ist und hat versucht, unauffällig und komfortabel an Deiner Seite zu leben, in dem er Dinge tat, von denen er in der Vergangenheit gelernt hat, dass sie ihm gut tun.

Jagen fällt aus diesen Dingen heraus, weil es in der Regel so selbstbelohnend ist, genau in dem Moment, wo Hund es tut, dass die Folgen (Beeinträchtigung des Komforts, weil Frauchen sauer ist) in dem Moment einfach nicht überlagern.

Ich bin sehr froh für Euch, dass dieser Ausflug gestern lebend überstanden wurde...

LG Anja

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