Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
gast

Meggie mag freundlich-stürmische (oder distanzlose?) Labbis nicht mehr ...

Empfohlene Beiträge

Hi Fories,

Meggie (ca 20 Monate) ist wirklich ein Hund mit gutem Sozialverhalten,

aber seit sie erwachsen geworden ist guckt sie zweimal hin mit wem sie spielen möchte

und wer bitte etwas höflichen Abstand wahren sollte.

Sie ist erwachsen, war inzwischen zweimal läufig und ich finde das ist auch normal so.

:)

Doch besonders knurrig reagiert Meggie momentan auf etliche Labbis und Retriever denen wir auf Wiesen und Feldern begegnen und zwar meist genau jene, die super-fröhlich-stürmisch Meggie (samt mir) förmlich um den Hals fallen.

Mein böser Schäfi jagt dann die so freundlichen Labbis (die doch nur spielen wollten...) erst einmal mit unfreundlichem Knurren auf Abstand! - (womit mal wieder die gängigen Klischees vom DSH und dem Labbi genährt wären...)

:Oo:Oo

(Ähnlich weist Meggie übrigens auch in ihren Augen "respektlose" Junghunde zurecht).

Auf Hunde, die sich Meggie gemäß dem "Hundeknigge" nähern (mit diversen feinen Signalen, mehr von der Seite nähern etc...) reagiert sie in der Regel ganz anders!!

Ich habe das schon öfter gehört, dass die Freundlichkeit der Labbis bei anderen Hunden mit unter als Distanz- und Respektlosigkeit empfunden wird.

Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen?

Und wie am besten reagieren?

Bisher habe ich da noch wenig eingegriffen (nur wenn Meggie zu grob wird, dann unterbinde ich das natürlich und gehe mit ihr weg...)

LG

Rike mit Meggie.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Rike!

Ich habe ja nun so einen dauerfreundlichen Retriever, wobei ich sagen muss, dass Gemma nicht jeden Hund bestürmt und durchaus in der Lage ist zu unterscheiden, wer das mag und von wem sie lieber Abstand halten sollte.

Aber selbst Gemma unterscheidet zwischen verschiedenen Charakteren und beginnt damit, jüngere, respektlose Hunde zurechtzuweisen. Sie macht das recht lautlos, so dass die Besitzer meistens nicht sehr erschrocken sind, aber grundsätzlich ist es wohl dasselbe Verhalten wie von Meggie.

Cassya hat nur ganz selten Lust auf andere Hunde, meistens dreht sie sich einfach weg. Wird sie belästigt, so "keift" sie mal kurz und geht dann.

Ich denke, jeder Hund (vielleicht auch rassespezifisch...?) kommuniziert ein wenig anders. Auch im Spiel kann ich beobachten, dass Gemma am liebsten auf Retriever zugeht, da sie ihre "Sprache" scheinbar am Besten versteht.

Solange Meggie die Regeln einhält, würde ich nicht eingreifen. Es sollte ihr erlaubt sein, ihre Grenzen aufzuzeigen.

LG Tanja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Willkommen im Club.

Bei Shyla finden es die anderen Hundehalter "haerzig"(sagt man in nicht schweizerischen Deutsch suess?)wenn sie stuermische Junghunde vertreibt. Die wuerden bei einem DSH vermutlich anders reagieren.

Wenn Shyla ihr ich mag Dich nicht zeigt, gehe ich zuegig weiter und nach ein paar Meter verliert der Junghund meist das Intresse an uns, da wir ihn beide ignorieren, solange er uns nicht anspringt.

Da Shyla eine kleinere Huendin ist, kommt es gelegentlich dazu, dass ein groessere Junghund sie nicht akzeptiert, was meist damit endet, dass ich oder der andere Hundebesitzer den Hund von Shyla wegzieht. Gerade letzte Woche hat sich Shyla ein paar blutige Zahnkratzspuren eingefangen von einem jaehrigen Rueden.

So wenn hier jemand Verhaltenstips hat, bitte immer her damit.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen?

Jaaaaaa! Ich habe ja schon öfter gesagt, dass Shelly zwar super sozialisiert ist, aber auch nicht unbedingt andere Hunde um sich haben muss.

Am Strand bei uns waren die Labbis meist eine richtige "Plage" für sie. Genauso wie du es beschrieben hast. Shelly wirkte dann immer etwas "zickig", weil sie versuchte, die Jungs loszuwerden. Mittlerweile weiß ich es besser und wir meiden solche "Plätze" und Hunde.

Schon allein, wegen ihrer Gelenke. Einmal am Strand, das ist aber schon ca. 2 Jahre her, da sprang ihr einer dieser Labbis mal so blöd auf den Rücken, dass sie vor Schmerz kurz quietschte und ihn danach mied. (*Angst?*)

Das Erlebnis hat mir gereicht (*Schock*) und deshalb gehen wir denen jetzt aus dem Weg. Die Besitzer haben sie ja auch meist nicht im Griff, jedenfalls die, die uns begegnen.

Wenn Hunde ruhig sind (z.B. Kenay von Birgit) dann hat sie mit ihnen auch kein Problem.

Sie dürfen/sollen ihr nur nicht auf die Pelle rücken und nerven. Da handel ich dann schon und gehe dazwischen, wenn ich merke es ist ihr unangenehm, denn bis auf ein Zwicken macht sie da auch nichts, obwohl sie es eigentlich nicht anders verdienen... diese Rüpel. :D

Ach ja... die anderen Hundehalter fanden es auch immer amüsant, wenn Shelly die Labbis weg"jagte". Nach dem Motto: Ja zeig ihm mal was sich gehört...

Allerdings, wenn ich heut drüber nachdenke, was für einen Stress wir ihr mit dem "Spaß" aussetzen... da schüttelts mich heut noch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Lucy reagiert aehnlich. Sie kann es ueberhaupt nicht ab wenn Hunde uns so ueberfallen. Finde ich auch total nervig. Lucy knurrt dann. Sie musste aber noch nie irgendwen zurecht weisen. Soweit wuerde ich es nicht kommen lassen.

Wenn es moeglich ist lenke ich die Aufmerksamkeit der anderen HUnde auf mich. So hat sie die Chance sich aus der Affaere zu ziehen. Ansonsten gehen wir einfach weiter.

Ich finde es sehr unhoeflich wenn Hunde so angerast kommen und auch hier sind es meistens die Labs und die Braunen sind am schlimmsten.

Tja weiss nicht was man da macht? Den anderen Besitzer anschreien das der eigene Hund ne ansteckende Krankheit hat und es seinen lieber schnell zurueck rufen soll?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nayeli mag die in ihren Augen respektlosen Labis und Goldies auch nicht. Sie reagiert da ganz genauso. Kann ich aber auch verstehen. Nehmen sich da einfach das Recht raus auf sie zuzustürmen und ihr am liebsten um den Hals zu fallen. Wo bleibt denn da der :respekt: gegenüber einem echten Cattle Mädchen :Oo

Ich setze sie dem Stress am liebsten gar nicht erst aus. Ich treff leider immer nur Labi oder Goldie Besitzer die es entweder toll finden, wenn ihr Hund mal "eine Ansage" bekommt oder diejenigen die nicht verstehen warum ich meinem Hund den Stress ersparen möchte.

Dazu kommt noch, dass Nayeli eh nicht gern mit anderen Hunden spielt. Nur mit sorgfältig ausgesuchten Exemplaren. Am liebsten geht sie mit anderen Hunden spazieren ohne belästigt zu werden.

Lg Carmen & Co.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Shelly mag auch nicht so die *stürmich-freundliche* Begrüssung! :Oo

Ich gehe mittlerweile hin und blocke den begrüssenden Hund ab, stelle mich zwischen Shelly und anderem Hund und gebe meinem Hund die Möglichkeit, auszuweichen, bzw hinter mir Schutz zu suchen! ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich bzw. Kenay..........wir regen uns nicht auf :zunge: , ich find das immer so lustig wenn Kenay sich dann angewidert wegdreht :D ..........ausser wenn es natürlich ein ungehobelter Rüde ist........den beobachtet er dann schon genau!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Doch besonders knurrig reagiert Meggie momentan auf etliche Labbis und Retriever denen wir auf Wiesen und Feldern begegnen und zwar meist genau jene, die super-fröhlich-stürmisch Meggie (samt mir) förmlich um den Hals fallen.

Mein böser Schäfi jagt dann die so freundlichen Labbis (die doch nur spielen wollten...) erst einmal mit unfreundlichem Knurren auf Abstand! - (womit mal wieder die gängigen Klischees vom DSH und dem Labbi genährt wären...)

:Oo:Oo

(Ähnlich weist Meggie übrigens auch in ihren Augen "respektlose" Junghunde zurecht).

Aika macht das auch, ich sehe aber auch, dass sie vorher eindeutig Zeichen gibt, die signalisieren, halt doch bitte Abstand.

Auf Hunde, die sich Meggie gemäß dem "Hundeknigge" nähern (mit diversen feinen Signalen, mehr von der Seite nähern etc...) reagiert sie in der Regel ganz anders!!

Aika auch *huch*. :D;)

Ich habe das schon öfter gehört, dass die Freundlichkeit der Labbis bei anderen Hunden mit unter als Distanz- und Respektlosigkeit empfunden wird.

Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen?

Ich empfinde das "Gepoltere" von den meisten Labbis - alle Labbihalter mögen mir verzeihen, ich weiß das nicht alle Labbis so sind, und gucke ich mir die Halter dazu an, dann weiß ich auch warum deren Hunde so "freundlich" sind - eindeutig als distanzlos und lasse Aika da gewähren.

Und wie am besten reagieren?

Bisher habe ich da noch wenig eingegriffen (nur wenn Meggie zu grob wird, dann unterbinde ich das natürlich und gehe mit ihr weg...)

So halte ich es eigentlich auch und für Aika scheint es auch in Ordnung zu sein. :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Rike,

ich kenne das von Aias auch. Teilweise war es ganz furchtbar, weil ich nicht erkannt habe, was er da innerhalb von Sekunden entscheidend tut. Es war laut, donnernd und absolut kompromisslos.

Besonders aufdringliche Exemplare bekamen auch mehrfach am Tag Anschiß und Aias leider auch, weil ich ihn nicht verstanden habe.

Von dem Tag an, wo ich ihn verstanden habe und er sich die aufdringlichen mit Erlaubnis vom Hals halten durfte, wollte er es nicht mehr selber tun, sondern überlässt mir die Situation.

Auch bei Aias gibt es Unterschiede bei den Retrievern. Wir haben einen blonden Labbi, der noch nie von Aias gemaßregelt wurde und mehr ein zurückhaltender Geselle ist, einen anderen Blonden, der als Junghund jeden Samstag 5 Mal Haue bezogen hatte, aber trotzdem nicht verstehen wollte. Heute sind er und Aias gute Kumpels, können zusammen in einer Transportbox sitzen oder zusammen bei mir im Bett schlafen.

Neuerdings gibt es einen neuen Jungspund, einen schwarzen Labrador von 8 Monaten, der bei Aias alles darf. Aias nimmt es gelassen, tobt mit ihm bis zum Erbrechen. Ist er dann angenervt und der Labbi nimmt die Abwehrreaktionen von Aias nicht ernst, nehme ich Aias selber aus der Situation heraus.

Wenn Gemma kommt, friert Aias völlig ein und sie kriecht bald in ihn hinein. Er sperrt die Schnauze auf und schaut mal nach, was es so futtern gab. ;-)

LG Manuela

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Tierheim Gießen: AMANDA & Waylie, 5 & 6 Jahre, Labbis - ein Team

      Die beiden blonden Labradore Amanda und Waylie sind sechs und fünf Jahre alt. Mutter und Tochter verloren ihr Heim, da ihr Herrchen gestorben war. Sie hängen unglaublich aneinander. Ohne zusammen zu kuscheln können die zwei nicht einschlafen und wünschen sich daher sehnlichst eine Familie, die dieses Duo bei sich aufnehmen möchte. Dass es in der letzten Zeit zwar nicht an Futter, dafür aber an Bewegung mangelte, sieht man beiden noch deutlich an. Ihre neuen Halter sollten daher weiter ihren Diät- und Fitnessplan verfolgen. Ein wenig Hundeerfahrung sollte man auch mitbringen, denn an dem ein oder anderen Punkt in der Erziehung der absolut rassetypischen Ladies darf ruhig noch etwas gefeilt werden.  


















        Tierheim Gießen Vixröder Str. 16 35396 Gießen 0641/52251 Email: info@tsv-giessen.de Homepage: http://www.tsv-giessen.de

      in Erfolgreiche Vermittlungen

    • Heutige Gassibegegnung: Distanzlose Schafe

      Huhu, ich mag euch mal was erzählen Normalerweise rennen nur distanzlose Hunde in uns rein, heute waren es zur Abwechslung mal Schafe. Kleine Vorgeschichte: Seit ca einer Woche steht auf unserer Standard-Gassiwiese eine Schafherde. Die ganze Zeit habe ich es geschafft sie zu umgehen. Nur heute hatte ich die Herde nicht mehr auf dem Schirm und ich musste an ihr vorbei. Umdrehen wollte ich nicht, denn das wäre ein riesen Umweg geworden. Die Herde stand auf einer Wiese direkt neben dem Weg. Ich habe Odin angeleint und bin mit dem größtmöglichen Abstand zur Herde vorbei gelaufen. Erst haben einige Schafe den Abstand zu uns vergrößert. Odin war bei den weglaufenden Schafen völlig relaxt neben mir. Dann kam aber diese eine Schaf. Ein Schaf von bestimmt 200 in dieser Herde. Dieses eine Schaf war so neugierig, dass es dem Beispiel seiner Artgenossen nicht gefolgt ist, sondern auf uns zu kam und mal schauen wollte. Wir sind dabei natürlich weiter gelaufen. Das Schaf hat uns dann verfolgt und hat tatsächlich seine Nase in Odins Popoflusen gesteckt. Das fand Odin dann weniger lustig. Unnötigerweise haben sich dem einen Schaf noch weitere angeschlossen. Erst 3-4, dann auf einmal die halbe Herde. Das muss man sich mal vorstellen. Man läuft auf einem Weg, mit einem Hund, der sich durch wachsende Unsicherheit in die Leine schmeißt, währenddem 100 Schafe von hinten und von der Seite auf einen zu rennen. Glücklicherweise rief dann der Schäfer seine Schafe zurück. Die haben besser gehört als manch anderer Hund Odin hat sich danach wieder schnell entspannt. Ein klein wenig stolz bin ich ja auf ihn. Früher wäre er in solchen Situation verunsichert nach vorne gegangen, doch die Schafe waren ihm dann doch etwas zu strange. Hattet ihr auch schonmal solche Begegnungen? Wie hättet ihr reagiert?

      in Plauderecke

    • Zwei Labbis im spanischen Winter

      Hatte wegen der Reise die letzte Zeit alle Hände voll zu tun und kam nicht dazu, ins Forum zu gehen. Darum kamen Susa und ich auf die Idee mit dem Rätselraten in Chefs Faden. Jetzt wo es kein Rätsel mehr ist, darf ich mich outen. Wir sind gut in Moreira (gleich bei Susa um die Ecke) gelandet und werden 2 Monate hier verbringen. Wetterflucht eigentlich aber der heutige Regen sorgt dafür, dass ich mich ganz wie zuhause fühle. Ist kein reiner Urlaub, die Arbeit reist - Internet sei Dank - blöderweise mit. Am 12. Dezember sind wir losgefahren, unterwegs haben wir 2 Mal übernachtet und ich darf mit Stolz vermelden, dass beide Hunde sich als absolut hotel- bzw. restauranttauglich erwiesen haben. Ja, auch der Garry-Bube! Dann fang’ ich einfach mal mit den ersten Eindrücken an:

      in Urlaub mit Hund in Europa

    • Bald vier Labbis auf einen Streich :-)

      Hallo erstmal an Alle! Juhu bald ist es soweit. Meine drei Labbis (schwarz,schokobraun und blond) und ich bekommen Zuwachs von einem supersüßen silbernen Labbi. Wir freuen uns schon so sehr und können es kaum noch erwarten. Man kann doch von dieser tollen Rasse gar nicht genug bekommen oder was meint ihr???

      in Apportierhunde - Stöberhunde - Wasserhunde

    • Der Labrador heute - distanzlose Energiebündel mit "rassistischer" Neigung? Her mit eurer Meinung! :-)

      Hallo zusammen! Also schonmal vorab: Es geht nicht um einen speziellen Labrador, sondern um die Labbis im Allgemeinen. In unserer Hundeschule haben wir sehr viele Labbis und gestern kam in unserer Trainingsstunde das Thema "der Labbi heute" auf. Folgende Thesen wurden diskutiert: - Der Labbi scheint heutzutage sehr distanzlos zu sein. Er schießt stürmisch auf andere Hunde und Menschen zu, hält nichts von ruhiger Begrüßung und ruhigem Spiel und rennt gerne alles und jeden über den Haufen. Ein "Ich will nicht" vom anderen Hund wird nicht akzeptiert, sondern es wird eher mit der Einstellung gekontert: "Ich bin ein Labbi. Glaub mir, du magst mich und du willst mit mir spielen. Ich werd dich davon schon noch überzeugen." Der Labbi ist also aufdringlicher geworden. - Der Labbi ist viel energischer, hibbeliger und stürmischer geworden und er kann sich nicht mehr so gut unter Kontrolle halten (Stichwort "Impulskontrolle"). Viele Labbis würden deshalb häufig (wenn auch fälschlicherweise) für hyperaktiv erklärt. - Der Labbi scheint sich mit anderen Labbis besser zu verstehen als mit anderen Hunden. Sie spielen viel "rüpeliger" miteinander und führen sich untereinander auf wie Rambos. Selbst Labbis, die nicht ganz so freundlich auf andere Hunde zu sprechen sind, reagieren bei anderen Labbis oft freundlicher als bei anderen Rassen. Sieht ein Labbi einen anderen Labbi ist es oft so, dass sie "nicht mehr zu halten sind vor Freude". - Einige waren der Meinung, dass man einen Unterschied zwischen Standard- und Arbeitslinie erkennen kann. Die vorherigen zwei Punkte würden vorrangig auf die Standardlinie zutreffen. Hier wurde die These aufgestellt, dass man wohl bei der Zucht eher auf Freundlichkeit und Familientauglichkeit geachtet hätte und dann daraus ein "zu freundlicher" Hund geworden wäre. Eine Gegenmeinung war, dass es vielleicht auch an den vielen Labbis aus Massenzuchten (sowohl aus Deutschland als auch aus dem Ausland) liegen könnte. Aufgrund des Trends und der erhöhten Nachfrage würden viele Labbis aus solchen unkontrollierten Zuchten stammen, wo man natürlich nicht auf die Entwicklung des Wesens geachtet hat. All dies war nicht böse oder verächtlich gemeint. Die Labbis haben auch bei uns in der Hundeschule weiterhin sehr viele Fans und sorgen für viel Spaß. Es waren lediglich Erfahrungen, die wiedergegeben wurden. Und es gilt natürlich wie immer nur für den Großteil der Labbis, die die Personen, die sich an dieser Diskussion beteiligt haben, kennenlernen durften. Ausnahmen bestätigen ja gewöhnlich die Regel. Und vielleicht sind die Labbis bei uns in der Gegend einfach anders. Bei den teilnehmenden Personen handelte es sich sowohl um "einfache" aber Hunde-erfahrene Teilnehmer der Hundeschule als auch um verschiedene Trainer, die während der letzten zwei Jahrzehnte viele Labbis kennenlernen durften. Die Labbis fallen wohl in der Hundeschule immer häufiger durch oben genanntes Verhalten auf. Jetzt würden mich eure Meinungen dazu interessieren. Welche Erfahrungen habt ihr mit euren oder mit anderen Labbis gemacht? Könnt ihr die oben genannten Erfahrungen bestätigen oder habt ihr ganz andere Erfahrungen gemacht? Mich würde es freuen, wenn wir hier viele Erfahrungen zusammentragen könnten. Und noch eine Bitte: Es soll hier keine Diskussion entstehen, ob ein Labbi ohne Papiere schlechter ist als ein Labbi mit Papieren. Es geht lediglich um eure Erfahrungen was die Entwicklung der Verhaltensweisen der Charakterzüge von Labbis in den letzten Jahren angeht. Uns würden nämlich auch andere Blickwinkel als nur die aus unseren Hundeschule-Kreisen interessieren. Dankeschön!

      in Apportierhunde - Stöberhunde - Wasserhunde


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.