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Hundeforum Der Hund
Bärenkind

Menschliche Körpersprache - wer's leichter lernt! Meine Beobachtungen

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Rosa, ich meine schon gezielte Signale, also auch gezielte Körpersprache, wobei ein Handzeichen für mich keine richtige Körpersprache ist, sondern eben nur ein Handzeichen. Da Hunde nicht fuchteln oder mit Gliedmaßen deuten, denke ich mehr an Körperhaltung, Drehung, Beugung, Spannung...

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hmmm...

"bewusste Körpersprache":

o.k., ich kann "bewusst" FEHLER mit meinem Körper vermeiden,

(z.B. mich über einen ängstlichen Hund beugen...)

und ich kann mich durch bewusste Gesten dem Hund besser verständlich machen!

Aber ich bezweifle, dass man einem halbwegs pfiffigen Hund ernsthaft etwas mit Körpersprache vorspielen kann das nicht auch durch die Persönlichkeit gedeckt ist!

z.B.: ein unsicherer Mensch, der seinen Rücken anspannt und die Schultern strafft

- strahlt der dann wirklich mehr Führungspersonlichkeit für den Hund aus???

LG

Rike mit Meggie. :winken:

p.S.: als begeisterter Einradfahrer scheint bei mir sicher einiges an Körperkontrolle trainiert zu sein... :D:D

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@ Rosa

Wenn ich an der Sache interessiert bin, werde ich sicher keine geschlossene

Haltung einnehmen, oft ist es aber in der Realität so, das man eben unbewußt

Haltungen einnimmt, die dann nicht so gut ankommen.

Ich bin eher der offene Typ und gehe mit Sicherheit auch unbewußt mit

meiner Körpersprache um, das Beispiel oben, welches Du zitiert hast,

soll für die trainierte Körpersprache stehen die man dann wenn man Anjas

Umfrage betrachtet, dann ja gut einsetzen kann in Verbindung mit den Tieren.

Als verstellen empfinde ich das nicht, wenn es nicht wirklich gekünzelt ist, ist genauso als wenn ich breitbeinig beim Gespräch sitze, nur weil es bequem ist oder ich

Zuhause so sonst so sitze, macht man ja auch nicht, aber ich kenne genug Leute,

die oft eine sehr geschlossenen Haltung einnehmen die auf Andere sehr

abweisend wirkt obwohl die Leute eigentlich nicht abweisend sind.

War nur ein Beispiel aus meiner Sicht was halt nicht auf jeden zutrifft sh. Dein

persönliches Beispiel.

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Ja, Rike. Ich glaube, dass auch ein unsicherer Mensch durch gezieltes Training gegenüber seinem Hund so sicher werden kann, dass die Signale mit dem berühmten "ich will" rüber kommen und nicht mehr nur "würdest Du bei Gelegenheit vielleicht mal bitte" ausdrücken.

Genauso wie ich glaube, dass auch ein Mensch ohne Ballgefühl so gut Tennis Spielen lernt, dass es allen Beteiligten Spaß macht, er wird halt nie bis ganz nach Wimbledon kommen.

LG Anja

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Ja, Rike. Ich glaube, dass auch ein unsicherer Mensch durch gezieltes Training gegenüber seinem Hund so sicher werden kann, dass die Signale mit dem berühmten "ich will" rüber kommen und nicht mehr nur "würdest Du bei Gelegenheit vielleicht mal bitte" ausdrücken.
dann ändert sich aber durch das Training an der Körpersprache auch ganz real etwas an der Persönlichkeit des HF ... ?!

D.h. durch Körpertraining die innere Einstellung ändern und Sicherheit bekommen...

Fragt sich nur, worauf genau Hundi dann positiv reagiert... :D:D

LG

Rike mit Meggie. :winken:

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Ich habe 10 Jahre klassisches Ballet gemacht, 3x wöchentlich dazu 2x wöchentlich Modern Dance und hätte ich die letzte Prüfung gemacht, dann hätte ich zur weiteren Ausbildung an die Hamburger Staatsoper gehen können ... aber es kam in vollen Zügen die Pubertät.

Ich habe zwar die mittlere Option gewählt beim Abstimmen, würde aber sagen, dass ich meine Körpersprache nicht bewusst/gezielt einsetze. Es kommt einfach über mich. :D

Was ich allerdings sagen kann, desto mehr ich mit dem Körper rede, desto emitionaler bin ich, oder umgekehrt? :Oo

Selbst wenn ich allein in der Küche stehe und mich am Telefon mit einer Freundin über ein Thema ereifere, wirbelt die freie Hand durch die Gegend und der Rest des Körpers steht auch nicht still ... ich glaube, wenn von draußen jemand rein guckt, kann der echt seinen Spaß haben. :D

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Interessantes Thema...

Also ich arbeite sehr viel mit körpersprachlichen Signalen, vor allem beim Dogdance ist das sehr förderlich. Vor allem, wenn auf Distanz gearbeitet wird und man nicht quer durch die Halle brüllen will.

Ich gehöre dann wohl auch zu den Menschen, die irgendwann gelernt haben ihren Körper zu kontrollieren. Bin jahrelang geritten, habe geturnt und getanzt. Und ich weiß, das es besonders beim Reiten darauf ankommt bestimmte Körperbewegungen ganz gezielt und kontrolliert auszuführen. Ich kann mit Feli sogar Walzer und Tscha-Tscha tanzen und das nur indem ich ihn über Schulterbewegungen lenke. Er macht diese Sachen ganz besonders gerne. Jetzt wo er langsam sein Gehör verliert und ich verstärkt auf die Körpersprache achten muss, merke ich aber auch, wie er wieder wesentlich aufmerksamer wird. Achtet unterwegs viel mehr auf mich, reagiert auf jede noch so kleine Bewegung, die ihm vielleicht was sagen könnte.

Würde mich mal interessieren, wie das Ergebnis aussieht, wenn du mit dieser Studie fertig bist.

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Huhu,

Ich versuche, so viel wie möglich mit Körpersprache zu arbeiten. Da mein Freund das nicht oder ungern (?) tut, unterstütze ich dies immer mit der Stimme, was in der Regel ganz gut klappt :)

Ich selbst bin aber in keinster weise darauf 'trainiert'! Habe erst vor gut nem Jahr mit standard Tanzen angefangen und mache das sehr unregelmäßig.

Wenn ich darauf trainiert bin, kommt es vom Reiten, was ich aber inzwischen an den Nagel hängen musste.

Muss jedoch sagen, dass ich stark annehme, dass deine Vermutung richtig ist, letztlich nutzt mein Freund im Grunde keine Körpersprache ;)

Lg Lucy

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naja, ich hab es immer so gesehen, dass es eher darum geht sich selbst auszutrixen! Sprich, wenn ich merke, dass ich angespannt bin, dann atme ich tief ein, nehme die Schultern runter und lenke mich durch lautes, oder stummes Singen von bescheuerten Liedern ab. Dadurch beruhige ich mich selber und kann die Ruhe viel eher an den Hund abgeben...

Man kann damit natürlich keine Emotionen überspielen, die den bewusst gesetzten Signalen entgegenlaufen. (da würd ich aber mal sagen, Ausnahmen bestätigen die Regel)

Helena

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ich bin sicher, dass man über gezielte Körpersprache letztendich auch seine innere Haltung beeinflussen kann.

Stolz und erhobenen Hauptes durch die Fußgängerzone zu laufen geht einfach nicht, wenn man gleichzeitig denkt: ich bin ein nichtsnutziger Versager. Ich möchte sterben.

Diese Haltung beinflusst das Denken: ich bin stolz, stark und gut! Die Welt gehört mir.

Ist wie die Henne und das Ei.

Und, Bärenkind, gut, wenn du es so siehst, dann: ja, ich setze Körpersprache bewusst ein. Sogar um meine Stimmung aufzuhellen, s.o. Und ganz sicher, um mit meinem Hund zu kommunizieren.

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