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Hundeforum Der Hund
Bärenkind

Menschliche Körpersprache - wer's leichter lernt! Meine Beobachtungen

Empfohlene Beiträge

moin,

ich bin ein bewegungslegastheniker und versuch gar nicht erst bewusst körpersprache einzusetzen^^

Es fehlt was zum klicken ;)

winkz, warj

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Die beiden letzten Jahre arbeite ich mehr mit Körpersprache! :zunge:

Sportlich bin ich allerdings die absolute Oberkatastrophe, war in der Schule immer froh, kurz vor der *5* vorbei zu rauschen! :redface

Anja hat mir einige der von ihr beschriebenen Dinge gezeigt, bei der Umsetzung habe ich mich aber so grazil wie ein Baumstamm angestellt! :redface

Ich habe festgestellt, dass meine Hunde die Körpersprache besser annehmen und umsetzen, obwohl sie einen absoluten Bewegungslegastheniker vor sich haben! :Oo

Ich denke schon, dass eine sportliche *Vorbelastung* die Umsetzung der Körpersprache dem Hund gegenüber erleichtert!

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Ich setze meine Körpersprache sehr bewusst und wirksam ein.

Bin extrem vorbelastet:

-meine erste Hündin bewies mir durch Zufall als ich 13 war mal sehr eindrucksvoll, was meine Körpersprache mit ihr macht, von da an unternahm ich gelegentlich nonverbale Spaziergänge mit ihr, was unser Beziehung sehr gut tat (sie lief dabei fast nur ohne Leine, Rufen war verboten)

- bin jetzt seit 3 Jahren Physiotherapeutin, seit dem bewege ich mich noch bewusster.

- ich habe als Kind 3 J. Leistungsschwimmen gemacht

-außerdem bin ich 17 Jahre geritten (Western, Dressur, Isländer( ;) ) Voltigieren)

Leider habe ich jetzt in der Hundeschule mein persönl. Problem, nämlich völlig verzweifelt zu sein, weil manche Leute so wenig Körpergefühl haben. (Beim Arbeiten gehts, da müssen die Leute kein anderes Lebewesen von irgendetwas überzeugen, sondern "nur" die richtigen Muskeln benutzen).

Trotz gutem Körpergefühl, kann ich mich nicht elegant bewegen, das sieht immer lächerlich aus :???

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Hi Anja,

hab die zweite Möglichkeit angekreuzt...

ich setze bewusst Körpersprache ein und bin Bewegunstrainiert
- nicht immer aber immer öfter :D (ok, vor Andern mach ich mich noch nicht zum "Affen", aber wir sind den großteil vom Spaziergang im Wald & relativ unbeobachtet)

- Bewegungstrainiert müsste ich nach ca. 4 Jahren Kampfkunst sein

- aber ob ichs immer schaff das auszudrücken, was ich möchte, glaub ich nicht... bin noch am Anfang & arbeite dran :D

Gruß

Dnepr ;)

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Huhu!

Ich hab jetzt mal nicht abgestimmt, weil ich mich (noch) in keiner Antwort wiederfinde.

Ich würde mich schon als bewegungstrainiert beschreiben, da ich als Kind lange Ballett gemacht habe, danach zum Paartanz gewechselt habe und heute auch noch gelegentlich Yoga und Pilates mache. Trotzdem fällt mir der Einsatz von Körpersprache im Umgang mit Fanja sehr schwer. Aber ich übe! :)

Viele Grüße, Iris

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Ich bin seit 12 Jahren aktive Freizeitsportlerin - die Hälfte davon habe ich als Chefin eines Fitness Studios gearbeitet und mehr Sport gemacht als andere Leute in ihrem ganzen Leben , jetzt geh ich nur noch just for fun , und ich versuche , gerade WEIL ich unsichere Hunde habe , mehr über Körpersprache zu kommunizieren.

Ich brauch aber immer jemanden , der mir sagt oder zeigt , wie es geht. Ideal wäre ein Trainer , der mich und die Hunde mal beim Spazierengehen begleitet .

Ich finde, ich kann immer noch kein klares "Ich will das nicht " hervorbringen , es endet ab und an bei "ich will das nicht , verdammt nochmal!!!!!!!!!!!!" und mein Endziel ist ja nicht , meine Hunde einzuschüchtern , sondern sicherer zu machen.

Heute bin ich unzufrieden mit meiner Vormittagsrunde. Genau deswegen. Pferdebegegnung , die zwar gut , sitzend und leise verlief , aber Yuma war unsicher und saß eingeschüchtert mit hängenden Ohren neben mir . :Oo SO will ich das auch nicht.

Na ja .. ist nicht aller Tage Abend.Hoffe ich.

Martina mit Cleo & Yuma

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hi,

also ich setzt bei meinem Hund bewusst die Körpersparche mit ein. Sie ist ein sehr unsicherer Hund und ich habe gemerkt, dass ich sie dadurch unterstützen kann. V.a. wenn sie gestresst ist, nützt es gar nichts wenn man mit ihr Spricht, sondern es hilft ihr mehr, wenn man ihr zeigt was man möchte.

Bewegungstrainiert bin ich noch nicht... Ich habe jahrelang Ballsportarten gemacht und habe dadurch einfach die Hand-Ball-Koordination. Jetzt mache ich orientalischer Tanz und muss nun lernen einzelne Körperpartien isoliert zu bewegen - was mittlerweile auch schon gut klappt - nur das zusammensetzten zweier isolierter Bewegungen macht mir noch ein bisschen Mühe...

liebe Grüsse

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Hallo Anja,

bei Deinem Beitrag kam mir das absolute :D:D:D

wenn ich an meine ersten Versuche zurückdenke, Deinem Beispiel im Training zu folgen, gehöre ich wohl eindeutig zu den

Bewegungslegasthenikern. Mein Problem liegt vor allem darin, erst Mal genau hinzusehen und das dann umzusetzen.

Ich übe immer noch daran. War aber auch nie eine Sportskanone! Was Deinen Verdacht wohl eher bestätigen wird, woran es liegen kann, warum dem einen die Umsetzung leicht fällt und der andere aussieht, als ob er einen Besen verschluckt hätte :wall:

Cony

Wie wäre es mit Trockenübungen, bevor man sich damit am Hund ausprobiert - die armen Hunde müssen ja total verwirrt werden.

Ich fände solche Trockenübungen oft sehr hilfreich, da man sich dann auch mal in die Lage des Hundes versetzen muss und welche Gefühle diese Art Training auslöst.

Ich denke da speziell an die Trainingsmethode einer Bekannten, die ihrem Hund in einem Fort den Weg abschneidet, ihn anrempelt etc. - der Hund ist dann total frustriert, weil er gar nicht mehr weiss, wie er es richtig machen soll.

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Hallo Bärenkind,

Als Erstes glaube ich nicht das Frauen oder Männer generell dem anderen Geschlecht gegenüber im Vor- oder Nachteil sind, was Körpersprache angeht, mal unabhängig von deiner Beobachtung gesehen.

Dass, Sportler gegenüber anderen, unabhängig vom Talent, Vorteile haben liegt auf der Hand, sonst braucht man kein jahrelanges Training von der Grobkoordination bis zur Feinstkoordination in den entsprechenden Sportarten.

Das ist nur die körperliche Seite, aber wichtig ist was im Gehirn passiert, also in der Zentrale, denn hier wird der Hebb`schen Regel folgend die entsprechenden Module (Nerven) zusammen aktiviert und über Atomatisierung also Bewegungen über die man nicht mehr nachdenken muss (z. B. Radfahren oder Schwimmen) verinnerlicht, damit kann man/frau seine Aufmerksamkeit,wenn man/frau seinen/ihren Körper beherrscht, z. B. seinem/ihrem Partner Hund zuwenden und die geforderten Übungen so leichter Absolvieren.

Nur mal so als zusätzlichen Gedanken.

LG Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen nicht (G. Roth).

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Cony, Du hast Recht mit den Trockenübungen. Bei Härtefällen habe ich sie auch schon eingesetzt, in dem ich mich zum Hund gemacht und die Person aufgefordert habe, die Körpersprache an mir einzusetzen.

Wenn der Hund frustriert wird bei körpersprachlichen Übungen, dann liegt es nicht an der Bewegungslegasthenie des Menschen, sondern daran, dass er gleich zu viel von sich selbst verlangt und dabei vergisst, den Hund zu loben. Der Einsatz von wie auch immer gearteter Körpersprache erfordert meiner Ansicht nach, genau wie ein Kommando oder ein Nein, Aus etc. auch nach Befolgen eine sofortige Bestätigung. Dann kommt auch kein Frust auf.

Hans Georg: Das, was Du da neurologisch beschreibst, bestätigt letztlich das, was ich schrieb im Sinne von "auch ein Untalentierter kann durch ausreichend Training entsprechende Effekte erzielen", weil die entsprechenden Bewegungsabläufe automatisiert und somit auch sicher ablaufen.

Und das ist dann letztlich die Geschichte, die zuvor auch geschrieben wurde, in Bezug auf die Persönlichkeit des Hundeführers ändert sich eigentlich nichts Wesentliches, außer dass Training und Erfolg das Auftreten sicherer macht. Wenn ich nicht weiß, wie etwas geht, wenn meine Umsetzung nicht stimmt, dann habe ich keinen Spaß, keinen Erfolg und drücke das auch durch meinen Körper aus. Bin ich trainiert, erhalte positive Rückmeldungen von meinem Hund, gebe auch ihm wieder Positives zurück, dann steigt meine Souveränität in Form von Sicherheit, die ich ihm wieder geben kann.

Und damit bin ich bei Martina, die dann keinen verunsicherten oder eingeschüchterten Hund mehr neben sich hätte, weil sie das "verdammt noch mal" weglassen könnte.

An dieser Stelle erst mal Danke an alle, die hier zu meinen "Studien" beitragen. Das Schönste wäre nun für mich, einen Termin zu machen, Aufgaben/Parcoure zu entwickeln, die jeder mit seinem Hund lösen/abgehen könnte und dabei zu filmen. Und dann gemeinsam auswerten, wie die Selbsteinschätzung, die erlernten Hobbies und die "Antwort" des Hundes zusammen passen.

Letztlich könnte man gemeinsame Aufgaben entwickeln, die jeder für sich einzeln bearbeitet und dann als Film einstellt...

LG Anja

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