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Hundeforum Der Hund
Femke

Betteln und Klauen abgewöhnen?

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(bearbeitet)

Ich habe ein Problemm Joys wird immer frecher in sachen Betteln und Klauen. Ich weiß man soll keine essbaren sachen liegen lassen. Aber manchmal passiert es halt auch wenn man für 3 sektunden nicht aufpasst.

Letzten hat sie es gebracht ich hatte ein toastbrot in der Küche liegen musste schnell neben an ich höre ein geräusch sage Joys . Da kommt sie doch so frech wie sie ist mit der beute zu mir legt sich bei mich und frist es genößlich :D wollte sie bis Frauchen Ein scharfte Pfuffi sagte . Da hat sie es ganz schnell fallen lassen und ist gleich wieder in die Küche und das nächste geklaut :[ :[.

Eben war ich an Karotten klein schneiden für meine Kaninchen musste ans tele als ich zurück in die küche kamm war ganz kurz nur kommt mir joys schon mit gesenkten Kopf entgegen und hängend Ohren und da sah ich es sie hatte die karotten von der Arbeitsplatte geholt und untern tisch gelegt.

Wie kann man die bestraffen den Joys ist ja so ängstlich da muss ich immer genau aufpassen sonst hat sie noch vor mir Angst.

Hilfe Karl, Angela, Mark usw. medlet euch :D

Femke und hexe Joys

P.s. habe schon mal gesehen oder gehört das jemand das klauen mit einem sogenannten Sprühhalsband abgewöhnt haben. Immer wenn der hund hin wollte un im richtigen augenblick hat der jenige oder trainer den luftstoß aktieviert.

aber dann wird joys warscheinlich noch ängstlicher

femke

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Hallo Femke,

ich bin zwar weder Karl oder Angela noch Mark, aber melde mich hier auch mal zu Wort.

Das betteln solltest Du ihr eigentlich über konsequentes ignorieren abgewöhnen können. Es gibt einfach nur dann etwas, wenn Du vorher von ihr etwas verlangt hast (z. B. eine UO Übung) und sie diese zu Deiner Zufriedenheit ausgeführt hat. Ich begegne so auch dem Betteln um Aufmerksamkeit, wenn Q sich z. B. an mich drängelt um Streicheleinheiten abzufordern. Gestreichelt wird, wenn ich will und nicht, wenn er es einfordert.

Was mich bei Deiner Klau-Geschichte irritiert, ist, daß Joys mit dem geklauten Brot auch noch zu Dir kommt. Q hat auch schon geklaut (bzw. es versucht) - dann ist er aber schnell in eine Ecke gespurtet, um sich vor mir zu verstecken (und wohl in der Hoffnung dort das geklaute Brot in Ruhe verdrücken zu können).

Ist sie wirklich so ängstlich, daß Du sie nicht zurechtweisen kannst?

Bei dem Brot-Klau-Versuch von Q habe ich es so gemacht:

Ich bin zu ihm hin - habe dann AUS gesagt und ihm das Brot abgenommen. Ihn dann mit Platz an dem Ort abgelegt, wo er war und dann das Brot wieder dorthin gebracht, wo er es geklaut hat. Dann habe ich das Platz aufgelöst. Ich habe allerdings dafür gesorgt, daß er an dieses Brot nicht wieder ran geht (es lag dann wieder auf dem Couchtisch neben meinem Mann - also in verführerischer Kopfhöhe für ihn).

Auch wenn Dein Hund ängstlich ist musst Du meiner Meinung nach eine Art finden, sie zurechtzuweisen.

Mir scheint es so, als ob sie weiss, daß Du ihr gegenüber nachsichtig bist, weil sie ja so ängstlich ist.

Meiner Meinung nach ist da Konsequenz ohne unnötige Härte gefragt.

Lass Dir von der Dame nicht auf dem Kopf rumtanzen. Ich vermute mal, die ist stärker als Du denkst und Du hast nur noch nicht das richtige Mass für eine Zurechtweisung gefunden.

Übrigens: Du hattes in einem anderen Thread Dein Missfallen zu Elektroimpulshalsbänder geschrieben (ein Thema, das ich ähnlich sehe) - für mich sind Wasser- oder Zitronenduft-Sprühhalsbänder nicht viel besser. Ich würde Dir raten auf den Einsatz von solchen Hilfsmitteln zu verzichten - wenn überhaupt sollten die nur von Profis eingesetzt werden, die genau wissen, was sie damit tun.

Aufmunternde Grüße,

Claudia

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Hallo Femke!

Ich bin ja nun mittlerweile bekannt dafür, dass ich nur ehrliche Antworten schreibe, auch wenn ich den Verfassern der Frage damit oft vor dem Kopf stosse.

Du schreibst immer mal wieder Beiträge zum Verhalten Deines Hundes, schilderst Symptome Ungehorsam, Klauen etc), die Du gerne ändern würdest.

Du merkst dabei garnicht, das in Deinem gesamten Verhalten dem Hund gegenüber ein gehöriger Knacks drin ist.

Das leist man zwischen den Zeilen: Du schreibst von Deiner "Süssen", von Deinem "Mäuschen" etc. Du schreibst im Namen Deines Hundes Beiträge. Du schreibst: Ich möchte unbedingt ein Schweineohr haben.. mmh das riecht so gut.. Mama hat nein gesagt, aber.. Du schreibst: Ich habe viermal Platz gesagt, sie hat es nicht gemacht, da hatte ich keine Lust mehr und habe aufgegeben...

Merkst Du was, Femke? Wir sprechen hier von einem Hund und nicht von einem Liebhaber oder Kind.

Wenn Du tatsächlich etwas ändern möchtest, dann überprüfe mal Deine Einstellung zu Deinem Hund. Was ist er für Dich, wie manipuliert er Dich? Womit schafft er es immer wieder, Dein Herz zu erweichen.

Du scheibst Joys sei ein ängstlicher Hund. Mach Deine Türe auf, und verabschiede dich entgültig von der Ängstlichkeit. Sag: Tschüss, Ängstlichkeit!

Nur so wirst Du Deinem Hund die Sicherheit geben können die er dringend braucht. Du kannst nicht den Hund vertütteln und Dich gleichzeitig beschweren über die Konsequenzen Deines Verhaltens.

An dieser Stelle will ich auch keine Ratschläge bezüglich des Klauens schreiben, sondern erst mal abwarten ob Du diese konstruktive Kritik annehmen kannst.

Soviel vorne weg: Dein Hund hat nicht geklaut, Dein Hund hat Beute gemacht. Schlauer Hund! Dein Hund hat dir sogar seine Beute gebracht!!! Fang mal an in deinem Hund einen Hund zu sehen und du wirst begreifen, dass du ihn hättest loben sollen! Und in die Küche gehen und den Toast gegen ein Käsestück tauschen.

Und noch ein Tipp: Finger weg von jeglichen Hilfmittel, bevor Du nicht die richtige Einstellung zu Hund gefunden hast!

LG,

Karl

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Ich schreibe nun mal meine Süße weil es meine Süße nun mal ist und kein Arbeitshund bei der Polizei.

Ich schreibe auch gerne mal in namen meines Hundes weil es spaß macht und nicht so eingestaubt ist.

Nein Anita ich betüttel meinen Hund überhaupt nicht. Ich ignoiere sehr oft usw. Ich habe sie auch schon härter dran genomemn nur letzten ist was vor gefallen wo ich das gefühl hatte sie hat das Vertrauen zu mir verlohren. Sie ist übervorsichtig und denkt immer man würde ihr den Kopf abreisen . Dabei mache ich das wohl überhaupt nicht :D .

Hoffe sie hat nicht in den 6 Wochen bei dem Obdachlosen eine schlechte Erfahrung gemacht wovon ich nichts weis.

Femke

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Anita ja klar stimmt aber warum soll ich den loeben auch wenn sie mir IHRE Beute also das Brot bringt. Denk sie dann nicht hmm klauen ist ok ?

femke

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Anita ja klar stimmt aber warum soll ich den loeben auch wenn sie mir IHRE Beute also das Brot bringt. Denk sie dann nicht hmm klauen ist ok ?

femke

Damit belohnst du sie nur, dass sie die Beute zu Dir gebracht hat und nun mit Dir teilt. Schlimmer wäre, wenn sie die Beute vor Dir versteckt und selbst frisst.

Also ich lasse grundsätzlich Essenssachen im Haus liegen, denn ich möchte nicht von meinem Hund kontrolliert werden. So möchte ich z. B., wenn ich mir ein Leberwurstbutterbrot geschmiert habe und es an der Tür klingelt, das Brot ohne Bedenken auf dem niedrigen Wohnzimmertisch liegen lassen können und der Hund auf der Couch.

Oder den gelben Sack an der Tür stehen lassen, ohne dass mein Hund sich darauf stürzt, weil es da nach Hundefutter riecht.

Meiner Meinung nach muss der Hund begreifen, das es Futter entweder aus seinem Napf oder aus meiner Hand gibt. Und sonst gar niemals vor allem nicht im Rahmen von Selbstbedienung.

Trainiert habe ich dies, in dem sie neben/vor mir liegt oder sitzt, ich leckere Sachen in der Hand halte (ohne ihr vor die Nase zu halten). Wenn sie daran schnüffelt oder an meinen Händen leckt, dann ein konsequentes Nein. Wenn sie nicht reagiert, dann ein "o.k." und sie bekommt es. Im laufe des weiteren Trainings konnte ich sogar Siedewürstchen vor ihre Pfoten legen und erst auf o.k. hat sie es genommen.

Natürlich habe ich auch Versuchungen im Haus ausgelegt. Sobald sie es nehmen wollte, kam ein "Nein", auch wenn sie meinte unbeobachtet zu sein.

Es ist eine Sache der Konsequenz und der bestehenden Regeln im Haus. Lasse ich es einmal zu und einmal verbiete ich es, wie soll der Hund es begreifen. Deswegen sollte man sich Regeln vorher genau überlegen und auch selbst immer beachten. Nur so lernts der Hund. :party:

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Hallo Femke,

ich möchte hier gerne mal kurz was zu dem Beitrag von Karl schreiben und zu Deiner Reaktion darauf.

Ein gut erzogener, hundgerecht gehaltener Hund muß meiner Meinung nach nicht gleich mit einem auf Härte gedrillten Polizeihund verglichen werden. Hier wird jetzt nur schwarz oder weiß gesehen, es gibt aber auch ganz viel dazwischen.

Karl fordert immer 100% und wird wohl auch selbst immer versuchen, die 100% zu geben.

Ich bin ein Fan von Karl und weiß auch warum. Ich hatte zu dem Zeitpunkt, an dem ich Karl kennen lernte auch so einige Punkte im Leben von Bärenkind und mir, in denen ich mir sehr unsicher war. Ich hatte auch unterbewußt das Gefühl, daß das Vertrauen von ihm in mich nicht groß genug war. Trotzdem fand ich "EIGENTLICH" alles okay, zumindest habe ich das nach außen so dargestellt.

Karl schlug mir dann links und rechts die Fakten über mich und meinen Hund um die Ohren, weil er meinte, daß ich das als Trainerin vertragen könnte. Ich konnte es nicht, wollte das alles nicht hören und ihn nie wieder sehen bzw. das Seminar an dieser Stelle abbrechen.

Bin am nächsten Tag doch wieder hin und habe danach einige Nächte sehr schlecht auf dem Gehörten geschlafen und daraufhin die komplette Arbeit mit meinem Hund und im Verein neu aufgerollt. Das ist jetzt 1,5 Jahre her und ich bin auch immer noch am neu Lernen!

Was ich damit sagen will: Ich kenne viele Deiner Beiträge und habe den Eindruck, daß Du zwar schon zu 90% einen super erzogenen Hund haben möchtest, Dir aber die Konsequenzen für Dich, die dazu führen könnten, nicht so gefallen. Das heißt liebgewordene Verhaltensmuster möchtest Du nicht wirklich aufgeben. Ist immer ein wenig so, als würde man den Pelz schrubben, aber bitte dabei nicht naß werden wollen.

Ich tüdel rein optisch und akustisch auch viel mit Bärenkind rum. Mir rutscht auch mal ein "komm zu Mami" raus, ich vertone auch gerne seine Mimik in deutsche Sprache und interpretiere sicher auch manchmal einiges in meinen Sonnenschein rein, was gar nicht da ist. Trotzdem bin ich (hoffe ich) in der Lage, Grenzen zwischen Vermenschlichung und artgerechter Haltung zu ziehen. Das ist immer gar nicht so einfach.

Es nützt aber wirklich gar nichts, Dir einen noch so guten Tipp wegen dem Klauen und Betteln zu geben, wenn Du im täglichen Leben mit Deinem Hund nicht zu einem Verhältnis kommst, das ohne Mitleid und Bedauern und ständige Rücksichtnahme auf irgendwelche Ängstlichkeiten auskommt. Sie lebt jetzt bei Dir, braucht keine Angst mehr zu haben, denn sie hat ja Dich, es geht ihr gut, und sogar mehr als das vermutlich.

Also Ärmel aufkrempeln und los geht es mit den guten Vorsätzen für 2006: Joys wird wieder Hund!

Nix für ungut, ich hoffe, Du verstehst mich richtig! Ich muß mich selbst immer und immer wieder korrigieren, wenn ich das Vermenschlichen wieder etwas stärker in unser Leben lasse. Die Quittung folgt innerhalb kürzester Zeit in Form von "Diskussionen", neu Austesten von geklärten Fronten, Beute nicht abgeben etc. Also wieder einen Schritt zurück und ruckzuck läuft alles wieder wie geschmiert.

Denk mal drüber nach, aber laß Dir Zeit! Sowas geht nicht von jetzt auf gleich und man braucht auch praktische Hilfe, denke ich!

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