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Hundeforum Der Hund
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Welpenschutz - Angelas Erlebnis

Empfohlene Beiträge

Hallo AngelaE.

du hast im Thema "Rambo wird gerade operiert" geschrieben, du hättest schon 2x erlebt wie eine Hündin fremde Welpen tot gebissen hat.

War diese Hündin vorher schon irgendwie auffällig oder könnte das aus dem NICHTS bei jeder Hündin passieren?

LG Katja

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Das war einmal eine Golden Retriever Hündin, die laut Besitzer "noch nie was gemacht hatte". Meine Bekannte war mit ihrem 14 Wochen alten Dackel in einem Auslaufgebiet spazieren, wo alle Hunde frei laufen. Das Ganze ging ganz schnell, die Hündin hat dem Welpen die Lunge durchgebissen, er verstarb noch auf dem Weg zum Tierarzt.

Das andere mal war es eine Rottweiler-Hündin, die einen Pudelwelpen ins Gesicht gebissen hat, Auge halb rausgerissen, div. andere Verletzungen. Dieser Welpe war an der Hündin hochgesprungen. Diese war auch vorher nicht auffällig lt. Besitzer.

Ich war bei beiden Geschichten nicht dabei, daher nur die Aussage der Besitzer. Aber weiß man was wahr ist im nachhinein? Die versuchen ja schon die Attacke irgendwie zu rechtfertigen.

Nachdem was ich weiß, ist es so, dass Hündinnen fremde Welpen totbeißen wollen, von der Geschichte her, damit genügend Futter für die eigenen Welpen da ist.

Ich kann mir vorstellen, dass diese Instinkte vielleicht vor, während und nach der Läufigkeit stärker auftreten oder bei einer Scheinschwangerschaft.

Meine Hündin mag auch keine Welpen. Es geht gut, wenn der Welpe sofort Respekt zeigt und sie nicht beleckt oder sogar anspringt. Trotzdem bin ich sehr vorsichtig, lasse sie nicht zu kleinen Welpen. Habe darüber schon oft mit "Experten" gesprochen,da ich mir in absehbarer Zeit ja auch noch einen ACD-Welpen dazu holen will. Es ist aber wohl was anderes, wenn sie merkt, dass der Welpe mit zu unserer Gemeinschaft gehört. Aber wir müssen ja bereits die erste Begegnung unbeschadet überstehen. Ich habe dafür so viele verschiedene Ratschläge bekommen - das ist ganz schwierig.

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Hallo Angela.

vielen Dank für deine Antwort.

Bei Nelly ist die Reaktion auch sehr unterschiedlich, weshalb ich sie auch nicht gerne zu sehr kleinen Welpen lasse. Wenn der Welpe Respekt zeigt, lässt sie sich bespringen und ablecken, ist er aber frech gibt es "Prügel".

Einmal war sie sehr heftig, da ein wirklich sehr frecher Welpe auf keine ihrer Warnungen hin, Respekt zeigte. Sie versuchte es ihm dann sehr nachhaltig beizubringen. Gebissen hat sich nicht !!!! Aber seitdem bin ich sehr vorsichtig!!

Nelly war als Welpe sehr unterwürfig und allen Hunden (egal welche Größe) die sie aus diesem Alter kennt, zeigt sie auch heute noch ihren Respekt.

Ich denke (sehr vermenschlicht) das erwartet sie heute auch von Welpen die ihr begegnen.

LG Katja

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Meine beiden Spanier mögen auch nicht unbedingt Welpen. Die knurren und fletschen die Zähne. Deswegen habe ich mich informiert ob das mit dem Welpenschutz so ist oder ob meine beiden aggressiv sind.

Wenn man in die Google Suchleiste "Welpenschutz" eingibt, kommen ganz viele Seiten zum Thema.

Die hier finde ich ganz gut beschrieben:

http://www.hundeseite.info/html/welpenschutz.html

Anders ist es bei den Welpen die ich mit nach Hause bringe. Die gehören einfach dazu. Aika und Magnus mögen sie zwar trotzdem nicht unbedingt, aber sie würden ihnen nichts machen.

@Angela

Ich habe die Erfahrung gemacht dass sie draußen die fremden Welpen nicht mögen, wenn ich aber den Welpe mit ins Haus nehme und ihn auf dem Arm habe damit jeder erst mal dran schnuffeln kann, dann funktioniert es ganz gut.

Ich habe die Welpen beim abholen immer in Hundedecken gewickelt die vorher schon von meinen eigenen Hunden benutzt wurden, ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich denke das hat auch schon etwas geholfen.

Viele Grüße

Carmen

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Auch ich habe im Bekanntenkreis eine Hündin, die einen fremden Welpen totgebissen hat!

Ich kenne die Hündin persönlich, eine Seele von Hund, kenne auch die Besitzerin, die sehr fürsorglich mit ihrem Hund umgeht, regelmässig den Hundeplatz aufsucht usw. Also keine unerfahrene Frau!

Der Vorfall passierte, als sie nicht zu Hause war.

Ihr Mann war draussen auf dem eingezäunten Grundstück, riesengross. Leider hatte am Morgen der Postbote vergessen, das Grundstückstor richtig zuzumachen, was aber niemandem aufgefallen war.

Draussen vor dem Grundstück ging jemand mit seinem Welpen an der Leine spazieren.

Die besagte Hündin legte zum Spurt an, raste durch das Tor, warf sich auf den Welpen und biss ihn so schwer vorne an der Kehle, das dieser auch auf dem Weg zum Tierarzt verstarb!

Wie gesagt, ich kenne diese Hündin, sie ist ansonsten absolut nicht aggressiv, lässt Besucher auf das Grundstück usw.!

Meine Bekannte war äusserst geschockt über das Verhalten ihrer Hündin, musste sich aber von mehreren erfahrenen Leuten und auch Züchtern bestätigen lassen, dass dieses Verhalten mehr oder weniger normal sei.

Also, Welpenschutz gibt es nur im eigenen Rudel, fremde Welpen werden nicht akzeptiert.

Wobei Rüden da etwas leichter zu händeln sind, sie akzeptieren den Welpenschutz eher auch bei Fremden!

Ich wollte dies gestern nicht schreiben, um Manuela nicht zu beunruhigen, diese Tatsache ist mir aber seit längerem bekannt!

Vielleicht können Mark oder Karl an dieser Stelle eine genaue Erklärung für diese Verhalten abgeben, die kenen sich besser aus als ich!

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Hallo Renate,

hat die Hündin den Welpen nicht mal verwarnt?

Wie war ihr Verhalten anderen Welpen gegenüber vorher?

LG

Katja

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Sie hat den Welpen wohl erst böse angeknurrt, lt. Bericht des Ehemannes, aber zum handeln war es dann zu spät!

Der kleine Welpe war an einer langen Flex-Leine, die festgestellt war, also hatte der Besitzer auch keine Chance, den kleinen schnell zu sich zu holen.

Das ganze ist sehr schnell gegangen, niemand kann das ganze so richtig nachvollziehen!

Vorher fanden auch schon Welpenbegegnungen statt, wobei die Hündin nur kurz schnupperte und dann nichts mehr mit ihnen zu tun haben wollte.

Ich weiss auch nicht, was der Welpe an der Leine gemacht hat, der Ehemann war zu geschockt, das im Nachhinein noch nachzuvollziehen, der Besitzer hat natürlich gesagt, dass sein Welpi nichts gemacht hat.

Meiner Bekannten tat der Vorfall natürlich unendlich leid, egal, ob der Welpe nicht vielleicht doch provoziert hat.

Das bringt ihn letztendlich auch nicht wieder!

Ich vergass zu erwähnen, der Vorfall ist schon einige Jahre her, meine Bekannte hatte aber so das Vertrauen in ihr Tier verloren und konnte nicht mehr ohne Angst mit ihr arbeiten, dass sie diese zu ihren Eltern auf einen weiter weg gelegenen Bauernhof gegeben hat, wo sie noch recht lange lebte, und sich in keinster Weise aggressiv zeigte!

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Manche Welpen sind aber auch nervig (zumindest für andere Hunde).

Wenn ich Lucky sehe, der ist vom ersten Tag an ständig zu Aika und hat ihr am Maul geleckt. Sie hat dann geknurrt und ist weggelaufen und er geht ihr ständig hinterher und leckt weiter. Deswegen hat er auch schon die ein oder andere Zahnspitze zu spüren bekommen, aber er scheint nichts daraus zu lernen.

Glücklicherweise ist Aika sehr gutmütig, auch wenn sie ihn nicht mag. Wenn er fiepst und sich auf den Rücken wirft ist alles vergeben...

Da fällt mir die DVD Hündisch ein. Da gab es doch das passive und das aktive Unterwerfen (oder hieß das anders?) Vielleicht sind manche Hunde davon so dermaßen genervt dass sie zupacken? Also vom passiven Unterwerfen.

Ich muss mal meine Notizen rauskramen...

Viele Grüße

Carmen

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(bearbeitet)

Denkt ihr, das kastrierte Hündinen anders auf Welpen reagieren, als Hündinen die schon mal einen Wurf hatten und/oder nicht kastriet sind?

LG

Katja

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Also meine Hündin ist kastriert und hatte auch nie Welpen. Ich denke mal das Verhalten ist angeboren und im Hund drin, egal ob es mal Nachwuchs gab oder nicht.

Viele Grüße

Carmen

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