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Hundeforum Der Hund
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Welpenschutz - Angelas Erlebnis

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Melanie, keine Panik, das wird!

Das was Karl beschrieben hat, würde ich in eurem Fall genauso machen.

Wenn du jetzt schon in Panik verfällst, überträgt sich das auf Atze, und das ist nicht so gut.

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Wenn man einen Welpen aus der Nähe nimmt ist es auch kein Problem öfter mal hinzugehen.

Also wir Ben angeschaut haben (wir wußten erst ein paar Tage vorher von dem Wurf) war er gerade 10 Wochen alt und wir haben ihn gleich mitgenommen. Wir haben ihn in eine von unseren Hundis gebrauchte Hundedecke eingepackt und zuhause haben wir jeden Hund einzeln zu uns geholt, bzw. die Neugierde war groß, alle waren vor verschlossener Tür gestanden und haben gewartet bis sie rein durften, da hat alles super geklappt.

Gino kommt ja auch Holland, wir haben uns die Welpen angeschaut als sie 6 Wochen alt waren und mit 8 Wochen haben wir ihn geholt. Das gleiche Ritual wie bei Ben und es hat wieder prima funktioniert.

Meine Hunde sind sowieso Welpen gewohnt, ich hatte ja früher schon viele Pflegehunde (immer Welpen) und seit Oktober habe ich ja auch wieder Welpen bis zur Vermittlung, bis jetzt klappt alles gut, zumindest was die Zusammenführung von Welpen betrifft...

Viele Grüße

Carmen

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Panik ist zu viel gesagt, aber ich mache mir schon mittlerweile Gedanken.

Bisher waren alle Begegnungen mit Welpen völlig problemlos, ganz im Gegenteil - es hat sowohl Atze als auch den Welpen Spaß gemacht.

Ich bin überzeugt, dass es eine gute und richtige Entscheidung für alle beteiligten war - und ist, einen zweiten Hund dazuzunehmen. Trotzdem schleichen sich die möglichen Risiken immer wieder rein, vor allem, wenn man ständig damit konfrontiert wird. Dagegen kann ich mich auch nicht wehren.

Wenn ich aber gleich aufstehe und wieder weggehe, dann habe ich das aber auch wieder aus dem Kopf verbannt.

LG

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Hallo, Melanie, und ein frohes neues Jahr! Bei uns leben 2 Schwarze Terrier und 3 Australian Terrier, der Größenunterschied ist also schon mal recht hoch. Als unsere erste Aussie-Hündin Amy mit 12 Wochen zu uns kam, fand das unser ST-Rüde gar nicht gut. Er hatte immer wieder Begegnunen mit Kleinhunden, wie der Pekingnese, der ihm die Unterlippe durchbiß, die Horde Westies, die sich auf ihn stürzte, als er gerade 6 Monate war, und obwohl er anscheinend von allen Kleinhunden gehaßt wurde, hat er nie einen gebissen, sondern immer nur mit den Pfoten getreten oder sich draufgelegt (was allerdings für kleinere Hunde auch nicht gut ausgehen muss). Zum Glück ist nie ein anderer Hund verletzt worden. Trotz Welpenschule hatte er nun keinen guten Eindruck mehr von Kleinhunden (ab Kniehöhe war es okay) und als nun Amy auftauchte, die ich auf dem Arm erstmal so vorzeigen wollte, wollte er sich zähnefletschend draufstürzen. So habe ich sie erstmal in einer sicheren Box untergebracht und dann unsere anderen Hunde dazugelassen. So konnten sie sich ohne Panik auf der Welpenseiten und ohne Aggression auf der Rüdenseite beschnuppern. Nach ein paar Tagen konnten wir sie zusammenlaufen lassen und unser Rüde lief anfangs vor dem kleinen Welpen weg oder zog angeekelt die Beine hoch, wenn Amy Kontakt aufnehmen wollte. Nach gut 3 Wochen war die Krise überstanden und die beiden wurden tatsächlich ein Herz und eine Seele. Amy war die einzigste, die mit seinem Ball spielen oder an seinen Futternapf ran durfte (ausser uns natürlich).

Diese Methode rieten wir auch Bekannten mit einem Schwarzen und zwei Kerry Blue Terriern, denen wir eine 6 Monate alte Aussie-Hündin vermittelten. Nach dem der erste Ansturm von drei größeren Hunden (die nacheinander ins Zimmer gelassen wurden) auf die Box mit der Kleinen überstanden war, konnten sie die Kleine direkt rauslassen und alle hatten Zeit, ganz in Ruhe zu schnuppern. Die drei sind sehr freundliche Hunde, die den Junghund ja nur begrüßen wollten. Aber wenn drei Großhunde auf einen ungeschützen Kleinhund zuspringen, kann durchaus Panik entstehen und wenn der Kleine dann noch anfängt aus Angst zu kreischen, können sich alle gegenseitig aufputschen und dann schnappt vielleicht doch einer in der Hektik zu. Das hat nichts mit "Bösem Hund" zu tun.

Ich finde das mit der Box oder Trenngitter klappt sehr gut und wünsche Dir und Deinem Zuwachs viel Freude und Harmonie im Rudel.

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Hallo @ all

Auch hier kann ich nur aus eigener Erfahrung berichten.

Wenn eine meiner Huendinnen einen Wurf hat lebt sie mit dem Wurf im Welpenzimmer. Diese Zimmer hat eine Sperre an der Tuer die von der Mutterhuendin leicht uebersprungen werden kann.

Im allgemeinen ist es so das die ersten vier Wochen die Huendin keinen der anderen Hunde zu ihren Welpen laesst.

Danach laesst sie Kontakte zu ,passt aber hoellisch auf ,ja praesentiert ihren Nachwuchs regelrecht zur Begutachtung

In dieser Situation habe ich schon erlebt das die Huendinnen Job-sharing betrieben haben und auch Tanten und Oma sich an der Versorgung der Welpen beteiligt haben zum Beispiel Futter vorwuergen

Erst etwa ab der siebenten Woche laesst das Muttertier auch zu das die Welpen von anderen Huendinnen auch mal korrigiert werden. Etwa in der gleichen Zeit faengt der Ruede an sich fuer

die Welpen zu interressieren und stellt mit viel Gebrumme und auch Finten d.h. Scheinbisse seine Position als Chef klar.

Fast jede dieser Korrekturen hat ein lautes gequietsche der Welpen zur Folge.

Dieser Welpenschrei ist ganz offensichlich ein Schutz der eine Beisshemmung bei den Grossen ausloest.

Alle diese Massnahmen sehen oft sehr heftig aus und ich kann mir vorstellen das wenn ein Welpe aus einer Zwergrasse einem Hund einer Grossrasse begegnet es zu Unfaellen kommen kann.

Wenn Welpen dann in einer Welpenspielschule zusammen kommen dann kann bereits entscheidend sein wie der Zuechter bereits auf die ersten Wurfrangeleien reagiert hat.

Es gibt Wuerfe wo hart um die erste Rangordnung gekaempft wird,andere wieder klaeren diese Rangordnung spielerisch. Ich greife bei zu heftigen Rangeleien immer ein.

Futterrangeleien lass ich gar nicht zu.

Wenn Kaeufer bei mir einen Zweithund kaufen wollen,muessen Sie erstens den Hund mitbringen und zweitens koennen sie Ihren Welpen erst in der 12 Woche bekommen.

Bis dahin hat der Welpe gelernt sich erwachsenen Hunden gegenuebr richtig zu verhalten.

Bis jetzt ist es so immer gut gegangen, hoffe das bleibt so.

LG Wotan

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Hallo zusammen,

Interessant finde ich, dass hier im Zusammenhang mit Welpenschutz nur die Hündin eine Rolle spielt, denn ich habe Rüden kennen gelernt die genauso handeln und jeden Welpen töten würden. Meine erste Begegnung dieser Art hatte ich mit meinen 2 Malamute - Welpen sie waren ca. 12 Wochen alt, da glaubte ich noch an einen generellen Welpenschutz. Wir begegneten beim Spaziergang einem Rüden, meine Beiden wollten sofort zu ihm hin, der Besitzer des Rüden forderte mich sofort auf die Beiden fest zu machen, das tat ich dann auch. Wir kamen ins Gespräch und er erzählte mir, dass sein Hund schon Welpen getötet und auch schwerverletzt hat, von diesem Zeitpunkt an habe ich darauf geachtet und meine Welpen nicht mehr ohne zu fragen zu anderen Hunden hin gelassen.

Wenn wir einen Welpen oder Erwachsenen Hund zu uns holen, haben wir die erste Begegnung auf neutralem Boden arrangiert und es hat bisher zum Glück immer funktioniert. Danach sind wir gemeinsam nach Hause und die Neulinge waren akzeptiert.

Lg Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen hingegen nicht. (G.Roth)

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Unser alter Rüde mochte ebenfalls keine Welpen, wenn es möglich war, lief er vor ihnen weg, und wenn die Welpen ihn trotzdem nicht in Ruhe liesen (Labradore können da sehr penetrant sein), konnten sie sich auf eine Abreibung gefasst machen. Mit einem riesen Getöse stürzte er sich auf den Welpen und walzte ihn nieder, aber ohne zu beißen. So ein Verhalten geht natürlich garnicht und so vermieden wir immer solche Begegnungen. Manchmal war es schon recht schwierig und viele rechnen immer mit dem "Welpenschutz" und lassen ihre Kleinen einfach laufen.

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Hallo,

es ist wirklich erstaunlich, wie sich das Wort "Welpenschutz" und seine Auslegung seit Jahrzehnten hält. Ich kenne auch u.a. den Fall, wo sich ein Rüde einen Welpen über einen Zaun auf einem neutralen Gelände schnappte und totbiss. Ebenso Hündinnen, die bei Welpen kein pardon gaben. Welpenschutz ist ein Wort, dass Hundehalter in falscher Sicherheit wiegt. Warum sollten familienfremde Welpen geschont werden?

Vorsicht und Umsicht erspart einem Vieles, und Karl hat ja so recht...

Gruß Tina

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Sehr guter Beitrag Karl, selten das das einer so gut drauf hat.

speziell den Teil indem du sagst das ein hund nicht mit jedem klar kommen muss, das ginge fuer mich shcon in richtung uebersozialisiert. ..

Das wissen um den sogenannten Welpenschutz ist shcon lange da, aber wurde immer wieder falsch interpretiert, man vergass das das eigene Ru7del was anderes ist als Rudelfremde.

stimmt rueden kommen besser klar mit Welpen ist aber auch nicht immer so.

Es ist klar motivationssache, auch wenn rueden untereinender oft nur kommentkaempfe machen, weiss man wohl das huendinen oft unter anderen motivationen kaempfen.

Auch sind rueden eher sehr abgeneigt huendinnen ernstahft zu verletzen, auch wenn die Huendin ernst kaempft, und im wirklichen kampf sind huendinen auf verletzungen aus!

Eine starke Huendin kann sogar einen Rueden anstiften eine andere Huendin zu toeten.

Welpen sind nur heilig wenn sie ins eigene rudel gehoeren und dann wird die erziehung rundum wunderbar verteilt, da helfen dann auch die Tanten mit- ohne probleme

Eine Einfuehrung eines rudelfremden Welpen kann moeglich sein, ganz friedlich, so zum beispiel wie es Karl beschrieben hat. aber da ist wichtig das die Huendin weiss wer bestimmt, wer ins Rudel gehoert.

Welpenschutz ist ein alter Hut! Beaengstigend das sie definition dazu immernoch so verkehrt ist!

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Guten Morgen,

habe es (ohne den Beitrag zu lesen) mit unserem Monty genauso gemacht

wie Karl es beschrieben hat. Also Monty hereingetragen und Scotty erstmal

neugierig schnüffeln lassen. Es hat gut geklappt.

Aus aktuellem Anlaß mal eine Begebenheit vom WE die meine Freundin

mit Ihrem Aussie-Mix ca. 16 Wochen alt, erlebt hat.

Sie gingen spazieren, der Kleine war an einer Schleppleine zum üben, auf dem Weg

aber ganz normal, eher kurz gehalten.

Von vorne kam ein Mann mit einem nicht angeleinten Westie und rief schon:

Nehmen sie Ihren Hund ganz kurz oder hoch, mein Hund haßt Welpen.

Meine Freundin, HALLO, meiner ist an der Leine, machen Sie ihren doch Bitte fest. :heul:

Der Besitzer mußte nachdem der Westie ohne Leine versuchte auf den Kleinen, der bei Fuß saß...draufzustürzen seinen Hund knurrend und geifernd wegtragen.

Das ganze ereignete sich auf dem Deich wo viele Hunde mit Besitzern bei schönem Wetter unterwegs waren. Der Mann hatte gar keine Leine mit und erwartete wirklich, das Alle zur Seite springen wenn er kommt.. (zumindest die Welpen..).

Das Ganze ist also erst ein paar Tage alt, soviel auch zum Thema Welpenschutz.

Der Terrier war ein Rüde.

LG

Jasmin

PS: paßt auch zum Thema heir: Leinenlos die Zweite... ;)

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