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Hundeforum Der Hund
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Traurige Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich zu verabschieden?

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Hallo Leute !

Hätte heute mal eine traurige Frage an Euch:

Meine Shih Tzu-Dame ist inzwischen 15 jahre alt und hat mit den Bandscheiben große Probleme, aber für eine Operation ist sie schon zu alt.

Spazieren gehen will sie gar nicht mehr, muß sie schon die Stiegen runtertragen und ihr ist dauernd kalt. Denke manche Tage hat sie auch Schmerzen, aber dazwischen gibt es wieder Tage, da läuft sie sogar ein paar Schritte.

Appetit hat sie, also fressen tut sie, aber es ist ihr Zustand ein ewiges Auf und Ab.

Überlege, ob es jetzt Zeit für den Abschied wäre, der mir sehr schwer fällt. Seit ihrer 8 Lebenswoche ist sie unser Begleiter und 15 Jahre sind eine lange Zeit.

Der Tierarzt meint, Whoopies Zustand wird sicher nicht mehr besser, es ist meine Entscheidung.

Weiß nicht was ich tun soll.

Einerseits will ich, daß sie noch bei uns bleibt, andererseits will ich ihr Leben nicht zur Qual werden lassen.

Sie hat durch ihren Bandscheibenvorfall einen komplett runden Rücken, als wäre sie buckelig und immer wieder springen die Hinterbeine aus den Pfannen, obwohl sie immer zart und nie übergewichtig war.

Wie ist Eure Meinung dazu ? Bin ich egoistisch, wenn ich sie nicht gehen lassen will, oder soll ich noch warten bis die großen Schmerzen kommen und dann vorgehen ?

Bin ratlos

LG

Regina

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Das ist eine sehr schwierige Frage! :(

Wenn ich merken würde, dass der Hund grosse Schmerzen hat, würde ich ihn erlösen, auf der anderen Seite drängt sich die Frage auf, welches Recht wir Menschen haben, über Leben oder Tod eines Tieres zu entscheiden!

Vielleicht ist es auch egoistisches Denken, den Hund so lange wie möglich bei uns zu lassen, immerhin hat er uns sein ganzes Leben begleitet.

Ich denke mal, dass muss man von der Situation und dem gesundheitlichen Zustand des Hundes abhängig machen.

Wenn er sich nur noch quält und es eigentlich kein lebenswertes Leben mehr ist, würde ich dem Ganzen schon ein Ende bereiten wollen.

Aber das ist immer eine sehr schwere Entscheidung und im Moment schiebe ich diesen Gedanken bei uns auch noch ganz weit weg, da Boomer mit seinen 10 Jahren eigentlich noch topfit ist.

Vor fünf Jahren musste ich meine damals gerade mal 7 Jahre alte Katze einschläfern lassen, da sie Rattengift gefressen hatte und der Tierarzt meinte, dass sie sich nur noch quält.

An deiner Stelle würde ich vielleicht noch mal mit dem Tierarzt sprechen, wie er den Gesundheitszustand beurteilt.

Es ist vielleicht feige, aber so kann man die Entscheidung ein wenig auf den Tierarzt schieben!?!

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Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist, Abschied zu

nehmen von Menschen,Tieren, Gewohnheiten, sich selbst.

Irgendwann plötzlich heißt es damit umgehen, ihn aus-

halten, annehmen, diesen Abschied, diesen Schmerz des

Sterbens, dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.

Und keine Worte der Welt können einem den Schmerz nehem, aber sie können helfen zu verstehen...

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Den Zeitpunkt des Abschiedes zu bestimmen, ist immer die schwerste und schwierigste Entscheidung.

Aber es ist auch gut, dass wir das entscheiden können, damit unsere Hunde am Ende nicht unnötig leiden müssen. Denke immer daran, dass nur die Hinterbliebenen Schmerz, Trauer und Verlust empfinden.

Ich glaube, dass die Tiere uns schon ein Zeichen geben, indem sie keine Lebensfreude und Lebenswillen mehr zeigen oder noch andere Krankheiten hinzubekommen (z.B. Krebs). Sie geben dann auf.

Was glaubst du, hat dein Hund noch diese Lebensfreude und Lebenswillen? Kämpft sie noch?

Wenn du beides mit nein beantwortest, ist das die Antwort.

Mein Rüde, 10, ist vom Bewegungsapparat her völlig kaputt. Im Winter ist es besonders schlimm, aber bisher rappelt er sich im Sommer immer wieder hoch. Letzten Winter dachte ich auch schon an Abschied, dann aber hat er einen super Sommer gehabt. Ich weiß, dass er Schmerzen hat, aber er steckt sie gut weg, hat noch seinen Spaß, ist immer gut gelaunt. Und wir haben auch noch Behandlungsmöglichkeiten.

Schmerzmittel verträgt er nicht und sind auch nicht gut, weil er es sonst übertreibt. Das hält die Hüfte nicht aus und er bekommt dann auch so was wie Hexenschüsse.

Ich frage meinen Tierarzt sehr oft, wie stark seine Schmerzen sind, mache mir viel Gedanken. Der Tierarzt kennt ihn von klein auf, sagte bisher immer, Jay sei noch lange kein Kandidat zum Einschläfern. Ich bin mir sicher, dass mein Tierarzt keine Rücksicht auf mich nimmt und mir daher die Wahrheit sagt. Das finde ich auch ganz wichtig.

15 Jahre ist aber auch wirklich ein hohes Alter, aber kleine Hunde werden ja auch älter wie große.

Wenn deine Hündin nicht so starke Schmerzen hat, dass es wirklich eine Quälerei ist, rate ich dir, den Frühjahr abzuwarten. Wenn es dann nicht besser geworden ist, hast du die Antwort. Dies ist aber ein Rat, der deine Psyche berücksichtigt, da ich den Gesundheitsstand deiner Hündin nicht beurteilen kann.

Ich wünsche dir viel Mut und Stärke für die Entscheidung.

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Danke mal für Eure Antworten !

Ob sie noch Lebensfreude und Willen hat, ist schwer zu beurteilen, weil sie fast den ganzen Tag auf einer Heitzmatte schläft, zum Gassigehen trage ich sie runter. Sie kommt gerade noch zur Fütterung raus.

Begrüßungen oder Freude zeigt sie kaum mehr und das kalte, nasse Wetter macht ihr sehr zu schaffen.

Denke auch darüber nach, das Frühjahr ab zu warten, ob dann eine Besserung eintritt, vor Allem, weil sie ja noch brav, zwar sehr,sehr langsam, frißt.

Als ich vor einigen Jahren unsere 18jährige Katze einschläfern lassen mußte, zeigte sie mir es ganz deutlich: sie hörte ganz einfach zu fressen auf.

Mußte im Laufe meines Lebens schon öfter einen Hund oder Katze verabschieden und es ist immer so schwer diesen Weg zu gehen, aber das wißt Ihr ja auch Alle.

Sie tut mir halt so leid, wenn sie mit ihrem runden Rücken, wie ein U-Hakerl vor mir steht und bei jedem Schritt die Hüften verdreht, es bricht mir das Herz.

Andererseits, so lange sie noch keine starken Schmerzen hat.......

Es ist jedes Mal so eine schwere Entscheidung.

LG

Regina

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Das ist mit Sicherheit eine der schwersten Entscheidungen überhaupt! Alte Hunde schlafen meistens extrem viel, das ist noch kein Indiz. Aber wenn dein Hund kaum noch Freude zeigt, ist das ein Alarmzeichen. Wahrscheinlich sind dann die Schmerzen schon recht groß oder der Lebenswille bereits sehr geschwächt. Möglich ist aber auch, dass die Schäden an der Wirbelsäule z.B. ein Wedeln verhindern, und du interpretierst es nur als mangelnde Reaktion.

Verträgt dein Hund keine Schmerzmittel? Ich würde z.B. Rimadyl geben oder homöopathisch z.B. mit Rheuma-Heel oder Traumeel behandeln. Wenn du dann immer noch das Gefühl hast, dass keine Lebensfreude zurückkehrt, würde ich schweren Herzens Abschied nehmen...

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Das ist in der Tat eine schwere Frage, ich stand schon 2x vor der Entscheidung. Und Wessi wird im Mai auch schon 12 Jahre alt.

Wenn ich Deine Schilderung so lese, bin ich versucht zu sagen: Lass Deinen Hund gehen.

Letztlich kann man das aber aus der Entfernung nicht sagen und die Entscheidung bleibt bei Dir.

Ich persönlich kann es eher verantworten, ein paar Tage zu früh zum Tierarzt zu gehen als den Hund leiden zu lassen.

Wie stark die Schmerzen unserer Tiere genau sind, wissen wir leider nie.

Ich wünsche Dir so oder so viel Kraft!

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Abschied zu nehmen ist so schwer! Aber die Tiere haben das Glück von ihrem Leid erlöst werden zu können! Für mich steht fest, bei mir muss kein Tier mit Schmerzen leben!!! Auch wenn es mir das Herz bricht!!!

Mit welchem Recht entscheiden wir ob es lebt oder nicht? Ist es zum Beispiel in Gottes Sinne, uns über allem hinweg zu setzen und jemanden über JAHRE KÜNSTLICH am Leben zu lassen?

Vielleicht merkt deine Hündin deine Trauer und will deshalb nicht gehen! Gib ihr das Gefühl das du sie los lässt! Dann kann sie entscheiden, ob sie den Weg über die Regenbogenbrücke gehen will!!! Denn gerade bei Tieren, habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass sie nur noch für ihre Besitzer am Leben bleiben!!! Lass sie gehen!

Bei lieben Gott geht es ihr gut!!!

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Es ist wirklich traurig und ich mag mir gar keine Vorstellungen machen, denn dann schießen mir die Tränen in die Augen. Ich habe schon einen Hund verlorben, mit dem ich aufgewachsen bin. Er ist sage und schreibe 21 Jahre alt geworden. Es war die schwierigste Entscheidung die wir je treffen mussten aber er konnte nicht einmal mehr ohne Schmerzen liegen.

So wie du es beschreibst wartet sie fast nur noch erlöst zu werden und macht nur noch das Nötigste. Es ist schlimm aber ich glaube sie möchte gehen. Sieh ihr in die Augen und du wirst vielleicht erkennen was das Richtige ist. Sie sollte sich nur nicht zu lange quälen, nur weil wir Menschen uns vor unserem eigenen Schmerz fürchten. Aber überstürze auch keine Entscheidung.

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@Lydi

Du kannst doch sowas nicht schreiben, machst mich ganz ganz traurig. Es ist soooo schwer daran auch nur zu denken.

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