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Hundeforum Der Hund
archiv-master

Traurige Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich zu verabschieden?

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Kinder so geht es mir seit 2 monaten.

mein trost sind meine anderen 3 wauzis, aber die entscheidung ist halt soooooo schwer.

15 jahre hat whoopie zu unserer familie gehört, brauche hier niemanden erzählen, was das heißt.

das mit dem in die augen schauen, ist so ne sache, weil sie sieht schon sehr schlecht , sie hat den grauen star und hören tut sie auch fast nix mehr. es ist ein drama.

der tierarzt meint, es ist meine entscheidung, weil sie ist ganz einfach alt und da reduziert sich sowohl der mensch, als auch das tier.

danke aber für euer verständnis, weil außer meinem mann und meiner tochter kann ich mit niemanden darüber reden, wie sehr diese entscheidung an mir nagt.

lg

regina

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Ja ich weiss, viele Menschen verstehen es nicht wie schlimm es ist ein geliebtes Tier zu verlieren. Aber sie sind immer treu und ehrlich zu einem und haben auch Trauer verdient...und Liebe, denn diese geben sie uns jeden Tag, ohne wenn und aber.

So lang schon...ich glaube du weisst am besten, was für sie das beste ist...du kennst sie, du lebst mit ihr und du liebst sie und sie dich.

Trotz dem Star, sie sieht dich mit ihrem Herzen.

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Hallo!

Das ist ein sehr schwere Frage. Ich habe letztes Jahr auch schon darüber nachgedacht, denn es ging der Charly nicht gut. Aber sie hat sich Gott sei dank wieder super erholt.

So wie du deine Situation schilderst, habe ich das Gefühl, dass es deinem Hund schon ziemlich schlecht geht.

Warte aber mal ab, wie es im Frühling ist. Vielleicht erholt sie sich ein wenig.

Ich würde aber auch nochmal mit dem Tierarzt reden.

Ich habe vor einiger Zeit erst ein Buch gelesen, dort wurde auch diese Frage gestellt. Es gibt zwei Antworten:

1. Lasse deinen Hund gehen, wenn du das Gefühl hast, dass er sehr starke Schmerzen hat.

2. Abwarten wie der Hund sich entwickelt und warten ob er sich selber erlöst.

Aber letztlich musst du und deine Familie ganz alleine entscheiden, wann der Zeitpunkt richtig ist.

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Mein Bruder hatte eine 16,5 Jahre alte Dalmatiner Mischlingshündin, die ihn ja fast sein halbes Leben begleitet hatte. er hatte sich geschworen, solange sie frißt und alleine aufstehen kann bei sich zu behalten.

Tinka hatte seit einem Jahr ihre Ausscheidungen nicht mehr unter Kontrolle, fraß täglich eine 800g Dose Hufu, hat davon aber nichts mehr verwertet und nahm immer mehr ab. Sie war hochgradig demenz . Mein Bruder fand das alles noch ok. Seine Lebenspartnerin schon lange nicht mehr. Der Tag, an dem Tinka starb, wird immer in meinem Gedächnis bleiben. Es war der Geburtstag unserer Mutter, da die Fahrt über 500km war , blieb die Lebenspartnerin meines Bruders mit den Hunden in Karlsruhe. Abends rief sie meinen Bruder an, dass Tinka seit 1 Stunde im Kreis rennt , was sie machen soll. Ihre Herztabletten hatten die 2 schon abgesetzt. Mein Bruder wollte, dass sie Beruhigungstropfen bekommt. Tinka rannte trotzdem noch eine Stunde im Kreis und brach dann zusammen. Dann ist die Karin mit ihr zum Tierarzt gefahren (fast Mitternacht) und hat sie endlich erlöst. Der Tierarzt sagte, dass sie schon mehr tod als lebendig gewesen wäre. Ich weiß, wieviel meinem Bruder dieser Hund bedeutet hat, aber das fand ich ging schon fast zu weit.

Ich habe mir geschworen, meine Hunde nicht leiden zu lassen. Ich hoffe, dass ich nicht auch zu sehr klammere aber in Eurem Fall würde ich nur beobachten, wenn der Hund keine Schmerzen hat, behaltet sie noch bei Euch. Natürlich tut ihr viel weh, aber wie geht sie damit um ? Schaut ihr in die Augen und versucht festzustellen, was sie Euch sagen will und entscheidet erst dann.Ich bin sicher, Ihr werdet das richtige tun!

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Der Hund deines Bruder hat bestimmt ein Schlaganfall erlitten hat unser Hund (tot) auch gehabt zwei stück.

Unser Dackel hatt seit einen Monat nur noch brot bei sich behalten und konnte sich nur noch in eine Richtung drehen links kannte sie nicht mehr. Ihre Nieren haben versagt das ist auf ihren Magen geschlagen und sie erbrach sich zum Schluss nur noch nichts blieb mehr drin und war dünn geworden.

Ich habe bei ihr auch gehofft das sie von selbst einschläfert leider hat sie uns den gefallen gemacht .

Am 1.9.2004 sagt meine Mutter jetzt kann sie sie gehen lassen und sie will nicht mehr wir erlösen sie. Ich bin jetzt fast 2 Jahre froh das wir erlöst haben den es wäre kein Leben mehr gewesen sie ist 3 Tage vorher noch 16 jahre alt gewurden .

Liebste Grüße

Femke

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@ Femke: Das ist schon gut möglich.

Was mir aber auch Sorgen macht, mein Bruder kann schlecht damit umgehen, dass er nicht dabei war um Abschied zu nehmen. Das stell ich mir auch schlimm vor.

Hatte übrigens mal ein Häschen, das einen Schlaganfall 2 Jahre überlebt hatte. Dann kam leider der 3. Wir waren zu spät zu Hause.

Ja, das ist hier wirklich ein gaaaaanz trauriges Thema, aber es gehört leider auch mit dazu. Muß oft an den Film "Highlander " denken, man sieht wie die Hunde altern und hat angst bis zum geht nicht mehr vor diesem Tag. Trotzdem ist er dann ganz plötzlich da.

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Dem kann ich mich nur anschliessen, schau ihr in die Augen!!!

Meine 13jährige Huskyhündin habe ich letztes Jahr Gründonnerstag einschläfern lassen. Sie hatte bis dahin immer sehr viel "Leben" in ihren Augen. An diesem Tag wollte und konnte (die Beine versagten) sie schon morgens nicht mehr von ihrer Decke aufstehe, kein Leckerchen konnte sie locken und ihre Augen schauten traurig, dunkel und wissend, einfach ganz anders als sonst. In der freien Natur hätte sie sich selbst zum Sterben irgendwohin gelegt. Eine Freundin berichtete mir von derselben Erfahrung, an den Augen kannst du es erkennen.

LG von Susanne

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Bei uns dreht es sich ja auch schon längere Zeit um dieses Thema. Ich habe mich vor ca. fünf oder sechs Wochen dazu entschlossen die Tabletten von Lienchen abzusetzen. Bisher geht es ihr so wie vorher auch, sie hatte ein- oder zweimal Nasenbluten, aber solange sie noch gerne frisst bleibt sie bei mir.

Ich schätze ich muss demnächst den letzten Weg mit ihr gehen, es sieht nicht so aus als ob sie es von alleine schaffen würde...

Ich komme mir zwar schrecklich vor, aber jedesmal wenn ich nachts wach werde stehe ich auf und schaue nach ob sie noch atmet, jedesmal wenn ich nach Hause komme schaue ich zuerst nach ob sie noch lebt. Ich fühle mich wirklich furchtbar, aber ich hoffe sogar dass sie bald stirbt, weil ich absolute Angst vor dem Tag habe an dem ich mir eingestehen muss dass es für sie der letzte sein wird!!!

Ich finde es absolut grausam dass ich entscheiden soll ob es nun Zeit ist zu gehen oder nicht. Ich verabschiede mich jeden Abend von ihr als wenn es das letze Mal ist dass wir uns in die Augen schauen und jedesmal habe ich das Gefühl sie weiß genau was ich denke...ich habe sogar das Gefühl dass sie das Gleich denkt...

Viele Grüße

Carmen

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Ach nee, wie traurig !

Meine Mädels sind ja noch ganz jung und stammen aus verantwortungsvoller Zucht, aber trotzdem können sie überfahren werden, (werden nur in sicherem Gebiet abgeleint, aber auch da gibt es Fahrradraudis und das würde beim Havi reichen) oder sie könnten Gift fressen oder wie ich letztens gehört habe vom Aufzug strangoliert werden. Die Leine hatte sich eingeklemmt. Oder eine Borreliose.

Ich wünsche mir ganz doll, dass sie so alt werden, dass es ok ist, sie gehen zu lassen.

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@Lydi

Du kannst doch sowas nicht schreiben, machst mich ganz ganz traurig. Es ist soooo schwer daran auch nur zu denken.

Doch ich kann! Ich habe in meinem Leben schon so manchen mir liebgewordenes Tier und auch Menschen verloren!

Meine beste Freundin hatte als wir in der 9 Klasse waren mit ihrem damaligen Freund einen schweren Autounfall und lag eine Woche im Koma! Als sie wieder aufwachte, hat sie mir erzählt wo sie während der Zeit im Koma war! Als ihre Schwester 1 Jahr später bei einem Autounfall starb (ihre Schwester war 26), hat Nicole als einzige nicht geweint. Vom Pastor darauf angesprochen, sagte sie: " Ich weiß, dass es ihr da wo sie jetzt ist sehr gut geht! Ich war schon einmal dort!"

Nun frage ich Euch, haben wir das Recht aus Egoismus, die Menschen und Tiere die wir meinen zu Lieben, unter Schmerzen am Leben zu erhalten?!

Meine Stute hatte vor einem Jahr starke Schmerzen in der Schulter und ging auf drei Beinen, für ein sonst sehr aktives Pferd die Hölle! Ich habe nächtelang geweint! Aber zum Tierarzt habe ich gesagt, sollte er keine Chance mehr sehen sie ohne starke Schmerzmittel Schmerzfrei zu bekommen, so würde ich sie gehen lassen! Und das wäre für mich die Hölle! Denn ein Tier was ca. 600kg wiegt kann man nicht so einfach im Garten vergraben! Da steht ein sehr grausamer Weg bevor! :(:heul:

Zum Glück konnte eine Ostheopathin ihr helfen!!!

Ich war bei allen meinen Tieren bis zum Schluss an ihren Seiten! Denn das bin ich ihnen Schuldig!!!

Möchtet ihr unter starken Schmerzen leben? Jeden Tag?

Bei uns im Ort ist eine alte Frau, deren Mann ist vor zwei Jahren an Krebs gestorben! Seit dem Tag war ihr Hund ihr ein und alles! Dieser war auch sehr alt und krank! Zum Schluss hat er die komplette Wohnung inklusive seines Schlafplatzes voll gemacht! Er konnte nicht mehr Laufen und nicht mehr richtig fressen! Ein Bild des Jammers! Doch alle Gespräche mit ihr, den Hund gehen zu lassen, waren ohne erfolg! Sie wollte nicht alleine sein! Sie konnte selber nicht mehr richtig für sich sorgen, wollte aber nicht in ein Heim! Was sollte dann aus Aiko werden? Nach einem Jahr voller Qual, ist er dann eingeschlafen! Er konnte nicht mehr! Aber das Jahr war sehr schlimm für ihn! Jeder Hundebesitzer weiß, was es für einen Hund bedeutet, wenn er seine Geschäfte nicht mehr Kontrollieren kann und in seinem eigenen Dreck liegen muss!!!

Ich liebe meine Tiere wirklich sehr! Und weiß, dass ich mich irgendwann verabschieden muss! Sicher bricht für mich dann eine Welt zusammen, aber trotzdem braucht sich keines meiner Tiere zu quälen! Vorraussetzung ist natürlich, dass ich alle Möglichkeiten der Hilfe ausgeschöpft habe!

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