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Mark

Ich brauche einen Rat von euch ... bitte!

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Hallo!

Wir haben hier unserem Bereich zum Glück sehr nette Jäger! Die auch bei Hunden die wildern, erst dreimal Wahrungen aussprechen und dann den letzten Schritt tätigen!

Da wo meine Pferde stehen, ist es schon wieder anders. Da maulen die Jäger schon, wenn der Hund ohne Leine bei Pferd geht! Nach dem ich ein paar Mal ohne Grund provoziert wurden bin, also mein Hund versucht wurde ins Auto zu locken und solche Scherze, habe ich mich an die Kreisjägerschaft gewendet, dort habe ich nach gewiesen, das ich mit meinem Hund extra einen Kurs bei der Jägerschaft abgelegt habe, und in die Grundregeln für ein wild-und Naturschonendes Verhalten in Feld und Flur eingewiesen wurden bin. Daraufhin wurde mir die schriftl. Erlaubnis des Vorstandes erteilt, dass ich Amba bei Pferd ohne Leine im Wald führen darf, wobei ich für eventuelle Schäden haften muss! Aber jeder der seinen Hund ohne Leine laufen lässt, sollte sich der Gefahr bewusst sein und mit den Folgen rechnen!

Der besagte Jäger, bekam eine Kopie des Schreibens und eine Verwarnung!!! Somit wärst du auf der sicheren Seite, denn dann hast Du den Kreisjägerverband auf deiner Seite!!!

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Hallo Mark,

das ist ja echt Horror!

Hast du in deinem Bekanntenkreis evtl.einen Polizisten bzw. Rechtsanwalt ?

Wenn nicht,würde ich mich rechtlich unbedingt schlau machen!

Da dieser Jäger in seinem Ego unheimlich gekränkt ist,wird er auf deine warmen Worte nicht mehr reagieren.

Und je ruhiger du bleibst,umso mehr wird der gute Mann ausrasten,der kommt nicht mit deiner Art klar!

Wenn du ihn warscheinlich auch einmal schreiend zur Sau machst,entweder wird er sprachlos sein oder auf dich losgehen(hab bitte Zeugen dabei)!

Hast du eine Videokamera?

Das nächste aufeinandertreffen nimm doch mal auf Video auf,ich schwöre dir der dreht durch!

Ansonsten wünsche ich dir und deiner Freundin viele gute Nerven,fasst den Mann aber niemals an!

Gruß

Birgit

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Beim Lesen geht mir schon die Hutschnur hoch! :[

Zum Glück gibt es bei uns nur nette Jäger, die auch zu einem Gespräch bereit sind und auf gar keinen Fall direkt einen Hund abknallen.

Aber zu deinem Fall:

1. Ich würde ausweichen, auch Jäger haben meist feste Zeiten, zu denen sie im Forst sind. Aus meiner Reiterzeit weiß ich noch, dass auch die Plätze, an denen die Jäger auftauchen, gut einzuschätzen sind.

2. Im Wald leine ich Hunde grundsätzlich an.

3. Ich würde nie alleine gehen (schon gar nicht als Frau), hätte ein Diktiergerät für Sprachaufnahmen und ein Pfefferspray in der Tasche. Eine Freundin geht sogar mit einem kleinen Elektroschocker raus, weil sie persönlich schon angegriffen wurde. Sprachaufnahmen sind nicht legal ohne Wissen des Gegenübers, aber so kann man sich später genauer an den Wortlaut erinnern.

4. Ich würde mich bei der Unteren Jagdaufsichtsbehörde erkundigen, wie du dich in diesem Fall verhalten solltest. Vor allen Dingen würde ich die Drohungen bekannt machen. Bei manchen zählt nur Schriftliches!

5. Sollte das Verhalten des Jägers von der Aufsichtsbehörde gedeckt werden, wäre ich sofort beim Anwalt.

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Ich bin auch ein Mensch, der sich nicht gerne etwas gefallen läßt und sehr schnell sein Recht einfordert. Denn ich bin anderen Menschen sehr tolerant gegenüber, aber erwarte auch von anderen, dass sie sich anständig benehmen!

Früher hätte ich auch gleich meinen Rechtschutz eingeschaltet, aber das bringt sicher nur verhärtung auf beiden Seiten. Versuche es echt mal mit der Jägerschaft! Wenn Du im Restaurant von einem Kellner blöde angemacht wirst, dann gehst Du auch erst einmal zu seinem CHef und nicht gleich vor Gericht, oder?

Ein weiterer Vorteil ist, dass du somit jemanden aus diesen Kreisen auf deine Seite bekommst! Wenn das nicht funktioniert, dannkannst Du du immer noch den ganz harten Weg einschlagen! Da die Jäger im allgemeinen nicht den besten Ruf haben, glaube ich aber dass der Vorstand dir weiterhilft. Wir Reiter haben so oft ärger mit den Jägern und Bauern. Bei letzteren hilft ausser Anwalt gar nichts. Leider sind viele Waldwege privat und deshalb mußte ich lernen häufiger mal im Stillen bis 10 zu zählen!

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Hallo Mark,

da bist Du wahrlich in keine angenehme Situation gerutscht. So wie Du es schilderst ist gar keine Basis für ein Gespräch mehr vorhanden - vorausgesetzt es war je eine da.

Meine Erfahrungen bisher mit Anwälten beschränken sich darauf, dass entweder nicht genügend Beweise vorliegen oder ein Vergleich etc. erwirkt wurde. Zur Bereinigung der Situation trägt dies allerdings in keinster Weise bei. Die Fronten werden nur noch verstärkt!

Ich bin auch nicht für Gewalt, aber in solchen Fällen halte ich es genau wie Anita und Heiko, denn das ist mit Sicherheit das kleinere Übel und die Situation erledigt sich dann meist von selbst, da der Hund nicht mehr kommt.

Ansonsten kann ich dir nur raten gehe derzeit nicht im dunkeln (ich weiß es ist nicht einfach im Moment), damit Du den Hund siehst oder versuche eine Konfrontation zu vermeiden.

Du hast geschrieben, das Du nicht einsiehst extra irgendwohin zu fahren, aber ist das nicht genauso stur?

Ich möchte Dir jetzt damit nicht zu nahe treten, aber hier bekommt ihr keine Ruhe herein. - Das sagst Du selbst.

Besser wird das über den Rechrtsweg auch nicht, das sollte Euch bewusst sein, wenn ihr den Weg wählt.

LG

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Hallo Melanie,

man kann schon etwas unternehmen, dass sehr unangenehm für ihn wird. Der Entzug des Jagdscheins, zudem eine Anzeige wegen angedrohter Nötigung bzw. Androhung eines Verbrechens. Zeugen sind vorhanden. Strafrahmen: Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren.

Wenn ich es wollte, dann wäre der Jagdschein sofort weg. Denn im Jagdrecht gibt es eine sog. "Zuverlässigkeit", die im hier vorliegenden Fall nicht mehr gegeben ist.

Zu deiner anderen Einschätzung: Ich denke nicht, dass es stur von mir ist weiterhin im Wald spazieren zu gehen. Ich habe mich redlich bemüht eine Lösung für den Ärger zu finden. An Abmachungen hält sich der Jäger nicht. Mehr kann ich nicht tun - denn noch einmal: Das Recht darf dem Unrecht nicht weichen.

Es kann nicht sein, dass man offensiv bedroht wird. So etwas ist nicht akzeptabel. Meine Entscheidung ist gefallen: Ich werde der Sache ein Ende bereiten.

Aber vielen Dank für eure Überlegungen. So ein Jäger hat jegliches Recht auf das "Jagen" verloren. Er ist eine Gefahr für alle und daher denkbar ungeeignet Schusswaffen zu besitzen.

Viele liebe Grüße

Mark

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Hallo Mark,

natürlich kann hier ein gerichtlicher Erfolg gut möglich sein und Du hast ja schon geschrieben, das die Entscheidung gefallen ist.

Was ich aber meinte ist, dass der Mann aber noch immer der gleiche bleibt und warscheinlich auch weiterhin mit seinem Hund den Wald besuchen wird.

Er ist schon jetzt cholerisch und unberechenbar, aber wie wird er erst dann reagieren?

Du wirst dich ja vielleicht noch wehren können, deine Freundin auch?

Darauf bezogen war mein Kommentar "Besser wird das über den Rechtsweg auch nicht".

Ich wünsche Euch die nötige Kraft und natürlich auch Erfolg um diese Situation durchzustehen und zu beenden.

LG

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Hallo Mark!

In so eine Situation bin ich Gott sei Dank noch nie gekommen. Unsere Förster sind aber auch nicht die nettesten.

Ich würde in deiner Situation versuchen dem Jäger aus dem Weg zu gehen.

Ich kann dich gut verstehen, dass du jetzt rechtliche Wege gehen willst. Ich hätte aber auch angst, dass der Jäger danach noch aggressiver wird/ist.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei und hoffe, dass der Jäger vielleicht doch einsichtig wird.

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Hi Mark,

ich bin absolut geschockt und entsetzt. Dass so ein Mensch sich Jäger nennen darf ist doch wohl ein Witz.

Aber: Er hat leider den längeren Arm. Wenn Du ihn anzeigst, kann es wirklich passieren, dass er vor Wut auf der Lauer liegt und Deine Hunde erschießt. Ich fürchte, jedes Gericht würde ihm als "Uniformträger" mehr glauben als Euch. Kann mir gut vorstellen, dass er behauptet sie hätten gewildert. Vielleicht tut er ihnen aber auch auf die "Wurst/Rasierklingen Art" was an, und ist es dann natürlich nicht gewesen.

Mein Vater ging auf die Jagd und ich kann Dir sagen, da waren einige dabei im Verein , die waren total durchgeknallt. Waffennarren hoch 3 . Aber wir haben auch einen Förster hier, mit einem nicht sozialisierten Weimaraner (der sieht auch noch traumhaft aus, der Hund) , den kann man nicht kompetent nennen.

So sauer Du bist, so sehr ich Deine Wut durch die Ungerechtigkeit auch verstehe, aber ich würd auch nichts machen. Wenn Deiner Freundin oder den Hunden was passiert, würdest Du Dir immer Vorwürfe machen. Und mehr Entgegenkommen als Du gezeigt hast, kann man nicht anbieten. Ist halt ein Ar..., dieser Typ!

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Hallo Mark,

das Schlimmste an Menschen ist der NEID, und ich glaube, daß Du es genau damit auch zu tun hast. Deine Hunde sind in seinen Augen genau das, was er durch sein unbeherrschtes Wesen und seinen minderbemittelten Verstand nie haben wird. Darauf konzentriert sich sein Hass. Mit einer Maßnahme, die ganz oben ansetzt, wirst Du Genugtuung kriegen, aber es wird nicht aufhören. Ich denke wie Deine Freundin und hätte Angst vor Rache wie bei Angela mit der Wurst oder anderen schrecklichen Dingen.

Die Idee, die Jägerschaft auf Deine Seite zubringen, ohne den anderen offen anzugreifen, finde ich gar nicht schlecht... subtil und intelligent!

Oft hilt bei solchen kleinen Geistern auch nur ein Brief vom Anwalt. Erst mal in die Luft schießen.

Dein Argumtent, daß das Recht nicht dem Unrecht weichen sollte, kann ich voll und ganz unterstützen, speziell, wenn man zu der Sorte Mensch gehört, die dafür sorgen, daß ihre Hunde keinen Schaden anrichten. Trotzdem würde ich dieses Recht nicht auf Biegen und Brechen durchsetzen, aus Angst um die Tiere und Familie.

Ich wünsche Dir ein glückliches Händchen in der Wahl der Mittel und viel Erfolg!

Ein Frohes Neues Jahr an dieser Stelle auch noch!

Anja und Sherlock

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