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Hundeforum Der Hund
gast

Wie verhalten, wenn ein unangeleinter Hund auf einen zukommt?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich habe gerade Mark seinen Beitrag gelesen, mit dem nicht hörenden, frei laufendem Deutsch Drahthaar.

Dabei stellte sich mir mal wieder die Frage, was man denn am besten macht, wenn ein unangeleinter Hund auf mich und meinen angeleinten Hund zukommt.

Ich hatte solche Situationen schon des Öfteren und komme mir immer völlig hilflos vor und so stehe ich dann auch da (angespannt). Sei es, dass der Hund ein Streuner (ausgebüxt) war oder Herrchen/Frauchen sie nicht zurückrufen können. Das einzige, was ich weiß ist, dass ich die Leine loslassen soll. Aber leider habe ich so auch noch nie reagiert. Wahrscheinlich hatte ich immer die Hoffnung, dass der andere doch noch hört oder verschwindet, bevor er bei Shelly ist. (was auch meistens der Fall war)

Das größte Problem habe ich damit, dass WENN es zu einer Beißerei, immer ich die Blöde bin. Shelly könnte verletzt sein, ich könnte beschuldigt werden, Schuld daran zu haben oder vielleicht noch ne Anzeige bekomme, weil ich den anderen Hund "angefaßt" habe. Und da Shelly bereits einmal auffällig war und dem Ordnungsamt gemeldet wurde, habe ich Angst, dass die anderen auch noch damit durchkommen würden, wenn wir alleine sind (Aussage gegen Aussage).

Ich habe nicht wirklich Lust jedesmal Pfefferspray oder sonstwas mitzunehmen (habe ich auch gar nicht).

Bis jetzt ist immer alles gut ausgegangen, weil Shelly eigentlich sehr gut sozialisiert ist. Aber man weiß ja nie... vor allem nicht, wie es mit dem anderen Hund aussieht.

Habt ihr Ideen oder Tipps?

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Hallo!

Ein leidiges Thema. Bei mir ist es immer das Gleiche Ritual:

Kommt freilaufender Hund, lege ich meine ins Platz oder leine Sie an. Rufe dann einmal: Rufen Sie ihren Hund zurück, meine haben Zwingerhusten (Flöhe.. ect)!

Hat den Vorteil, dass man darauf nicht ein: Der will nur spielen erntet, und der Hundehalter einem sogar dankbar ist wenn man seinen nicht hörenden Hund energisch wegscheucht.

Ich vertreibe prinzipiell diese Hunde. Meine Hunde wissen das und verlassen sich auf mich.

Für die die das Vorgehen bedenklich finden:

Es gibt mit Abstand keinen schlimmeren Vertrauensverlust mit allen seinen Konsequenzen, als wenn der eigene Hund im "Schutzraum" seinen Menschen (Umkreis 5m) gebissen wird.

LG,

Karl

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Hallo Ricky!

Mir geht es oftmals auch so! Bei mir sind die Hund zwar nicht aggresiv, aber sie hören einfach nicht! Es sind meistes Yorkshire Terrier, kleine Pudel, oder andere kleine Rassen! Ich habe nichts gegen kleine Rassen, Nico auch nicht, er möchte eigentlich nur spielen, doch er spielt sehr sehr stürmich, ich kann ihn generell nur mit Hunden spielen lassen, die nicht arg viel kleiner sind als er selber, das er so stürmich ist! Er hüpft eben gerne hin zu Hunden und bellt sie an.... nun, lasse ich ihn dann doch mal los, weil diese Hunde schon vor uns rumtänzeln, darf ich mir gleichmal ein Anschiss anhören, wie agresiv mein Hund wäre! Super, nur das Problem entsteht nur dadurch, da ihre Hund nicht hören! Und die gehen auch immer zusammen spazieren, das sind dann gleich 3-4 so kleine Hund die vor Nico Nase rumtanzen!

Was würdet ihr da tun, loslassen würde ich ihn der Situation nur sehr ungerne, da wirklich was passieren könnte mit den kleinen und dann bin erstrecht ich die Dumme!

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Rufen Sie ihren Hund zurück, meine haben Zwingerhusten (Flöhe.. ect)!

:D Das finde ich klasse! Muss ich mir unbedingt merken!

Dumm nur, wenn kein Besitzer in Sicht ist! Ich verhalte mich da nicht immer gleich. Sollte ein Ausweichen oder Verscheuchen nicht möglich sein, halte ich meine Hunde angeleint bei mir, und warte ab, wie es sich entwickelt. Falls es zu Drohgebärden kommt, leine ich sofort ab.

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(bearbeitet)

@Anita:

Ok, das klingt einleuchtend. Und der Tipp mit der ansteckenden Krankheit ist wirklich gut, den muss ich mir merken.

Und was mache ich bei streunenden Hunden. Klar, die kann ich ruhig "tatkräftig" verscheuchen, aber ich habe immer bedenken, dass mich jemand anderes sieht und ich als Tierquäler hingestellt werde, obwohl die gar nicht wissen, worum es geht. Klar kann es mir in dem Moment egal sein, weil es um MEINEN Hund und deren Sicherheit geht. Aber trotzdem... :Oo

Oder was, wenn der andere Hund sich trotzdem nicht verscheuchen läßt oder sogar mich beißt? Ich weiß (leider), dass Shelly in dem Fall auch auf den anderen Hund losgehen würde, weil sie mich beschützen will. :( Aber wie kann man dem vorbeugen.

Gibt es bestimmte Gestik/Mimik oder bestimmte Sachen, die bei JEDEM Hund ziehen???

@Crazy-Duo:

Ich habe Shelly immer angeleint. Bei dem Streuner, den ich meine, handelt es sich um einen Hund hier aus der Nachbarschaft. War letztens schon kurz davor, mal bei denen zu klingeln und sie freundlich darauf hinzuweisen, dass Shelly ihn das nächste Mal zerfleischt. (was sie natürlich nicht tun würde!!!) Das Problem bei ihm ist, dass er einen immer hinterherläuft. Das letzte Mal habe ich ihn ignoriert und bin mit Shelly schnurstracks weiter gegangen...

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Hallo!

@ Ricky: Sobald man anfängt sich darüber Gedanken zu machen, sollte man überlegen ob es der richtige Weg zu einen ist.

Habe es noch nie erlebt dass sich einer nicht verscheuchen liess, oder mir was entgegengebracht hätte. Das ist Einstellungssache.

Der eigenen Hund muss natürlich einen guten grundgehosam haben und liegen bleiben, wenn ich agiere. Da ich gerade dabei bin ihn zu schützen, kommt er auch nicht auf die Idee mich zu schützen.

Zu em Ableinen bei Drohgebärden: Es ist zwar richtig, das es abgeleint weniger zu Konflikten kommt als an der Leine. Aber: Habt ihr mal darüber nachgedacht was wir dabei dem Hund kommunizieren?

Erst tun wir garnichts, weil wir die Lage nicht also bedrohlich empfinden (das kommunizieren wir jedenfalls, sonst würden wir ja was tun), wird sie dann bedrohlich verlassen wir den Hund und lassen ihn mal machen.

mmmhhh...

Lg,

Karl

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Zu dem Ableinen bei Drohgebärden: Es ist zwar richtig, das es abgeleint weniger zu Konflikten kommt als an der Leine. Aber: Habt ihr mal darüber nachgedacht was wir dabei dem Hund kommunizieren?

Du hast schon Recht, aber überlege mal, wenn ich es nicht schaffe, den anderen Hund zu vertreiben bzw. abzuwehren und dieser zu nahe an uns heran kommt, haben meine Hunde doch dann keine Chance angebunden dem Angriff auszuweichen oder zu beschwichtigen. Soll ich es in Kauf nehmen, dass meine Hunde gebissen werden, weil ich nicht in der Lage bin, sie zu beschützen?

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@ Ricky

Ist der Streuner denn agressiv ? Oder reagiert deine Shelly negativ auf ihn?

Gruß

Katja

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Hallo,

da Tessa selten angeleint ist (mein Mann meinte im Weihnachtsurlaub: eigentlich können wir die Leine verkaufen. Keine Angst, mach ich nicht, denn manchmal nehm' ich sie an die Leine) - also ich mache es so, dass ich sie grundsätzlich zu mir rufe, egal, ob der andere Hund angeleint ist oder nicht. Sehe ich, dass der andere Hund nicht vom Besitzer zurückgerufen wird, lass ich Sie wieder "frei". Ist der andere Hund an der Leine und macht Theater laß ich Tessa auch mal neben mir sitz machen und warte, bis die vorbei gegangen sind oder gehe halt langsam weiter, um beide Hunde zu beobachten. Ich bin dann zwischen unserer und dem anderen Hund - quasi als Puffer/Mauer oder wie man das ausdrücken will.

Ist Tessa frei und die Situation kommt ihr mulmig vor, kommt sie eh zurück - so nach dem Motto "Hilfe beschütz mich" - dieses Verhalten hat sie selbst aufgebaut und wir sind zufrieden damit.

Streuner habe ich erst einen erlebt. Dem sind wir und andere Hundebesitzer öfter begegnet. Der war völlig abgemagert - hatte ein Halsband aber keine Marke, Adressanhänger oder ähnliches.

Der war Tessa (und mir) eines Tages bis nach Hause gefolgt - war ein Rüde - Tessa ist aber kastriert. Den habe ich dann bei uns in einen Schuppen gesperrt und wollte die Polizei rufen (Transport zum Tierheim), da der ja schon länger nicht nur uns aufgefallen war als Streuner. Der Bursche war aber so schlau und hatte die Tür selbst aufgemacht und war auf und davon. - Na dann - wir sind ihm dann nur noch 2x begegnet - kam dann aber nicht bis nach Hause mit - das hatte er sich wohl gemerkt.

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Hallo Creazy Duo!

"Soll ich es in Kauf nehmen, dass meine Hunde gebissen werden, weil ich nicht in der Lage bin, sie zu beschützen?"

Nein, natürlich nicht. Diese Situation sollte nur nicht allzuoft vorkommen.

Lg,

Karl

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      Quelle: https://www.polar-chat.de/hunde/topic/108908-sprache-der-hunde-auf-h%C3%BCndisch-kommunizieren/?page=4   Dann wurde es interessant: Auf einem schmalen Gehweg, links parkende Autos und rechts ein hoher Zaun, sahen wir etwa 80m vor uns drei Personen und einen kleinen Hund stehen und den Weg blockieren. Als wir 5m davor waren, fing diese Französische Bulldogge extrem an zu kläffen und röcheln. Mein Hund stand ganz cool und erstaunt da, was das für ein komisches Etwas war. Die haben dann doch beschämt den Gehweg verlassen...   Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Richard und sein Frauchen waren: die Dame vom Bürgeramt, die uns beim Veterinäramt wegen des Stachelhalsbandes denunziert hat und dass sie wieder stalken wollte, welches Halsband mein Hund nun trägt! Ich habe mich auf die Zunge gebissen. (Von einem der Profis habe ich ganz nebenbei gesagt bekommen: Gehen sie doch einfach weiter draußen, wo sie niemand kennt... ;)   )   Wie würdet Ihr Euch verhalten?   Einige Schritte weiter steht ein großer Müllcontainer einer öffentlichen Einrichtung und daneben eine bunte Plastiktasche mit einem plüschigen Hundebettchen. Mein Hund war rasend vor Freude...   Seit der Halsbandgeschichte trägt er ein buntes Halstuch über seinem Stoffhalsband, und wenn er aus der Huschu zurück ist, bekommt er ein glänzendes, breites, silbernes Metallhalsband, damit die Tierschutzclique möglichst viel zu glotzen hat. ;) Ein Spezialist sagte mir, dass zu keiner Zeit so viel wie heute angezeigt wurde. Vielleicht waren die Blockwartinnen bei den Nazis dagegen ein "Fliegenschiss"...   "Radler greifen zum Smartphone: Falschparker per App anzeigen?" https://www.n-tv.de/ratgeber/Falschparker-per-App-anzeigen-article17458111.html Dann brauchen wir auch eine App für Radler auf dem Gehweg. Aber mit den Grünen wird das wohl nichts...   Übrigens, die Sache losgetreten hat ein (neidischer?) Psycho mit seinem Smartphone, der die Dame vom Bürgeramt kennt...   (Ich habe in meinen Hinterkopf eine kleine Liste. Würde jemand, wenn er erfährt dass er Krebs hat, hinter solche offenen Rechnungen Häkchen setzen? Ich bin nicht nachtragend, aber...)        

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