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Hundeforum Der Hund
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Wie verhalten, wenn ein unangeleinter Hund auf einen zukommt?

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Eine Maßnahme, die in der Regel durchaus zu empfehlen ist: Eigenen Hund ableinen, schnell und wortlos entfernen und den anderen Besitzer ebenfalls darum bitten in die entgenegesetzte Richtung zu gehen.
Bewährt sich das auch wenn kein Besitzer weit und breit zu sehen ist?

Mir ist heut morgen nämlich so'n Ding passiert. Hund kam von einem Werkstattgelände angeprescht und mein Hund hat das nicht mal mitbekommen. :( War eine blöde Situation, weil wenn sich Debbie erschreckt reagiert ist auch sehr schnell über. Nicht aggressiv, aber sie ist hektisch. Um diese Situation zu vermeiden hab ich dann Debbie auf den nahenden Hund aufmerksam gemacht... Wenn ich Eure Zeilen so lese war das wohl völlig verkehrt, hm?

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@ Karl: Mich würde auch sehr ínteressieren, ob das mit dem Stellenwert des Sozialverhaltens der Hunde schon irgendwo erläutert wurde!

Bitte!

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Hallo Angiem!

Ne.. habe ich noch nicht..

Aber: Ganz doll versprochen, mache ich gaaaaaanz bald.

Vielleicht schaffe ich es heute abend.

Liebe Grüsse,

Anita

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Hallihallo!

Möchte Euch gern nochmal etwas fragen zu dem Punkt: Hundi anleinen und zügig weitergehen.

Wenn die Debbie einen Hund wahrnimmt der auf uns zugeprescht kommt, zeigt sie Beschwichtigungsgesten wie z.B. Hinsetzen, Blick abwenden usw. Wenn ich dann aber in so einer Situation zügig weiter gehe, unterbinde ich ja dieses Verhalten, oder? Ist das nicht irgendwie verkehrt???

Würd da gern mal Eure Meinung zu wissen. :)

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ein Hund, der auf meinen zuprescht, wird von mir ausgebremst, mit drohendem Stampfen und energischem AUS oder es fliegt die Wurfkette. Da machen eigentlich alle kehrt oder werden vorsichtig.

Ist es dann nur ein stürmischer, aber netter Hund, kann er vorsichtig Kontakt aufnehmen und dann lasse ich meine evtl. auch los. Ist es ein Stänkerer, verjage ich ihn.

Was die Besitzer dazu sagen, ist mir banane. Sollen sie ihren Hund unter KOntrolle halten und mich nicht belästigen.

Wenn mein Hund beschwichtigt, hat er kein Vertrauen darauf, dass ich ihm den Ärger vom Hals schaffen kann.

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@rosa: Das ist eine interessante Äußerung.

Wenn ich feste Hundegruppen beobachte, in denen es aber einen eindeutigen Anführer gibt, dann beschwichtigen die untergeordneten Hunde trotzdem die fremd dazukommenden Hund, auch wenn der Anführer (oder die Anführerin) das regeln. Sollte das bedeuten, die haben in ihr Leittier kein Vertrauen?

Ich hatte immer denn Eindruck, wenn der Anführer die Absichten der Fremden abgecheckt hat und für "positiv" ungefährlich befunden hat, dann dürfen auch die anderen mit den fremden Kontakten, zwar unter "Aufsicht", so dass der Anführer auch im Notfall eingreift, aber ein gewisses Maß an Eigenkommunikation wird doch auch den anderen zugestanden.

Ist natürlich eine ganz andere Sache, wenn der geführte Hund unter eindeutigemKommando steht. Dann hat er nicht zu beschwichtigen, sondern einfach mir zu folgen.

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Wenn mein Hund beschwichtigt, hat er kein Vertrauen darauf, dass ich ihm den Ärger vom Hals schaffen kann.
Hallo Rosa!

Das man solche Situationen selber regeln kann und sollte habe ich erst hier erfahren. In meinen Hundebüchern wird dieses Thema selten bis gar nicht angesprochen - vielleicht habe ich auch einfach nur die verkehrten??? Und damals in der HS hieß es, man soll den Hund ableinen, sie klären das unter sich. (Zu dem untereinander klären habe ich heute allerdings eine andere Einstellung.) Deswegen möchte ich ja jetzt gern wissen, wie verhalte ich mich denn nun, das mein Hund mir vertrauen kann. ;)

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das mit dem untereinander klären hat früher auch wunderbar funktioniert. Da gab es bei weitem nicht soviele gestörten Hunde wie heute. Ich denke noch wehmütig an diese Zeit zurück. Da musste man sich tatsächlich wenig Gedanken machen. Da liefen meine auch immer frei.

LEider ist das vorbei.

@Angiem, wenn ich meinen Hund an der Leine habe, kann er immer davon ausgehen, dass er nichts zu regeln braucht, weil er es bedingt durch die Leine auch gar nicht kann. Läuft er frei überlasse ich ihm viel mehr. Nur bei aggressiven Hunden rufe ich sie ran.

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Wenn ein unangeleinter Hund ohne Besitzer auf mich zukommt , hilft nur noch eins ..........

..anleinen und Rückwärtsgang ..zügig....

...hatten wir neulich , hat mich sicher an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht

..nicht , dass ich Angst vor dem Hund hätte , nein , ich hatte Todesangst , dass Cleo ihn verletzt ?!? ...der liess sich auch nicht vertreiben ..ein riesiger Dobermann , also auch nix , was Cleo mal eben übersehen kann ?!? ..

Herrchen saß übrigens 3 Kilometer entfernt rauchend im Auto und hat den Hund dann irgendwann per Pfeife zu sich beordert ?!?

Als Cleo mal abgerückt ist , um einen angeleinten Hund anzugreifen , hat die Besitzerin sie couragiert angebrüllt..und Cleo sofort Rückwärtsgang eingelegt ...der Dame bin ich heute noch dankbar ... :)

Martina und Cleo ..auf dem Weg zum :holy:

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@Rosa:

Für mich wirft sich da die Frage nach der Bedeutung der Leine auf.

Situationsbedingt lass ich auch die Leine einfach fallen und geb meinen Hund frei, auch wenn diese noch dranhängt. ZB als 5 Dackel ohne Menschen auf uns zuliefen.

Da war ich froh, dass meine Hunde bechwichtigt haben und konfliktvermeidend mit den Kläffern kommuniziert haben.

Für mich ist von Bedeutung, ob ich sie mit oder ohne Leine unter ein Kommando gestellt habe und ihre Aufmerksamkeit und den Gehorsam fordere, nicht, ob sie an der Leine geführt werden. Leine ist für mich nur Absicherung, Notbremse, nicht Sicherheitsleine. Kommt vieleicht auch daher, dass ich nicht verhindern konnte, dass meine Beiden an der Leine im Kommando schon mehrfach gebissen worden sind, in Situationen, in denen es mir nicht gelang, sie ausreichend zu schützen.

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