Jump to content
Hundeforum Der Hund
gast

Wie verhalten, wenn ein unangeleinter Hund auf einen zukommt?

Empfohlene Beiträge

Da war ich froh, dass meine Hunde bechwichtigt haben und konfliktvermeidend mit den Kläffern kommuniziert haben.
Ja genau Angie, unter diesem Aspekt habe ich das auch immer gesehen. Habe eigentlich nicht gedacht das dieses Verhalten auf mangelndes Vertrauen in den Menschen zurück zu führen ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Angiem,

du hast im Prinzip doch dasselbe gemacht wie ich. In solchen Situationen lasse ich auch die Leine fallen und der Hund weiß dadurch: jetzt ist es meine Angelegenheit. Ideal ist das nicht, aber meist funktioniert es.

Solange sie an der Leine sind, sprich ich sie führe, ist das nicht nötig, da sie ohnehin in ihren Möglichkeiten (Körpersprache, Flucht) eingeschränkt sind, übernehme ich das. Und das wissen sie. Egal ob sie Kommando haben oder nicht. Es ist die Leine, die sie in ihren Aktionen behindert, nicht ein Kommando.

Die Grenze zieht wohl jeder anders und ich sehe darin auch kein Problem.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Rosa, jetzt muss ich nochmal bitte nachfragen: Du hast geschrieben, ein Hund der in so einer Situation beschwichtigt, hat kein oder wenig Vertrauen in seinen Menschen. Meinst Du das generell oder nur wenn er an der Leine ist?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

in einer Situation, wo der Hund weiß (wissen sollte), Herrchen/Frauchen regelt das. Wie meine Hunde, wenn sie an der Leine sind.

Beschwichtigen sie dann, wollen sie wohl auf Nummer Sicher gehen, weil sie mir nicht voll vertrauen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Alles klar, jetzt hab ich's verstanden. Danke. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also hi erstmal bin neu *g*

Ähm mir passiert das auch wohlmal. Wobei ich sagen muss das es in 3 jahren jetzt 2 mal passiert ist höchstens 3 mal.

Passiert ist dabei nie was aber ich leine Meinen Hund ab sobalt mir einer endgegen kommt wo kein besitzer in sicht ist. Sollte der hund dann nicht abdrehen auf ein "Hau ab" lasse ich Meinen los. Wie gesagt 3 mal hatte ich das 2 mal musste ich los lassen, der dritte ist durch die bloße aufstellung (ich gestreckt böse starrend, neben meinem ebendso drein schauenden Hund) total verwirrt abgezogen.

Würde es zu einem Kampf kommen (was ich ja nicht hoffen will) dann klopp ich dazwischen, son paar Zähne machen mir nichts aus und wenn ich gebissen werde hab ich selbst schult. Sehe aber nicht ein das mein Hund zerbisschen wird weil jemand anders nicht auf sein Tier aufpassen kann.

Der Nächste Zaun und das dazugehörige grundstück sind nicht weit und wer einen 50 kilo Hund ins Auto bekommt kriegt jeden anderen über nen zaun.

Hört sich vielleicht hart an so als erster beitrag *g*. ich bin ganz friedlich, eigendlich und weiß das mein dicker nicht hilflos ist aber wenn ich böse bin dann verkrümmeln sich hier 50 kg unter den Tisch und ich hab ihm noch nie was getahn.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Ela!

Also das mit dem dazwischen gehen ist bei mir etwas anders. Habe mir sehr oft die Frage gestellt "soll ich oder soll ich nicht". Bislang ist es auch Gott sei Dank noch nie dazu gekommen, aber ich will auch nicht "unvorbereitet" sein, falls es doch passiert. Ist echt ein Zwiespalt, natürlich wäre es für mich ganz furchtbar wenn mein Schatz gebissen würde und natürlich möchte ich sie schützen. Nur wenn man selbst dabei verletzt wird, ist man gar nicht mehr so eine Hilfe, finde ich. Kommt wohl auch auf den anderen Hund drauf an - bsp. als extremes Beispiel Dackel oder Dogge und ob der andere Besitzer zu sehen ist.

Das ich so denke beruht auch auf einem Erlebnis: es gab hier eine Beisserei. Die Besitzer versuchten die beiden Hunde zu trennen, aber der Hund der das Ganze verursacht hatte, liess nicht ab und beim wegzerren hatte dieser ausgerechnet das Ohr am Wickel. Sie schafften es zwar die beiden auseinander zu bekommen, aber das Ohr war ab.... Boah, das war echt heavy! Ich bin mir also nicht sicher was richtiger wär?!

Wie seht Ihr anderen das? Sollte man dazwischen gehen oder kann man auf eine andere Weise helfen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe da auch Erfahrung mit solchen Hunden.

Zur Info, ich wohne auf einem Bauernhof weit draußen.

1. Auf einem Hof wohnt ein Retriever Rüde. Eigentlich ja liebe Tiere. Aber der kommt immer, wenn er mal draußen ist, wie ein bekloppter auf die Straße (so eine schmale Seitenstraße, wie man sie in Bauerschaften hat) gerannt. Fletscht die Zähne, bellt und knurrt. Er rennt dann hinter uns her. Meine Schäferhündin mag keine bellenden Hunde und läuft dann weiter neben mir her. Man kann aber merken, dass sie Angst hat, da sie sich immer umdreht und sich ganz eng an mich drückt. Ich kenn das Spiel mittlerweile und nehme die Leine (mein Hund läuft da frei) und hebe den Arm. Dabei brüll ich den Hund an. Meist geht er dann. Dabei laufe ich aber ruhig weiter.

Meist ist kein Besitzer des Retrievers in der Nähe, so dass ich da auf mich gestellt bin.

Ich habe auch schon gesehen, wie der Hund fast einen Rennradfahrer vom Rad geholt hat.

Ätzend!

Aber was soll man machen? Die Leute wissen bescheid. Die haben das schon einmal gesehen. Aber trotzdem darf der Hund öfters ohne Aufsicht draußen laufen.

2.) Auf einem anderen Hof läuft ein kleiner Terrier Rüde.

Auch der kommt andauernd belend auf die Straße (ähnlich wie oben beschrieben) und rennt hinter uns her.

Die Oma vom Hof ruft dann immer, wenn sie mal draußen ist: "Maja komm her!"

Der Ruf klingt aber eher einschläfern und als wäre er nur Alibi.

Der Hund reagiert da nicht drauf. Meine Hündin läuft dann rechts von mir, da der Hund von links kommt. Wenn meine Hündin den Hund nur anguckt, dreht der um.

Letztens hatte aber meine wohl Lust auf Spielen und ist mal ein paar Meter hinter dem Hund her gerannt. Sie hat ihn aber weder angeknurrt noch gebissen und als ich sie rief, kam sie direkt zurück.

Seit dem kommt der Hund zwar noch auf uns zu, aber so bald er uns erkennt, dreht er schnell um!

So kann man das Problem auch lösen! :-)

Trotzdem hasse ich es, wenn Hunde frei laufen und keiner da ist, der die kontrollieren und zurück rufen kann.

Schließlich fahren und gehen da auch Leute vorbei, die Angst vor Hunden haben.

Obwohl ich keine direkte Angst habe, fühle ich mich etwas unwohl. Man weiß ja nie, wie die Hunde drauf sind.

Gruß Steffi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Hallo Ela!

Also das mit dem dazwischen gehen ist bei mir etwas anders. Habe mir sehr oft die Frage gestellt "soll ich oder soll ich nicht". Bislang ist es auch Gott sei Dank noch nie dazu gekommen, aber ich will auch nicht "unvorbereitet" sein, falls es doch passiert. Ist echt ein Zwiespalt, natürlich wäre es für mich ganz furchtbar wenn mein Schatz gebissen würde und natürlich möchte ich sie schützen. Nur wenn man selbst dabei verletzt wird, ist man gar nicht mehr so eine Hilfe, finde ich. Kommt wohl auch auf den anderen Hund drauf an - bsp. als extremes Beispiel Dackel oder Dogge und ob der andere Besitzer zu sehen ist.

Das ich so denke beruht auch auf einem Erlebnis: es gab hier eine Beisserei. Die Besitzer versuchten die beiden Hunde zu trennen, aber der Hund der das Ganze verursacht hatte, liess nicht ab und beim wegzerren hatte dieser ausgerechnet das Ohr am Wickel. Sie schafften es zwar die beiden auseinander zu bekommen, aber das Ohr war ab.... Boah, das war echt heavy! Ich bin mir also nicht sicher was richtiger wär?!

Wie seht Ihr anderen das? Sollte man dazwischen gehen oder kann man auf eine andere Weise helfen?

Ich versuche dem vorzubeugen weil meist die anderen Hunde den kürzeren ziehen und lass es deshalb gar nicht erst dazu kommen das sie es selber regeln.Das einzigste wo wir mal eingreifen mußten, war als Kyra und ihre damalige Freundin (IW) sich in die Haare bekamen.Bei Hündinnen ist das immer so eine Sache.

Lg Birgit

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sollte der Besitzer dabei sein fordere ich ihn auf seinen Hund anzuleinen.Da lass ich es auch nicht zu diskussionen kommen.

Oft sind wir zu mehreren unterwegs dir mir dann solche Hunde vom Leib halten.Sollte ich alleine sein dann bleibt Kyra an der Leine und ich versuche den Hund zu verscheuen, wenn es sein muß mit Wurfgegenständen wenn mein gestampfe und gebrülle nicht wirkt.

Lg Birgit

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Welches Verhalten Eures Hundes......

      ......würde andere Hundehalter eher abschrecken, wenn sie Euren Hund nehmen müssten?   Äußerst hypothetisch, aber auch äußerst spannend, finde ich.

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Verhalten nach Scheinträchtigkeit

      Hallo liebes Forum,   nachdem unser Mädchen (1 Jahr und 3 Monate) das erste Mal läufig war, wurde sie scheinträchtig. Sie hat sehr wenig gefressen und war insgesamt (also fast 3 Monate) sehr ruhig. Sie hat wunderbar gehört, war leinenführig, hat niemanden mehr angesprungen, war nicht mehr so hektisch, hat sich anderen Hunden gegenüber netter verhalten (fast unterwürfig) usw. Wir dachten anfangs - wow, jetzt hat sie aber einen Schub Richtung Erwachsensein hingelegt - aber das war wohl e

      in Junghunde

    • Verhalten dem 2. Hund gegenüber

      Hallo.. Wir haben seit 13 Jahren eine Mischlingshündin bei uns.. Seit 3 Tagen nun einen 9 Wochen alten Chihuahua/ Shi tzu Mischling (Rüde).. Bisher hab ich den Eindruck,dass es ganz gut läuft..spielversuche gab es ganz kurz auch.. keiner der beiden aggressiv.. Leckerlie geben zeitgleich klappt.. Aber das schlafen  🤔  Also es haben beide ihre eigenen Decken..der kleine liegt aber scheinbar lieber bei der Hündin (ist ja verständlich) Sie hat ihn 2 Tage auf ihrer

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Scheinträchtigkeit - Verhalten und Dauer

      Hallo zusammen, der Titel sagt schon worum es geht aber gerne möchte ich noch ein bisschen ausholen 🙂 Und Achtung, ich habe Schwierigkeiten mich kurz zu fassen! 😛  Was haltet ihr vom Verhalten für "normal" während einer Scheinträchtigkeit? Oder habt ihr ähnliche Erfahrungen?  Unsere frühere Hündin hatte in der Zeit nie so ein extrem verändertes Verhalten. Die meisten mit denen ich spreche kennen so was auch nicht und finden es höchst merkwürdig... Da habe ich mich schon durch einig

      in Junghunde

    • Auffälliges Verhalten

      Hallo Zusammen,   ich wusste ehrlich gesagt keinen passenden Titel. Mir ist bei unserem Multi-Mix ein Verhalten im Freilauf (besser gesagt im Verhalten gegenüber einem Hund) aufgefallen, das mir persönlich nicht gefällt. Bereits zu Hundeschulzeiten brach das mal durch, wurde mir aber mit „penetrante Spielaufforderung“ und später  „schnell überforderter Junghund“ erklärt (wir mussten sogar teilweise den Platz vorübergehend verlassen, weil es im „Spiel“ sonst eskalierte). Habe natürlich

      in Hundeerziehung & Probleme

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.