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Hundeforum Der Hund
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Wie verhalten, wenn ein unangeleinter Hund auf einen zukommt?

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Hallo!

Mal was lustiges zu diesem Thema. Also: Michael und ich waren auf einem Seminar. Wir hatten insgesamt vier eigene Hunde dabei. Alle im Freilauf.

Wir gehen morgens zusammen spazieren im Feld, schön übersichtlich nur ein Bauernhof ins Sicht.

Auf einmal schiessen von dem Bauernhof zwei Landseer und ein Labrador auf uns zu. Ich rufe Micha zu: Housten, wir haben ein Problem!

Nun kennen wir uns schon eine Weile, daher agierten wir ohne uns anzusprechen. Ich legte alle unsere (mittlerweile kreuz und quer im Feld verteilten) Hunde ins Platz und Micha machte sich ans Verscheuchen.

Der Labbi zog sofort Leine, der eine Landseer nach ein bischen Nachdruck, aber der dritte war recht unbeirrt, bellte Micha an bis Micha mit der Leine schleuderte. Dann verzog auch der sich widerwillig.

Ich hatte das Vergnügen in der Zeit unsere Hunde zu beobachten. Sicherlich ist viel meiner Wahrnehmung Interpretation, aber unsere Hunde beobachteten Micha sehr aufmerksam und besonders Jasper hatte dieses: "Hach, MEIN Herrchen ist doch der Grösste" in den Augen.

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Gut gemacht !

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@Mariele

Ui das ist echt nicht schön.

Sam wurde mal das Ohr gelocht bei einem kleinen Kampf.

Also in den drei Jahren wo ich sein Frauchen bin hat er sich einmal gerauft. Als ich dazwischen bin war das noch "Show-Kampf" wäre aber balt blutig geworden da die Hunde immer Aggressiever wurden.

Ich hab gar nicht nach gedacht und bin einfach rein gelaufen in dem Moment wo gerade luft zwischen ihnen war.

Hätte mir das aber nie verziehen wenn einem der Tiere was passiert wäre da es meine Schult war das es so weit gekommen ist. Und in diesem Fall hätte Sam nicht gewinnen können, hätte aber auch nicht aufgegeben.

Ich glaub ich würde es daher immer wieder machen. Irgendwie bin ich so das ich selbst mir dann egal bin.

Als ich dazwischen bin damals war mein Adrenalin spiegel so hoch das ich noch stunden später total gezittert habe.

ich hoffe das es nicht mehr so weit kommt das ich dazwischen muss.

Meist ist es so das wenn Sam einem Hund dann tatsächlich gegenüber steht das ganze total harmlos abgeht. bisschen umkreisen, pinkeln, schnuppern und weiter seiner wege gehen.

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nach dem Handlen eines Malamut-Husky-Rudels bin ich, was Raufereien angeht, inzwischen sehr abgebrüht. Ich denke da gar nciht mehr groß nach und packe zu, außer bei 3 Sek.Gefechten. Mir ist dabei noch nichts passiert, nur dass die fremden Hunde immer etwas pikiert gucken, wenn sie plötzlich Flugstunden kriegen und die Besitzer empört sind. Aber das interessiert mich wenig. Sollen sie auf ihre Hunde aufpassen. Ich finde es nämlich nicht besonders lustig, wenn ich mit meinem Hund spazierengehe und von Ferne ein Hund angerauscht kommt und sich auf meinen stürzt (oft hilft das vertreiben, aber selten eben nicht)

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Hallo, =)

möchte mal wieder einen Beitrag zu diesem Thema schreiben. :)

Beim Spaziergang heute ist mir folgendes passiert: Gehe mit meiner angeleinten Shari an einer Gaststätte vorbei, von weitem sah ich schon einen Schäferhund dort herumrennen. Es war eine Hündin und als sie uns sah kam sie direkt auf uns zu.

Sie trabte also auf uns zu, war nicht aggressiv, eher neugierig. Shari habe ich hinter mir an der Leine gehalten, sie möchte eigentlich nicht sehr gerne Hundekontakt, knurrt dann immer rum und versucht die anderen damit einzuschüchtern und fernzuhalten da ich bisher in dem Punkt versagt habe. :Oo

Sie bleibt sehr gut im Platz liegen, auch bei Hundebegegnungen, leider noch nicht wenn sie direkt auf sie zusteuern. Habe die Hündin dann auch *abwehren* können,

sie blieb auf Distanz, aber Shari wird dann meiner Meinung nur noch bestärkt in ihrem Tun wenn sie sieht daß ich gegen die anderen Hunde vorgehe

und versuche sie zu vertreiben :(

Der eigenen Hund muss natürlich einen guten grundgehosam haben und liegen bleiben, wenn ich agiere. Da ich gerade dabei bin ihn zu schützen, kommt er auch nicht auf die Idee mich zu schützen.

Daß das Platzkommando in diesen Situationen erst richtig gefestigt sein muß ist mir klar. Was mache ich aber wenn sie in diesen Situationen noch nicht so

sicher liegen bleibt (wir arbeiten dran!), sie angeleint ganz dicht bei mir ist und ich versuche den anderen Hund auf Distanz zu halten. :???

Wie kann ich ihr dann zunächst erstmal klar machen daß ich diese Sache unter Kontrolle habe und sie mich dabei nicht unterstützen muß?

Bei der Aktion heute hatte ich das Gefühl daß ich alles nur noch schlimmer mache und sie noch heftiger reagiert als vorher.

Ganz nach dem Motto: Los, laß´uns den Feind zusammen vertreiben. Shari fühlte sich total bestätigt in ihrem Handeln da ich mich in ihren Augen

auch aggressiv dem anderen Hund gegenüber verhielt.. :o

_______________

Liebe Grüße

Elke ;)

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Also ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Hund der bei einer Hundebegegnung Beschwichtigungssignale zeigt, z.B. den Kopf weg dreht oder die Lefzen leckt, dies tut, weil er seinem Herrchen nicht vertraut?!!

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Schön das ich das gefunden habe.

ist mir dieses Wochenende zum ersten mal passiert.

Habe mich zwischen meinem Hund und dem anderen gestellt

ob richtig oder nicht - weiß ich nicht.

War nur das erste was mir eingefallen ist

zum Glück kam dann der andere Hundebesitzer hinter seinen Hunden hergerannt.

Das er sich im Recht sah brauch ich sicher nicht zu erwähnen

Sorry, aber ich finde, wenn mein Hund Null auf mich hört, dann darf man ihn an viel begangenen Wegen nicht ohne Leine rennen lassen.

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Hallo!

Was mit auffällt..ist .. ich muss zu dem Thema unbedingt noch mal was schreiben.. in aller Ruhe.

Jetzt mal in Kürze:

Das Prinzip ist immer das Gleiche: Gehe aufmerksam durch die Welt, denn Dein Sichtfeld ist weit grösser als das Deines Hundes. Wenn Du von weiten eine Entscheidungssituation nahen siehst, dann ENTSCHEIDE! Schütze Deinen Hund!

ABER:

Das gelingt nicht immer. Ich muss meinen Hund kennen.

Beispiel: Ich weiss z.B. dass, wenn ich meinen Mali eine konfliktbeladene Situation selber lösen lasse, dann kann das böse ausgehen.

Ok.

Also.. sie weiss: Konflikt= zu "Mama" gehen, die kann das besser.

Nicht jede Situation ist konfliktbeladen. Manche sind einfach nicht steuerbar. Vertrauen und Rudelordnung bedeuten neben Schutz und Sicherheit auch: Lass den die Sache lösen, der es am besten kann.

Neulich:

Gehe mit Mali alleine Gassi. Mali neben mit. Früh morgens. Aus einer Seitenstrasse kommen zwei Hunde rausgeschossen, urplötzlich, ich war mit meinen Gedanken ganz wo anders. Alltag eben.

Schützen? Ich? Ne.. unmöglich in DIESER Situation. Hätte ich jetzt "versucht" meinen Hund vor den beiden zu "schützen", hätte ich mich lächerlich gemacht in den Augen meines Hundes.

Also sage ich mit einer klaren Körpersprache: "LAUF!" Mach selber! Kannste besser!

Nun ja.. losrennen, anblaffen, kommunizieren, weitergehen, zu mir kommen, Blickkontakt.. und ich sage: Siehste.. DAS konntest Du besser als ich!

Die Sache mit der Führung.. das ist ein GEBEN und NEHMEN. Das ist nicht einseitig!

Keiner.. wirklich keiner.. ob in der Natur oder im Alltag kann IMMER ALLES BESSER KÖNNEN.

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Ich habe für solche Fälle jetzt immer eine Wurfkette dabei die ich dann benutze und die auch wirkt.

Lg Birgit

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@ Anita: Prima erklärt! :)

Ich habe für solche Fälle jetzt immer eine Wurfkette dabei die ich dann benutze und die auch wirkt.

Hallo Birgit!

Kannst Du dazu ein wenig mehr erzählen? Wie gehst Du da vor?

Liebe Grüsse Marie

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