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Hundeforum Der Hund
gast

Stress im Training ,bissi lang, Tschuldigung!

Empfohlene Beiträge

:Oo

Lucy-maus und ich haben ein kniffliges Problem. Ich wuerde mich freuen wenn ihr euch die Zeit nehmen koenntet meinen Monstertext zu lesen und wenn einer danach noch Energie zum Tips schreiben hat waere das noch toller.

Ich weiss gar nicht wie und wo ich anfangen soll zu erklaeren.

Lucy hat im Moment Stress im Training. Das Training macht ihr Spass aber sie kommt mit dem drum herum nicht klar.

Wir trainieren in einer Art Sporthalle, vor uns sind zwei andere Klassen. Dort haben wir von Anfang an trainiert, dort haben wir mit Hilfe der anderen Trainer (damals waren es vier an der Zahl) das meiste unserer Hundeunsicherheiten abgelegt. Einbisschen wird wohl immer bleiben, aber damit koennen wir leben.

Nun jedoch ist einwenig mehr wieder aufgetaucht. Momentan mag sie keine Begruessungssituationen oder solche in denen ihr Hunde ausser Kontrolle erscheinen. Ihre Individualdistanz hat sich drinnen scheinbar auf 0,0 Meter verringert.

Bevor ich beschreibe wie genau sich ihr Stress aeussert muss ich erstmal meine Vermutungen zu 'ihren' Gruenden erklaeren.

Ich denke hauptsaechlich resultiert ihr Verhalten aus Treffen mit den Hunden von einer Freundin. Die sind voellig wild und jedes Mal Lucy wird die ersten 5 Minuten regelrecht ueberfallen. Fuer die Hunde ist es Spass, fuer Lucy ueberhaupt nicht.

Da meine Freundin nicht gewillt ist ihre Hunde entweder zur Ordnung zu rufen (kann sie nicht) oder sie an die Leine zu nehmen bis alle ruhiger sind, haben wir uns schon seit Wochen nicht mehr getroffen. Trotz des ganzen Stresses liebt Lucy die Hunde abgoettisch aber mir das fuer sie zu viel des Unguten.

Ich denke der zweite Grund ist unser Trainingsort selber - in einer Halle zu sein scheint ihr nicht gut zu bekommen, es herrscht meist allgemeines Chaos, Hunde laufen ohne Leine rum, jagen sich, rennen Baellen hinterher, streiten sich um Spielzeug, betteln um Leckerlis...

Das beides zusammen ergibt die Situation die wir im Moment haben. Ihr Stress aeussert sich durch wildes Geknurre.

Sobald wir durch die Tuer laufen und sie Hunde auf uns zukommen sieht, gehts los. Und das schlimme ist, sie hat ja Recht! Gestern war es dort besonders unruhig und dementsprechend Lucys Reaktion.

Wir sind extra 10min zu spaet gekommen, damit wir das Gruppenwechselchaos verpassen und direkt in Arbeit einsteigen koennen. Beim Arbeiten selber hat sie Spass, sie will mit mir Trainieren, macht alles gerne. Wir albern dort miteinander rum. Spass an der Sache ist uns beiden das Wichtigste.

Weil gestern immer noch Trubel drinnen war, hab ich draussen gewartet. Als wir endlich in die Halle rein sind, stuermten sofort 2 Hunde auf uns los um Hallo zu sagen. Lucy war gar nicht begeistert. Da trotz meiner 15 minuetigen Verspaetung noch kein Training im Gange war, haben wir uns mit Abstand an den Rand gesetzt und gewartet. Zwischendurch sind oefter Hunde an Lucy vorbei gedallert, es waren ja alle frei und immer begleitet von ihrem Knurren.

Irgendwann ging s dann los, aber an Arbeit und Konzentration war nicht zu denken, weil der Hund vom Trainer permanent rumlief und bettelte. Ihn kann Lucy wirklich gar nicht leiden und gestern hat sie sofort aufgehoert zu arbeiten, richtig doll geknurrt und/oder kam sofort zu mir gerannt und hat versucht mir alle Leckerlis aus der Hand zu reissen. Im Endeffekt hat sie sich gar nicht mehr konzentriert und nur noch rumgekuckt wo George ist.

Draussen ist das alles ganz anders. Dort knurrt sie auch wenn sie sich bedraengt fuehlt, wenn Begruessungen zu stuermisch ausfallen, doch meist weicht sie aus. Sie will keine Konfrontation. Sobald sie sich sicher fuehlt, ist sie ruhig und faengt entweder anzuspielen oder geht ihre Wege. Sie liebt Hunde und ist gerne mit unseren Hundefreunden unterwegs. Sie will immer zusammen mit irgendwem Rennen.

Im Training jedoch knurrt sie alles an, ob Freund oder Unbekannt, voellig egal.

So richtig weiss ich nicht wie ich uns helfen kann. Bis jetzt habe ich solche Stresssituationen gemieden, dh ich treffe mich nicht mit Jill und meide grosse, chaotische Hundegruppen.

Ich lasse Lucy Einzelhunde oder ruhige Hunde treffen. Wir gehen neben unserem normalen Training zum Agility, da sind alle Hunde unter Kontrolle, das weiss sie und dort ist sie einfach nur gluecklich-aufgeregt. Im Grossen und Ganzen trifft sie im Moment nur Hunde die wir kennen und die ich als gut befunden habe. Und das geniesst sie.

Wenn uns fremde Hunde begegnen, die ich nicht treffen will, dann lasse ich sie ruhig hinter mir laufen oder tu sie in ein Sitz. Dann kucken wir wie der Hund kommt und wieder geht.

Bestimmte daemliche Uebungen im Training machen wir im Moment nicht mit - zB Hund ueber Hund springen.

In meiner Koerpersprache wird sie sicher Dinge lesen koennen die nicht helfen, allerdings viel sollte es nicht sein. Da ich innerlich weder unruhig noch unsicher bei Hundebegegnungen werde. Mir ist es relativ egal das sie knurrt. Ich kenne sie, ich weiss was sie sagt, die meisten anderen Hunde auch. Deshalb kann sie von mir aus den ganzen Tag knurren. Mir ist auch egal was andere Leute von uns denken. Was mir aber gar nicht egal ist und was mich traurig macht ist die Tatsache das sie offensichtlich doch unsicher fuehlt und deshalb denkt so reagieren zu muessen.

Ich hab den Eindruck das meine Massnahmen schon geholfen haben. Letzte Woche im Training hat sie sich hinter mir versteckt, wenn sie keinen Bock auf die Hunde hat. =)=)=) (Mausi versteht mich!) Aber letzte Woche war es nicht halb so chaotisch wie gestern.

Was mach ich denn nun noch? Soll ich jetzt mein Training nun als Stresssituationen abhaken und auch meiden? Ich dachte wir koennen uns da irgendwie durcharbeiten und auf der anderen Seite erfolgreich wieder raus kommen, aber dort gibt es zu viele Dinge die sich meinen Einfluss entziehen.

Hat einer eine Idee? Ich wuerde mich ueber alle Meinungen freuen.

Ganz liebes Danke von uns beiden und unseren ueblichen Knutscher

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Hey...

ganz kurz und knapp:

Stell Dir vor, ihr zwei würdet ein Gespräch über diesen Chaoshaufen führen und sie sollte entscheiden, ob sie da unter diesen Bedingungen hin will...

WAS würde SIE wohl sagen?

Wenn Du sie verstehst, dann höre ihr auch zu und handele entsprechend.

Nicht, das ich Dir keinen Rat geben will, nur wer seinen Hund so gut lesen und verstehen kann, der braucht keinen Rat.. der braucht jemanden der ihm die Ohren putzt.. ;-)

Übrigens: Knurren zu MÜSSEN bedeutet für den Hund einen nicht unerheblichen Stress. Hunde sind friedlich, Hunde wollen Ruhe.

Ps.: Deine PN beantworte ich nach dem WE, ok?

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Hallo Kathi,

ich würde mir überlegen, ob ich da noch hingehe, ganz ehrlich. Ist das eine Hundeschule oder ein Verein oder etwas in der Art?

Genau so wie Du es beschreibst sollte es da nicht zugehen, meine Meinung. Das wäre mir auch viel zu chaotisch und unkontrolliert.

Ich glaube Lukas würde das auch nicht können, und der hat schon ein wirklich starkes Nervenkostüm.

Also mein Rat und meine ehrliche Meinung: such Dir lieber ein anderes Betätigungsumfeld für Euch beide, dann hat Lucy auch nicht mehr den Stress.

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Hallo Kathi,

bevor ich Anitas Antwort gelesen habe, schon beim Lesen Deines Textes, dachte ich mir nur: WARUM fragt sie, sie schreibt doch alles schon selbst dort hin. Du hast doch schon die wesentlichen Fakten erkannt!

Manche Deiner Einschätzungen von Spaß und was wem Spaß macht, sind einfach das, was Du Dir wünschst verbunden mit menschlicher Interpretation. Aber Fakt ist, dass Dein Hund in dieser Bude keine Sekunde Spaß hat. Höchstens beim Verlassen...

Auch das, was die Hunde Deiner Freundin tun ist KEIN SPASS. Sie tun es auch aus Gründen, die ihnen vermutlich auch Stress bereiten.

Kein Hund muss völlig stressfrei leben, aber DAS, was Du beschreibst, wäre blanker Horror für mich und ich habe ganz gewiss einen souveränen Hund.

LG Anja

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Also ich hab`ähnliche Erfahrung mit Lilli machen müssen. :Oo

...im Agility-Training. Da ist Lilli sehr gerne und ca. 6 Monate hingegangen.

Sie hatte immer viiiel Spaß, jaulte schon vor Begeisterung wenn Sie nur den Platz von weitem gesehen hat... :Oo

Dann mußte ich für 6 Wochen mit Lilli zur Kur. :(

Nach ca. 7 Wochen kam ich wieder zum Training und es war nicht nur 1 oder 2 Hunde im Training sondern mehr als 9 ?(genau weiß ich das eigentlich garnet) Mensch/Hundeteams.!!! :(

Lilli war dann natürlich die *Fremde* und Kleinste... :heul: :heul:

Lilli hat trotzdem mit Eifrigkeit und Spaß gearbeitet... :respekt:

...aber Sie wurde meiner Meinung nach zu sehr von den großen Hunden (wenn diese nicht während der Übungseinheiten angeleint waren weil Übermut und Ungehorsam) von den *Großen* behelligt. :(

Lilli wurde unkonzentriert und schaute hektisch in der Gegend rum...ich mußte mehrmals größere Hunde *weg schicken* :motz:

Ich habe mir das 2x angeschaut und mich dann abgemeldet.

Lilli zu verunsichern...dafür kann ich selbst sorgen (mal blöd gesagt).

Hab`zwar viel Geld gelassen...aber das ist mir egal... :[

Schade, weil Anfangs alles stimmig war...der Übungsplatz, die Trainerin (Lilli hat Sie vergöttert)

und ich mochte auch gerne dort sein...

Ein Grund mehr mit Agility aufzuhören war auch mein gesundheitlicher Zustand... :(

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Manchmal muß man einfach aufschreiben, um zu verstehen, was man tief drinnen schon längst weiß.

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Danke schoen. Das hab ich mir schon gedacht. Danke fuer die ehrlichen Worte. Dann werd ich meinem Maedel mal was Gutes tun und ihr dieses in Zukunft ersparen.

Abgesehen von meinem gestressten Hund, wurde es fuer mich mit jeder Woche klarer das der Trainer und ich komplett verschiedene Ansichten haben, die sich nicht vertragen. Ehrlich gesagt sind er und sein Verhalten mir so peinlich, das ich eher auf der Stelle im Boden versinken wuerde, als im gleichen Satz mit ihm genannt zu werden.

Anja da hast du sicher mit allem Recht.

Anita oki

Also nochmal Danke, danke, danke! :kuss: Ich fuehl mich schon viel besser. =)

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Wollte ich mal sagen - wir hatten heute ein ganz tolles Agilitytraining. Der Club, alle Trainer, die anderen Menschen und Hunde, da ganze Atmosphaere sind wahnsinnig toll. Mit denen haben wir so einen Gluecksgriff getan!

Es ist ein Unterschiede wie Tag und Nacht.

Lucy war toll, einfach gluecklich, hat total konzentriert mit mir gearbeitet, zwischendurch hat sie zum ersten Mal voellig realxed rumgelegen (seit 2 Wochen ist die Platzposition die ihre, wenn wir gerade warten muessen, das hat wahnsinnig geholfen ihre Aufgedrehtheit zu reduzieren) und sich wirklich entspannt, in der Pause hat sie sicher im Auto gesessen und rausgekuckt und ich hab sogar einige Agilitydinge gelernt. Kann mich immer noch nicht so graziell drehen wie die anderen, aber irgendwann schweben Lucy und ich wie Ballerinas ueber den Parcourse.

Die andere Hunde waren ueberhaupt kein Thema.

Was fuer ein toller Unterschied! Es ist als ob sie wuesste das sie niemals wieder zum anderen Training muesste und uns beiden ein dicker Stein vom Herzen gefallen ist. Hab direkt jetzt Traenen in den Augen.

=)

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Siehste, so ging es mir auch. Und das hat sich dann auf Lilli übertragen. =)

Vielleicht finden wir ja auch irgend wann mal wieder ein Agility-Training wo`s passt.

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Hey, Du bist ja mal echt spontan mit Deinen Entscheidungen. Toll.

Dein Hund wird es Dir danken.

Ich habe im Training auch immer gedacht, man kann als Trainer auch großzügiger sein und muss nicht immer alles so streng regeln. So von wegen, hier anleinen, da festbinden und so. Ich fand es immer schön, wenn entspannte Hunde frei laufen konnten, während wir den Parcours aufbauten, oder wenn unangeleinte Hunde entspannt neben ihren Besitzern warteten, bis sie wieder dran waren. Leider klappt das eben nicht mit allen und es ist extrem unfair für diejenigen, die dann unbeobachtet gemobbt, bedrängt oder in der Arbeit gestört werden. Leider scheint es ohne die ganz strengen Regeln nicht zu gehen.

Weiterhin viel Spaß in dem anderen Club. Möge es Euch da dauerhaft gefallen.

LG Anja

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