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Zielobjektsuche (ZOS)

Empfohlene Beiträge

Slimgirly   

Hatte ja schon mal in einem anderen Thema gefragt, aber wahrscheinlich ist das untergegangen: Macht jemand von Euch Zielobjektsuche???

Wir machen das schon ´ne ganze Weile und in der Wohnung klappt das auch ganz super. Beide suchen konzentriert und zielstrebig und zeigen den Fund dann auch schön an - allerdings nicht im Platz sondern im Sitzen. Das "Wie" ist mir aber egal, habe keine Ambitionen an den ZOS Meisterschaften teilzunehmen. :D

Und jetzt zu meiner eigentlichen Frage: ich will das jetzt auch auf den Spaziergängen mit einbauen. Wie "sage" ich den Hunden, welches Gebiet sie absuchen sollen??? Wie schränke ich den Suchbereich ein?

Wir haben hier keine kleinen Wiesen, wo ich anfangen könnte, nur Riesenflächen! Und markiert ihr die Stelle wo das Objetk liegt irgendwie, so das ihr es im Falle eines Falles wiederfindet und der Hund somit einen positiven Abschluss der Übung hat?

@ Rosa,

Du hattest irgendwo geschrieben, dass Du ZOS mit Deiner Abby machst. Vielleicht hast Du ja ein paar Tipps für uns! ;)

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Funkenvogel   

Was genau ist ZOS eigentlich? Lese jetzt schon zum 2. Mal in kurzer Zeit davon und habe es noch nie zuvor gehört...

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Slimgirly   

In „Der Hund" war vor einiger Zeit eine Serie dazu. Thomas Baumann hat es ins Leben gerufen und eigentlich ist es nichts anderes als Gegenstandssuche. Nur das man halt kleine, unbedeutende Gegenstände nimmt wie z. Bsp. Feuerzeug, Kugelschreiber, Münze, ....

Endziel ist es, dass der Hund das Feuerzeug (oder jeden anderen kleinen Gegenstand) intensiv sucht und ihn dann durch die Platzposition anzeigt und dort ausharrt bis sein Mensch dazukommt.

Das war jetzt so zu sagen die Kurzfassung. Th. Baumann fängt mit dem Feuerzeug an, weil es einen intensiven Geruch hat und somit den Eigengeruch von Herrchen/Frauchen überdeckt. Man kann es erweitern auf mehrere Gegenstände (bis hin zur Büroklammer), die man dem Hund namentlich ansagt und er muss dann halt genau diese suchen.

Den von Th. Baumann geschilderten Aufbau finde ich logisch und prima umsetzbar. Und die Suche nach kleinen Gegenständen fordert die Hunde enorm. Sie brauchen viel länger und arbeiten mit einer ganz anderen Konzentration als wenn ich sie z. Bsp. draussen den Dummy suchen lasse.

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Funkenvogel   

Das klingt tatsächlich interessant, bislang sucht meine nur ihr Spielzeug mit Namen. Das macht ihr aber auch riesigen Spaß. Wobei sie Dummys schon noch besser findet ;-)

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Wölfin   

Huhu,

ich finds toll das du das so gut erklährt hast, da ich mit Blacky jetzt auch damit anfangen wollte. Werde die Tage mal hier zum HuPl gehen. Ertsmal schauen ob noch Plätze frei sind und wenn ja, wollte ich mit Blacky auch damit anfangen.

Habe was gesucht das ich auch mit einem Gelenkkranken Hund machen kann und da wurde mir das ZOS empfohlen. (Danke nochmal an Angelika ;) )

Aber Tips kann ich dir leider nicht geben, da ich gerade damit anfangen will. :)

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gast   

ich mache auch ZOS mit meinen Daggels. Draußen habe ich es noch nie gemacht, ich werds auch beim drinnen suchen belassen. Ehrlich gesagt, stelle ich es mir schwierig vor, dem Hund klar zu machen, in welchem Bereich er suchen soll ohne ihn zu sehr in seiner Aktion zu hemmen.

Vielleicht könnte man den Bereich durch zB farbige Bänder - diese orange-weißen Flatterbänder - kennzeichen, zunächst zu Hause üben, damit Hund in gewohnter Umgebung lernt, da ist Ende. Also zB, statt Türe zu - Flatterband reinhängen in den Türrahmen - den unteren Bereich anders zustellen (zB. mit Kisten) und diese dann nach und nach entfernen, so daß letztlich nur die Bänder als Hindernis bleiben, dann auch Teile des Raums so abgrenzen. Könnte ich mir vorstellen, aber ganz ohne optische Grenze finde ich schwer. Klar man könnte das Flatterband auch durch ein Signalwort ersetzen, was man jedesmal sagt, wenn Hund droht diese imaginäre Grenze zu überschreiten, aber ich würde fürchten ihn zu sehr in seiner Konzentration zu stören, aber wer weiß, Hunde sind zu aussergewöhnlichen Leistungen in der Lage.

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Slimgirly   
Ehrlich gesagt, stelle ich es mir schwierig vor, dem Hund klar zu machen, in welchem Bereich er suchen soll ohne ihn zu sehr in seiner Aktion zu hemmen.

Ja, genau das ist auch mein "Problem"! Unser Rüde schießt gerne übers Ziel hinaus und es tut mir in der Seele weh, wenn ich ihn immer wieder zurückholen muss. Auf Dauer nehme ich ihm ja damit den Spaß an der Sache. :(

Die optische Abgrenzung klingt vernünftig, aber ... ich finde an ZOS ja gerade schön, dass man nicht so viel vorbereiten muss. Feuerzeug o.ä. ins Gras und los gehts. Und zum anderen longiere ich ja hin und wieder und da kann ich mir vorstellen, dass es für die Hunde verwirrend ist, wenn sie mal in die Absperrung rein dürfen und ein anderes Mal eben nicht. :???

Solange wie ich noch keinen richtigen Plan habe, werde ich auch erst mal weiterhin in der Wohnung üben. Aber vielleicht hat einer von Euch ja noch ´ne Eingebung! :klatsch:

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AlexS   

Ich habe die Beiträge zur ZOS auch gelesen und mit meinem Mudi trainiert.

Er und ich sind total begeistert.

Schöne Kopfarbeit.

Wer von Euch kann mit den letzten Teil dieser Serie schicken?

Bin schon länger auf der Suche danach.

Liebe Grüße

Alex und die schwarzen Monster

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Karen   

Hallo,

mir meiner Border Collie Hündin mache ich ähnliche Sucharbeit - nicht direkt ZOS - ich verstecke immer etwas mit meinem eigengeruch (Stück Holz, Stück Stoff z.B.)

Dann lasse ich sie es suchen. Angenommen sie geht in eine total falsche Richtung sage ich "falsch" und sie dreht sofort in die entgegengesetzte Richtung und sucht weiter. Natürlich greife ich mit meinem "falsch" in die Arbeit des Hundes ein....mein Hund lässt sich davon aber nicht irritieren und sucht schön weiter - meistens findet sie das Objekt auch ganz schnell.

Bei uns wird nicht angezeigt sondern apportiert. (Anlehung an die Sortierarbeit in Obedience)

Wie wär's mit einem Kommando "falsch"?

LG,

Karen mit Bonny + Isa

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gast   

Falsch finde ich eine gute Möglichkeit.

Ansonsten würde ich draussen im Anfang erstmal optisch erkennbare Bereiche wählen.....also z.B. ein Stück Wiese, die von einem Beet umgeben ist.....oder du bergrenzt etwas mit Stöcken.......oder steckst ein Quadrat mit Pylonen oder Hütchen ab.

Also irgendwas, was dein Einsatzgebiet optisch etwas von dem Rest der Umgebung abhebt.

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