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Hundeforum Der Hund
gast

Einfluss Erziehung auf Wesen??

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Hallo zusammen :winken:

mich beschäftigt folgende Frage:

Es gibt ja, wie Euch bekannt sein wird, verschiedene Erziehungsmethoden!

Hat dies grundlegend Einfluss auf das Wesen des Hundes????

Wird der Hund manipuliert durch unsere Erziehung in Hinsicht Wesen????

Würd mich ja mal interessieren? Ich mein nun nicht, wenn der Hund noch bei

seiner Hundemum ist, sondern beim neuen Besitzer!

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Denk ich auf alle Fälle!

Seh ich ähnlich bei der Charakterbildung des Menschen.

Da macht doch auch die Erziehung einen ganz wesentlichen Teil der späteren Persönlichkeit aus.

Zb Im Hinblick auf das Lösen von Konflikten.

Bin ich selber ruhig, agiere und reagiere mit Gelassenheit, Weitblick und Ruhe, aber konsequent, dann hat das in meinen Augen einen ebensolchen Einfluß, als wenn ich in Konflikten rumbrülle, selber unsicher bin, gewalttätig agiere und reagiere und vor lauter Tomaten auf den Augen, von einem in den anderen Konflikt stolpere.

Ich denke zwar auch, dass eine gewisse Veranlagung, wie zB Reizschwelle, verschiedene Triebveranlagungen einen Einfluß aufs spätere leben haben, aber die Erziehung kann dabei vieles auch kaputt machen oder aber auch zum besseren entwickeln helfen.

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Interessante Frage! :klatsch:

Ich denke, auf das Wesen hat die Erziehung keinen Einfluss, weil das genetisch verankert ist.

Das Verhalten dagegen wird sich mit Sicherheit nach der Erziehung richten, und dementsprechend *reagiert* und gibt sich der Hund! ;)

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Ui, dann sollten wir mal klären, was jeder unter Wesen versteht???

Für mich ist das Wesen der Ausdruck dessen, was dabei rauskommt, wenn etwas lebendiges im Heranwachsen ZU seinen Erbanlagen dazu, an Erfahrungen mitbekommen hat und daraus seine Verhaltenszüge entwickelt. Boar, schwierig.

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Hmmm

Ich denke auch, dass ein Hund, der z.B. viel und eifrig jagt auch durch eine Erziehung nicht weniger viel und eifrig jagen möchte.

Die ERZIEHUNG sorgt nun dafür, dass es gelingt, dem Hund seinen Jagdeifer zu zügeln, bzw seine fähigleiten in eine für uns nutzbare Weise zu bringen.

Einen "richtigen" Jagdhund (z.B. Dt. Bracke) wird man auch mit einer superduper Erziehungsmethode nicht in einen reinen Begleithund mit Schoßfunktion "umbauen" können. Und einen ShiTzu (bsp) nicht zu einem geeigneten Jäger.

Aber ob dein Hund dich respektiert, deine Anweisungen ausführt und deine Familie nicht frisst - das kann man über die Erziehung regeln.

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Meinst Du mit Wesen Charakter?

Ich denke sehr wohl, dass die Erziehungsmethodik und der Alltag eines Hundes entscheidend ist für das, was er an charakterlichen Verhaltensweisen an den Tag legt.

So zeigt ein gut geführter, kreativ arbeitender Hund, der ausgelastet wird und positive Bestärkung erfährt anderen Lebewesen gegenüber ganz sicher ein völlig anderes Verhalten als einer, der ausschließlich über Meideverhalten ausgebildeter Befehlsempfänger ist, der viel Druck von Oben an irgendwen weiter geben muss.

Beispiele dafür laufen genügend rum, denke ich.

Nicht erzogen ist häufig auch gleichzusetzen mit nicht sozialisiert. Die Hunde, die mein Hund in den Spielgruppen maßregelt sind eigentlich immer die Hunde, mit denen die Besitzer auch Probleme im täglichen Leben haben.

LG Anja

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Wir hatten letztens den traurigen Bericht über einen wunderschönen Cattledogrüden,

prämierter Zuchtrüde,

der eingeschläfert werden mußte, weil er ohne die richtige Erziehung,

aufgrund seines Wesens angefangen hat, Fremde und Freunde sowohl als auch seine Familie nicht nur zu heelen,

sondern zu beißen.

Dieser wunderschöne Rüde hatte genau die Charaktereigenschaften, die in diese Rasse hineingezüchtet wurden und leider wurden diese nicht durch Erziehung kanalisiert.

Ich denke , das Wesen ist die Basis - und wir haben die Verantwortung und die Aufgabe , durch unseren Einfluss ( Erziehung ) etwas daraus zu machen.

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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Wesen: laut Wiki u.a. < umgangssprachlich ein Lebewesen oder der Charakter eines Menschen >

also würde ich es jetzt auch als "Charakter" bei unseren Hunden definieren.

Bei Barry trifft es zu das die Erziehung großen Einfluss auf seinen Charakter hatte.

In seinem ersten Heim scheint er so unterdrückt worden zu sein, das er versuchte möglichst "unsichtbar" zu bleiben.

Bei mir wurde er dann wesentlich aktiver, neugieriger konnte sich aber durch praktizierte UO nicht wirklich entwickeln (Unsicher, vieles nicht wirklich verstehend).

Erst unser gemeinsam gefundener Weg (ohne UO) hat seinen Charakter, sein Wesen (um)geprägt: Sicherer, Selbstbewusster, Flexibler ist er geworden.

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Ich denke sehr wohl, dass die Erziehungsmethodik und der Alltag eines Hundes entscheidend ist für das, was er an charakterlichen Verhaltensweisen an den Tag legt.

Zum einen dies, aber dann ist da auch immer der eigentliche Charakter des Hundes, der sich je nach Lebensstyle des Menschen mehr oder weniger zeigen kann, aber meiner Meinung nach jeder Hund wie auch Mensch hat und sich nicht aendern laesst.

Man kann Charakterzuege foerdern, umleiten, unterdruecken, aber nicht aberziehen oder umerziehen wuerde ich sagen.

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Wenn ein züchter von Wesen spricht meint er immer ererbtes Wesen.

Wir kennen alle das Wort der Rassetypischen Eigenschaften .

Diese Wesensmerkmale sind unveränderlich durch Eriehung.

Beispiel : der Riesenschnauzer ist ein territorialer Hund.

diese Eigenschaft ein Territorium zu dem seinen zu erklären ist unveränderlich.

Durch Erziehung verändern kann man aber die Art und Weise wie er diesen Anspruch anzeigt.

Er kann beispielsweise die Neigung haebn diesen Anspruch durch verbellen anzuzeigen.

Stattdessen kann man ihm eine andere erwünschte Handlung beibringen z. B. Stille Meldung zu machen.

Dann hat man zwar sein Verhalten geändert aber nicht die Wesenslage.

Genauso sieht das bei unerwünschten Wesensmerkmalen aus , wie zum Beispiel ererbte Ängstlichkeit .

Das kann man ebenfalls durch Ersatzhandlungen optisch korregieren ändert aber nichts an der Tatsache.

Wenn ein Hund dann später ,im Erwachsenenalter dann auf sein Wesen überprüft wird ist es sehr schwer ,wenn nicht ga unmöglich Erebtes von Erlerntem zu unterscheiden .

Das kann man dann erst wieder wenn man Nachwuchs von ihm sieht und obwohl der Nachwuchs in einem anderen Umfeld lebt gleiche Verhaltensmuster aufzeigt.

Das gilt übrigens auch bei Menschen .

Wenn man Eltern und Kinder beobachtet kann es sein das auch wenn die Kinder nicht bei ihren leiblichen Eltern aufgewachsen sind oft zum Beispiel gleiche Gestik zum Unterstreichen ihrer Worte zeigen.

L.G.

Wotan

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