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Hundeforum Der Hund
Tröte

große Zweifel

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Hallo Tröte,

ich bin kein Freund von langwierigen Behandlungen und Versuchen, ob und welches Mittelchen vielleicht eventuell helfen könnte. Solche Anstrengungen würde ich unternehmen, wenn mein Hund zum Beispiel eine Allergie o.ä. hätte. Aber in dem Zustand, in dem sich Dein Spike befindet, denke ich, man sollte auf Experimente verzichten. Du müßtest ja mit ihm rumfahren, beim THP warten, etc. - eine unheimliche und zusätzliche Belastung für Deinen Hund.

Natürlich ist das nur meine Meinung, es liegt ausschließlich in Deinen Händen, wie Du vorgehen willst. Es ist mit Sicherheit keine leichte Entscheidung, aber auch diese muss ein Hundehalter manchmal treffen können.

Bevor Du Dich jedoch entschließt, den letzten Weg mit Deinem Hund anzutreten, sprich noch mal mit Deinem TA, nachdem Du das folgende gelesen hast (ich hoffe, ich kriege das hin):

Link

T61 wird in Deutschland zur Einschläferung benutzt - es ist aber nicht ganz so problemlos für die Tiere, wie man uns glauben machen will. Lies Dir den Artikel einfach mal durch - mich hat er umgehauen.

Ich wünsche Dir viel Kraft,

Ticonderoga

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Das tut mir echt Leid für euch. Ich mag mir nicht vorstellen, wie so eine Situation ist.

Lass Dich mal unbekannterweise in den Arm nehmen. :(

Ihr werdet eure Entscheidung treffen und es wird die Richtige sein.

Spike wird immer bei euch sein. Und von uns allen hast Du den größten Respekt verdient, dafür dass Du nicht egoistisch sondern an das wohl DEINES Hundes denkst...

Und er wird immer Dein Hund bleiben...

Auch wenn Dich kein Worte trösten können, ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft für die kommende Zeit.

Auf diesem Weg, könnt ihr ihn vernünftigt verabschieden...

LG Lisa

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Hallo!

Zu dem Link : Es ist super erschreckend zu etwas zu lesen. Auch wenn ich darüber nachdenke ob es Mord oder erlösung wäre läuft es mir eiskalt den Rücken runter.

Mein Tierarzt hat mir schon ein paar mal versichert, weil ich gefragt habe wie das Einschläfern abläuft, daß erst eine Narkose durch einen Zugang gegeben wird und erst eine Weile später

das eigentliche Mittel gesprizt wird.

Ich habe zu unserem Tierarzt super viel Vertrauen und ich glaube das sie unseren Spike niemals leiden lassen würden.

Die haben soviel Zeit, Liebe und Mühen reingesteckt, das er überhaupt da ist wo er heute ist, daß ich davon fest überzeugt bin.

Der Tierarzt sagte auch, weil mal gefragt habe, ob wir eigentlich das Recht haben so eine Entscheidung zu treffen: Wir haben alles Recht der Welt. Würde unser Spike bei jemanden adneren Leben gäbe es ihn vielleicht schon eine ganze Weile nicht mehr. Wir hätten doch wirklich schon alles probiert.

Aber irgentwie reicht es nicht.

Seufz Seufz, Seufz

liebe Grüße Tröte

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Liebe Tröte, ersteinmal möchte ich dich unbekanterweise fest drücken.

Als ich deine Beiträge las musste ich Weinen.

Wie es ist ein Tier loslassen zu müssen, es jedoch nicht zu können weis ich selbst nur zu gut. Schmerzlich erfahren musste ich das letztes Jahr, als wir unseren geliebten Kater Sam einschläfern lassen mussten. Bis heute frage ich mich ob wir nicht noch irgend etwas hätten tun können, obwohl alle TÄ sagten, der kleine könne nmicht mehr. Es tut heute noch weh, an ihn zu denken, und ich mache mir noch immer vorwürfe. Er war gerade 12 Jahre alt.

Aber wirklich verlassen hat er uns nie, denn in unseren Herzen tragen mein Freund und ich ihn immer. Und werden es auch immer tun.

Ratschläge oder der gleichen kann und möchte ich dir nicht geben, da eine solche entscheidung nur Du treffen kannst.

Ich wünsche dir viel Kraft und Mut, begleite deinen Spike auf seiner letzten Reise und trage ihn in deiner Erinnerung und in deinem Herzen.

Wenn er geht, denk dran, das es ihm auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke wieder gut gehen und er vor allem keine Schmerzen mehr haben wird.

Ich wünsche euch alles gute.

Tarurige Grüße Sonja und Blacky

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Mein Tierarzt hat mir schon ein paar mal versichert, weil ich gefragt habe wie das Einschläfern abläuft, daß erst eine Narkose durch einen Zugang gegeben wird und erst eine Weile später

das eigentliche Mittel gesprizt wird.

Das kann ich von unserer letzten Hündin nur bestätigen.

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Das kann ich auch bestätigen. Ich bin diesen Weg schon mit 2 Hunden gegangen.

LG Manuela

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Hallo Tröte,

versuch Dich mal neben euch zu stellen und Dich und Deinen Hund neutral zu betrachten - was würdest Du sagen wenn er nicht Dein Hund wäre, wenn Du sein Leiden als Außenstehender sehen würdest?

Das hat mir damals die Augen geöffnet und mir den letzten Anstoß gegeben, mein Pferd nach 12 endlosen Jahren Kampf gegen die Autoimmunerkrankung gehen zu lassen. Man steckt so tief in diesem endlosen, zermürbenden Kampf gegen die Krankheit drin daß man den Blick für die Realität verliert, daß man auch nicht wahrnimmt wie man selber mit leidet und kaputtgeht weil sich das ganze Leben nur noch um die Krankheit des geliebten Tieres dreht.

Ich wünsche Dir die Kraft die richtige Entscheidung für Deinen Spike und Dich zu finden!

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Hallo Tröte, ich kann Dir leider nichts anderes raten außer, hör auf Dein Herz...

Du wohnst übrigens ganz in meiner Nähe, ich komme aus Gelenberg ;)

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Hallo Tröte,

auch ich kann mit Dir fühlen, wie schwer Dir diese Entscheidung fällt.

Ich hoffe, dass Du dies nicht alleine entscheiden musst, sondern dass

Deine Familie bei Dir ist. Weisst Du, meine erste Hündin musste ich auch

gehen lassen, da war sie aber fast 16 Jahre alt. Auch da war es für mich noch zu früh.

Aber eigentlich war es zu spät, ich konnte nicht loslassen. Ich hab mir damals ganz fest vor-

genommen, nie mehr so egoistisch zu sein und nicht an mich zu denken.

Daran habe ich mich dann bei meinem zweiten Hund auch gehalten. Der Tierarzt sagte damals

zu mir, sie können noch ein paar Tage warten, aber sie tun dem Hund keinen Gefallen.

Da wusste ich, was ich zu tun hatte.

Ich habe aber jedesmal den Tierarzt zu mir nach Hause kommen lassen und meine Fellnasen

durften in ihrer gewohnten Umgebung über die Regenbogenbrücke gehen.

Übrigens, mit 1. Narkosespritze, später dann die endgültige Erlösung. Dabei schliefen sie

ganz ruhig in meinen Armen ein.

Weisst Du, was ich dann jedesmal dabei empfunden habe? Sie hatten danach so einen

gelösten und friedlichen Gesichtsausdruck, dass ich wusste, es war richtig.

Es ist der letzte, aber auch der grösste Liebesbeweis, den Du Deinem treuen Freund erweisen

kannst, wenn Du ihn zur richtigen Zeit loslässt.

Dazu wünsche ich Dir und Deiner Familie viel Kraft.

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Hallo!

Mein Spike bekam imOktober eine Narkose für eine Laringoskopie und ich war dabei.

Wärend dieser Narkose, die wohl nicht sehr tief war hat Spike ganz fürchterlich gekrampft und das war ganz schrecklich für mich. Ich habe Angst, das er bei dieser , für ihn letzten Narkose auch wieder Krampft.

Auf jeden fall werde ich ihn nicht alleine lassen undbei ihm sein,wenn er seinen letzten Weg geht und ihn so weit es mir möglich ist begleiten.

Nein ich brauche diese Entscheidung Gott sei Dank nicht alleine zu treffen.

Das Problem ist nur das ich darauf warte,daß mein Mann sagt"komm wir fahren heute zum TA"

Und mein Mann wartet darauf das ich diese Worte sage. Keiner von uns hat den Mut das auszusprechen.

In unserer Familie gibt es fast kein anderes Thema mehr als der Hund und das macht uns alle ganz schön fertig.

Mein Sohn(12 Jahre) liegt abend im Bett und weint.

Dieser Zustand ist fast nicht mehr zu Ertragen, deshalb denke ich das bald etwas passieren muß.

Für uns alle.

Gerade hat Spike ganz fürchterlich gebellt. Im Schlaf. Was geht wohl in Ihm vor. Ich würde ihn so gerne fragen.

Viele Grüße

Tröte

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