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Hundeforum Der Hund
Purzel

Stark verändertes Verhalten bei unserem Westi

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Hallo liebe Hundefreunde,

ich bin neu hier und gleich mit einem Problem präsent:

Unser Westi Purzel - eine gaaanz liebe - ist nun 4 Jahre alt. Bisher hat sie uns sehr viel Freude bereitet.

Purzel wurde mit 2 Jahren durch eine Totaloperation kastriert.

Seit ca. 6 Monaten zeigt Purzel nun ein stark verändertes Verhalten und wir wissen einfach nicht mehr weiter.

Purzel war immer ein sehr lebenslustiger Hund. Jeden Hund der beim spazierengehen angetroffen wurde, wurde von ihr begrüßt und sie wollte immer gleich spielen. Leider hat nicht jeder größere Hund das entsprechende Verhalten und da passierte es schon mal das sie doch heftig zusammenrappelten. Die Freude andere Hunde zu treffen wechselte dann allmählich in Angst. Purzel weigerte sich weiter zu gehen, sobald ein anderer Hund in Ihre Nähe kam. Da ich meinen Hund grundsäzlich nicht an der Leine habe (wir wohnen auf dem land) hat sie dann nach längerem Zögern immer einen großen Bogen um den anderen Hund gemacht. damit können wir aber leben.

Jeder Hundebesitzer kennt ja sicherlich das Begrüßungsritual wenn man nach Hause kommt. Da wurden wir immer stürmisch begrüßt - auch wenn wir nur 5 Minuten mal weg waren. Da ist sie uns immer unter die Beine gekrochen und dan wurde geschmust und Sie wurde gestreichelt. Vor ca. 6 Monaten hat Sie dann plötzlich beim Streicheln aufgeschrien und hat sich gleich fort gemacht. 2 Wochen später geschah das selbe wieder. Seit dieser Zeit wurde ich nicht mehr begrüßt. Wir sind dann zum TA. Röntgenbilder, Blutuntersuchung, Ultraschall. Leider konnte der Tierarzt keinerlei Anzeichen einer Erkrankung finden.

Nun ist vor 2 Monaten das selbe bei meiner Frau gescheihen. Begrüßung - Streicheln - Aufschrei.. Auch Sie wird kaum noch begrüßt. Wenn wir kommen verdrückt sich der Purzel lieber in eine Ecke.

Wiederum zum TA. Untersuchungen - aber keine Ergebnisse. Eine Schmerzmittelbehandlung brachte auch keine Besserung.

Und Purzel wird immer ängstlicher. Wenn wir sie streicheln möchten - ganz sanft und egal wo - dreht sie sich zur Seite - legt die Ohren an "das will ich nicht". Man sieht ihr an, dass ihr das absolut unangenehm ist. Nimmt man die Hand weg legt sie die Ohren an und hebt die Pfote. Das sieht so aus wie "entschuldige - aber ich bin empfindlich.."

Wenn man nur die Hand in Ihre Richtung bewegt duckt sie sich sofort geht rückwärts und macht sich gleich aus dem Staub. Wir haben unseren Hund noch nie geschlagen - das könnten wir gar nicht. Hat jemand mal ähnliche Erfahrungen gemacht?

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:winken: Herzlich Willkommen erstmal :winken:

Jeder freut sich hier über Fotos und eine Vorstellung hier Vor allem Fotos sind ja soo gerne gesehn

Hast du denn schonmal einen anderen Tierarzt oder Heilpraktiker untersuchen lassen???

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Danke für das herzliche Willkommen.

Purzel war schon bei einigen Tierärzten. Da haben wir keine so guten Erfahrungen gemacht. Veraltete Gerötschaften, schmutzige Praxen und oberflächliche Untersuchungen. Da hatte man das Gefühl da ging es eher ums schnelle Geld. Jetzt sind wir bei einer Gemeinschaftspraxis in Kichheim/Teck. Alles sauber und hochmodern. Und - das wichtigste - wir fühlen uns dort gut aufgehoben und die Ärztinnen nehmen sich Zeit für die Tiere und die Untersuchungen und es herrscht ein außerordentlich freundliches Klima.

Vielleicht sollte ich mal zum Tierpsychologen?

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Ich halte von Tierpsychologen meist nicht so viel, leider sind das oft Hochstapler.

Da würde ich eher eine gute Trainerin nehmen. Die hilft bestimmt etwas.

Vielleicht solltet ihr aber mal über eine Heilpraktikerin nachdenken, die arbeiten dann auch mit der Tierärztin zusammen!!!

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Hallo und willkommen hier bei uns.

Das, was Du beschreibst, liest sich nicht wirklich gut. Vor allem, wenn schon einige Untersuchungen gemacht wurden. An eine psychische Geschichte glaube ich nicht, für mich klingt das nach etwas Physischem.

Mein Hund hatte auch früher mal undefinierbare Schmerzen. Da schickte mich meine Tierärztin zu einer Universitätsklinik.

Der Vorteil dieser Kliniken ist, dass mehrere Fakultäten (Fachrichtungen) unter einem Dach sind. Da kommt der Neurologe, der Orthopäde, der Internist und sie arbeiten direkt zusammen und besprechen, was als nächstes getan wird. Sie müssen auch nicht unbedingt Geld mit Dir verdienen, sondern haben eher die Forschung im Sinn. Also herausfinden, was da nicht stimmt.

Vielleicht kann Dir dort geholfen werden, wo Spezialisten beieinander sind.

Alles Gute für Euch.

Anja

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(bearbeitet)

Es könnte natürlich sein, das die Maus an Neuralgien leidet, sprich Nervenschmerzen, die natürlich nur durch ein Rötgenbild oder Blutuntersuchungen nicht festgestellt werden können. Neuralgien können viele Ursachen haben, Zum einen kann eine organische Störung vorliegen, die sich in Neuralgien niederschlägt, was aber sicherlich schon festgestellt worden wäre, es kann psychosomatisch bedingt sein oder einfach nur eine Entzündung eines Nevenstranges sein. Was bei neuralgien hat das schwierige ist, das der Hund deutliche Schmerzanzeichen zeigt, aber manchmal einfach keine Ursache dafür gefunden werden kann. Und viele Schmerzmittel helfen da auch nur bedingt, weil eben die genaue Ursache selten bekannt ist.

Reagiert die kleine denn besonders dann so heftig, wenn man ihr den Rücken streichelt? Oder sich mit der Hand dem Rücken nähert? Oder reagiert sie grundsätzlich so? Ich würde dir auf jeden Fall dazu raten einen Neurologen aufzusuchen, weil die organische und Skelettursache ausgeschlossen werden konnte. Daher kommt eigentlich nur noch der Neurologe in Betracht.

Einen Tierpsychologen...hmmm, ich denke nicht das er viel ausrichten kann, es seih denn, es kann definitiv ausgeschlossen werden, das es was mit den Nerven zu tun hat. Dann ließe sich das in Erwägung ziehen. Ich würde aber erstmal die medizinische Seite abklären lassen.

Wünsche dir mit Purzelchen alles Gute und hoffe, das ihr etwas finden könnt.

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Hallo,

ich kann mich nur Sandra anschließen. Eurem Bericht zu urteilen braucht die Kleine keine Tierpsychologen.

Meine Vermutungen lagen auch in neurologischen Störungen. Habt ihr auch mal eine Hautuntersuchung machen lassen? (Das kann auch ein Neurologe) Denn eventuell liegt die Hauptursache an einem entzündeten Nervenstrang oder aber auch bei Hautproblemen. Dazu müsste aber eine Hautprobe entnommen und untersucht werden. Hier kann bei beiden Vermutungen auch eine Universitätsklinik helfen. :)

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Hallo und Herzlich Willkommen :winken:

Wie nähert ihr Euch denn Eurem Hund? Eher von der Seite oder geht ihr frontal auf ihr Gesichtsfeld zu?

Das letztere mögen häufig gerade kleine Hunde nicht so gerne, weil sie sich davon stark eingeengt und leider mitunter auch bedroht fühlen, auch wenn die Menschen es natürlich nicht so meinen.

Solche Signale wie die Pfote anheben sind ein Zeichen dafür das sie beschwichtigen will, weil ihr etwas in dem Moment unangenehm ist und sie möchte das es aufhört.

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Danke für die Antworten. Ja es ist so, dass sie besonders heftig reagiert wenn man ihr den Rücken streichelt. Ich denke wir werden das mit dem Neurologen mal in Angriff nehmen um unserer Kleinen zu helfen. Danke nochmals.

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