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polar-chat.de  Der Hund
Shyla

Menschen und Hunde wegknurren/schnappen wenn alleine warten

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In unserem Alltag ergibt es sich haeuffig, dass ich auf unseren Ausfluegen noch schnell einige Sachen erledige, was fuer Shyla heisst, sie muss bis zu 30min in der Oeffentlichkeit alleine Warten. Sie sitz angespannt da, und haellt die Tuere im Auge durch die ich verschwunden bin.

Die Menschen hier glauben, dass jeder Hund auf oeffentlichem Boden jederzeit freundig andere Hunde und Menschenhaende beschnueffeln moechte und nur darauf wartet gestreichelt zu werden.

Am Donnerstag komme ich aus dem Laden und Shyla schaut nicht in meine Richtung, sondern fixiert eine Eingangstuere zu einem Cafe. Ich lasse sie aus dem Fahrradanhaenger aussteigen und frei bewegen, waehrend ich die Lebensmittel in den Anhaenger packe. Eine Frau kommt aus dem Cafe und fragt, ob sie Shyla ein Leckerchen geben duerfe. Ich sage ja klar, Shyla freut sich immer ueber Leckerli. Da informiert mich die Frau, dass dies gar nicht so sei und sie Shyla vorher schon genaehert hat und von Shyla boese verknurrt wurde.

Ich habe nichts anderes von Shyla erwartet, aber immer gehofft sie waere toleranter gegenueber Fremden auch ohne meine Anwesenheit. Nun mache ich mir Sorgen, dass jemand ihr Knurren nicht ernst nimmt und Shyla sich dann mit ihren Zaehnen deutlich macht, dass sie nicht angefassen werden moechte.

Mein Mann sagt es ist alles kein Problem und ich soll Euch nicht belaestigen. Er macht sich nun keine Sorgen mehr, dass jemand unsere Shyla stehlen koennte, waerend ich im Laden bin :kaffee:

Uns ist klar, dass wir uns gar nicht mehr Sorgen muessten, wenn wir sie nie mehr alleine warten lassen, wo Menschen und Hunde sie erreichen koennen.

Gibt es noch andere Wege ihr zu zeigen, dass sie von Menschen nur Gutes zu erwarten hat, auch wenn wir nicht dabei sind?

PS waerend ich meine Einkauefe verstaut und das Fahrrad aufgeschlossen habe, hat Shyla sich ihr Leckeli geholt und auch noch eine weitere Frau freudig begruesst und kurz an der Brust kraulen lassen, die Shyla direkt angesprochen hat.

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Ich würde sehr gerne mal ein "normales" Foto deiner Shyla sehen,

auf dem Avatar schaut sie aus, als wäre sie krank, sorry!

Warum sie knurrt, kann ich dir leider nicht sagen.

Ich schliesse mich der Meinung deines Mannes an, aber es gibt bestimmt genügend Leute hier,

die dir helfen können!

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Hallo,

warum Shyla knurrt wenn sich andere ihr nähern weiß ich nicht...dazu müsste man sie "live" sehen und in verschiedenen Situationen erleben.

Eines würde ich jedoch nie nie nie machen....meinen Hund für so eine lange Zeit ohne Aufsicht irgendwo anbinden. Ehrlich.....gar nie nicht - nicht einmal für 3 Min.! Ich möchte auch nicht, das irgendwelche Leute meinen Hund mit Leckerlis füttern - absolut NO GO! Ich füttere auch niemals fremde Hunde...und schon garnicht einfach nur so weil sie da sind. Zum Anlernen irgendwelcher Tricks oder Übungen sehe ich das anders. (Im übrigen kann man sich so wunderbar einen "Fresser" heranziehen der erst mal alle Fremde Taschen abcheckt))

Während Deiner Abwesenheit kann sonst was passieren und Dein Hund kann es Dir nicht erzählen. Ich stelle mir vor, da kommen Kinder vorbei und machen Blödsinn mit dem Hund oder der Hund fühlt sich durch die Kinder bedroht (warum auch immer) und schnappt mal zu. Ich weiß nicht was solch ein Vorfall in den USA für Konsequenzen hätte...hier in Deutschland haben Hund + Halter nach einem solchen Vorfall in der Regel kein schönes Leben mehr. Ich sage nur Maulkorbpflicht, Wesenstest, Leinenzwang z.B. oder gar Schlimmeres.....

Ich liebe meine Hunde wirklich sehr aber sie müssen mich nicht üerall hin begleiten...manchmal sind sie zu Hause einfach besser aufgehoben. Zudem würde ich nie für einen Hund die Hand in's Feuer legen. Wir können nicht in ihre Köpfe schauen und manche Dinge bleiben uns ewig verborgen - auch wenn wir sie noch so gut ölesen können (oder es glauben zu können).

LG,

Karen mit Bonny + Isa

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Hallo nochmal.....

Da fällt mir noch etwas dazu ein.....

vor einiger Zeit war ich zusammen mit einer Freundin bei einem sehr bekannten Hundetrainer. Wir hatten dort Einzelstunden im sportlichen Bereich gebucht. Jedenfalls gingen wir (ohne unsere Hunde) in's Büro um uns anzumelden.

An der Wand war ein Deutscher Schäferhund angekettet. Er hatte vielleicht einen halben Meter Kette so das er sich gerade mal so in einen Korb legen konnte. Als wir herein kamen tobte und bellte der Hund wie irre - wir haben uns ziemlich erschreckt und es war uns klar - mit diesem Hund ist nicht gut Kirschen essen!

Jedenfalls hatten wir am Vormittag unser Training und gingen Nachmittags nochmals in's Büro um einen Kaffee zu trinken. Dieses Mal war der Hundetrainer (Besitzer) des Hundes dabei.

Keinen Ton gab der Hund von sich als wir rein gingen. Als der Trainer mich dann auch noch bat ganz nah an dem Hund vorbei zu laufen war mir schon etwas mulmig zumute. Nun....ich vertraue ihm und bin überzeugt er weiß was er tut also habe ich es gemacht. Der Hund war völlig entspannt und hatte nur Augen für seinen Herrn (der übrigens NICHT zwischen mir und dem Hund stand!)

Man sieht an diesem Beispiel ganz klar, wie wichtig Führung für einen Hund ist. Allein die Anwesenheit seines Führers hatte genügt um dem Hund die Sicherheit zu geben die er braucht.

Wir haben natürlich vieles hinterfragt (man lernt ja daraus) und erfahren, dass der Hund erst seit 8 Mo. bei ihm ist. Er kam als Problemhund zu ihm....der Besitzer musste ihn im Alter von 3 Jahren abgeben weil er nicht mehr mit ihm klar kam. Der Trainer versicherte uns, das diese "Näherung" vor einem halben Jahr noch nicht möglich gewesen wäre.

Ich werde diese Begegnung niemals vergessen....hat mich sehr beeindruckt!

LG;

Karen mit Bonny + Isa

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Ich glaube ganz einfach, dass Dein Hund auf sich alleine gestellt garkeine andere Möglichkeit hat als auch alleine Entscheidungen zu treffen...

Du hast selbst geschrieben, dass Du es von Shyla nicht anders erwartet hättest...bedeutet das auch, das sie sich zwar vielleicht über Leckerlis freut, aber eigentlich garnicht soooo der fremdenbegeisterte Hund ist?

Wenn Du mit ihr unterwegst bist, dann bist Du ihre Führung, Du gibst ihr die Sicherheit, sodaß sie es vielleicht garnicht nötig hat alleine Entscheidungen zu treffen und fremde Personen anzubellen/knurren "Frauchen regelt das schon"...ein Vertrauensbeweis würde ich sagen.

Alleine vor dem Geschäft fehlt ihr vielleicht diese "Entscheidungsabnahme" durch Dich, Du als sicherer Anker bist nicht da...also muss sie selber handeln und wenn ihr fremde Menschen unangenhm sind, muss sie zwangsläufig eine Entscheidung treffen.

Danu ist da ein ganz ähnliches Kaliber...bin ich bei ihr, vertraut sie mir und trifft in Bezug auf ihre Schwierigkeiten gegenüber fremden Menschen keine "selbstständigen" Entscheidungen mehr. Für mich bedeutet dies aber auch, sie in dem Vertrauen was sie mir schenkt nicht zu entäuschen d.h. niemanden zu erlauben diesen Hund einfach anzufassen, zu sehen, wann ihr Situationen unangenehm sind und sie dann dort raus zu nehmen...

Ohne mich würde das alles bestimmt anders aussehen...aus diesem Grund binde ich Danu NIE vor Geschäften an. Ich möchte nicht riskieren, das ein angeblicher Hundekenner nicht doch mal Hand an meinen Hund anlegt und dann vielleicht sein blaues Wunder erlebt :Oo

Wie Du in der Zunkunft damit umgehst...ich kann es Dir nicht sagen...ich übe zwar selbst stetig mit fremden Menschen (und dazu gehört auch Leckerlis geben) aber vor einem Geschäft alleine anbinden werde ich mit Danu in diesem Leben nicht mehr erleben...weil ich es einfach nicht möchte.

Vielleicht hat dazu jemand anders einen besseren Tipp!

LG Steffi und Danu

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Hallo Elisabeth,

ich halte da nicht Deinen Hund für das Problem, sondern das Verhalten Deiner Mitbürger. Auch der friedfertigste Hund kann sich extrem beengt und bedroht fühlen, wenn sich ein absolut unfachkundiger Mensch ihm auf völlig falsche Art und Weise annähert.

Du hast es ja wahrscheinlich nicht gesehen, aber wenn die Frau oder auch die anderen Leute sich Shyla frontal genähert haben und ihr keinen Ausweg zum Ausweichen gelassen haben ist nur zu normal das sie das als bedrohlich empfunden und geknurrt hat.

Sie war in der Situation alleine, niemand war da der ihr das hätte ersparen können. Was blieb ihr da anderes übrig als selber was zu unternehmen?

Ich halte es genauso wie Karen, mein Hund wird nirgendwo, nichtmal für 5 Minuten, irgendwo angebunden. Unter anderem wegen solcher Leute die einen Hund als Allgemeines Eigentum betrachten. Ich sehe einfach nicht ein warum er sich von 1000 Händen betatschen lassen sollte.

Außerdem würde mir noch viele andere Dinge einfallen die ihm geschehen könnten wenn irgendwo angebunden alleine ist.

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Hallo Elisabeth,

also ich finde Shylas Verhalten eigentlich sehr okay!

Als Hund möchte sie einfach nicht, dass sich ihr jemand nähert, wenn du als Chef nicht dabei bist. Und das darf sie auch zum Ausdruck bringen.

Wenn jemand ihr Knurren und Drohen nicht ernst nimmt und trotzdem hingeht und sie anfassen will, dann begibt derjenige sich selber in Gefahr.

Mal anders gesagt:

Würde ein Fremder auf DICH zugehen und dich gegen deinen Willen umarmen, WAS würdest DU machen?

Bestimmt auch sehr heftig reagieren und sagen: "Hau ab!" und nicht "tolerant" sein: "Ach, der will mich halt umarmen - das muss ich mir jetzt gefallen lassen!!!"

DAS Gleiche macht Shyla!!!

Deshalb droht sie vorher, um klar zu stellen, dass sie das NICHT will!!!

Ihr Verhalten ist SEHR normal und viiiiel besser, als wenn sie sich von jedem anfassen lässt usw.

Es gibt auch Leute, die nicht unbedingt Gutes im Sinn haben und einem Hund absichtlich weh tun oder Giftköder in Leckerchen verpacken.

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Hallo Elisabeth,

leider kann ich auch nichts anderes sagen, als das ihr sie nicht alleine lassen könnt. Wie du siehst, kommen die Menschen auf sehr komische Ideen; dazu gehört meiner Meinung nach auch, angebundene Hunde in Abwesenheit der Besitzer zu füttern oder anzufassen.

Was, wenn jemand den Hund erst füttert und dann mitnimmt? Sicher erst mal abstrus...aber...?

Da finde ich das Verhalten von Shyla schon in Ordnung.

Leider darf dein Hund ja trotzdem niemanden beißen. Kannst du sie nicht im geschlossenem Hänger lassen? Oder ihr einen Maulkorb anziehen, dann kann sie keinen Schnappen aber wahrscheinlich wird sie dann auch niemand anfassen wollen. Finde ich auch nicht toll, aber wenn sonst alles zu Umständlich ist...nur so als Möglichkeit.

Man könnte ja auch ein Programm starten, bei dem Shyla an Fremde in deiner Abwesenheit gewöhnt wird. Aber lohnt sich das?

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(bearbeitet)

Danke fuer euere Ausfuehrungen. Was mir das ganze zeigt ist, ich kann mich nicht auf die Vernunft und Hundeverstand von Menschen verlassen. Ich habe meinem Mann den Vorschlag mit dem Maulkorb gemacht, was er vollkommen ablehnt.

Der geschlossene Anhaenger ist wohl der naechste Schritt.

Shyla ist Menschenscheu und es ist fuer mich eine neue Situation Hund und Stadt.

Auf den Land wuerde ich Shyla keine Fremden Leute zumuten, aber hier ist es einfach unausweichlich. Wobei ich immer darauf achte, dass Shyla zu Leuten hinlaufen kann und wenn sie das nicht moechte, sag ich den Leuten sie mag im Moment nicht angefasst werden.

Man könnte ja auch ein Programm starten' bei dem Shyla an Fremde in deiner Abwesenheit gewöhnt wird.

Hast Du eine Vorstellung, wie man das aufbauen koennte? Weil hier sehe ich die Grenze, was man mit Erziehung erreichen kann.

Fuer Fotos, der Suchbegriff Seattle sollte meine Fotobeitraege zeigen.

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Ich habe meinem Mann den Vorschlag mit dem Maulkorb gemacht, was er vollkommen ablehnt.

Das versteh ich vollkommen. Warum sollte Euer Hund dafür büßen, das die Menschen einfach ihre Finger nicht bei sich behalten können? Ich würde es auch nicht wollen.

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