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Hundeforum Der Hund
Ulla

Löst Stöckchen fangen Jagdtrieb aus?

Empfohlene Beiträge

Hi,

mir ist heute etwas aufgefallen, was ich gerne mal klären möchte.

Seit ich Paula frei laufen lasse ist sie mir vier mal unkontrolliert davongezischt (zwar immer nach 10-15 Sekunden wieder da gewesen, aber das darf ja trotzdem nicht sein).

Heute ist mir aufgefallen daß es jedesmal dasselbe Muster ist:

Wir sind im Wald mit vielen Wildwechseln für die sie sich zwar interessiert, sie läßt sich aber immer locker zurückrufen. Dann spiele ich mit ihr und werfe Stöckchen oder Tannanzapfen. Mitten im Spiel fängt sie an und schießt ein oder zwei Seitenblicke in den Wald und dann zischt sie los wie von der Tarantel gestochen, immer den Berg hoch (das kann aber Zufall sein). Das erste mal hat sie sich im Steilhang verstiegen und kam nicht weit, das zweite Mal entschwand sie den Berg hoch, heute kam sie sogar auf meinen Ruf noch zweimal halb zurück, raste dann letztendlich aber doch mitten durchs dichte Brombeergebüsch den Berg rauf und war weg.

Daß ich da noch heftig an meinem Abruf arbeiten muß ist klar, wobei es eigentlich mit ihr immer besser klappt. Die Schleppleine bringt mir bei dem obigen Problem leider gar nichts weil sie es da nicht mal ansatzweise probiert abzuhauen.

Ich frage mich nur ob sie durch das Stöckchen Fangen erst auf den Dreh kommt?

Weckt das Fangspiel erst so richtig den Jagdtrieb?

Hier würden mich eure Erfahrungen mal interessieren.

Ich mache auf jeden Fall in nächster Zeit die Probe aufs Exempel und spiele in den kritischen Gegenden nicht mit ihr.

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(bearbeitet)

Hallo Ulla,

ich glaube, ein Hund hat Jagdtrieb oder hat ihn nicht. Die Grundveranlagung kannst Du also nicht beeinflussen aber schon wie man damit umgeht und ob man den Trieb fördert oder versucht Ersatz zu bieten.

Ich persönlich würde in Eurem Fall lieber körpernahe Spiele bevorzugen und auf Werfen verzichten.

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Also einen Jagdtrieb hat jeder Hund, sogar ein Mops (nix gegen die Süßen). Er ist nur unterschiedlich ausgeprägt.

Es liegt also immer am Halter in wie weit er ihn auch noch fördern möchte.

Paula könnte aber auch ein starkes Bewegungsbedürfnis haben (das hat meine Hündin) und läuft vielleicht auch deshalb so gern den Berg hoch. Da hilft dann nur der gute Rückruf.

Ich würde euch aber auch eher körpernahe Spiele empfehlen und natürlich am Rückruf arbeiten.

Vom Stöckchen werfen bitte ganz absehen, denn hast du schon mal eine offene Kehle gesehen? Es ist wirklich gefährlich! Bitte bitte lasst es im Interesse eures Hundes!

Viele Grüße

Sanna und Darly (die Rennsemmel)

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Stöckchen- (abgesehen, dass die gefährlich sind) und

Ball-Spiele schicken den Hund immer vom Hundeführer weg!

In gewisserweise fördern sie somit auch das Jagen (vorausge-

setzt der Hund hat einen ausgeprägten Jagdtrieb).

Körpernahe Spiele würde ich in diesem Fall vorziehen.

Sind zwar anstrengender, aber sie fördern die Bindung zum

Hundeführer.

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Stöckchen hinterherlaufen, packen, töten und rumtragen IST jagen.

Ist gute Übung fürs Perfektionieren von Jagdtechniken ;).

Jaglich orientierten Hunden würd ich nix werfen.. zumindest nicht zum direkt hinterher laufen ohne sog. Steadyness...

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ohne sog. Steadyness...

*g oder auch Impulskontrolle genannt

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Sorry Antje

wenn ich widerspreche.

Gerade Hunde mit ausgprägtem Jagdtrieb würde ich mit Beute spielen fördern,denn ich bestimme die Beute und

das zu mir bringen ist Pflicht ansonsten ist die Jagd beendet.

Deshalb gibt es für das bringen von Beute auch immer die Superbelohnungen,also etwas wo der Hund ganz heiss drauf ist und sonst nie bekommt.

Diese Belohnungen sind individuell und können vom Leckerchen bis Ohrkraulen alles sein.

Triebe kann man nicht abgewöhnen aber steuern,das ist das Prinzip.

L.G.

Wotan

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Hi,

vielen Dank für euer Feedback, ihr seid mir echt eine große Hilfe.

Somit kann ich das eigentlich wie schon befürchtet unter SS - selber schuld - abhaken :wall:

Dann setzt sich unsere Ausbildung hoffentlich ohne Wurf- und Jagdspielchen im Wald wieder besser fort.

@Sanna - starker Bewegungsdrang äußert sich bei ihr anders, da rast sie auf freien Flächen wie ein Windhund im Kreis.

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Hi

was man auch nicht vergessen sollte:

manche Hunde geilen sich beim Spiel so auf, dass sie dann quasi aus lauter Begeisterung und überschüssiger Energie anfangen zu jagen.

Da würde ich dann schon sehr darauf achten, wann ich wo wie lange mit dem Hund Ball-/Stockspiele mache.

Gruß Trial

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Hallo Ulla,

zu Deinem Abzischprobem kann ich nichts sagen, das macht unsere zum Glück nicht, aber was mir schon auf der Seele liegt:

Laß das mit den Stöckchen bitte!

Wurde hier schon erwähnt, ist lebensgefährlich!!!!

Wirf Tannenzapfen, Bällchen (Wir haben immer einen dabei zum werfen ), was auch immer, aber keine Stöckchen!

Dein Hund kann sie im Wurf fangen, und sich dabei die Kehle aufschlitzen, oder aber zernagen und sich mit den Holzstückchen innerlich so sehr verletzen, daß er verblutet....

Ist leider keine Seltenheit :-(

Lg,

Carpe

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      Einmal ist sie einem Kaninchen hinterher, da wusste ich noch nicht, dass ihr Jagdtrieb so ist. Sie war noch ein Junghund.
      Dann ist sie irgendwann noch mal einem Kaninchen hinterher. Sie war an der kurzen Leine, es war sehr unerwartet, ich war sehr abgelenkt und sie hat mir dabei die Leine aus der Hand gerissen und meine Hand verletzt. 
      Und einmal ist sie einer Gruppe Rehen hinterher gehetzt und war eine Stunde verschollen. 
      Und beim letzte mal ist sie Wildgänse jagen gegangen obwohl sie vorher nie Gänse gejagt hat. Die waren echt weit weg und Amy ist plötzlich einfach abgedüst. Ist dann in einen Stacheldrahtzaun gerannt, hat sich überschlagen und kam darauf hin zurück. Da war sie nur sehr kurz und in Sichtweite weg. Trotzdem ziemlich blöd!  Das ist mittlerweile aber alles schon ein ganzes Weilchen her.
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      Danke. 
         

      in Hundeerziehung & Probleme

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