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Hundeschule?

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gast   

also die meisten in meiner Umgebung gehen in die Hundeschule aber nur wenigsten Hunde hören auch gut :D ich war mit meinem Hund in keiner Hundeschule und werde es auch nicht tun weil er super gut hört :) ich wurde deswegen aber schon blöd angemacht und die meisten in meinem Umfeld sehen Hundeschule oder Unterricht bei einem Trainer als Plicht ABER wozu Geld zum Fenster rauswerfen (vor allem wenn es ohne besser klappt) :D

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gast   

Wie wahr, wie wahr. :kaffee:

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Lemmy   

Interessant, was ich vor drei Jahren schrieb :D

Ich bin heute ein wenig anderer Meinung: Mein Hund hätte GERNE auf die Hundeschule an sich verzichtet. Die Leute und Hund fand er ok, aber das "lernen" war für ihn öööööööööööööööööööde.

Ich würde mal abmildernd sagen: lieber keine Hundeschule oder Welpemgruppe als eine schlechte.

Lieber mehr "Basiswissen" und Hinguckvermögen beim Hundehalter schulen als ordnungsgemäß ausgeführtes Linkslaufen ;)

Zum Kennenlernen von Menschen ist ne Hundeschule nicht schlecht - man sollte nur das Gehirn und den Bauch nicht vor dem Tor im Auto lassen.

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gast   

Ich fände es ganz schön, wieder in einem Hunde-Umfeld meine Freiheit zu verbringen, neue Leute kennen zu lernen, abends am Grill zusammen zu hocken etc.

Aber ehrlich gesagt, wüsste ich nicht, was mein Hund da soll. Normalen Gehorsam im von mir geforderten Maß lernt er auch ohne Hundeschule. Soziale Kontakte hat er massenhaft, inklusive freiem Spiel. Agility will ich nicht, dafür ist er mir im Knochenbau zu schwer (Labrador) und da halte ich dauerndes springen nun nicht gerade fuer ideal. VPG ist aufgrund der Rasse sowieso außen vor. Obidience interessiert mich persönlich gar nicht. Für flyball ist er nicht schnell genug. Fährten gehen habe ich die letzten 20 Jahre gehasst, abgesehen davon dass in unserer Gegend kein Gelände dafür ist, man also dauernd fahren müsste. Naja, und so denke ich, es macht für uns absolut keinen Sinn.

Aber der gesellige Faktor des ganzen (für die Menschen) ist nicht von der Hand zu weisen :)

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SvenjaL   
Agility will ich nicht, dafür ist er mir im Knochenbau zu schwer (Labrador) und da halte ich dauerndes springen nun nicht gerade fuer ideal. VPG ist aufgrund der Rasse sowieso außen vor. Obidience interessiert mich persönlich gar nicht. Für flyball ist er nicht schnell genug. Fährten gehen habe ich die letzten 20 Jahre gehasst, abgesehen davon dass in unserer Gegend kein Gelände dafür ist, man also dauernd fahren müsste. Naja, und so denke ich, es macht für uns absolut keinen Sinn.

Es gibt doch noch Dummyarbeit, was gerade für einen Labbi perfekt ist! Wir machen das und finden es toll.

Spannend finde ich zudem das Longieren, aber das wird hier nur von einer Hundeschule angeboten und da passen (natürlich) die Zeiten nicht.

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Gast   

ich war mit pepples auch in der Hundeschule. aber nur weil sie nichts kannte und vor allem, egal ob mensch, tier, geräusch oder ding, angst hatte.

wir haben im alter von ca. 10 monaten die welpenschule besucht :D

leider war das gar nichts für sie, darum hab ich das dann gelassen und ab da, selber an uns und ihren problemen gearbeitet.

war die richtige entscheidung für uns. das beweist sie mir täglich :)

bei einem problemhund seh ich das allerdings anders. mit aysha haben wir wegen ihrer probleme, aggressivität gegen menschen, eine Hundeschule aufgesucht. leider wurde uns da auch nicht geholfen, sodass wir auch meist allein mit ihr trainierten. hat auch geklappt. hätte aber auch anders ausgehen können.

hätte ich die möglichkeit in eine gute hundeschule zu gehen, wenn es nötig wäre, dann würde ich es tun. leider sind gute Hundeschules hier nicht anzutreffen.

gerne würde ich meinen hund noch mehr fördern, aber da hier nichts angeboten wird, das was für uns beide wäre, machen wir eben unser ding weiterhin allein :)

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Briefmarke   

Ich gehe in die Hundeschule seitdem ich hier wohne. Gute Vereine gibt es hier leider nicht.

Ich besuche zum einen Spielstunden, da wir sonst kaum Hunde treffen und zum Anderen Kurse zur Beschäftigung und Erziehung.

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gast   

Ja, Dummyarbeit waere was, aber das ist zu speziell, sowas gibt's hier nicht (longieren schon mal gar nicht). Naja, es geht ja auch ohne Schule :)

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gast   

Wir sind mit unserer Lara damals nie in einer Hundeschule gewesen. Die lief neben den Kindern so her und ist "von allein groß geworden und hat sich von selbst untergeordnet. Sie war 8 Monate alt, als sie bei uns einzog.

Jule ist ein anderes Kaliber und auch unsere Lebensumstände sind ja anders. Sie ist seit 3 Monaten hier und 2 Jahre alt. Sie war 2x im Tierheim und dazwischen in einer Familie mit kleinen Kindern, kannte aber nix und konnte nix. Wir haben dann bei einer Hundetrainerin angefragt. Sie war inzwischen 4x bei uns zu Hause. 2x hat sie nach Fragen beantworten mit uns praktisch geübt, 2x hab ich nur Fragen gehabt. Die praktischen Dinge erarbeiten wri selbst und kommen damit besser klar. Allerdings hilft sie mir mit Ideen und Tipps. Ich bin nicht immer so kreativ.

Außerdem hört Göga mehr auf sie als auf mich. :motz: (Jedenfalls wenn es um den Hund geht!) :D

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sinaundEmil   
(bearbeitet)

Mit meinem verstorbenen Rüden war ich auch nie in der Hundeschule und es hat mir nichts gefehlt.

Mit Emil allerdings bin ich von Anfang an hin, allerdings zunächst nicht zufrieden.

Mir ging es zunächst im gesteuerte Sozialkontakte. Ich kenne die Hunde hier in der Gegend, von denen wollte ich meinen Hund größtenteils nicht sozialisieren lassen. Hinzu kam, dass er von Anfang an an der Schleppleine lief (und es bis heute tut...ich geb aber die Hoffnung noch nicht auf *g*) und es in Bremen keine eingezäunten Freilaufflächen zu finden gab.

Davon ab, ob nun eingezäunte Frelauffläche oder Hundeplatz- da fand ich den Platz doch angenehmer, weil Trainer vor Ort sind und man sich nicht mit den einzelnen Hundehaltern rumschlagen muss, wenn man was nicht richtig findet im Umgang unter dne Hunden.

Ja, soweit meine erste Intention. Grundgehorsam war nie mein Thema, ich bin glaube ich recht fit, jedenfalls bei der Konditionierung von Hunden, da hab ich mir keine Sorgen gemacht (und mach sie mir eigentlich bis heute nicht).

Die erste Hundeschule (bzw war es ein Verein, der die Welpengruppe anbot, lag praktisch in der Nähe und meine Mutter trainiert da seit Jahren), ich war skeptisch, bin aber hin. Es war ein Reinfall und ich hätte viel früher wieder gehen sollen.

An Sozialverhalten hat er da einiges gelernt, in erster Linie: Ich bin schneller und schlauer als die anderen und wenn die mich anmotzen, spring ich einfach drüber, weil höher springen kann ich auch.

Außerdem hat er gelernt: Egal wieviel Frauchen motzt und Nein sagt, die netten fremden Menschen stecken mir trotzdem heimlich was zu, es lohnt sich also Frauchen auszuschalten und neben den anderen zu stehen.

Davon ab hat er vorzüglich gelernt durch einen Parcour zu laufen, immer wieder, da war er wirklich gut drin.

Und seine Paradeübung: Wenn Frauchen mich nicht beschäftigt, brülle ich sie an, bis sie es tut. Am Abbau arbeiten wir bis heute...

Letzteres hätte sich vermutlich auch ohne den Ausflug in diese Welpengruppe ausgeprägt, aber geärgert hat es mich dennoch, dass damals darauf nicht eingegangen wurde, ich völlig allein dastand und mir nur anhören durfte: Das ist aber auch ein Streber, will immer zuerst dran sein, nech Emil? (NICHT hilfreich!!!)

Der gut sozialisierte Althund (und der war wirklich gut), war ganze zweimal da, dann wurde er ausgetauscht durch die Hündin der Trainerin, die beim Freispiel sich nur darauf verlegte alle anwesenden Menschen (minus meiner einer, das hatte sie schnell raus, dass das nichts bringt) um Leckerlies anzuschnorren und jeden Welpen anzugehen, der ihrer Meinung nach zu dicht an dem jeweiligen Menschen (wahlweise auch seinem eigenen) vorbei lief. So ein Hund hat in einer Welpengruppe rein gar nichts zu suchen!!!

Ich bin dann gegangen, nach einigen (zu vielen) Malen und in den Junghundekurs einer anderen Hundeschule. Dort bin ich noch heute, nicht im Junghundekurs versteht sich *g*

Emil wechselte wegen miesem Verhalten (man kann es nicht anders sagen, eine Mischung zwischen absolut aufgeregt und absolut respektlos) aus der Junghundspielgruppe notgedrungen recht schnell in die Erwachsenenspielgruppe. Dort ist er noch heute, und er hat, wenn er auch immer noch zum Aufdrehen neigt und man ggf den Daumen drauf haben muss, für sein Alter ein sehr schönes Sozialverhalten entwickelt. (Ich hoffe, das bleibt uns so erhalten).

Das haben wir aber nur geschafft, indem die Trainerinnen und immer mehr auch ich (angeleitet) eingegriffen haben, ihn rausgenommen haben, korrigiert haben, manchmal runtergeholt haben (mental meine ich).

Heute bin ich, sofern die Gruppe ansich nicht zu aufgeregt ist, dann kippt er mit, sehr zufrieden!

Die Erziehungsgruppen habe ich gerne besucht und besuche sie immer noch gerne, meist jedenfalls. Die Grunderziehung sitzt, finde ich, recht ordentlich. Klar pubertiert er (momentan ist damit allerdings Ruhe, sehr angenehmes Gefühl), aber im Grunde weiß er, was gefragt ist und liefert auch gerne und sauber ab.

Wenn, ja wenn er nicht zu aufgeregt ist. Und da liegt unsere Krux und mein Grund weiterhin in diese Gruppen zu gehen. Emil ist der Meister der Aufregung und ist er aufgeregt, MUSS er es in die Welt schreien.

Damit muss er lernen umzugehen und ich auch. Wir beide müssen lernen, uns zu entspannen und den Hund von seinem Baum zu holen. Ich muss seine Grenzen kennenlernen (bin ich beispielsweise gestresst, sollte ich es lassen, vom Hund etwas zu verlangen, es endet laut...), er muss seine Grenzen ausweiten.

Es ist für uns die perfekte Umgebung, die Trainerin ist (mittlerweile *g*) gelassen, sie lässt uns unsere Extrarunden, sie nimmt es mit einem gottergebenen Schulterzucken hin, wenn ich mal wieder mit kreischendem Emil im Gras ende, Emil im Arm und daauf warte, dass er wieder von seinem mentalen Baum klettert.

Ohne zu murren schreit sie, egal was sie gerade gesagt hat, auch ein dutzendmal über den Platz zu uns rüber, so dass auch Emil und ich teilhaben können (naja, so etwa zu 50%, die andere Hälfte kommt weiterhin nicht bei mir an, das ist ok, sorgt manchmal für peinliche Situationen für Frauchen, aber dann haben wenigstens alle mal wieder gelacht und lachen entspannt (und wer mit Emil eine Stunde Hundeplatz durch hat, muss manchmal entspannen!).

Die anderen KursteilnehmerInnen arrangieren sich erfahrungsgemäß irgendwann mit dem lauten Gehopse und meist schneller, als Ottonormalverbraucher auf dem Deich, der wahlweise naserümpfend weiter geht (damit lässt sich leben), anfängt zu meckern (auch das geht noch) oder stehen bleibt, um ein eher weniger sinnvolles Gespräch zu beginnen, wie mein Lieblingshundehalter hier in der Gegend, der es absurd findet, dass ich ruhig und ohne Kontakt mit meinem angeleinten Hund an seinem vorbei will und seinen jedes Mal losmacht, mir dann die "sie müssen mehr Leckerlies geben"-Rede hält, um dann im Anschluss meine Unterstützung zu brauchen, um seinen Hund wieder einzufangen- ich liebe ihn!!!

Er glaubt, er tut eine gute Tat, weil Emil aggressiv wird, wenn er keinen Kontakt zu seinem, von meinem Hund heillos überforderten, Hund hat...

Nundenn, um das abzuschließen:

Auch wenn dieser Hund wahrhaft eine große Herausforderung darstellt, "bräuchten" wir die Hundeschule wohl nicht (außer beim Sozialverhalten, da war es goldwert!). Und dennoch finde ich es ungemein praktisch in gesicherter, professioneller Umgebung mit meinem Hund trainieren zu können und zwar auf seine Bedürfnisse zugeschnitten.

Weniger Stress hätte ich aber sicherlich, würde ich das lassen *g*

Mittlerweile würden mir aber auch die Leute, in meinem Fal die Trainerinnen, irgendwie fehlen, die haben mich im letzten Jahr in den verschiedensten Phasen der Verzweiflung und auch der Euphorie erlebt, sowas schweißt zusammen (von meiner Seite aus auf alle Fälle!).

Also, eine gute Hundeschule, in der man sich wohlfühlt und in der man individuell lernen kann, kann ich empfehlen. Fühlt man sich nicht wohl (minus der ersten Stunde, in der ersten Stunde fühlte ich mich absolut nicht wohl und hätt heulen mögen), sollte man gehen und nicht zu lange abwarten, besser wirds nicht, meiner Meinung nach!

LG

Sina

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