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Hundeforum Der Hund
Renate

Ein Hund krank, wie verhält sich der Gesunde?

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Wir hatten gestern abend im Chat kurz das Gespräch, wie die Hunde sich im Rudel verhalten, wenn es dem einen Kameraden nicht gut geht!

Bei uns ist es so:

Ist Shelly krank, will Boomer mit der ganzen Sache nichts zu tun haben, verkrümelt sich, lässt sie links liegen! :Oo

Umgekehrt, wenn Boomer was hat, mutiert Shelly zur Obermutti, geht immer wieder zu ihm, schleckt ihn ab, legt sich auch mal ganz dicht neben ihn und beobachtet ihn! ;)

Wie ist das bei euch im Rudel, wie verhalten sich die Hunde untereinander?

Mich würde auch noch interessieren: Habt ihr an Hand vom gesunden Hund bemerkt, dass es dem anderen evtl. nicht gut bzw. bald etwas kommt, bevor IHR es merkt?

Spüren Hunde eine nahende Erkrankung ihres Hundepartners?

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unsere sind dann eher schüchtern dem anderen gegenüber, nerven nicht,

merken es halt so wie Shelly es macht.

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Also wenn Gismo krank ist - gerade wenn er Schmerzen hat - dann will Büdi auch nicht unbedingt was mit ihm zutun haben...sie geht dann meist soweit weg wie möglich.

Gismo stört sich weniger daran, wenn es Büdi nicht gut geht...er tröstet sie nicht, aber er geht ihr auch nicht aus dem Weg.

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Hallo Renate,

habe ja gerade seit gestern diesen Fall1

Die beiden Rüden sind total, verrückt und versuchen alles das die Kleine sich wohl fühlt abschlecken, stupsen und sich an sie kuscheln! Mein kastrierter Rüde sieht sich das ganze eher aus der Ferne an, und greift aber ein wenn die beiden anderen zu extrem werden, versucht sie mit knurren abzudrängen!

Mein älteres Weibchen benimmt sich wie immer, du als"Kleine" hast nichts zu sagen und basta, egalö ob karnk oder nicht ;) !

tja und unsere Mucke versucht alle abzustubsen und dies einfach wieder gut zu machen! Geht halt leider nicht.

Ansonsten merke ich im Umgang miteinander ein eher liebevolleres Miteinander, die Spielereien werden komplett abgestellt, also kein "Raufen" miteinander, wie wenn sie wüssten das dies erst wieder geht wenn es dem "Hundepartner" wieder besser geht!

Im Rudel ist eher mehr Ruhe und Schlaf als sonst. und sie nehmen beim schlafen in der Box die Kleine zwischen sich, ausser sie legt sich alleine dann wird das bedingungslos akzeptiert! ich hoffe das meine Hund eine Krankheit nicht vorher spüren denn bis jetzt waren alle immer gesund! :klatsch:

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Hallo,

bei uns ist das so: Wenn Max krank wird/ist, dann läßt Shaya ihn mit ihren Clownereien in Ruhe, geht aber ab und an Hin, um zu gucken, wie es ihm geht.

Wenn er zb. bricht, dann läßt sie ihn ganz in Ruhe, das Gleiche, wenn er es wieder mal im Hals hat!

Bei Max ist es so, wenn Shaya was hat(was sehr selten ist), geht er hin, guckt sie an, guckt nach uns, so als wolle er sagen, hey... kann mal jemand gucken, ihr geht es nicht gut! Aber so, läßt er sie auch in Ruhe UND sie darf dann bei ihm im Körbchen liegen, ohne das er schnaufft!

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Hm... gutes Thema.

Auch wir haben heute morgen darüber diskutiert. Wie ihr ja alle wisst hatte Maddox ja Epilepsie. Und Elfe hat ihn von Anfang an immer nur angeknurrt und des Öfteren ihn schon mal ernstlich verwarnt. Ich dachte die ganze Zeit, dass sie wohl halt einfach zickig ist.

Nun ist ja seit Freitag Hero da. Das Kennenlernen draußen im neutralen Feld war gut. Sie hat ihn halt komplett ignoriert. Hier drin hat sie ihn zwar auch schon angebrummelt aber bis jetzt nicht richtig verwarnt. Und gestern hat der kleine freche Dachs sogar versucht ob bei Elfe nicht doch vielleicht Milch aus den Zitzen kommt. :kaffee:

Ich bin mir ziemlich sicher, wenn Maddox dies probiert hätte, hätte sie ihn in die Ecke gestellt.

Nun wahrscheinlich kann ich so in 1-2 Wochen mehr sagen. Wenn Hero hier bei uns komplett angekommen ist. Dann werde ich mal sehen, wie Elfe dann drauf ist. Ob sie ein komplett anderes Verhalten zeigt wie bei Maddox.

Jetzt ist es noch ein bisschen zu früh da was zu sagen.

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Kerstin, wäre toll, wenn du uns hier deine Erfahrungswerte berichten würdest! :klatsch:

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(bearbeitet)

Mach ich doch glatt.

Auch wenn ich vielleicht ne Zimtzicke hier zu Hause sitzen habe.

Aber dann verbiete ich mir den Kommentar wie z.B. "wie der Herr sos Gscherr" bitte :boxing *späßle*

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Bei uns ist es wie im richtigen Leben ;)

Wenn der Rüde was hat, pflegen ihn die Mädels rund um die Uhr. Da wird geschmust und geschlabbert - und der gnädige Herr sonnt sich in der Zuwendung!

Die Mädchen gehen sich aus dem Weg, wenn sie was haben und den Rüden interessiert es gleich mal gar nicht.

Es gibt etwas, was wir immer gleich merken, ohne das man schon was erkennen kann. Es gibt bei uns in Paraguay die Ura-Fliege. Die stechen Säugetiere und legen dabei ein Ei unter die Haut. Daraus entwickelt sich eine ca. 4 cm lange Made - voll eklig, aber man gewöhnt sich daran. Man muss dann etwas draufsprühen und die Made guckt aus dem Loch, man zieht sie dann mit der Pinzette heraus. Ich kann Euch sagen, als wir das das erste Mal erlebt haben, konnte ich es gar nicht fassen. Unser Rüde hatte gleich 5 Stück und der Tierarzt hat gelacht, weil das für alle neuen Zuwanderer ein Schock ist. Mittlerweile gehen wir damit nicht mehr zum Arzt, das macht hier jeder selbst.

Na jedenfalls lecken die anderen Hunde an der Stelle des Hundes, wo er gestochen wurde. Es ist zwar noch kein Loch, aber eine Beule und man kann gleich was unternehmen.

Übrigens haben wir auch Kühe. Wir hatten jetzt 6 Kälber und 2 davon waren krank. Die Hunde alberten mit den anderen 4 herum, die beiden kranken haben sie in Ruhe gelassen.

Das erstaunlichste, was ich berichten kann, ist die Geschichte mit einem unserer Pferde. Das hatte sich ganz schlimm am Hinterbein verletzt und konnte fast nicht mehr laufen. Wir haben es deshalb von der Weide in den Garten gestellt, damit wir es unter Kontrolle hatten. Unser Rüde hat sich fast den ganzen Tag zu dem Pferd gelegt und hat es "betreut". Das war wirklich sehr rührend - so war das Pferd nie allein und obwohl unser Rüde sonst lieber im Haus rumlungert - diese 3 Monate war er ständig draußen bei dem Pferd. Ich ärgere mich jetzt noch, dass wir kein Bild davon haben - aber die Sache war zu aufregend, wer denkt da schon an so was!

LG

Ticonderoga

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Als Raspu so krank war und mit dem Tode gerungen hat bzw. auch zwei Wochen gar nicht zuhause war, weil er operiert wurde hat Spike fast komplett das Futter verweigert. Lediglich draußen hat er sich ziemlich unauffällig verhalten.

Als Raspu wieder daheim war und immer noch sehr schwach auf den Beinen und aus dem Brustkorb getropft hat, hat Spike ihn so gut es ging in Ruhe gelassen ... und er hat wieder ganz normal gefressen.

Morgens hat er sich kommentarlos neben Raspu ins Körbchen gelegt - Hintern an Hintern.

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