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Hundeforum Der Hund
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SITZ, wenn du magst!?

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Ich habe es endlich geschafft, - "platz" beizubringen...

Jetzt habe ich zwei Problleme:

1. Was mache ich falsch, das er das nicht beim ersten Befehl macht, sondern erst beim .....25......?

2. wie lehre ich ihm, sitzen bzw. liegen zu bleiben bis eine neue ansage kommt, bzw. bis ICH sage das er aufstehen darf?

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Ich bin zwar kein Profi, aber ich möchte trotzdem mal was dazu sagen, wie ICH es wahrscheinlich machen würde...

Rambo ist ja noch sehr jung. Und soweit ich weiß benötigt der Hund ungefähr bis zu 1500(? - bitte berichtigen wenn falsch) Wiederholungen, bis ein Kommando wirklich sitzt. Klar, dass er am Anfang vielleicht noch länger braucht, weil er noch nicht genau weiß, was du von ihm willst. Ich würde einfach immer weiter versuchen ruhig "Platz" zu sagen, bis er sich hinlegt und ihm dann erst das Leckerli geben. Immer und immer wieder :D

Was das Liegenbleiben angeht: Da würde ich, wenn er kurz darauf aufsteht und losmarschiert einfach nochmal an die selbe Stelle mit ihm gehen, ihn "Sitz"/"Platz" machen lassen und wieder warten. Dann einfach zu dir rufen. Die Zeitabstände müssen am Anfang natürlich noch ganz klein sein (zwischen "Platz"/"Sitz" und "Komm her")Vielleicht auch gleich das "Bleib" mit einbauen. So wurde es bei Shelly damals auch gemacht.

Wir üben das Bleib auch öfter mal, damit sie es nicht "vergißt". Beim Spaziergang legen wir sie ab, sagen "Bleib" und gehen weiter ohne uns umzudrehen. Es gab mal ein Mißverständis, da dachte sie, wir hätten sie schon gerufen. Sie kam an und wir sind wieder zurück und haben sie an die selbe Stelle abgelegt und das selbe noch mal gemacht.

Ich hoffe, ich habe jetzt nichts falsches erzählt... :redface:whistle Wenn doch, berichtigt ihr mich ja ;)

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Ich habe es endlich geschafft, Rambo "platz" beizubringen...

Jetzt habe ich zwei Problleme:

1. Was mache ich falsch, das er das nicht beim ersten Befehl macht, sondern erst beim .....25......?

2. wie lehre ich ihm, sitzen bzw. liegen zu bleiben bis eine neue ansage kommt, bzw. bis ICH sage das er aufstehen darf?

zu 1)

zum einen wird er es noch nicht ganz begriffen haben, du schreibst ja, dass er es gerade erst gelernt hat. Es ist ein Unterschied, ob der Hund weiß, was Platz heißt, oder ob er gelernt hat, dass man dieses Signal immer und überall befolgen muss.

Es kann auch sein, dass du nicht früh genug einwirkst, wenn er es nicht tut und/oder du hast bereits den Fehler gemacht, es so oft hintereinander zu sagen. Dann bist du im Grunde diejenige, die ihm beibringt, dass es reicht, sich erst beim xten Mal hinzuetzen.

Probiere folgendes: Warte ein wenig ab, nachdem du das Signal gegeben hast, schau ihn dabei etwas streng an, gebe aber keine Wiederholung. Manchmal braucht der Hunde ein wenig um "nachzudenken" und oft sind wir zu schnell mit der Wiederholung des Signalwortes.

Um zu verhindern, dass sich der Fehler einschleicht, dass der Hund, weil DU Signale ständig wiederholst, dieses als gegeben ansieht, kannst du einen kleinen Trick anwenden: Signal "Platz" geben, kurz abwarten, wenn der Hund es nicht befolgt, ein paar Schritt geradeaus laufen, dann erst das Signal wiederholen.- Dadurch, dass zwischen dem 1. und dem 2. Mal etwas Zeit ist, und ihr etwas anderes gemacht habt - und sei es nur für ein paar Sekunden - ist es für den Hund so, als ob es das erste Mal ist.

Der Hund lernt immer für den Moment, daher muss man auch so schnell mit der Bestätigung sein. Also z.B. beim Erlernen von "Sitz" - Bestätigung kommt in dem Moment, wo der Hund den Boden mit dem Hintern berührt und nicht erst, wenn er bereits eine Weile gesessen hat.

Das kehren wir jetzt in eurem Fall um... verstanden, wie ich es meine?

Eine weitere Möglichkeit ist es, so einzuwirken, dass der Hund beim ersten Mal "platz" machen muss.

zu 2)

arbeite mit einem Auflösungswort, wie z.B. "OK" oder "FREI". Hiermit erlaubst du das Aufstehen. Anfangs musst du dieses Signal schnell geben, da der Hund noch nicht lange liegenbleiben wird. Versuche, es immer kurz bevor er von allein aufstehen würde, zu geben oder verhindere durch Einwirkung, dass er aufstehen kann. Nach und nach erweiterst du die Trainingssequenz. So lernt er, dass er erst aufstehen darf, wenn DU es ihm sagst.

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Hi,

ich bin Sam und 6,5 Monate alt und ein Neufi-Mädchen. Ich kann schon ziemlich gut Sitz und Platz und bleib auch sitzen, wenn Frauchen ein Stück weggeht, manchmal sogar schon um die Ecke (das aber nur, wenn ich Lust habe).

Also zum einem geht absolut nichts ohne das nötige Leckerchen und zum zweiten hilft mir sehr, dass Frauchen zeigt was sie will, wenn ich mal nicht so richtig zuhöre. Wenn ich sitzen soll, hebt sie dabei den Zeigefinger, bei Platz zeigt sie ihre flache Hand zum Boden hin und wenn ich kommen darf, klopft sie an den Oberschenkel und der Griff an die Tasche ist das beste Zeichen (für mich ist das auch ein Zeichen - es gibt Leckerchen)

Hoffe, ich konnte ein wenig helfen

ein fröhliches wau wau

Sam

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Hallo Manuela!

Du hast einen Fehler gemacht, denn ganz viele Hundeführer machen. Nämlich die viel zu frühe Einführung des Hörzeichens obwohl die gewollte Handlung (also Sitz oder Platz) noch nicht ohne Lockmittel auf ein Sicht oder körpersprachliches Signal unter jeder Ablenkung abgerufen werden konnte.

Wird das Hörzeichen eingeführt, wenn das Lockmittel noch in der Führhand ist, dann wird der Hund sich nur auf das Wort hinlegen wenn Leckerchen sichtbar ist. DU hast es ihm so beigebracht.

Der Eindruck des Menschen aber ist, dass der Hund begriffen hat was "Platz" bedeutet. Noch in der Erlernphase (also in der Zeit wo die Verknüpfung erst am enstehen ist) wird bereits in allen mögliche Situationen rumrpobiert ob der Hund sich auf das "Platz" als Aufforderung hinlegt.

Das tut er natürlich nicht, denn die Erlernphase braucht je nach Hund 70-150 positive (also Hund hat das Wort gehört und die Handlung gleichzeitig ausgeführt ) Wiederholungen.

Gerlernt hat aber aber nun trotzdem was. Denn das Wort hat er gehört und verknüpft weiter. Nämlich mit nichts tun. Hat Frauchen Leckerchen in der Hand heisst Platz Bauch auf den Boden, hat sie keine in der Hand dann heisst es nichts tun.

Der selbe Fehler wird beim "Hier" gemacht. Es wird gerufen obwohl der Hund noch garnicht weiss was das heisst. Verknüpfen tut er trotzdem. Wer jetzt lockt (also das tut was Sam beschreibt) hat in zehn Jahren noch einen Hund der kommt oder eben auch nicht. Oder nur kommt wenn es in der Tasche raschelt oder nur kommt wenn die Hand in die Tasche greift, oder, oder oder.

Das ist selbstgemachter Ungehorsam. Durch falschen Einsatz von Lockmitteln und selbstverschuldeten Fehlverknüpfungen.

Das gleiche gilt für das längere Liegenbleiben.

Also: Eigene Fehler erkennen und wieder bei null anfangen.

LG,

Karl

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Hi, hier ist noch mal Sam. Lerne ich jetzt meine Kommandos falsch oder habe ich falsch geschrieben. Die Leckerhen bekomme ich natürlich erst nachdem ich es richtig gemacht habe. Vorher sehe ich sie nicht, weil sie ja in der Tasche sind?

Antwort interessiert mich sehr!

Sam

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Hallo Sam!

Das kommt darauf an was folgende Sätze bedeuten:

... (das aber nur, wenn ich Lust habe)...

... Also zum einem geht absolut nichts ohne das nötige Leckerchen...

...darf, klopft sie an den Oberschenkel und der Griff an die Tasche ist das beste Zeichen (für mich ist das auch ein Zeichen - es gibt Leckerchen)

LG,

Karl

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Hallo Karl,

also hier ist der Zweibeiner, Angelika, von Sam. Total super diese prompten Antworten.

Ich versuche, Sam es so beizubringen.

Sitz und dabei Zeigefinger hoch bis sie sitzt, mittlerweile klappt es fast immer beim zweiten bis dritten Mal, dann lass ich sie sitzen, wenn sie nicht angeleint ist gehe ich ein paar Schritte und rufe sie dann mit gleichzeitigem klopfen auf den Oberschenkel, sie kommt, wieder mit dem Kommando Sitz und Zeigefinger hoch, sie sitzt, dann kommt der Griff in die Tasche und das Leckerchen kommt. Das gleiche mit Platz, hier üben wir noch die Alternative "Bleib" ein wenig weiter weggehen, versuchsweise schon mal um die Ecke, zurückkomen, loben, Griff in die Tasche und Leckerchen.

Ab und an hat Sam keine Lust und dann brauchen wir auch schon mal 10 Befehle und mehr oder die Nase geht sofort an die Tasche ohne gehört zu haben - dann gibt es natürlich nichts und wir hören dann auf und versuchen es nat einiger Zeit noch mal.

Da Sam aber nichts lieber tut als fressen, bin ich der Meinung, dass es ganz gut über das Leckerchen geht. Ist das falsch? Bin über Ratschläge wirklich dankbar, da ich noch zwei erwachsene Hunde haben, die so lala hören und dieses Mal möchte ich es von Anfang an richtig machen.

Danke im voraus

Angelika

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Hallo Angelika!

Zu ersten Abschnitt Deines Beitrags:

a.) Wenn Du es nur mit dem Finger machst und dabei nicht zwei drei mal sitz sagst sondern erst wenn er dabei ist sich zu setzten, dann ist es ok.

b.) Was Du da in der Folge arbeitest ist kontraproduktiv für den Lernprozess des Hundes. Wenn ich den Hund aus einer Ruheposition mal abrufe und mal abhole, wird das abholen (was Du mit Bleib bezeichnest) immer schlechter werden.

c.) Das Leckerchen in dieser Aktion kannst Du Dir komplett sparen. Denn was belohnst Du? Oder bessser gefragt wofür willst Du belohnen? Du belohnst weder das erste Sitz, noch das Bleiben, noch das Heranrufen. Du bestätigst die letzte Handlung, also das Vorsitzen.

Zum zweiten Abschnitt: die Sache mit den zehn Befehlen: Das ist der Anfang vom Ende. Entweder Du arbeitest garnicht mit deinem Hund, wenn er schlecht drauf ist oder Du setzt Deine Hörzeichen auch mit einer Einwirkung durch. Wenn er seine Nase in Deine Tasche steckt ist das ein Zeichen dafür, dass er arbeiten kann, aber nicht will und damit auch in Zukunft selbst entscheiden wird ob er hört oder nicht.

Zu dem letzten Abschnitt: Arbeite an Deiner Einstellung. Die schönste Belohnung für Deinen Hund sollte es sein bei Dir sein zu dürfen, nicht irgendwelche Leckerchen.

Wenn Du das Futter richtig einsetzt dann ist es für die Grundkonditionierung völlig in Ordnung, aber mache Dich davon nicht anhängig.

LG,

Karl

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Möhödde! Möhööööddeeee! Mensch, halloooo? Möhödde! Wenn Ihr jetzt mal alle Möhödde macht, dann geb ich Euch eine Million Euro. Möhööööödeeeeeee! Möhödde?

Und wieso macht jetzt von Euch keiner spontan Möhödde?

Wäre ich jetzt in echt hier mit ner Mille, würden ganz viele von Euch wild rätseln, was möhödde ist, mir ganz viel lustiges anbieten, nur um an die Mäuse zu kommen. So geht es auch ganz vielen Hunden. Man brüllt ihnen zigfach irgendwelche für sie fremdartigen Begriffe um die Ohren, ohne daß sie wirklich erahnen, was es eigentlich bedeutet. Sie bieten dann irgendwas an, wovon sie denken, daß es uns freut, weil sie dafür schon mal irgendwann belohnt worden sind.

Wenn dann irgendwann das Richtige dabei ist, reagieren wir schon irgendwie. Aber natürlich nicht mehr sooooo begeistert, weil haben ja schon so oft möhödde gesagt. Also wird es alles irgendwie genau so verknüpft, wie wir es gar nicht haben wollen.

1) Wörter, die wichtig sind, werden "versaut", weil nie richtig verknüpft wurde

2) üben wird von Konflikten begleitet, weil wir uns über das gebentsmühlenhafte Widerholen ärgern

3) Hund bekommt Streß

4) Hunde lernen mieserabel unter Streß

5) es wird irgendwie dabei belassen und der Hund macht ein Leben lang mal sitz, mal nicht

Gebt Euren Hunden anfangs einfach gar keine Befehle. Wenn einer schon versaut ist, dann sucht Euch ein neues Wort dafür und fangt noch mal von vorne an. Schwungvolle Sichtzeichen mit viel Körpersprache, gutes und spontanes Timing der Bestätigung und erst wenn das über einen längeren Zeitraum 100% klappt, dann werden die Wörter dazu gesagt, bei der sicheren Ausführung der Sichtzeichen. Diese werden dann langsam abgebaut und dann müßte es klappen.

Das Wort Bleib brauche ich eigentlich nie. Da Sitz so lange Sitz heißt, bis was anderes kommt, muß ich auch kein Bleib sagen, wenn ich weggehe.

Hab ich aber am Anfang auch nicht gewußt... wie so vieles. Hab meinen Hund mit Sichtzeichen/Körpersprache mit 3 Jahren noch mal neu aufgebaut. Hat echt viel gebracht und macht viel Spaß, weil man nicht so viel reden muß, der Hund wird aufmerksamer!

Wünsche ganz viel Erfolg!

:P

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